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Spenden: Welche Organisationen sind vertrauenswürdig?

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Fikus_Benjamine fragte am 21.12.2012 um 09:39

Weihnachten gebe ich wie so viele immer gerne etwas ab. Aber jeder Jahr frage ich mich wieder, wo mein Geld am besten aufgehoben ist. Ich frage mich, wer das Geld am dringensten braucht: Hungernde Kinder, Opfer in Katastrophengebieten? Aber auch um mich herum gibt es Armut, Kinder die Hilfe brauchen, Flüchtlinge, Obdachlose, usw.

Genauso wichtig wie die Frage, wer das Geld bekommen soll ist für micht, ob es tatsächlich bei den Menschen ankommt. Es gibt ja das Gerücht, das Spendenorganisationen viel Geld selbst als Verwaltunggebühren behalten.

Also: Wohin spendet ihr und welche Organisation ist vertrauenswürdig?

Vielen Dank!

  • antwortete am 22.12.2012 um 18:19
    Ich sehe mich eigentlich immer in meiner Umgebung um und finde dann Organisationen oder Menschen mit Projekten, denen ich vertraue, weil ich sie persönlich kenne. Für mich ist das der entspannteste Weg und Alternativen habe ich da mehr als genug. Demnächst spende ich an unser Obdachlosenmagazin in der Stadt, andere Beispiele sind der BN (meine Mutter ist da sehr aktiv), ein Festival in Kapstadt (da arbeite ich selbst mit), ein Aids-Projekt in Kenia (ich war schon dort), Phönix e.V. (ein Selbsthilfe-Verein von behinderten Menschen, der auch mein Arbeitgeber ist) u.ä.

    Organisationen, denen ich vertraue, ohne einen direkten Bezug zu ihnen zu haben, sind Ärzte ohne Grenzen und amnesty international.
  • antwortete am 27.12.2012 um 17:09
    Das DZI Siegel, das es zumindest in Deutschland gibt, ist ein relativ verlässliches Indiz für a) Transparenz und b) effizienten Umgang mit Spendengeldern.

    - z.B. haben es: www.oxfam.de , www.welthungerhilfe.de und viele andere.

    Wenn es eine Organisation hat, dann ist das meistens auch relativ schnell auf der Website zu finden, sonst am besten genau nachfragen (mit Bitte um verbindliche Antwort)

    Nach meinen Recherchen ebenfalls vertrauenswürdig und unterstützenswert, sowohl in humanitärer wie auch in ökologischer Hinsicht, ist die schweizer NGO www.tiloo.ch , die effektive Solarkocher in Afrika unterstützt, was z.B. den Leuten (v.a. Mädchen) Brennholzsammeln erspart, was ihnen wiederum Zeit für andere Dinge lässt, zudem ökologisch der Entwaldung, Erosion u.s.w. entgegenwirkt, zudem Geld und CO2 einspart, weil viele Menschen, gerade arme, in Afrika sonst Benzin, Kohle und dergl. kaufen um damit zu kochen. Also gleich mehrere Vorteile auf einmal

    n.b. Die Frage wurde tatsächlich fast identisch schon ein- oder sogar mehrmals hier bei Utopia gestellt. Manchmal hiflt die Suchfunktion, dass Antworten die längst gegeben wurden, doppelt und dreifach nochmal gegeben werden müssen (das raubt z.B. auch Zeit)
  • antwortete am 28.12.2012 um 12:37
    Ich habe für das kommende Jahr eine Bienenpatenschaft bei BeeGood abgeschlossen. Dort versucht man dem Bienensterben entgegen zu treten. Ich habe viel über die Organisation gelesen und bin der Meinung sie ist vertrauenswürdig. Man kann "seine" Bienen besuchen und bekommt viele Infos rund um die Biene. Die Patenschaft kostet 35 Euro für ein Jahr und dafür wird bei Mellifera e. V. eine Lehr- und Versuchsimkerei mit 150 Bienenvölkern unterstützt,. Die dort in der Praxis entwickelten und erprobten Methoden sind eine Rückbesinnung auf die natürliche Lebensweise der Bienen und alte imkerliche Weisheiten. Zugleich berücksichtigen neue Methoden den veränderten Lebensstil des modernen Menschen. Die neuen Methoden stehen im Einklang mit den Erkenntnissen moderner Biologie und binden dieses Wissen in ein ganzheitliches Konzept ein

