Gute Fragen
-
Trinken Utopisten noch Wasser aus Flaschen?
Zwei beeindruckende Filme heute Abend auf Arte haben mich zu der Frage bewogen.
Gefragt von
- Water Makes Money um 20.15 Uhr
- Flaschenwahn statt Wasserhahn um 21.30 Uhr
Speziell der Flaschenwahn-Film bringt es auf den Punkt. Warum sollten Menschen in Mitteleuropa Wasser aus Flaschen trinken? Wasser aus dem Hahn ist meistens sogar noch reiner und damit gesünder.
Zum anderen wird bei der Herstellung von Flaschenwasser bis zu 100mal soviel CO2 produziert wie bei der Gewinnung von Trinkwasser.
Und was die Abfüllung von Wasser in Plastikflaschen auslöst, dürfte ja wohl gerade hier jedem bekannt sein.
Also weg mit den Pullen und den Hahn aufgedreht!outlawjens
am 22.März 2011, 22:10 | 21 Antworten
Antworten (21)
Frage abonnieren
-
Irgendwo im Utopischen Dickicht hab' mal in etwa Folgendes geschrieben, das ich nun aber nicht für die Linkangabe zeitaufwändig suchen möchte:
Beantwortet von Dagmar Kropp am 23.März 2011, 10:12 Alle Kommentare(2)
Vielerorts verlässt das Leitungswasser bestens kontrolliert und wahrscheinlich einwandfrei das Wasserwerk, wird dort auch mehrfach pro Tag überprüft. Wie das köstliche Nass bei Dir aus dem Wasserhahn Deiner Wohnung/Deines Hauses fließt, nachdem es diverse Kilometer Rohrleitungen passiert hat, ist hingegen eine andere Frage. Bei uns werden zwar, habe mich kundig gemacht und mit eigenen Augen beobachtet, alle sechs bis acht Wochen die städtischen Leitungen mit hohem ? Druck durchgespült, aber, na ja, dennoch möchte ich nicht unbedingt die Innenwände der Rohre begutachten.
Unsere Tochter hatte vor Jahren zum Beispiel Bedenken wegen der eventuell noch nicht ausrangierten Bleirohre jenes Hauses , in dem sie ihre Studentenwohnung gemietet hatte. Diese Sorge kann man höchstwahrscheinlich verscheuchen: Vermutlich wird das Wasser auf Grund der mittlerweile in den Rohren abgelagerten, schützenden Kalkschicht keinerlei Kontakt mit dem Blei haben.
Wir hatten vorsichtshalber eine Wasserprobe aus dem Wasserhahn jener Wohnung und interessehalber auch unserer Küche in ein Labor geschickt und untersuchen lassen. Hat damals um die 40,00 DM pro Probe gekostet und danach waren wir auf der einigermaßen sicheren Seite und beruhigt.
Jenes Labor hatte uns für beide Proben eine ordentliche Trinkwasserqualität bescheinigt, aber in unserem Falle nachgefragt, ob wir Kupferrohre im Haus verlegt hätten, da der Kupferanteil sich zwar gerade noch innerhalb der für Deutschland festgelegten Grenzen befände, das Labor diesen Grenzwert aber als eher zu hoch angesetzt einschätzte. Man hatte uns daher laborseits empfohlen, morgens das erste Wasser aus jenem Hahn erst einmal zu verwerfen (ich sammle es zum Blumengießen im Haus oder trage es in den Garten) und erst das dann nachlaufende Wasser, das nicht über die Dauer einer Nacht Kontakt mit den Rohren hatte, zum PurTrinken oder Tee- bzw. Kaffeekochen zu verwenden.
