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Tritan- Ein unbedenklicher Kunststoff???

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thechesser fragte am 02.12.2012 um 10:35

Hallo liebe Community,

Meine Trinkflaschen waren bisher "Kleankanteen" aus Edelstahl, weil ich Plastil und Alu verweigere.
Aber auch Edelstahl hat seine Nachteile (Preis, Gewicht, sehr kalt..), darum habe ich wieder recherchiert und bin auf den Kunststoff "Tritan" gestoßen, aus dem z.b. Nalgene seine Outdoorflaschen produziert.
Tritan soll BPA-frei sein. Gelesen habe ich auch, dass außer BPA generell keine Weichmacher verwendet werden, ob das stimmt, weiß ich nicht.
Des Weiteren beschäftigt mich hierzu eine Frage schon recht lange: Im Zusammenhang mit der Gesundheitsschädlichkeit von Plastik werden praktisch immer nur die Weichmacher erwähnt, jedoch nie Farbstoffe oder andere löslihe Zusätze. Könnt ihr dazu etwas sagen?

Ich weiß, dass es hierzu schon einen Thread gibt, aber da kamen die Inhaltsstoffe nicht ausreichend genau heraus.
Also: Wisst ihr, ob wirklich gar keine Weichmacher in Tritan enthalten sind? Und können da andere lösliche, bedenkliche Stoffe drinnen sein?
Freue mich auf eure Antworten!

Moritz

  • antwortete am 03.12.2012 um 01:26
    Hi Moritz,

    vergiss Deine Weichmacher. Zwar ist im Internet die Meinung weit verbreitet, Plastik enthielte grundsätzlich auch Weichmacher; aber das Gegenteil ist richtig, denn kaum eine Kunststoffart enthält Weichmacher.
    Weichmacher werden zu über 90% zu Herstellung von Weich-PVC aus Hart-PVC verwendet, der Rest wandert in Farben, Lacke, Gummi, Klebstoffe und Arzneimittel.

    Bisphenol A (BPA) ist wiederum kein Weichmacher (auch wenn es als Antioxidationsmittel für Weichmacher dient), sondern eine chemische Grundsubstanz, aus der hauptsächlich die Kunststoffe Polycarbonat ("PC") und Epoxidharz hergestellt werden.

    Tritan besteht aus den gemeinschaftlich polymerisierten Monomeren Dimethylterephthalat, 1,4-Cyclohexanedimethanol und 2,2,4,4-Tetramethyl-1,3-Cyclobutanediol, nicht jedoch BPA.
    Insofern besteht auch keinerlei Grund zu der Annahme, Tritan enthielte BPA, und die Aussage, BPA-frei zu sein, so wie es in der Werbung des Herstellers (Eastman Chemicals) für Tritan herausgestellt wird, ist demzufolge ziemlich trivial, um nicht zu sagen, irreführend, denn wo sollte der Stoff auch herkommen?
    Eine Substanz, die BPA-frei ist, muss deswegen ja noch lange nicht frei von gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen sein. Rattengift enthält beispielsweise auch kein BPA.

    Interessanter ist die Aussage von Eastman Chemicals, Tritan enthielte keinerlei Substanzen mit "estrogenic activity" (kurz: "EA". Auf deutsch: östrogenartige Wirkungen). Das will man durch Tests in eigenen Labors festgestellt haben. Den Wert derartiger Tests amerikanischer Großkonzerne sollte man allerdings nicht zu hoch bewerten. Wenn es darum geht, ein mögliches Milliardengeschäft nicht durch negative Testergebnisse zu vermasseln, ist die Motivation, realitätsnahe Untersuchungen durchzuführen, oft nicht sehr ausgeprägt.

