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Sind japanische Keramikmesser gesundheitlich bedenklich?
Keramikmesser, auch als japanische Messer bekannt, bestehen normalerweise ja aus Zirkonoxid und ich frage mich, ob das schädlich für die Gesundheit sein kann.
Gefragt vonEin_Baum
am 18.April 2012, 12:33 | 2 Antworten
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Viele Discounter-Keramikmesser stammen vermutlich nicht aus Japan, sondern Billiglohnländern. Zu dünn ausgeschliffene Schneiden dürfen schneller brüchig werden, was mit Materialverlust und evtl. Aufnahme in den Körper einhergeht. Aus diesen zwei Gründen würde ich auf gute Qualität achten.
Beantwortet von Robinson am 18.April 2012, 13:54
Ausgerechnet die hochwertigen Messer sind zuhause, ohne entsprechendes Schleifwerkzeug, kaum nachzuschleifen, erst recht nicht zur Schärfe des Auslieferzustandes. Wiederum ein Punkt gegen ein Keramikmesser, ein konventionelles Küchenmesser in Solinger Qualität dürfte Jahrzehnte gebrauchtstüchtig gehalten werden können, mit einfachen und unproblematischen Schärfmitteln.
Wir verwenden in der Küche ein einfaches Kyocera-Messer aus Keramik, ich nehme es selten für spezielle Zwecke, nämlich: Kräuter schneiden. Im Grunde funktioniert es wie jedes Messer auch, aber die Spitze ist weg gebrochen, im unteren Schneidebereich sind "Tips"=Ausbrüche in der Schneide, die man nur durch einen gesamt neuen Schliff beseitigen könnten, ich lasse das bleiben, weil das Schleifen der Keramik (zu viel) Material fordert, am Schleifwerkzeug. Der Rest vom Messer ist scharf, in diesem Punkt hat die Werbung recht.
http://www.kyocera.de/index/products/kitchen_products/ceramic_knifes.html
Jedes gewöhliche Stahlmesser lässt sich mit wenigen Zügen durch eine Messerschärfer schnellstens scharf schleifen für den Küchengebrauch, eine "verzogene" Schneide wieder aufrichten (je nach Stahlqualität) und man kann es aus deutscher Produktion kaufen. So gern ich die Japaner nach Fukushima unterstützen möchte.
Die Fa. Böker bietet sogar eine Titan-Keramik-Materialmischung für Küchenmesser an, wie der pdf-Bericht zeigt, stammen die Rohlinge jedoch weiterhin aus Japan:
http://www.boker.de/kochmesser/boeker-cera-titan.html
http://www.boker.de/pdf/essen_und_trinken_extra.pdf
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Ich denke mal, dass wenn man dieses Material seit Jahren bei Zahnersatz, u,ä, einsetzt, es also dauerhaft im Mund sitzt und "arbeitet" - lt. entsprechender Aussagen ohne Nebenwirkungen, auch weil extrem abnutzungsresistent, das gelegentliche Schneiden mit so einem Messer durch Gemüse und von mir aus auch Fleisch, sicherlich keine nachweisbaren Folgen haben wird.
Beantwortet von Hannilein am 18.April 2012, 12:43
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