Antwort kommentieren
-
Leitungswasser! In Cafés Mineralwasser. Ab und zu auch mal Kohlensäurewasser in Pfandflaschen aus Glas. Meintetwegen könnte auf Wasser in Flaschen eine Ökosteuer gelegt werden mit der sinnvollere Arbeit (als Wasser in Flaschen füllen und vertreiben) finanziert wird - oder auch mehr Müßiggang. Buße (= Umkehr) mit Muße :-)
Beantwortet von topist am 23.März 2011, 09:31
Zum Beispiel könnte man uns den - angeblich für die Pflegeversicherung - geklauten Buß- und Betttag zurückgeben :-) Der feitertagslose lange Herbst bedeutet ja auch eine ganz schöne Durststrecke.-
Mit den freien Tagen bin ich auch einverstanden. Aber wenn, dann bitte nur in Bundesländern, die...mehr
outlawjens am 23.März 2011, 22:00 -
Antwort kommentieren
-
-
also, ich hatte mir mit den sprudler-flaschen, (als selbstgemachter Sprudel), mit wasser aus dem wasserhahn nach einer zeitlang immer öfter nächtliche beinkrämpfe zugezogen. in trier ist das wasser an und für sich noch ziemlich gut. es kommt aber nicht an ein wasser wie rhodius, gerolsteiner, nürburgquelle oder ähnliche heran, weil ja das reine trinkwasser nicht unbedingt mit spurenelementen oder so ähnlich angereichert wird. (oder nur sehr gering).
Beantwortet von hierophant am 22.März 2011, 22:43
seit dem ich überwiegend rhodius wasser trinke, habe ich und meine frau keine krämpfe mehr. wichtig war und ist für mich auch ein relativ hoher gehalt von hydrogencarbonat hco3, welches womöglich magnesium im körper besser andocken, verarbeiten oder aufspalten lässt.
ein gutes, hoch wertiges appollinares fläschchen zum essen lass ich mir da auch nicht vergönnen. wasser ist unser wichtigstes lebensmittel, immerhin bestehen wir hochprozentig aus selbigem. da darfs auch beste Qualität sein. aber einen guten schluck aus dem hahn ist nichts endgegen zu setzen. nur als einzige option wäre mir das zu wenig.
Gruss
Antwort kommentieren
-
Eine Bekannte von mir reagiert auf das Wasser aus der Leitung allergisch, sagt sie. Trinkt daher gekauftes aus Flaschen, allerdings möglichst von regionalen Quellen. Wenn das mit der Allergie stimmt und schwer zu beheben ist (komplett Leitungen im Haus austauschen ist ja z.B. sehr teuer, falls es daran liegt), halte ich das schon für einen überlegenswerten Grund, Mineralwasser zu kaufen (möglichst aber bitte in Mehrweg-Glasflaschen)
Beantwortet von berniewa am 05.Juli 2012, 00:51
Antwort kommentieren
-
Ich trinke fast nur Leitungswasser, das ich mit naturtrübem Apfelsaft vermische; so habe ich auch noch mehr Mineralien drin, an denen es den meisten Leitungswässern mangelt. Aber die harten kaufwassertrinker zu überzeugen ist schwer.
Beantwortet von Konrad 41 am 10.Januar 2012, 20:20-
Ich trinke immer rhodius , nürburgquelle, oder manchmal auch gerolsteiner, weil hier der...mehr
hierophant am 27.Januar 2012, 14:52
Antwort kommentieren
-
-
Ich glaube ein Problem mit einigen Leitungswässern ist auch, dass wenig Mineralstoffe enthalten sind. Dieser Punkt hält mich bei unserem Trinkwasser davon ab mehr davon zu trinken.
Beantwortet von forestgo am 06.Januar 2012, 10:17 Alle Kommentare(2)
Antwort kommentieren
-
Ich trinke nur Leitungswasser.Wenn ich unterwegs bin,nehme ich mir immer
Beantwortet von ellyfor4 am 24.März 2011, 22:30
welches in einer 0,5 Liter Glasflasche mit!
PET-Flaschen boykottiere ich und nachdem ich am Dienstag den Film "Flaschen-
wahn statt Wasserhahn" gesehen habe,ist das eine richtige Entscheidung gewe-
sen.
Antwort kommentieren
-
Ich trinke meistens Leitungswasser - pur oder als Tee. Hab mir eine Wasseranalyse des örtlichen Wasserwerks angeschaut und fand das ganz o.k.
