Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

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Alles zum Thema: Gesellschaft & Politik
  • tsipotu

    Mal den instrumentalisierten CO2-Wahn hinterfragt?

    Man sollte angesichts der von allen großen Sprachrohren der westlichen Welt übernommenen Hetze gegen das pseudo-schädliche CO2 doch bitte mal fragen, wie oft man pro Tag eigentlich Opfer von Manipulationsversuchen durch die Medien wird.
    Auch wenn eine Lüge überall als Wahrheit verkauft wird, und alle unisono den scheinbaren Konsens darüber verbreiten, bleibt sie doch unwahr. Und gerade in einem Umfeld wie hier auf Utopia, der Hochburg strategischer Weltverbesserer und Idealisten, stößt eine solche Idee sicher auf Anhängerschaft.
    Es geht hier nicht um Glaubenssätze! Bitte selber denken, unabhängig und breit informieren und nicht immer denken lassen, das mahne ich hier anhand dieses Beispiels ganz einfach zu bedenken.
    Bevor die Ökobewegung von selbsternannten Erdballrettern und grünen Gurus wie Al Gore sich als neue Religion etabliert, die "grüne Revolution" und wie auch immer man es nennen mag, die keine anderen Meinungen zulässt und alle Andersdenkenden als Ketzer abstempelt, sollte man doch immer Raum lassen für eine zweite Meinung.

    Gefragt von
    tsipotu
    am 02.Juli 2009, 16:31 | 32 Antworten

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  • Chris2008

    CO2 ist ein liebenswertes freundliches Gas.
    CO2 ist gesund für die Umwelt !
    CO2 ist im Bier
    CO2 ist im Cola
    CO2 ist im Emmentaler Käse (Löcher)
    CO2 fördert das Pflanzenwachstum !
    Ausserdem macht CO2 Obst, Beeren und Trauben süss.

    Photosynthese: 6 CO2 + 12 H2O --> C6H12O6 + 6 O2 + 6 H2O

    Das CO2 ist nicht oben wo es die Politiker gerne hätten,
    sondern unten am Boden wo die Natur es auch braucht.


    Und jetzt kommts:

    Mir ist beim Recherchieren aufgefallen dass eine CO2 Reduktion
    fast gar NICHTS am Klima ändern kann.

    Dazu betrachten wir die Wärmeabstrahlung
    warmer Körper:

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:BlackbodySpectrum_loglog_150dpi_de.png&filetimestamp=20060609125733

    Die Sonnenstrahlung kommt (gelbe Kurve, 5777 K)
    Die Erde kann abstrahlen (rote Kurve, 300 K)

    Im Detail:

    http://www.scienceblogs.de/weitergen/Atmospheric_Transmission.php

    Die Wärme kommt ja von der Sonne zur Erde (rot),
    ob die Wärme auch auf dem Boden ankommt
    entscheiden vor allem die Wolken (Wasserdampf)
    und ob die Wärme wieder in den Weltraum
    abgestrahlt wird ebenso. (Einfluss Wolken 60..70 %)

    Was also die Wolken nicht mehr abhauen lassen wird nun
    von den anderen Treibhausgasen absorbiert.
    (Emmissions-Spektrum der Erde)
    Da gibt es CO2 welches bei 15 μm alles absorbiert.
    und es gibt Ozon O3 welches bei 10 μm etwas absorbiert.

    Alles andere an Wärme (blau) wird jedoch jeden Tag und Nacht,
    durch das IMMER OFFENE ! Fenster von 7..13 μm abgestrahlt.

    CO2 hat bereits alles was es kann absorbiert.
    D.h. selbst eine Verdopplung oder Verdreifachung von CO2 würde nichts
    bewirken, weil das Spektral-Fenster von 7..13 μm immer offen bleibt !

    Aussage des Nobelpreisträges Paul Crutzen:
    Dieser schrieb 1993 in einem Lehrbuch:
    „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 spielt keine große Rolle mehr.“

    T. E. Graedel, Paul J. Crutzen,
    Chemie der Atmosphäre, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin, Oxford 1993, S. 414

    Man kann es auch so ausdrücken: Ein Treibhaus heizt sich bestenfalls geringfügig (Spureneffekt!) stärker auf, wenn man das normale Fensterglas gegen ein zehn Zentimeter dickes Panzerglas austauscht!

