Gute Fragen
-
Tiefkühlgemüse oder aus der Dose - was ist umweltfreundlicher?
Klar, am besten frisches Gemüse, aber wenn es mal sein muss: Sind Bohnen, Erbsen usw. aus der Dose oder tiefgefroren ökologischer?
Gefragt vonjargon
am 04.Februar 2012, 17:05 | 6 Antworten
Antworten (6)
Frage abonnieren
-
Wir kaufen zwar kein Gemüse, dennoch stellt sich bei uns auch die Frage des Tiefkühlens. Im Sommer wenn das Gemüse reif ist, fallen bisweilen Mengen an, die für den Winter konserviert werden müssen. Ein Teil wird eingemacht, getrocknet aber auch tiefgefroren. Zurzeit versuchen wir gerade Brokkoli, Kürbis, Sellerie als Cremesuppen, oder Gemüsesaucen ohne tiefkühlen haltbar zu machen. Die ersten Versuche geben uns Anlass zur Zuversicht. Als nächstes werden wir etwas gröber Saucen mit kleinen Gemüsestückchen probieren. Der Vorteil dabei ist, dass im Sommer während der Erntezeit das Gemüse in großen Töpfen verarbeitet werden kann, dabei hat man für das tägliche Mahl gesorgt und noch dazu den Rest für den Winter fit gemacht. Im Winter nur noch aufwärmen und fertig.
Beantwortet von Richard-Burgenlandler am 09.Februar 2012, 15:48
Antwort kommentieren
-
Carbon-Footprint [kg CO2eq / kg Produkt]:
Beantwortet von bastler am 05.Februar 2012, 16:22 Alle Kommentare(2)
Gemüse frisch, ökologischer Anbau 0,125
Gemüse frisch 0,148
Gemüse, tiefgekühlt 0,408
Gemüse Konserve 0,506
Kartoffeln 0,196
Pommes Frites, tiefgekühlt 5,680
(aus: http://d-nb.info/1003973299/34 )
Antwort kommentieren
-
Gefrorenes Gemüse hat durch das Schockfrosten einen höheren Nährwert, da sich Inhaltsstoffe (Mineralien, Vitamine) besser halten. Am allerbesten wäre es, wenn wieder alle Familien Zugang zu einen Vorratskeller oder Erdkeller hätten, denn Einlagern von Wintergemüse ist das sinnvollste. Ich habe zum Beispiel schon ein paar Mal versucht Karotten einzuwecken - geht nicht - irgendein Inhaltsstoff öffnet die Gläser wieder???? - aber Karotten lassen sich gut in Sand einlegen und lagern. Sie sind einfach nicht zum Einwecken gewachsen, ist meine Vermutung... Sommergemüse lässt sich dagegen gut einkochen oder trocknen. Übrigens bei Pesto einfach nur gutes Olivenöl nehmen und Käse und Nüsse weglassen, dann hält sich das Kräuterpesto im kalten Keller Jahre lang, -wenn es nicht vorher aufgegessen wird...
Beantwortet von Fackellilie am 09.Februar 2012, 16:05-
In Sand haben wir jetzt auch noch Endiviensalat, Rotebeete, Möhren, Chinakohl, der Kürbis hat sich...mehr
Richard-Burgenlandler am 09.Februar 2012, 16:15
Antwort kommentieren
-
-
ich kaufe eigentlich kaum Dosen, das einzige was ich immer habe sind Dosentomaten (bio) für Tomatensoßen, dafür nehme ich aber auch passierte Tomaten aus der Glasflasche. Ansonsten natürlich frisch. TK- Gemüse kaufe ich auch (wenn es mal schnell gehen muss bzw auf Vorrat), denn das Argument das frisches Gemüse (gerade wenn man nur einen Kühlschrank und keine kühle Speisekammer oder Keller hat) schneller schlecht wird sehe ich genauso. Darum friere ich selbst oft frisches Gemüse ein bevor es anschimmelt bzw faul wird, das passiert im Kühlschrank leider schneller als in der Speisekammer (meine Eltern haben eine Speise und einen kühlen Keller dort hält es viel länger). Wenn man Gemüse frisch kauft und es dann wäscht und klein schneidet kann man es so wunderbar portionsfertig eingefrieren (in nicht beschichtete Tüten, Dosen...) und hat immer schnell was wenn man sonst nichts mehr zuhause hat. Erbsen kaufe ich lieber TK, denn die Dosenerbsen werden zu schnell zu weich und verkochen schneller, während die TK Erbsen schön frisch und knackig bleiben. Genauso ist es bei Mais, Möhren usw. Da finde ich die vorgegarten nicht so gut weil sie eben zu schnell weich werden, verkochen und auch vom Geschmack nicht mehr so frisch schmecken wie TK. Möhren frier ich auch immer frisch und in Scheiben geschnitten wenn ich welche übrig habe sonst werden sie zu schnell weich (Möhren gibt es ja meist nur im 1 kg Paketen. Ich habe einen umweltfreundlliche Tiefkühlschrank der verbraucht weniger Strom und taut sich selbst ab. Weil dort sowieso immer viel drin ist (kaufe immer zum einfrieren oder friere fertige Speisen ein) rentiert es sich auch einen zu haben. Wenn er immer gut gefüllt ist verbraucht man nicht umsonst den Strom. Deshalb sollte er möglichst selten halb voll sein. Man muss nur einmal die Woche frische Ware einkaufen.