    Nun hat eine Firma namens CertiChem in eigenen Untersuchungen durchaus östrogene Wirkungen von Tritan belegen können, was wiederum dazu führte, daß sie deswegen von Eastman Chemicals zivilrechtlich verklagt wurde (wobei es vmtl. auch um riesige Schadensersatzforderungen für Tritan-Umsatzeinbußen geht).
    Der Prozessbeginn soll Mitte 2013 sein.
    Details s.: http://www.foodqualitynews.com/Legislation/Lawsuit-battle-over-resin-used-in-plastic-packaging .
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      kommentierte am 03.12.2012 um 10:20
      Wow, super Antwort! Ich für meinen Teil bleibe da lieber weiterhin beim Edelstahl :)
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      kommentierte am 04.12.2012 um 21:11
      Wow!! Danke für die sehr ausführliche Antwort!!
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      kommentierte am 29.05.2013 um 17:51
      Super Antwort von Ihnen, lieber "bastler".Danke. Wir bentzen schon seit ewig Sigg-Flaschewn, von denen ich allerdings auch nicht wußte, daß sie innen beschichtet sind, ist jetzt richtig? Womit sind sie beschichtet, ist das bekannt? So kommen nur Edelstahlflaschen oder -oft zu schwere Glasflaschen- in Frage. Wer weiß mehr?Katja Thomas VinOlio e più
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      kommentierte am 31.05.2013 um 20:37
      Aluminium würde ich auch gerade nicht nehmen. Auch sollte das Material nicht aus mehreren Schichten bestehen sondern homogen aus einem Werkstoff.
      Bei Tritan musste ich auch erst mal bei Goo... nachsehen "Triphenylmethan", also auch Plastik.
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      kommentierte am 03.06.2013 um 23:27
      Ergänzung zu Bastlers Hinweis: Habe mich auch schon mit dem Thema beschäftigt. Unter dem Link unten findet sich eine Abhandlung des Umweltbundesamtes zur Wirkung von Kunststoff-Bestandteilen auf das menschliche Hormonsystem. Phthalate sind demnach auch betroffen. Ob das von Bastler erwähnte Dimethylterephthalat im Tritan dazugehört, kann ich allerdings nicht sagen, da fehlt mir die Fachkenntnis. Ganz sicher ist man offenbar nur mit Glasflaschen (gibt es auch als Trinkflasche für Sportler), sofern das eingefüllte Wasser nicht schon vorher belastet ist - siehe auch dazu den Bericht und andere Internetquellen (Leitungsrohre und PET-Flaschen können belastet sein).

      http://www.bmu.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/allgemein/application/pdf/206_67_448_4_bf.pdf

      Auszug S. 1 und 2:
      Die Migrationsstudien mit Lebensmittelverpackungen ... wurden nach einem von der EU standardisierten Verfahren durchgeführt und belegen das Auslaugen von östrogen aktiven Substanzen aus verschiedenen Kunststoffen. Insgesamt betrachtet waren 17% der untersuchten Verpackungsproben ... östrogen aktiv. Die komplexen Zeitverläufe der endokrinen Aktivität deuten auf ein zusätzliches Auslaugen von antiöstrogen aktiven Substanzen hin, die in einer Vielzahl von Proben im Vergleich zur östrogenen Aktivität dominieren. Antiöstrogene Aktivität war in 44% der Verpackungen ...detektierbar. Somit ist die Migration verschiedener, endokrin aktiver Komponenten aus Kunststoffen wahrscheinlich....

      Der Vergleich verschiedener Kunststofftypen zeigte, dass kein einheitlicher Trend hinsichtlich der Freisetzung von endokriner Aktivität durch ein bestimmtes Material existiert. Bei den Verpackungsmaterialien überwiegen die östrogenen Befunde für Materialien aus Polyethylenterephthalat (PET) und Polystyren (PS). Verpackungen aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) scheinen eher Antiöstrogene freizusetzen.
      ... In einer exploratorischen Studie wurden Extrakte verschiedener Kunststoffverpackungen auf Aktivität an bisher vernachlässigten Hormonrezeptoren untersucht. Trotz eines beschränkten Probenumfangs ließen sich Substanzen mit agonistischer Aktivität am Östrogenrezeptor (PE oder PVC), Retinoid-X-Rezeptor (PP, PS) und Vitamin-D-Rezeptor (HDPE, PP, PE oder PVC) aus Kunststoffverpackungen extrahieren. Die Extrakte weisen z.T. eine erhebliche Potenz auf, wie z.B. mehr als 30 μg TBT-EQ/g Kunststoff im Fall von PP. Am Thyroidrezeptor war keine agonistische Aktivität feststellbar. ...
      Die im Projekt entwickelten und optimierten Methoden wurden modellhaft anhand von Mineralwasser erprobt.
      ...
      In beiden Biotests lieferte der Vergleich von in Glas und PET verpackten Produkten Hinweise auf eine östrogene Kontamination durch die Kunststoffverpackung. Um dieser Hypothese nachzugehen, wurde ein In-vivo-Versuch mit Potamopyrgus antipodarum durchgeführt. Der östrogensensitive Modellorganismus wurde über 56 Tage in Mineralwasserflaschen aus Glas und PET gehältert, die mit definiertem Kulturmedium befüllt wurden. Verglichen mit Individuen aus Glasflaschen war die Reproduktion von P. antipodarum aus PET-Flaschen verdoppelt."

