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REWE Group

Frage an REWE Group

Pro Planet

Liebe REWE Group,

ich habe eine Frage zu dem Pro Planet Label und würde mich sehr über eine Antwort freuen. http://www.proplanet-label.com/en/
Den Ansatz von Pro Planet finde ich durchaus positiv, da REWE dadurch versucht, nachhaltigkeitsorientierte Produkte stärker in den Massenmarkt zu pushen. Allerdings ist mir aufgefallen, dass zahlreiche der Produkte bereits sehr anerkannte Labels tragen (Blauer Engel, MSC, Cotton made in Africa und einige mehr). Ich habe mich ausführlich mit dem Prozess der Vergabe des Pro Planet Labels beschäftigt. Folgendes ist mir nicht klar:

Eine Packung MSC-Fisch z.B. erhält zusätzlich das Pro Planet Label. Wozu? MSC ist weit bekannt, der HotSpot "Bestandsschützend gefischt" oder ähnliches muss doch nicht zusätzlich durch einen Beirat an Experten überprüft werden...?Inwiefern trägt Pro Planet hier zusätzlich zum MSC-Siegel zu einer weiteren Verbesserung bei?
http://www.proplanet-label.com/en/produkte/fisch/wildfang

Anderes Beispiel:
Textilien aus Cotton made in Africa Baumwolle. Sicher, wenn REWE Cotton made in Africa Baumwolle bezieht, ist das gut, da hier ein "Hilfe-zur Selbsthilfe"-Ansatz verfolgt wird und soziale Bedingungen für afrikanische Baumwollbauern verbessert werden. Nur: Inwiefern hat hier REWE einen weiteren Hotspot ermittelt und somit selbst aktiv etwas verbessert? Cotton made in Africa verbessert die Lebensbedingungen der Bauern, egal, ob sie von OTTO, Tchibo oder eben auch von REWE bezogen und angeboten wird.
http://www.proplanet-label.com/de/produkte/textilien/cotton-made-in-africa

Ein weiteres Beispiel:
Recyclingpaper, welches bereits das Label des Blauen Engels trägt.
Inwiefern hat hier REWE mit der Vergabe des Pro Planet Labels konkret (weitere?) Hot Spots ermittelt und verbessert?

Ich habe den Eindruck, dass viele der Pro Planet Produkte solche sind, die bereits Nachhaltigkeitskriterien erfüllen und dies auch anhand unabhängiger Label auswiesen.

Wieviel Prozent der Produkte mit dem Pro Planet Label konnten vor Vergabe des Pro Planet Labels nicht schon bereits einen wichtigen Nachhaltigkeitsaspekt und ein entsprechends Siegel/Label nachweisen? Wäre es nicht wesentlich sinnvoller, konventuonelle Produkte dem Pro Planet Prozess zu unterziehen?

Die Strategie, die Flut an Siegeln mit einfacheren Labels zu kennzeichnen, ist nicht neu, sie wird beispielswiese bereits vom OTTO oder dem Avocade Store verfolgt.
Was macht das Pro Planet Label besser?

Ich freue mich sehr über eine Rückmeldung.

Gefragt von
Lemontree_
am 19.Januar 2012, 23:13

Nur REWE Group kann diese Frage beantworten.

Antwort von REWE Group

Liebe/r Lemontree,

wir freuen uns über Dein Interesse an unserem PRO PLANET-Label.

PRO PLANET soll als Orientierungshilfe für einen nachhaltigeren Einkauf dienen. Der Verbraucher kann beim Kauf von PRO PLANET-Produkten sicher sein, dass wir gemeinsam mit unserem Expertenbeirat geprüft haben, dass die größten Probleme in der Wertschöpfungskette des Produktes gelöst oder reduziert wurden.

Hierzu lassen wir zunächst die gesamte Wertschöpfungskette unserer Produkte untersuchen. Wir beauftragen ein unabhängiges Institut damit, eine "Hot Spot-Analyse" durchzuführen, um zu erfahren, welche ökologischen und sozialen Probleme entlang der Wertschöpfungskette auftreten können. Zusätzlich holen wir uns eine Meinung von fachlichen Experten ein.