    Infos unter: www.beegood.de
    • kommentieren
      kommentierte am 13.01.2013 um 19:45
      Das ist eine gute Idee. Davon hatte ich noch nie etwas gehört. Da werde ich mich doch glatt mal "schlauer" machen und evtl. auch Zuwendungen in Erwägung ziehen. Danke für die gute Idee.
  • antwortete am 28.12.2012 um 14:21
    Hier etwas für den kleinen Geldbeutel:
    http://www.bethel.de/spenden/besondere-hilfen/briefmarken-fuer-bethel.html
    Mal an Weihnachten, mal im Sommer. Besondere Kosten kommen da nicht auf und man kann auch mit kleinem Geldbeutel viel Gutes tun.
    Mittlerweile sammeln Freunde, Bekannte, Verwandte und sogar einige Büros mit und übergeben mir die Marken für den Versand.
    Insgesamt gebe ich im Jahr zwar nur 10 Euro für die Versandkosten aus, aber ich weiß, dass ich vielen Menschen damit helfe.
  • antwortete am 21.12.2012 um 10:13
    Es gibt verschiedene Spenden-Siegel, die bescheinigen, daß bestimmte Institutionen nur einen geringen Verwaltungsaufwand betreiben.
    http://www.ratgeberzentrale.de/gesellschaft-recht/spendensiegel.html
    http://www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel/

    Da kann man sich orientieren.

    Vor Ort spenden finde ich grundsätzlich sinnvoller, als in der Ferne, wo man nicht beurteilen kann, welche Auswirkungen die Spende wirklich hat.
    Es gibt ja genug kritische Stimmen, die glaubhaft machen, daß Entwicklungshilfe nicht nur ihre guten Seiten hat.

    Was anderes ist, wenn ein aktuter Notfall ansteht.
    Z.B. habe ich auch schon spontan für Erdbeben-Opfer gespendet.
    Da muß man nicht lange fragen, ob es sinnvoll ist.

    Das kann man aber das ganze Jahr machen und ich halte nichts davon, routinemäßig an Weihnachten zu spenden, weil es alle machen.

    Meine Spendenbereitschaft ist noch mal gesunken, seit ich selbständig bin.
    Ich versuche auch mein Berufsleben so auszurichten, daß ich mich damit wohl fühle und meine Wertvorstellungen leben kann.
    Das ist z.T. nicht einfach und finanziell bin ich seit Jahren auf niedrigem Level.

    Solange ich noch in der IT-Branche festangestellt war, fand ich es auch normal, regelmäßit einen festen Betrag zu spenden.

    Eine ganz witzige Sache finde ich diese Webseiten, wo man automatisch spenden kann beim Online-Einkauf.
    Das hat für den Spender den Vorteil, daß er selbst keinen Mehrpreis zahlt.
    Die Spende von bis zu 30% des Einkaufs wird von den Händlern getragen.
    http://www.bildungsspender.de/
    https://www.gooding.de/

    Der Haken an der Sache:
    Die spendenden Firmen sind hauptsächlich die großen Online-Händler, wie Amazon, bei denen ich so wenig wie möglich einkaufe.
    Aber auch die Bahn macht mit.
  • antwortete am 21.12.2012 um 13:50
    Die Esel-Initiative!

    http://www.esel-initiative.de/

    Hilfe zur Selbsthilfe für alleinerziehende Mütter in entlegenen Weltregionen. Und um Hebammenausbildung in ebendiesen Regionen. Es geht nicht um Marketing und schöne Bilder, sondern um echte Hilfe. Das kann man auch aus den Reiseberichten herauslesen, zB hier:

    http://www.esel-initiative.de/reisebericht_0212.html

    Das Team arbeitet ehrenamtlich und sogar die Reisen in die Regionen werden vom Vorstand privat bezahlt.
    Find ich wirklich toll.
  • antwortete am 21.12.2012 um 14:24
    Ich spende für das Bündnis "Entwicklung Hilft". Da kann man nichts falsch machen, wenn man Gutes tun will.

    "Entwicklung Hilft" ist ein Zusammenschluss der fünf deutschen Hilfswerke "Brot für die Welt", "medico international", "Misereor", "terre des hommes" und "Welthungerhilfe". Zusammen leisten sie sowohl langfristige Entwicklungsarbeit wie auch akute Hilfe in Notsituationen. www.entwicklung-hilft.de


    Das ist übrigens auch eine furchtbar einfache, aber effektive Antwort auf die Frage "In Afrika verhungern Kinder, was kann ich tun?" www.utopia.de/magazin/in-afrika-verhungern-kinder-was-kann-ich-dafuer-kosmopolitische-verantwortung-jean-ziegler


    Über den Einsatz der Spendengelder heißt es auf der Webseite:

    "Die Spendengelder an das Bündnis werden ohne Abzug von Verwaltungskosten, das heißt zu 100 Prozent an die Bündnis-Hilfswerke weitergeleitet. Die Geschäftsstelle des Bündnis’ wird über den Mitgliedsbeitrag der fünf Mitglieder – zu gleichen Teilen – finanziert und hat ein jährliches Budget von 200.000 Euro. Dieses wird für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. In dem Betrag sind auch die Personalkosten des Bündnis’ enthalten. Im Falle großer Katastrophen wie dem Erdbeben in Haiti, der Flut in Pakistan oder der Hungerkrise in Ostafrika entrichten die Mitglieder einen Sonderbeitrag für die Spendenbuchhaltung und Spenderbetreuung, der auf maximal zwei Prozent der Spendensumme gedeckelt ist."
  • antwortete am 21.12.2012 um 15:44
    Die genannten Organisationen find ich alle spitze, allen voran Entwicklung hilft, von denen ich das genannte nur bestätigen kann. Ansonsten gilt wohl: Die größte Sicherheit (und den größten Spaß?) beim Spenden hat man, wenn man jemand persönlich kennt, der einem alles haarklein erzählen kann (auch die lustigen und traurigen Geschichten drumherum, etc.). Darauf steht aber nicht jeder, manchmal tut's auch mehr Anonymität. Dann kann man sich an die genannten Siegel halten, das ist sicher eine gute Idee. Ich finde http://www.betterplace.org noch toll, um unterstützenswerte Projekte zu finden. Wer jetzt sagt: "Oh Gott, das ist mir wiederum viel zu aufwändig, mich da durch 1.000e von Organisationen durchzuwühlen", den frag ich: 1.) Wieviel Zeit verbringst Du sonst so für was im Internet? und 2.) Es es geht schneller, wenn man nach Kriterien sucht, zu dem man irgendeine eine Verbindung hat. Zum Beispiel kann man sich ja überlegen, ob einem nun Frauenrechte besonders am Herz liegen, eher medizinische Themen, eher politische, Bildung, doch lieber der Umweltschutz oder eben der schiere Hunger (siehe Jean Ziegler).
  • antwortete am 27.12.2012 um 16:04
    Wenn ich mal was übrig habe stecke ich es in den Umweltschutz, für Menschen wird meiner Meinung nach genug getan, auch wenn das hart klingt.
    Darum stecke ich mein Geld in eine der radikaleren Umweltorganisationen, nämlich die Sea Shepherd Conservation Society.

    http://de.seashepherd.org/

    Sea Shepherd beschäftigt sich mit allerhand verschiedenen Brennpunkten im Bereich Maritime Ökosysteme. Von Robben, über den Blauflossethunfisch, Das illegale Shark-Finning, das Versklaven und Abschlachten von Delfinen bis zur jährlichen illegalen Walfangaktion der Japaner.

    Sea Shepherd ist da, und sich meist nicht zu fein um auch direkt einzugreifen. So wurden beispielsweise auch schon Schiffe gerammt, oder im Hafen versenkt. Oberstes Gebot, bei aller Action, ist, dass keine Menschen verletzt oder gefährdet werden. Ansonsten fällt Captain Watson, der auch Mitbegründer von Greenpeace war, irgendetwas ein um direkt einzugreifen. Und nicht, wie mancher "kollege" nur mit Plakaten daneben zu stehen ;-)

    Wer nen Überblick möchte, sollte sich bei YT mal "Ocean Warrior", "Bekenntnisse eines Ökoterroristen" oder "Die Bucht" anschauen, da sieht man im Überblick eigentlich gut was Sea Shepherd so tut :-)
  • antwortete am 28.12.2012 um 16:20
    Hallo,
    ich spende für "Brot für die Welt", die in diesem Jahr Kleinbauern in
    Guatemala Kredite gibt, Land aufkauft, um es vor "Multis" zu
    retten. Ich denke, das ist meiner Spende würdig.
  • antwortete am 29.12.2012 um 06:06
    Also, letzten Endes benoetigen alle Organisationen einen Teil des Geldes fuer Verwaltung und natuerlich auch Personalkosten...

    Es gibt allerdings Organisationen, bei denen die Mitglieder grundsaetzlich und immer vollkommen ehrenamtlich arbeiten... Das sind die sog. Serviceclubs wie Lions International, Rotary International, Kiwanis, Round Table etc.

    Es wird diesen Clubs oft nachgesagt, dass sich hier irgendwelche Reichen treffen und sich selbst beweihraeuchern... Das ist allerdings so nicht korrekt: natuerlich treffen sich in diesen Vereinigungen haeufig Menschen, die einen gewissen Status in Ihrer Stadt haben... Aber, letztendliche Kriterien sind: von jeder Berufsgruppe nur ein Mitglied, ein guter Leumund und die Bereitschaft sich zu engagieren!