      ...usw...
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      kommentierte am 04.06.2013 um 01:13
      PS: Bei Edelstahlflaschen auf Nickel-Freiheit achten... Nickelionen können z.B. durch säurehaltige oder heiße Getränke aus dem Material gelöst werden. Besonders für Frauen wichtig, die sind deutlich häufiger mit Nickelallergien "gesegnet". Ein Indiz: Schmuck wird nicht vertragen! Titan ist üblicherweise nickelfrei, da gibt es zB. Flaschen von Vargo oder exotac:
      http://www.exotac.com/product-list/
      http://www.vargooutdoors.com/titanium-water-bottle.html
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      kommentierte am 12.01.2015 um 11:41
      Gibt es da mittlerweile ein Update?

      Anscheinend ist CertiChem ja ziemlich in die Kritik geraten weil da offensichtlich auch Geld im Spiel ist
      http://healthydebates.com/avoid-popular-plastic-bottles-full-bpa/

      Kann man dieses Tritan jetzt verwenden oder nicht? :)
  • antwortete am 04.12.2012 um 21:37
    Hallo Moritz,

    kann da bastler nur beipflichten.

    Eine Anmerkung kann ich mir trotzdem nicht verkneifen: was meinst Du mit unbedenklich? Unbedenklich wofür, und in welcher Menge? Grundsätzlich gibt es kein Material, das immer und überall unbedenklich, oder aber bedenklich ist. Krasses Beispiel: Holz ist ein prima, weil nachwachsender Rohstoff. Man könnte sagen: unbedenklich. Wenn Du aber unter einem umstürzenden Baum stehst, dann ist das ziemlich bedenklich... selbst wenn er im Rahmen nachhaltiger Forstwirtschaft geschlagen wird.

    Also: Es geht hier um Trinkflaschen. Alltagsgebrauch oder Expedition? Bei letzterer spielt das Gewicht ja auch eine Rolle (es gibt da Ultraleicht-Freaks, die Löcher in ihre Zahnbürsten bohren... für die gibt´s prima Folienflaschen von Camelback uind Co. ).

    Im Alltagsgebrauch find ich zum Rumschleppen Edelstahl (V4A oder ähnlich) am besten. Solange man sich nicht alle zwei Wochen eine neue kauft, denn Edelstahl ist auch recht energieintensiv in der Herstellung und Bearbeitung. Praktisch nicht kaputtzukriegen, und überall in der Lebensmittelindustrie mit gutem Grund schon lange in Verwendung. Aber ziemlich schwer, also nicht so expeditionstauglich.

    Tritan-Flaschen o.ä. sind für Erwachsene im Alltagsgebrauch sicher auch unbedenklich, besonders wenn man nur Wasser reintut. Denn selbst wenn es irgendwelche EA-Stoffe da drin geben sollte, sind die meist eher fettlöslich als wasserlöslich. Und was sich nicht löst, kannst Du auch nicht trinken, zumindest nicht in Mengen, die irgendwie nennenswert wären. Du erinnerst Dich vielleicht: Dosis facit venenum = die Menge macht das Gift (Paracelsus). Und bei Erwachsenen sind hormonartig wirkende Stoffe auch lange nicht so kritisch wie bei Kindern. Kunststoffe sind i.a. weniger ressourcenintensiv in der Herstellung als Glas oder Edelstahl.

