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Sind Elektroautos ein Flop ? Zu Recht ?
Siehe Nachricht vom 12.12.11 : "Pkw-Zulassungen: Elektroautos bleiben Exoten"
Gefragt von
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Pkw-Zulassungen-Elektroautos-bleiben-Exoten-1394088.html
Link auf Prof. Dudenhöffer / CAR (Center Automotive Research)
http://www.uni-due.de/car/auto/
Historisch gab es mehr Zulassungen im Jahr 2002 als in 2011.
http://www.kba.de/cln_033/nn_269000/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/EmissionenKraftstoffe/b__emi__z__teil__1.html
Die Zahl von n= 2307 im Autofahrerland Deutschland sind umgerechnet ca. 4,6 Prozent von geschätzten 50.000 Zulassungen weltweit.
Nur 101 Privatpersonen in Deutschland haben ein E-Auto zugelassen ? Ich hoffe stark, das darunter 50 Prozent Utopisten sind... :-)
Obwohl der ProduktGuide in Kategorie Auto dagegen spricht, kein einziges Elektroauto dabei.
http://www.utopia.de/produktguide/produkte?sub_category=autos-317
[Doch für den Opel Ampera (Hybrid) lagen bereits Juli 2011 5000 Neubestellungen vorliegen, er war "ausverkauft", der Verkauf in Deutschland wurde jedoch am 14.12. wg. Sicherheitsproblemen in den USA verschoben.]
Meine Fragen:
- Ist diese Entwicklung - angesichts des Fahrzeugbestandes (CO2-Bilanz alt vs. Neuwagen) wie der Problematik Speichertechnologie (aktuelles Beispiel Chevrolet Volt) - gut oder schlecht ?
- Ist abwarten und weiterfahren von Altfahrzeugen besser für die Umweltbilanz (endliche Treibstoffe und Ressourcen) ?
- Sind die deutschen Autobauer oder die deutschen Konsumenten die (absichtlichen) Bremser ?
- Wie und warum entscheiden sich Utopisten, die AKTUELL vor der Wahl stehen, ein (Elektro-)Auto zu kaufen ?Robinson
am 16.Dezember 2011, 09:38 | 7 Antworten
Antworten (7)
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Elektroautos haben wegen der begrenzten Reichweite bzw. langen Tankzeiten gravierende Nachteile gegenüber herkömmlichen Autos, kosten aber trotzdem dreimal so viel. Da wundert die Kaufzurückhaltung nicht. Ja, die Konsumenten sind die Bremser (aber aus nachvollziehbaren Gründen).
Beantwortet von Mario_Sedlak am 07.Februar, 19:02
Altfahrzeuge weiterzuverwenden ist auf jeden Fall empfehlenswert, denn Elektroautos sparen de facto kaum CO2 ein. Im verbundenen Stromnetz ist es nicht möglich, gezielt "sauberen" Strom zu verbrauchen, weil dieser dann für andere Verbraucher fehlt. Wenn unbedingt ein neues Auto her muss, ist der Umweltnutzen von Elektroautos immer noch fraglich: Wegen der energieaufwendigen Akkuherstellung sollte man das Elektroauto möglichst viel nutzen, aber öffentlicher Verkehr und das Fahrrad ist trotzdem zu bevorzugen, wo immer es geht. Eine Zwickmühle!
Diese unübliche Meinung habe ich in meinem Blog ausführlich begründet:
http://www.utopia.de/blog/sedl/elektroauto-lexikon
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Ergänzend aus dem Werbeversprechen des Opel Ampera:
Beantwortet von Robinson am 16.Dezember 2011, 09:44
http://www.opel.de/fahrzeuge/modelle/personenwagen/ampera/highlights/elektromobilitaet.html
"Das Versorgungsnetz ist bereit.
Wenn 10 Millionen Elektrofahrzeuge mit verlängerter Reichweite wie der neue Opel Ampera unterwegs wären, von denen jedes 13.000 km im Jahr batterie-elektrisch zurücklegt und dabei 1.730 kWh verbraucht, würden sie zusammen nur 0.67% des gesamten europäischen Elektrizitätskonsums beanspruchen. Das Argument, zu viele Elektrofahrzeuge würden die elektrische Infrastruktur in Europa zum Zusammenbruch bringen, ist somit entkräftet."
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Als die ersten Handys auf den Markt kamen, waren die so handlich wie Briketts und obendrein so teuer, dass sie nur den wahrlich 'Besserverdienenden' zur Verfügung standen. Knapp zwei Jahrzehnte haben gereicht, daraus ein Billig-und Massenprodukt zu machen.
Beantwortet von think sunny am 16.Dezember 2011, 10:20
Eine ähnliche Entwicklung sehe ich prinzipiell bei den Elektrofahrzeugen. Ob Deutschland dabei "Leitmarkt" wird, wie immer wieder hinausposaunt, sei dahingestellt. Aufbrechende Massenmärkte wie China gehen aber auf jeden Fall in die Richtung.
