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Sind T-Shirts aus Bio-Baumwolle kompostierbar?
Michael Braungart hat entsprechend dem cradle-to-cradle-Prinzip http://de.wikipedia.org/wiki/Cradle_to_cradle bereits 2004 mit der Firma trigema T-Shirts entwickelt, die kompostierbar sind. Davon habe ich mir auch drei besorgt. Sie sehen so aus und ich benutze sie für Sport et cetera:
Gefragt von
http://www.trigema.de/shop/sportbekleidung/herren/wellnessfitness/product/39203/046/XL/detail.jsf
Da ich aber andere Bio-T-Shirts, zum Beispiel von earthpositive http://www.earthpositiveonline.com/?lang=de oder von zündstoff http://www.zuendstoff-clothing.de/index.php/de schöner finde und sie mir besser passen, stelle ich mir - angeregt durch ein Gespräch mit einem Utopisten - die Frage, warum diese Bio-Shirts nicht kompostierbar sein sollen.
Hat es etwas mit den Druckfarben zu tun? Hier wirbt ja vor allem http://gluecksstoff.de/ damit, dass sie auf rein pflanzlicher Basis drucken.
Nur schon mal vorweg: bis ich ein T-Shirt entsorge, ist es aber auch WIRKLICH abgetragen.inaktiver User 25522
am 17.November 2009, 22:52 | 5 Antworten
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Ich denke schon, daß sie kompostierbar sind, weiß aber nichts Genaueres.
Beantwortet von Wollmütze am 18.November 2009, 10:38 Alle Kommentare(3)
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Leider sind Klamotten aus Bio Baumwolle in aller Regel nicht kompostierbar und auch nicht weniger Schadstoff belastet als konventionelle Textilien. Ausser dem Rohstoff Biobaumwolle unterscheiden sich Bioklamotten auch nicht von konventionellen, sie werden ja in den selben Fabriken mit genau den selben Verfahren hergestellt wie konventionelle auch. Die Schadstoffe kommen über den Herstellungsprozess in die Textilen, denn die Pestitzide aus konventioneller Baumwolle wird größtenteils im Weiterverarbeitungsprozeß ausgewaschen. Die GOTS Bestimmungen sind extrem niedrig und alles andere als was man sich unter Bio vorstellt. Leider kommen die "Natur"textil Hersteller damit durch! Einzig rühmliche Ausnahme, die mir bekannt ist ist, ist das oben genannte Trigema mit Cradle-to-Cradle.
Beantwortet von Echtgruen am 21.Juni 2012, 18:52
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Ob Biobaumwolle oder nicht, theoretisch dürften doch nach mehrjährigem Gebrauch keine Schadstoffe mehr drin sein und es also egal oder nicht?
Beantwortet von geradeaus am 19.November 2009, 12:01
Ich wäre jedoch nicht auf die Idee gekommen, die Dinger zu kompostieren, schon lustig.
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Also die Altkleidersammlung ist sicher der passendere Ort - schließlich recycelte Baumwollfasern viel ökologischer als neue!
Beantwortet von Hänfling am 18.November 2009, 15:15
Aber zur eigentlichen Frage: die Farben können natürlich ein Problem sein, aber vor allem wird es wohl an der Ausrüstung liegen. Bei Jersey wird seit geraumer Zeit Kunstharz als "Stabilisator" für die Garne eingesetzt. Dabei ist es durchaus möglich dass dieser Plastikanteil bei 5-10% des Gesamtgewichts liegt. Da hilft auch keine Biobaumwolle - nur die Art der Verarbeitung zählt. Derzeit sehe ich hier den GOTS als einzigen Ökostandard bei dem dies ausgeschlossen sein sollte.
Hintergrund ist das Drehen des Stoffes (schiefe Seitennaht) durch den Einsatz von hoch gedrehten Garnen die nur in einer Richtung vorliegen. Das verbilligt die Herstellung enorm gegenüber dem Einsatz von niedrig gedrehten Garnen die dazu noch abwechselnd mit 2 verschiedenen Drehrichtungen eingesetzt werden.
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Ich haltes es auch wie Mela. Auch abgetragene Kleider sind zu schade, um sie zu kompostieren. Besser in die Altkleidersammlung. Wie Mela schon richtig angemerkt hat, werden auch den nicht mehr tragbaren Kleidern Lappen.
Beantwortet von Dude am 18.November 2009, 12:34
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und wer einen Holzofen hat, kann alte Putzlumpen oder schon als Lappen benutzte alte Klamotten...mehr
berniewa am 18.November 2009, 17:40Dann werden die Sachen kleingeheckselt und zu Lappen "verfilzt", die in der Industrie eingesetzt...mehr
Dude am 18.November 2009, 16:06