    Für Kinder würde ich einfach beim klassischen Glasfläschchen bleiben, besonders für die heisse, fetthaltige Milch... und mal ne Plastikflasche für unterwegs, weil unkaputtbar, hat auch noch kein Kind zum Zwitter gemacht...

    Naja, und unterwegs ist das weitaus grössere Gesundheitsrisiko mit verunreinigtem oder verkeimtem Wasser verbunden, da ist jede Art von Flasche mit sauberem Wasser eine Versicherung... also vergleichsweise unbedenklich.

    PS: Das amerikanische Rechtssystem kann man, auch und gerade im Bezug auf Produkthaftung, getrost als extrem pervers bezeichnen. Da verdienen vor allem die Anwälte riesige Provisionen, und es hat nichts, aber auch gar nichts, mit gesundem Menschenverstand oder Wissenschaft zu tun. Aus Sicht des kritischen Verbrauchers bringen diese Verfahren meistens null "Nährwert".
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      kommentierte am 06.12.2012 um 16:59
      Gut gesprochen *.*
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      kommentierte am 06.12.2012 um 18:42
      @Zebadger:

      Vielen Dank auch für deine Antwort!! Das Beispiel mit dem Baum hat mir sehr gut gefallen :D

      Was das einsatzgebiet angeht.. Wohl wo zwischen alltag und expedition. Habe im Sommer eine 4-wöchige Wanderung durch Österreich gemacht und da beginnt man schon, die Gramm zu zählen. Mit Essen trug ich bis zu 18kg (Die Ausrüstung war nicht speziell gekauft und musste sich so teilweise zu gleichen Verwendungszwecken addieren, Gewichte deutlich darunter sind ja bei anderen Wanderern nicht unüblich). Wir hatten Edelstahlflaschen, die sind auch sehr hygienisch und somit im Handling praktisch, aber eben schwer.
      .. Nach kurzem Abschweifen: solche Trekkingtouren werde ich in der Zukunft mit Sicherheit wieder machen.

      Und was die Hormonell wirksamen Stoffe angeht:
      Meine Biologie- Lehrerin pflegte zu sagen: "Die Dosis macht das Gift" ist allgemein gültig, außer bei Hormonen. Weil die schon in winzigsten Mengen wirken. Ist jetzt natürlch eine zu relativierende Aussage, denn ein BPA- Molekül(in hormonellen Maßstäben eine geringe Dosis) wird mir tatsächlich nicht meine (potentiellen :) ) Kinder nehmen. Aber eben schon sehr geringe Dosen von BPA&Co. können tatsächliche Auswirkungen haben. Darum bin ich wohl als Gesundheitsfanatiker sehr (über-?)vorsichtig!

      Und das amerikanische Rechtssystem kenne wir ja eh! :)

      Moritz
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      kommentierte am 16.12.2012 um 19:38
      Also, gerade das Baum Argument empfinde ich als erschlagend und wenig hilfreich. Es erinnert mich an das: " ... dann kann man ja nichts mehr essen!" von erklärten Bio-Gegnern und Fleischwölfen.
      Das Einbeziehen von Expedition und Trekking (neben dem ökologischen Alptraum in den Rücksäcken und Klamotten) in die Argumentation auf die ursprüngliche Frage nach der Unbedenklichkeit halte ich auch für sehr extrem. Und letztlich sagst du selbst: "... meist eher fettlöslich als wasserlöslich.", da ist doch eine doppelte Anschwächung in dem Argument für eine Unbedenklich von Tritan.
      Wenn ich mich nicht irre, ging es bei der östrogenen Wirkung auch um eine Erbgutschädigung und die damit verbundene Weitergabe an die eigenen Nachkommen. In der Folge konnten Prostatakrebs und ich meine auch Vaginalkarzinome beobachtet werden... Daher kann das Argument, Erwachsene hätten nichts zu befürchten so auch nicht stehen bleiben.
      Mein Fazit aus Bastlers Antwort folgt mit Sicherheit nicht deinem: "Kann man ruhig mal nehmen." sondern bestärkt mich in meiner Entscheidung weiterhin konsequent Edelstahl zu verwenden und keine prozessfreudige chemische Industrie zu unterstützen.
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      kommentierte am 17.12.2012 um 21:41
      @zahnfrei: mit Edelstahl liegst Du sicher gut, wenn´s nicht um´s Gewicht geht, Dir einige Beulen in der Flasche nichts ausmachen, und Du nicht alle paar Wochen die Flasche wechselst. Aber bedenke: Edelstahl enthält 18 Gewichtsprozent Chrom (Schwermetall) und 10 Prozent Nickel (allergieauslösend). Zu Deiner Beruhigung: in der 18/10 Legierung sind sie nicht löslich, und bilden eine "Passivierende Schicht" an der Oberfläche. Deswegen im Lebensmittelkontakt unbedenklich, solange Du nicht dauernd draufrumscheuerst.