Wenn wir die Hot Spots identifiziert haben, beraten wir uns mit unserem Expertenbeirat, was zur Verbesserung des Produktes getan werden kann. Teils setzen wir dann eigene Maßnahmen um, teils greifen wir aber auch auf etablierte Standards zurück, die die identifizierten Hot Spots nachweislich auflösen oder reduzieren. Wir halten dies für sehr wichtig, da es bereits viele gute geprüfte Standards im Markt gibt.

Bei unseren Fisch-Produkten ist das MSC-Siegel beispielsweise Grundvoraussetzung für die Vergabe des PRO PLANET-Labels. Zusätzlich ziehen wir noch eine eigens für unser gesamtes Wildfischsortiment entwickelte Orientierungsliste hinzu. Sie berücksichtigt die Bestände in den jeweiligen Fanggebieten und Fangmethoden anhand bestehender Bewertungen von folgenden Organisationen: Greenpeace, Deutschland; Monterey Bay Aquarium mit Seafood Watch, USA; Sustainable Fisheries Partnership (SFP) mit www.fishsource.org, Indonesien und USA; World Wide Fund For Nature (WWF), Deutschland.

Alle PRO PLANET-Produkte werden anhand der Orientierungsliste bewertet. Sind sie unter Berücksichtigung aller Bewertungen mit "grün" gekennzeichnet, dürfen Sie das PRO PLANET-Label tragen. Stehen Sie auf "gelb", wird gemeinsam mit dem Beirat entschieden, ob eine Auszeichnung vertretbar ist. Sollte anhand der vorhandenen Bewertungen der vier Organisationen keine Einschätzung möglich sein, beauftragen wir unabhängige Experten mit einer Einzelfallbewertung. Die Einzelfallbewertung wird dann wiederum vom Beirat geprüft.
Um die Situation der Fischbestände im Blick zu behalten und zeitnah reagieren zu können, lassen wir die Orientierungsliste einmal im Jahr aktualisieren.

Viele unserer PRO PLANET-Produkte wurden wiederum gemeinsam mit unseren Lieferanten und Projektpartnern entwickelt. So haben wir bei der Hot Spot-Analyse unserer PRO PLANET-Äpfel festgestellt, dass Bienen in der blütenarmen Zeit zwischen Juni und September immer weniger Nahrung finden. Die Versorgung mit Nektar und Blütenpollen ist in den vergangenen Jahren immer schlechter geworden. Daher haben unsere Obstbauern zunächst in 10 Pilotbetrieben am Bodensee in Zusammenarbeit mit der Bodensee-Stiftung Blumenwiesen und blühende Hecken angepflanzt. Für die Wildbienen stellen sie Nisthilfen auf. Das Projekt war so erfolgreich, dass wir es gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU e.V.) national ausrollen.

Wir würden uns freuen, wenn Du weiterhin die Augen nach unseren PRO PLANET-Produkten offen hältst. Viele von uns eigens umgesetzte Maßnahmen benötigen sehr viel Zeit und sind bereits seit vielen Monaten in Vorbereitung.

Wir hoffen, Dir das PRO PLANET-Label verständlicher gemacht zu haben.

Auf weitere Fragen und interessante Beiträge freuen wir uns.

Viele Grüße
Teresa aus dem REWE Group-Nachhaltigkeitsteam

Antwort von REWE Group am 27.Januar 2012, 11:35 Auf die Frage „Pro Planet“ von Lemontree_ am 19.Januar 2012, 23:13

Kommentare zu dieser Antwort (10)   Antwort abonnieren

  • Jetzt muss man sich doch noch mal vor Augen führen, dass das REWE Group-Nachhaltigkeitsteam ja einen beeindruckenden Wind um die Pro Planet-Auszeichnung macht. Aber ein bisschen bohren vom Marktcheck in der ARD lässt die sorgsam aufgepustete Blase gleich platzen. Mich würde interessieren, wer genau denn die Experten sind, die da über "grün" und "gelb" bei der Bewertung entscheiden. Oder dienen die NGOs die da als Projektpartner auftreten nur einem gehörigen greenwashing? Und warum muss es eigentlich so kompliziert sein: REWE kann doch die vorhandenen Label einfach anbieten und muss gar kein eigenes "Bepperl" drauftun.

