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  • chily

    Recycelte Landkarten - vertrauenswürdig?

    Hallo,

    Ich schreibe ganz gerne auf Blöcke aus alten Landkarten bzw. verwende die Umschläge (http://www.memo.de/DRP-Versandtaschen-DIN-C4-mit-Landkarten-Druck-aussen/Direkt-Recycelte-Briefumschlaege-und-Tragetaschen/Versand-und-Verpackung/Bueroartikel.memo;jsessionid=aLJOu71zCvwe?groupId=7764&page=group.jsp). Vielleicht bin ich inzwischen wirklich zu misstrauisch geworden, aber: Weiß jemand, woher diese Landkarten stammen? Ich bemerke gerade bei den Blöcken, dass die aus immer den selben Landkarten gemacht sind - die irgendwie auch nicht so das typische Landkarten-Papier haben, sondern recht dickes, das eigentlich gar nicht so gut faltbar wäre. Woher hat die Firma eigentlich die vielen Top-erhaltenen, unvergilbten, gleichen Landkarten? Hoffentlich kommt keiner auf den Gedanken, die Landkarten einfach aufzudrucken,weil das Motiv so cool und öko ist.
    Meint ihr, ich bin zu misstrauisch?

    Liebe Grüße!
    chily

    Gefragt von
    chily
    am 11.Oktober 2012, 16:01 | 4 Antworten

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  • loselose

    Ich verwende auch schon einige Jahre die direktrecyling Briefumschläge und halte sie für ok , auf der DRP Hompage gibt es auch eine Stellungsnahme des Ökoinstitut http://www.direktrecycling.net/DEUTSCHLAND/DIREKTRECYCLING/INSTITUT.HTM

    Beantwortet von loselose am 11.Oktober 2012, 20:52
    • loselose

      Im wdr gab es einen Bericht zur Firma http://www.wdr....mehr

      loselose am 02.April, 17:43
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  • Marshavan

    Wahrscheinlich bist du wirklich zu misstrauisch. Ich habe auch hin und wieder mit "richtigen" Landkarten zu tun - nicht mit diesen Faltblättchen für Touristen. Die haben tatsächlich ein kräftigeres Papier, da man sie meist auch bei widrigen Bedingungen einsetzt.
    Dass die Motive sich so oft gleichen, ist auch leicht erklärt: Ganz Deutschland (und auch der Rest der Welt) ist fein säuberlich in Planquadrate aufgeteilt und wenn du weißt, welches du brauchst, kannst du genau das kaufen. Somit werden also immer die gleichen Ausschnitte in definierten Maßstäben gedruckt und (damit es wirtschaftlich ist) auch meist viele Hundert gleiche auf einmal. Wenn dann neues (genaueres, oder auch neueren Kennzeichnungsmaßstäben entsprechendes) Kartenmaterial herausgegeben wird, kann es sein, dass Altbestände noch übrig sind, die dadurch "wertlos" werden. Bevor man die entsorgt, denken die Druckereien wirtschaftlich und verkaufen sie zu kleinen Preisen an Wiederverwerter, wie zum Beispiel Direktrecycler.

    Beantwortet von Marshavan am 11.Oktober 2012, 18:10
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  • grüneZukunft

    Diese Umschläge benutze ich schon seit Jahren. Normalerweise ist ein Karton meistens derselbe Kartenausschnitt. Irgendwann habe ich mal einen ganzen Karton nur mit Randstreifen bekommen und dann hieß es bei meiner Reklamation, man kann sie auch mischen lassen. Wahrscheinlich wird Memo mir jetzt nicht sehr dankbar sein für die Weitergabe dieses Tipps aber ich erlebe immer wieder, daß Empfänger dieser Briefumschläge immer nachschauen von welcher Gegend diese Karte ist. Man kann ja mal ne Wanderung danach machen:-)

    Beantwortet von grüneZukunft am 12.Oktober 2012, 15:26
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  • mela

    Hallo
    genau zu diesen Landkarten hab ich mir auch schon Gedanken gemacht. Was mich daran wundert, ist der Preis. Wenn es doch "Wegwerfpapier" ist, also zB Fehldrucke, die nichtmehr genutzt werden können, dann müssten die Erzeugnisse doch viel günstiger sein, als zB normale Recyclingpapier-Umschläge.
    Der Vorteil des Direktrecyclings liegt doch gerade darin, dass das Papier nicht mit aufwändigen De-Inking-Verfahren gesondert recycelt werden muss, sondern es kann direkt verwendet werden.

    Genau das Gegenteil ist aber der Fall:

    100 Briefumschläge aus Direktrecycling kosten 14,22 Euro
    http://www.memo.de/DRP-Aktionssets/Angebote-Direktrecycling/Direkt-Recycelte-Briefumschlaege-und-Tragetaschen/Versand-und-Verpackung/Bueroartikel.memo?groupId=8459&page=group.jsp

    100 Briefumschläge aus normalem Recyclingpapier mit Blauem Engel 2,84 Euro
    http://www.memo.de/Briefumschlaege-DIN-lang-%28110-x-220-mm%29/Briefumschlaege-Recycling-Grau/Briefumschlaege/Versand-und-Verpackung/Bueroartikel.memo?groupId=3203&page=group.jsp

    Genau daher kommt auch mein Misstrauen. Wer sagt mir, dass die überschüssigen Kartenmaterialien ja eventuell eingeplant werden, und es vielleicht sogar lukrativer ist, das Material ans Direktrecycling zu geben? Wenn es dumm läuft, würde man ja mit der Nachfrage nach Direktrecyclingprodukten noch die Überproduktion an Landkarten fördern.

    Wie gesagt, wenn das Papier sonst weggeworfen würde müsste das Produkt doch eigentlich billiger sein als das produzierte Recyclingpapier (Kosten für Sammeln und Aufbereiten müssen ja irgendwie bezahlt werden).

    Aber vielleicht kann mir das ja jemand erklären..
    viele Grüße,
    mela

    Beantwortet von mela am 12.Oktober 2012, 11:08
    • werner stickler

      Für kleine Kuverts gehen ja auch gut alte Magazine. Mit Bedacht ausgewählt, können die auch nochmal...mehr

      werner stickler am 12.Oktober 2012, 13:55
    • mela

      Hallo Werner Wenn der hohe Preis aufgrund von hoher Nachfrage zustande kommt, zeigt das doch genau...mehr

      mela am 12.Oktober 2012, 13:25
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