      Das Beispiel mit dem Baum soll heissen: "Es kommt drauf an, was man damit macht" oder: "Unbedenklichkeit ist keine Materialeigenschaft, sondern eine Verwendungseigenschaft." Das ist eine Perspektive, die voraussetzt, dass man keine allzu festgefügten Feindbilder hat...

      Zudem sei noch ein kleines Toxikologie-Einmaleins erlaubt: Für reizende, giftige und die meisten reprotoxischen Stoffe gibt es eine Wirkschwelle im Sinne von: Die Menge macht das Gift. Für krebserregende und erbgutschädigende Stoffe wird das meist nicht angenommen, dennoch gibt es auch hier z.B. Arbeitsplatzgrenzwerte. Hormonartige werden meist ähnlich behandelt. Dann kommt´s noch darauf an, ob sie schwer abbaubar sind oder sich im Organismus anreichern können.

      Allerdings ist zwischen einer östrogenartigen Wirkung (wirkt wie Sexualhormon) und der Erbgutschädigung (schädigt die DNS) biochemisch betrachtet ein Riesenunterschied. Krebsauslösung kann, muss aber nichts mit Erbgutschäddigung zu tun haben, ist aber in jedem Fall etwas anderes als eine hormonartige Wirkung.

      Und das mit dem Prostatakrebs ist auch so eine Sache: Da wird oft eine falsch-positive Diagnose gestellt, dann wird oft vorschnell operiert, obwohl der Patient noch lange und beschwerdefrei hätte leben können, und wahrscheinlich an was ganz anderem gestorben wäre. Dafür ist er aber jetzt leider impotent.... Hier gilt die alte Binse: Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast.

      Will sagen: lass Dich bitte nicht von Medienberichten in Angst und Schrecken versetzten, bei denen selbst die Redakteure die Fachbegriffe nicht auseinanderhalten können. Die nehmen oft einzelne Studien aus dem Zusammenhang und blasen sie zur Sensation auf. Das hilft niemandem ausser der Auflage. Das soll nicht heissen, dass alle eitel Sonnenschein ist, aber man muss schon genau hinschauen um nicht gleich in Angst und Schrecken zu verfallen...
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      kommentierte am 24.09.2013 um 15:26
      ""Du erinnerst Dich vielleicht: Dosis facit venenum = die Menge macht das Gift (Paracelsus)."" - Diese Regel ist weitgehend veraltet und eigentlich falsch! Da nicht nur die Menge an Stoffen wichtig ist, sondern vor allem die Wechselwirkung mit anderen gesundheitsbedenklichen Stoffen!! d.h. es können auch bei 2 Stoffen ,deren Konzentration unter der Grenzmenge liegt, gesundheitliche Schäden entstehen!!!!!!
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      kommentierte am 14.06.2014 um 20:11
      Gibt es Neuigkeiten bzgl. Tritan? Für unterwegs, mit viel Gepäck beim täglichen Pendeln wäre Tritan dem Edelstahl gewichtstechnisch absolut vorzuziehen.... Gibt es mittlerweile verlässliche Aussagen/Tests für die tatsächliche Unbedenklichkeit von Tritan?
  • antwortete am 10.12.2012 um 14:29
    Zum 'amerikanischen Rechtssystem' fällt mir Ervin Brokovich ein, ein bemerkenswerter Film (obwohl Hollywood)!

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