Beantwortet von Sati am 24.März 2011, 13:50
Da ich recht viel trinke und zu faul bin, ständig Gläser nachzufüllen, habe ich immer eine Mineralwasserflasche "in Arbeit", die einmal ausgetrunken und dann mit Leitungswasser nachgefüllt wird. Aus hygienischen Gründen wechsele ich die Flasche nach ca. einer Woche aus. Auf diese Weise habe ich immer einen Kasten Wasser im Haus, was ganz praktisch ist bei plötzlichen Besuchern, denen man vielleicht nicht unbedingt Leitungswasser servieren möchte.
Lange Zeit hatte ich Plastikflaschen, weil die für unterwegs halt so praktisch sind. Vor einiger Zeit habe ich jetzt aber auf Glasflaschen umgestellt. Es war mir kaum noch möglich, Mehrweg-Plastikflaschen zu finden (Einweg-Plastikflaschen finde ich unmöglich). Außerdem sind Plastikflaschen ja auch gesundheitlich umstritten. Jetzt habe ich für zu Hause also Glasflaschen und für unterwegs eine 1l-Sigg-Flasche. Das klappt ganz wunderbar so.
Antwort kommentieren
-
Also zuhause und auch viel unterwegs trinke ich nur Leitungswasser, auch meine Tochter (2) kommt damit problemlos klar.
Beantwortet von ruud am 23.März 2011, 14:26
Nur im Büro trinke ich Wasser aus PET-Flaschen (PurBorn aus der Eifel), kriegen wir halt hier umsonst. Vielleicht sollte ich hier auch auf Kranenberger umsteigen, umso weniger müsste mein AG einkaufen. Und ich hätte öfter eine kurze Pause und etwas Bewegung auf dem Weg zum Wasserhahn :-)
Antwort kommentieren
-
Ich trinke fast nur Leitungswasser und eine Plastikflasche, die bei uns genutzt wird, wird solange wieder befüllt, bis sie undicht ist.
Beantwortet von kahalla am 23.März 2011, 14:22
Mineralwässer sind oft Tiefenwässer und damit endliche Reserven. leitungswasser wird normalerweise aus dem Grundwasser oder gereinigtem Oberflächenwasser gewonnen und gehört damit zum aktuellen Wasserkreislauf. Das hochpumpen und aufbereiten ( Eisen entfernen um die braune Farbe und den rostigen Geschmack), sowie die Abfüllung und der Transport belasten die Umweltbilanz zusätzlich. Auch bei Glasflaschen. Leitungswasser wird in großer Menge in relativ gut erhaltenen Rohren transportiert. Die darin enthaltenen Kalke und Metalle fällen zwar aus und bilden in den Rohren Schichten, da der transport aber unter Licht und weitgehndem Sauerstoffabschluss abläuft, sind Keime im Wasser eher die Ausnahme.
Ich kenne allerdings noch Zeiten wo das Leitungswasser auf dem Dorf im Frühjahr einen feinen Gülleduft verbreitete, weil die Massentierzüchter ihre Gülle als Dünger auf die Felder kippen. Das hat mich damals ebenfalls bewogen auf Flaschenwasser umzusteigen. In der Stadt sind solche Belastungen (Nitrate und ähnliche Stickstoffverbindungen) im Normalfall eher selten. Deshalb schmeckt das Wasser dort auch oft besser.
Im Normalfall ist Leitungswasser für mich die umweltfreundlichere und gesündere Alternative. Und wer eine Waldquelle im Garten hat hat wahrscheinlich das beste Wasser von allen.
Antwort kommentieren
Sie haben eine passende Antwort? Dann immer her damit!
Jetzt mitdiskutieren:
Hier einloggen oder kostenlos registrieren.


Du möchtest dann aber sicherlich auch nicht das innere der Rohre beim Abfüllbetrieb sehen......mehr
Hannilein am 23.März 2011, 11:43Eine Freundin von mir verträgt das Leitungswasser in Berlin gar nicht. Sie muss es filtern, auch...mehr
Lotti_Schwab am 23.März 2011, 10:24