    Kommentiert von Pamina am 10.Januar 2013, 14:46
  • Liebe Pamina,

    vielen Dank für Deine Anfrage.
    Selbstverständlich erklären wir gerne, mit wem wir im PRO PLANET-Prozess zusammenarbeiten.

    Zunächst werden wir im gesamten Prozess von unserem PRO PLANET-Beirat begleitet.
    Der Beirat besteht aus Vertretern des NABU e.V. sowie von der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 für ökologische Fragen. Zusätzlich bringt die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. die Verbraucherperspektive ein. Zudem vertritt die Caritas International den Bereich „Soziales“.
    Der Beirat erhält von uns eine wissenschaftlich erarbeitete Hot Spot-Analyse (aufgesetzt von wissenschaftlichen Instituten), die die Probleme eines vorab definierten Produktes entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufzeigt.
    Auf Basis der identifizierten Hot Spots wird dann mit dem Beirat teils sehr kontrovers diskutiert welche Maßnahmen zur Reduzierung der jeweiligen Probleme aufgesetzt werden müssen. Wie oben bereits beschrieben können dies Maßnahmen sein, die komplett neu entwickelt werden müssen. Teilweise greifen wir auf Standards bestehender Label zurück, weil diese die Hot Spots bereits entsprechend reduzieren oder wir erhalten vom Beirat die Auflage, die Standards um eigene Maßnahmen zu erweitern.

    In allen Projekten arbeiten wir neben dem PRO PLANET-Beirat auch noch mit unterschiedlichen Projektpartnern zusammen. Je nach Anforderung der zuvor definierten Maßnahmen können das Partner sein, die für uns Projekte vor Ort begleiten, wie z.B. die Bodensee-Stiftung in unserem Apfelprojekt in der Bodensee-Region. Teilweise unterstützen uns die Projektpartner aber auch mit Ihrer fachlichen Expertise.

    Wir hoffen Dir die Struktur unserer Expertenbeteiligung damit besser dargelegt zu haben und freuen uns über weitere Fragen.

    Viele Grüße
    Julia aus dem REWE Group-Nachhaltigkeitsteam

    Kommentiert von REWE Group am 14.Januar 2013, 10:40
  • Welchen Sinn hat es, den eigenen Expertenrat aufzustellen, statt auf vorhandene Siegel zurück zugreifen, wie ja auch Elie vorschlägt?

    Kommentiert von Maria_L am 14.Januar 2013, 11:17
  • Liebe Maria,

    die REWE Group vertreibt bereits eine Reihe von Produkten, deren Qualität durch etablierte Siegel ausgewiesen ist. In der Regel beziehen sich diese Labels auf bestimmte Produktkategorien, wie beispielsweise das MSC- Label, mit dem Fisch aus nachhaltiger Fischerei ausgezeichnet wird. Darüber hinaus konzentrieren sie sich jeweils entweder auf soziale oder ökologische Aspekte. So gibt es bereits eine Vielzahl von ökologischen Gütesiegeln, die auf gehobene Umweltstandards hinweisen.

    Ein Label, das sowohl Umweltaspekte als auch den Schutz der Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen berücksichtigt, fehlte jedoch bisher.
    Mit PRO PLANET hat die REWE Group ein Label entwickelt, das beide Aspekte einbezieht. Zugleich kann es auf alle Warengruppen und Dienstleistungen – von Lebensmitteln über Produkte des täglichen Bedarfs bis hin zu Reisen – übertragen werden.

    Das PRO PLANET-Label unterscheidet sich auch deshalb von anderen Kennzeichnungen, da die REWE Group im Rahmen des Vergabeprozesses den gesamten Lebenszyklus des Produkts unter die Lupe nimmt. So werden in der Hot Spot-Analyse z.B. auch der Konsum und die Entsorgung der Produkte untersucht und gegebenenfalls Verbesserungsmaßnahmen in diesen Bereichen erarbeitet.