Sehr interessante - täglich aktualisierte- News gibt's hier:
http://www.electrive.net
Nach meiner Meinung liegt die große Potentialtät der Elektromobilität in der Vernetzung mit SolarStrom.
Kurzum: Tanken vom Dach!
siehe:
www.CarSun.de
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Die Verbrennungsmotoren und auch die Verbrennung zur Energieerzeugung sind Auslaufmodelle.
Beantwortet von Uwe-Sievers am 16.Dezember 2011, 10:56
Vielleicht nicht Morgen oder Übermorgen. Vielleicht aber auch ganz schnell.
Wir leben immerhin in einer sehr spannenden Zeit.
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Elektroautos sind wegen ihrer sehr begrenzten Reichweite als Erstfahrzeug nicht sehr attraktiv. Aus meiner Sicht sind PlugIn-Hybride zur Zeit noch die bessere Wahl. Vor allem für den Stadtverkehr. Allerdings sind dort auch reine E-Autos am besten geeignet.
Beantwortet von Dude am 16.Dezember 2011, 13:41
Für Firmen, die in einem passend zur Reichweite der Farhzeuge begrenzten Umfeld agieren, sind E-Autos schon attraktiver, lassen sich dadurch doch enorm Treibstoffkosten sparen, sofern die Anschaffung nicht zu teuer ist.
E-Autos sind auch nur dann eine ökologisch bessere Alternative, wenn sie nicht auf Hochgeschwindigkeit, zig Luxus-Extras und super extra viel Insassensicherheit ausgelegt sind. Also wenn sie aufgrund ihrer Auslegung grundsätzlich sparsamer sind, was auch mit Verbrennungsmotoren sinnvoll ist. Ansonsten bringt der Umstieg auf E-Auto nur etwas, wenn es ausschließlich aus erneuerbaren Energien gespeist wird.
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Das Problem der Reichweite von E-Cars wäre längst gelöst, wenn das Konzept von Shai Agassi realisiert würde, der dieselbe Idee hatte wie ich schon vor einigen Jahren ;`), mit dem Unterschied, dass er sie auch in ingenieur-relevaten Details ausgearbeitet hat,
Beantwortet von berniewa am 17.Dezember 2011, 16:24
dass nämlich die Akkus einfach an jeder Tankstelle etc auswechselbar sind vgl dazu etwa http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,602253,00.html
Eine interessante Alternative wären evtl auch Fahrzeuge, die mit Gas oder dergl. auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen fahren, unter folgenden Bedingungen:
1. Die Biomasse stammt aus ökol. nachhaltigem Anbau,
2. Fahrzeuge werden insgesamt sparsamer, und dazu mehr 'öffentl.' Verkehr statt 'Individualverkehr'
3. Fleisch/Wurst Konsum des reichsten Drittels der Weltbevölkerung sinkt deutlich (dadurch wird das Problem der Flächenkonkurrenz zu Nahrungsmitteln entschärft - was zusätzlich geschehen kann, wenn die x-Millionen Hektar Land wieder fruchtbar gemacht würden, die in den letzten Jahrzehnten der Aridisierung / Desertifikation weltweit zum Opfer gefallen sind. Dies wiederum wäre unterstützbar in Wüsten in Küstennähe durch neue energiesparende Methoden der Meerwasseraufbereitung mittels Solar- und Windenergie)-
Das Hauptproblem sind nach meiner Einschätzung die ausbleibenden Kunden, denn zum heimischen...mehr
Mario_Sedlak am 07.Februar, 08:16 -
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"Autokäufer in Deutschland pfeifen auf alternative Antriebe"
Beantwortet von bastler am 08.Februar, 11:16
titeln die VDI-Nachrichten in ihrer jüngsten Ausgabe.
Trotz Fukushima, Klimawandel und hoher Treibstoffpreise entwickelte sich der Verkauf von PKWs in D mit alternativen Antrieben sogar rückläufig.
2011 standen "in Deutschland den 1,65 Mio. verkauften Diesel-Pkw und fast 1,5 Mio. Benzinern nur 4800 Flüssiggas- und 6200 Erdgasfahrzeuge sowie 2150 Elektroautos gegenüber".
Hier der ganze Artikel: http://www.vdi-nachrichten.com/artikel/Autokaeufer-in-Deutschland-pfeifen-auf-alternative-Antriebe/57107/1
Die Gründe u.a. "Reichweitenangst": auch diejenigen, die im Durchschnitt nur kurze Autofahrten unternehmen, scheint der Gedanke abzuschrecken, nicht auch einmal ein längeres Stück fahren zu können, z.B. in den Urlaub (so vermute ich zumindest).
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Danke für deine unübliche Meinung ! Weil sie begründet ist und nachvollziehbare Argumente erhält,...mehr
Robinson am 08.Februar, 09:42