Gute Fragen
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Ich habe mich mal dabei ertappt, dass ich einen starken Groll bekam auf einen BMW-Fahrer, der seinen 8Zylinder auf dem Gehweg vor dem Bioladen genau vor der einzigen Laterne geparkt hat, an die ich mein Fahrrad anbinden konnte. Eilig hat er sein Leergut rein und zwei Kästen Mondwasser raus getragen, während ich nach einem Platz für mein Fahrrad gesucht habe. Statt zu grollen hätte ich mich freuen können, dass "so einer" auch das Überleben des kleinen Bioladens möglich machte.
Inzwischen ist der Bioladen aus dem Zentrum ins Gewerbegebiet vor der Stadt gezogen, auch weil sich viele Kunden über fehlende Parkplätze vor dem Laden beklagt hatten. Einen Fahrradständer haben sie immer noch nicht, aber Parkplätze en masse.
Bin ich gefährlich?
Kommentare zu dieser Antwort (1)
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Hach ja, von der Automobilindustrie aus gesehen und von, ich weiß nicht, welche Produktionszweige da noch dran hängen -, von all diesen aus gesehen, bist du ein Stachel im Fleisch, denke ich.
Kommentiert von Berthild Lorenz am 31.Oktober 2009, 17:34Sie kurbeln ja die Wirtschaft an!
Das wird mir immer wieder in ExistenzgründerInnen-Seminaren von Denen, die von Vielen "Die Kompetenten" genannt werden, als einzig Wichtiges fürs Leben erzählt ...
Wenn wir es schaffen, dass die, die Bio kaufen, das tun, weil sie in Zusammenhängen denken, dann wird sich der Bioladen dort halten, wo er ist. Jetzt sieht es ja wohl in etlichen Köpfen noch immer so aus:
"Ich tu mir was Gutes; ich kauf mir Bio und da ich nicht viel Zeit hab - ich hab nen guten Job und brauch das Geld, muss das Einkaufen also schnell gehen, wie alles, was ich tue!"