    Wir hoffen, dass dir unsere Antwort weitergeholfen hat. Wenn du noch Fragen hast – gerne!

    Viele Grüße

    Julia aus dem REWE Group-Nachhaltigkeitsteam

    Kommentiert von REWE Group am 13.Februar 2013, 18:10
  • Hallo Juli,

    wenn ich das ganz oben verlinkte Dokument ansehe , dann werden da z.B. folgende Punkte genannt:

    - Zulieferer und Erzeuger von Pro Planet-Produkten müssen alle nationalen und
    internationalen Gesetze sowie Regulierungen einhalten.
    - Die Arbeitszeiten entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen und
    branchenüblichen Standards.
    - Löhne und Zuschläge für eine normale Arbeitswoche müssen mindestens dem
    gesetzlichen oder branchenüblichen Minimum entsprechen.
    - Es sind weder Lohnabzüge als Strafmaßnahme noch Abzüge gestattet, die nicht
    durch die nationalen Gesetze begründet sind.
    - Alle Beschäftigten werden angemessen und klar über ihren Lohn für jeden
    Auszahlungszeitraum informiert.
    - Es ist sicherzustellen, dass Arbeitsmigranten und ihre Familien adäquate
    medizinische Betreuung erhalten und in guten hygienischen Verhältnissen leben, die den Basisansprüchen des jeweiligen Landes entsprechen.
    - Die Kinder von Migranten haben ein Recht auf Schulbildung.
    - Arbeitsmigranten unterliegen den gleichen rechtlichen Grundlagen und allen
    Kriterien dieses Rahmenvertrages wie nationale Arbeiter.

    Entschuldigung, wenn ich penetrant klinge, aber es ärgert mich ungemein, wenn ein Label erfunden und massiv beworben wird, das nicht mehr sicherstellt, als die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

    Von einem Label mit diesem Anspruch würde ich mir deutlich mehr erwarten, als die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

    (Auch wenn ich nicht so naiv bin zu glauben, daß diese anderswo immer eingehalten werden).

    Kommentiert von Maria_L am 13.Februar 2013, 19:10
  • Da muss ich Maria_L leider zustimmen: Das klingt nicht sehr vielversprechend und reiht sich bei mir gedanklich damit eher zu solchen weitverbreiteten aber fragwürdigen Siegeln, wo sich Leute/Firmen selbst zertifizieren und selbst mit Siegeln auszeichnen.... Schade.

    Kommentiert von 3Lie am 14.Februar 2013, 12:31
  • Was wir daraus lernen:
    Bei den Produkten von REWE, die nicht das Planet Label haben
    - entsprechen die Arbeitszeiten nicht den gesetzlichen Bestimmungen und branchenüblichen Standards
    - Die Löhne und Zuschläge entsprechen nicht dem gesetzlichen Minimum
    - Lohnabzüge als Strafmaßenahme sind üblich
    - Die Beschäftigten werden nicht klar informiert
    - Die Kinder von Migranten haben kein Recht auf Schulbildung
    - u.s.w.

    Sehe ich das richtig?

    Kommentiert von Maria_L am 15.Februar 2013, 09:10
  • Liebe Maria,

    im oben verlinkten Dokument stellen wir dar, welche Sozialstandards wir für den Tomatenanbau mit unseren Vertragspartnern vereinbart haben. Vertragspartnerschaften in dieser Form sind im deutschen Handel einzigartig.
    Innerhalb des landwirtschaftlichen Sektors von Almeria ist es daher nachweislich ein Fortschritt, wenn die gesetzlichen Mindeststandards konsequent umgesetzt und eingehalten werden, z.B. keine illegalen Tagelöhner auf den Plantagen eingesetzt werden.

