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Taschentücher und Klopapier in die Toilette - ist das umweltschädlich?
Ich habe mir angewohn, benutzte Taschentücher und Klopapier, das ich nicht direkt zur Säuberung dem dem Toilettengang verwende, sondern zum Beispiel auch zum Nase putzen, in die Kloschüssel zu werfen und herunter zu spülen. Ab und zu auch mal Essensreste. Jetzt frage ich mich, ob das umweltschädlich ist bzw ob es besser ist, die Sachen im Hausmüll statt in die Toilette zu werfen.
Gefragt vonBassam.Tibi
am 29.Januar, 13:46 | 4 Antworten
Antworten (4)
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Hey Bassam.Tibi
Beantwortet von mela am 29.Januar, 14:54
hm, interessante Frage, habe dazu auch noch nichts gelesen.
Ich denke die Entsorgung über den Biomüll wäre schon umweltfreundlicher, denn so verbrauchst kein Trinkwasser zum Spülen (das ja auch mit einem gewissen Energieaufwand bereit gestellt werden muss, und es gehen ja je Spülgang so einige Liter "den Bach runter").
Ich stelle mir auch vor, dass der Kläranlagenbetrieb je Kilo Abfall mehr Energie kostet als die Biomüllsammlung.
Aber dazu habe ich keinen Beleg, vielleicht gibts ja irgendwo einen Experten für Entsorgung? Oder vielleicht könntest du einfach mal bei den Stadtwerken nachfragen? Würde mich jedenfalls auch interessieren.
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Essensreste gehören niemals in's Klo. Damit füttert frau die Kanalratten. Papier-Taschentücher benutz ich höchstens, wenn ich einen Schnupfen hab - und bevor ich ein Paket kaufe, brauch ich erst mal die unterwegs mitgenommenen Servietten von Restaurant-Besuchen etc. auf.dann kann das benutze Papier in den Bio-Müll. Bei Toi-Papier fänd ich das unhygienisch. (außer man hat draussen eine Kohle-Heizung, dann rein damit)
Beantwortet von johanna...n am 29.Januar, 19:12
Zum Runterspülen in der Toil. nehm ich z.b. erst mal das Waser, was beim Haarewaschen, Putzen etc anfällt. auf Formenbtera z.b. hab ich zum Duschen in einer großen Schüssel gestanden, das wurde dann eben so genutzt oder auch zum Blumen-Gießen. Wasser ist das kostbarste Gut, was wir haben und damit sollten wir wirklich sparsam umgehen.
Klar verbraucht die Klär-Anlage mehr Energie, wenn mehr Feststoffe bzw. igelöste im Wasser sind , es müssen doch mehr Reinigungs-Prozesse durchlaufen werden - und der Klär-Schlamm ist ja je nach Zusammensetzung auch nur noch zum Verbrennen zu gebrauchen.
Leute ihr verbraucht Rohstoffe!!!!!
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Ob das Umweltschädlich ist, kann ich nicht genau sagen. Jedenfalls gehören Taschentücher und Essensreste nicht in die Toilette.
Beantwortet von Dude am 30.Januar, 14:03
http://abwasser-luenen.de/index.php/rund-um-die-kanalisation/der-kanal-ist-kein-abfalleimer/
http://www.abwasserverband-fulda.de/Service_WasDarfNichtInsAbwasser_rechts.htm
http://www.bwb.de/content/language1/html/1771.php
http://www.bwb.de/content/language1/html/1990_2150.php
http://www.bwb.de/content/language1/html/8888.php
Diese Informationen gibt es bei fast allen Wasserbetrieben (oftmals Stadtwerke).
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In einer Reportage über die Abwassersysteme in Deutschland habe ich einmal die Aussage eines Experten gehört - leider keine Quelle bekannt - dass die Deutschen zuviel Wasser sparen. Und deshalb Wasser fehlt, um zu "spülen", die Systeme am Funktionieren zu halten, womit höherer Aufwand für die Versorgungsbetriebe entsteht.
Beantwortet von Robinson am 02.Februar, 10:37
Jede Belastung in Form von "Spülgut" müsste demnach die gleiche Wirkung haben.
Die Alternative zu (1) dem "Spülgut" und (2) zum Herunterspülen wäre m.E. die Antwort auf die Frage. Ansetzen also bei der Entstehung von Essensresten (die wir z.T. in Kompost wie Restmüll tun) wie dem Bedürfnis sich die Nase zu putzen, früher gab es Stofftaschentücher, die sicher noch mit in die Waschmaschine passen, ob es sowas noch zu kaufen gibt oder ob die einen blauen Engel haben bzw. aus Öko-Baumwolle herstellt sind... ;-)
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