    In nahezu jeder Stadt gibt es mind. einen dieser Clubs (in Grosstaedten sind es nicht selten bis zu 40 Clubs einer der og. Organisationen) - mal abgesehen von den woechentlichen oder monatlichen privaten Treffen bei Vortraegen etc. organisieren die Mitglieder sehr haeufig Wohltaetigkeitsbaelle, verkaufen Adventskalender oder Gluehwein auf dem oertlichen Christkindlmarkt oder aehnliches um an Geld zu kommen. Dieses Geld - und auch das von Spenden, die natuerlich gerne gesehen werden - geht DIREKT und OHNE Abzug an viele grossartige Projekte: manchmal an das oertliche Waisenhaus, ein Altenheim, eine Schule in Afrika oder ein Projekt zur Ausbildung von Augenaerzten, die dann kostenfrei ein Jahr lang in Ihrem Land zb. den grauen Star operieren...

    Da die Mitglieder oft gute Kontakte haben, werden eventuelle Kosten (zb. Herstellung von Kalendern) oftmals von Sponsoren getragen... oder ein Mitglied ist Eigentuemer einer Druckerei und verlangt nichts... oder man arbeitet mit dem oertlichen Club in einem Drittweltland zusammen und diese haben Kontakte oftmals persoenliche Kontakte zu Regierungsmitgliedern. So ist der Abzug gleich Null!

    Beispiel: der Augsburger Lions Club Elias Holl unterstuetzt eine Schule in Kenya. Von insgesamt 26.000 Euro wurde ein 15.000 Euro teurer Brunnen gebaut, mehrere Schulhaeuser, ein Gemeinschaftshaus, von 400 Schulkindern zahlen ca. 100 Schulgeld, die restlichen 300 Aids-Waisen werden von 10 Lehrern die auch vom Club finanziert werden kostenfrei unterrichtet und bekommen taeglich ein kostenfreies Mittagessen und freie Lehrmittel - seit 7 Jahren. Transfers von Geldern mussten dank diverser Kontakte des oertlichen Clubs in Nigeria nicht bezahlt werden, auch diverse Genehmigungen konnten ohne Kosten erlangt werden. Und die Mitglieder in Deutschland arbeiten ohne einen Cent zu verlangen - und kaum einer stellt auch nur einen Cent der eigenen Spesen wie Benzin, Telefon, etc. in Rechnung, es ist Ehrensache seine Zeit zu opfern (und oftmals auch das eigene Geld). Ein Mitglied fliegt regelmaessig (1-2x im Jahr) auf eigene Rechnung runter und sieht sich die ganze Sache vor Ort an...
    Eine andere Schule in den Bergen von Laos wurde auch unterstuetzt und sogar die eigenen Kinder (ab 16 Jahren) wurden auf eigene Kosten in den Ferien dorthin geschickt um beim Bau selbst Hand anzulegen!

    Also, wer hier mitmacht, einen Gluehwein am entsprechenden Stand trinkt, auf eine Veranstaltung geht, die Weihnachtskarten kauft oder auch "nur" Geld spendet, der ist wirklich sicher, dass alles ohne Abzug ankommt! Meistens steht sowas in den oertlichen Tageszeitungen oder man googelt "Lions International, Rotary International, Round Table Deuschland" etc. und vielleicht sogar die jeweilige Stadt - fast jeder Club hat eine Webseite und dort findet man schnell einen Kontakt!
  • antwortete am 01.01.2013 um 20:18
    Ich arbeite für aktiv für Organisationen, die sich für eine bessere Welt im sozialen und umweltpolit. Bereich einsetzen. Wer das nicht möchte oder kann, sollte durch Spenden helfen. Hier einige Beispiele:
    Aktion Friedensdorf, Amnesty International, Eine-Welt-Foren (für fairen Handel), Kinderdörfer; Bund für Umwelt und Naturschutz (Friends of the Earth), ... Man könnte noch etliche hinzufügen.
  • antwortete am 21.12.2012 um 15:18
    Ich kann auch das "Bündnis Entwicklung hilft" empfehlen. Bin besonders von dem Bündnismitglied "Medico International" sehr überzeugt.

    Alternativ habe ich vor kurzem der Bewegungsstiftung gespendet.
    www.bewegungsstiftung.de

    Greetz awareness
  • antwortete am 27.12.2012 um 16:19
    Ich misstraue grundsätzlich den großen Organisationen! Ausnahmen mache ich nur bei amnesty und greenpeace.