    Eben weil uns dies noch nicht genug ist und der Einsatz illegaler Einwanderer in Almeria nach wie vor Realität ist, haben wir gemeinsam mit der lokalen Stiftung Almeria Acoge eine Übergangsunterkunft ins Leben gerufen. Derzeit finden dort knapp 60 Personen Platz. In den drei Häusern in El Ejido und Nijar gibt es Schlafräume, Wohnräume, Küchen, Bäder und Schulungsräume. Für drei Monate finden die Arbeiter dort ein erstes Zuhause und werden bei der Arbeits- und Wohnungssuche unterstützt. Auf unserer PRO PLANET-Homepage (www.proplanet-label.com) findest Du zu dem Projekt unter Aktuelles auch ein interessantes Interview mit dem Leiter der Stiftung Almeria Acoge.
    Insgesamt konnten wir dort mittlerweile knapp 1.700 Einwanderer auf unterschiedliche Weise betreuen, über die Unterkunft im Wohnhaus hinaus durch Schulungen, Sprachkurse und die Hilfe bei Behördengängen etc.

    Wir sind aber auch davon überzeugt, dass es wichtig ist, an den Ursachen illegaler Einwanderung aus Westafrika anzusetzen und unterstützen deshalb die SOS-Kinderdörfer im Senegal. Dort finden 500 Kinder ein Zuhause.

    Natürlich haben wir damit noch nicht alle Probleme im spanischen Tomatenanbau gelöst und wir arbeiten stetig an einer Verbesserung der Situation vor Ort, aber wir hoffen, dass wir Dich mit diesen Maßnahmen davon überzeugen konnten, dass unsere Tomaten aus Spanien das PRO PLANET-Label nicht zu unrecht tragen.

    Beste Grüße,
    Julia aus dem REWE Group Nachhaltigkeits-Team

    Kommentiert von REWE Group am 26.Februar 2013, 18:38
  • Liebe REWE Group,

    ich habe mich nun auch ein wenig mit dem Vergabeprozess des Labels beschäftigt und habe auch ein paar Fragen.
    Ihr hebt selber immer wieder den Anspruch hervor eine ganzheitliche Nachhaltigkeitskennzeichnung zu erschaffen, da es so etwas bisher noch nicht gibt. Allerdings sehe ich noch nicht so ganz, dass Pro Planet alle Dimensionen der Nachhaltigkeit abdeckt. Bei jedem Produkt steht ein anderer Aspekt im Vordergrund. Mal geht es um ökologische Kriterien, mal um soziale und manche Produkte decken auch gewisse ökologische und soziale Kriterien ab. Allerdings kann man doch nicht von einer Nachhaltkeitsproduktkenzeichnung sprechen, wenn lediglich ein Teilaspekt der Nachhaltigkeit abgedeckt wird, beispielsweise "energiesparend produziert" oder "soziale Bedingungen" verbessert. Und die ökonomischen Aspekte bleiben ganz außen vor. So habe ich es jedenfalls verstanden, wenn ich mir die einzelnen Produkte im Internet ansehe. Außerdem konnte ich nirgendwo konkrete Vergabekriterien finden. Bei den Produkten werden lediglich schwammige Aussagen zu den einzelnen Nachhaltigkeitsaspekten gemacht. Gibt es für jedes Produkt einen eigenen Kriterienkatalog, der sich aus ökologischen und sozialen Kriterien zusammen setzt.
    Zudem würde mich sprecht ihr weiter oben von einer Orientierungsliste.
    "Alle PRO PLANET-Produkte werden anhand der Orientierungsliste bewertet. Sind sie unter Berücksichtigung aller Bewertungen mit "grün" gekennzeichnet, dürfen Sie das PRO PLANET-Label tragen."

    Gibt es diese Orientierungsliste nur für Fisch oder für alle Produkte? Ist sie einheitlich oder produktspezifisch? Wo kann ich diese Orientierungsliste finden?

    Zudem würde mich interessieren um welche Art Produktkennzeichnung sich das Pro Planet Label handelt. Ist es ein Gütesiegel?

    Entspricht es der ISO Norm 14024 oder 14021?

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, denn das Label interessiert mich sehr und ich würde gerne mehr darüber erfahren.

    Herzliche Grüße,
    Stephanie

    Kommentiert von StephanieWischn am 24.Juni 2013, 18:12
  • Achso, und außerdem würde mich interessieren um welches oben verlinkte Dokument es geht, in dem die Sozialstandards augezählt werden. Ich kann es leider nicht finden.

    Kommentiert von StephanieWischn am 24.Juni 2013, 18:21

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