Beantwortet von Grasmuecke am 09.Februar 2012, 14:18
Antwort kommentieren
-
Ich gebe es offen zu: Es ist die fehlende Zeit (genauer gesagt andere Prioritäten) oder Faulheit, warum ich sehr gerne Konserven und Tiefkühlprodukte zu mir nehme. Das Folgende darf demnach gerne als "billiger" Rechtfertigungsversuch betrachtet werden:
Beantwortet von ulrichsommer am 09.Februar 2012, 13:58
Aber es gibt ein ganz gewaltiges Argument, das für Konserven und Tiefkühlprodukte spricht: Nach meinem Kenntnisstand werden über 50% aller Lebensmittel bereits vor dem Konsum zu Abfall und entsorgt. Bei Frischgemüse schätze ich den Anteil eher größer ein.
Wenn man wie ich mittlerweile Agrarprodukte höher bewertet, als pure Energie, dann haben Konserven einen großen Vorteil, weil durch die potentiell lange Lagerzeit Schwankungen zwischen Angebot und Nachfrage ebenso wie saisonale Schwankungen weitgehend ohne Verlust von Nahrungsmitteln ausgeglichen werden können.
Das ist vorerst eine pure Annahme. Es würde mich natürlich freuen, wenn Jemand hierzu Informationen hätte.
Weiterhin gäbe industrielle Nahrungsmittelerzeugung verbesserte Möglichkeiten, Reststoffe gezielt zu sammeln und einer weiteren Verwertung zuzuführen (was heute vermutlich noch nicht im möglichen Maße geschieht). Frischer Gemüseabfall ist sicherlich ein schönes Substrat für wirklich nachhaltige Produktion kleiner Mengen an Biogas.-
Mir wurde mal erzählt (irgendwann im Sommer), dass Grosseinkäufer eigene Qualitätsprüfer...mehr
werner stickler am 14.Februar 2012, 11:16 -
Antwort kommentieren
-
-
Was ist für dich ökologischer?
Beantwortet von Dude am 04.Februar 2012, 22:18
Also wenn es um die Energiebilanz geht, ist zu vermuten, dass Dosengemüse ökologischer ist, da es nicht permanent auf Temperatur gehalten werden muss. (ist aber nur eine Vermutung!) In meinem Bioladen gibt es einiges Gemüse auch im Glas. Das wäre bei dieser Betrachtung wohl ähnlich wie die Dose anzusetzen.
Soweit ich weiß, sind Dosen von innen mit einer Kunststoff beschichtet, aus dem sich mit der Zeit problematische Stoffe lösen können. Aus gesundheitlicher Sicht würde ich für Tiefkühlgemüse plädieren, auch weil dabei vermutlich mehr Stoffe in dem Gemüse erhalten bleiben, als in abgekochten Dosen.
Andererseits habe ich gerade erfahren, dass sogar Pizzakartons mit potentiell gesundheitsschädlichem PTFE beschichtet sind. Da stellt sich die Frage, ob nicht auch Tiefkühlverpackungen beschichtet sind.
Also doch lieber nur Saisonales Gemüse oder bei Erbsen nur getrocknete oder nur aus dem Glas und nicht aus der Dose?
Antwort kommentieren
Sie haben eine passende Antwort? Dann immer her damit!
Jetzt mitdiskutieren:
Hier einloggen oder kostenlos registrieren.