    Lieber spende ich an FIAN, pro asyl, CIR, Indiennothilfe, auch mal avaaz und campact. Auch für Syrien spende ich bei adopt a revolution. Das sind alles Organisationen, die sich vor langer oder kurzer Zeit mein Vertrauen erworben haben. Dann bleibe ich ganz gerne dabei.
    • kommentieren
      kommentierte am 27.12.2012 um 20:32
      Zu Avaaz:
      Für Avaaz würde ich nicht spenden.
      Zweifellos ruft diese Organisation manchmal zu guten Aktionen auf, wie z. B. Waale retten. Aber es gibt auch viele Aktionen, die nur auf den ersten Blick gut aussehen und die man/frau sich schon sehr genau ansehen muss, um zu erkennen, dass sie gefährlich sind. Z. B. hat Avaaz zur Intervention in Libyen aufgerufen - also zu Krieg - und dies als einen Aufruf zum Schutz der Menschenrechte dargestellt. Diese Intervention hat die Lage der Menschen in Libyen massiv verschlechtert. Es ist keine Verbesserung der Menschenrechtssituation eingetreten - im Gegenteil.
      Mehr Infos hier:
      http://www.graswurzel.net/361/avaaz.shtml
      Graswurzelrevolution Nr. 361, september 2011
      Ihr werdet 's nicht vermuten - "Avaaz" sind nicht "Die Guten"
    • kommentieren
      kommentierte am 02.02.2013 um 20:37
      Hallo zusammen,

      ich habe letztens einen spannenden Vortrag von einem PHINEO-Vertreter besucht. PHINEO hat sich zum Ziel gesetzt die Wirkung von gesellschaftlichen Engagement zu bemessen, als Hilfe Stellung für Personen die wirkungsvoll spenden möchten und als Hilfe für die Organisationen selbst, um Anregungen für eine Weiterentwicklung zu bekommen.
      Hier der Link zur Webseite mit empfohlenen Projekten; http://www.phineo.org/empfohlene-projekte/kinder-in-armut/ und Themenreports, die Organisationen zu einem bestimmten Thema (z.B. Kinderarmut) vorstellen http://www.phineo.org/themenreports/veroeffentlichte-reports/.
      Und hier noch der Link zu einer Transparenzanalyse von 50 großen Spendenorganisationen:
      http://www.phineo.org/phineo/transparenz/

      Hoffe das Hilft euch weiter!
  • antwortete am 27.12.2012 um 16:36
    Etwas abseits des "Üblichen" (Entwicklung, Umwelt, Menschenrechte - alles wichtig!) gibt es noch eine relativ neue Form, um das außer Rand und Band geratene Finanzsystem stärker zu beobachten: FinanceWatch.

    Dahinter steht die Erkenntnis, daß die Entscheidungsträger in Berlin, Brüssel und anderswo (auch die Medien!) sehr oft von der Komplexität des Systems überfordert sind und Rat ausgerechnet bei der Lobby von Banken und Finanzinstituten suchen (müssen) und so der Bock zum Gärtner gemacht wird. Nicht umsonst wird für diese Lobby im Jahr geschätzt ca. 400 Mio. Euro ausgegeben.

    FinanceWatch ist auf Initiative einiger Politiker entstanden, die sich dieses Teufelskreises bewußt geworden sind und eine unabhängige Institution gefordert haben die die Ursachen und Zusammenhänge verständlich darstellen und geeignete Maßnahmen zur Überwindung entwickeln kann. Das was ich bisher von dort gesehen habe hat mich überzeugt.

    Mehr Infos hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Finance_Watch

    <w>
  • antwortete am 27.12.2012 um 17:15
    Wer für Tiere spenden möchte dem kann ich diese Seite sehr empfehlen. Die versuchen die besten Organisationen in diesem Bereich zu finden:
    http://www.effectiveanimalactivism.org

    Eine der dort empfohlenen Organisationen ist Vegan Outreach. Die sind echt klasse.
    http://www.veganoutreach.org
  • antwortete am 28.12.2012 um 13:56
    spenden, ja! p l u s:

    Tiere vom Teller verbannen! deren Futterpflanzen
    blockieren Anbauflächen für Menschennahrung.
    Menschen hungern deswegen!
    Ernährung umstellen! und drüber reden!

    dies nur zur Erinnerung, nicht zur Diskussion hier.
  • antwortete am 13.05.2015 um 16:08
    Ich nenne hier gerne noch ein paar gute: savethechildren, plan, DCVK e.V. Kinder in Gefahr, Unicef, TeglaLaroupeFriedensschule, WorldVision.

Sie haben eine passende Antwort? Dann immer her damit!

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