    Und die Stube erwärmt sich auch nicht übermässig, wenn das CO2 Fenster bei 15 μm geschlossen ist, während
    gleichzeitig das 7..13 μm Fenster derselben Stube völlig offen steht.

    http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/neu.png

    Weitere Details:

    Quellenangabe:
    Dipl.- Met. Dr. phil. Wolfgang Thüne
    http://krahmer.freepage.de/klima/thuene/thuen01.html

    Siehe auch:
    Siehe: Messung von CO2-Säulengehalten in der Atmosphäre

    http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=985207361&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=985207361.pdf

    Einleitung: Seite 1
    In der Atmosphäre liegt Kohlenstoff zu 99,6 % als CO2 vor,

    Atmosphäre 750 PgC ( Petagramm Carbon).
    Ozeane 39000 PgC (das größte Reservoir).
    Vegetation 600 PgC
    Böden 1600 PgC.

    Der gegenseitige Austausch zwischen
    Atmosphäre und Ozeanen 90 PgC pro Jahr,
    Atmosphäre und Vegetation 120 PgC pro Jahr


    Zu den anthropogenen Emissionen

    Fossile Brennstoffe 6 PgC pro Jahr
    Änderung der Landnutzung 2 PgC pro Jahr

    Sie sind somit klein im Vergleich zu den genannten,
    natürlichen CO2-Flüssen.

    Seite 13: Das CO2 (Vegetation) ist vor allem unten 400..500m

    Mehr CO2 ! Den Pflanzen zu Liebe !
    Mehr CO2 ! Prost ( perl, prickel... )

    Beantwortet von Chris2008 am 18.Januar 2010, 10:43
    • Chris2008

      Ich will nicht dass fossile Brennstoffe verbrannt werden. Ich will auch keine Atomkraftwerke....mehr

      Chris2008 am 20.Januar 2010, 13:41
    • inaktiver User 47075

      Danke urwalder und Renovable für eure Beiträge, ich hatte heute Morgen nicht die Energie auf den...mehr

      inaktiver User 47075 am 20.Januar 2010, 09:15
    Alle Kommentare(12) Antwort kommentieren
  • inaktiver User 1038

    Hier werden sämtliche Argumente der Klimaskeptiker wissenschaftlich fundiert widerlegt:
    - How to Talk to a Climate Skeptic: http://gristmill.grist.org/skeptics
    - Examining global warming skepticism: http://www.skepticalscience.com
    - Klima-Argumente: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html
    ---
    Wir können nicht in einem Jahr soviel CO2 in die Athmoshäre blasen, wie ihr in 1 Million Jahren durch Sedimentation entzogen wurde: das ist wie eine CO2-Explosion. Egal, wie die Effekte der Änderung nun bei uns lokal sein mögen (Verwüstung überall, oder Verwüstung überall aber Eiszeit in Europa durch Abbrechen des Golfstroms oder nur Klimaextreme, Artensterben und Meeresspiegelanstieg): diese Kohlenstoffexplosion ist zuviel für die Anpassungsfähigkeit des Systems "Leben auf der Erde".
    ---
    Laut James Hansen (NASA GISST Chef)ist dabei das Öl nicht so wichtig, weil es eh bald aus ist, sondern die Kohle, deren Nutzung drastisch reduziert werden muss. Dafür muss Druck auf die Politik ausgeübt werden.
    http://www.columbia.edu/~jeh1/2007/IowaCoal_20071105.pdf (60 Seiten, ab Seite 34 Graphiken).
    ---
    Es gibt tatsächlich einen Wahn, aber keinen Medienwahn, sondern den Wahn, nichts verändern zu wollen, immer schön weiterverwüsten, wie bisher. Dann werden wir halt irgendwann zu Änderungen gezwungen, aber es wird dann kein Ruder mehr zum Gegensteuern mehr da sein.
    ---
    Opfer des Wahns gibt es tatsächlich auch genug: Millionen Menschen sterben durch unsere wahnsinnige, "zivilisierte" Lebensweise. Literaturempfehlung: "Das Imperium der Schande" von Jean Ziegler (ehem. Uno-Sonderermittler für das Recht auf Nahrung).

    Beantwortet von inaktiver User 1038 am 06.Juli 2009, 13:25
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  • werner stickler

    zu den "verschwundenen Beiträgen": die sind schon noch da, aber weil die jemand lesenswert gefunden hat, wurde das Icon "Daumen hoch" angeklickt und damit wurde die Antwort vorgereiht.

    Das ist hier auch sinnvoll, da es ja darum geht, gute Antworten auf gute Fragen zu finden. Diskussionen besser in einer Gruppe, da bleiben die Beiträge in der chronlogischen Reihenfolge.

    Beantwortet von werner stickler am 06.Juli 2009, 12:05
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  • tsipotu

    @utopia: die formatierung der beiträge ist eine frechheit!
    ok, ich nehm's zurück. formatierung ist nun fabelhaft.

    Beantwortet von tsipotu am 04.Juli 2009, 11:07
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  • tsipotu

    ich hab mit den verschwundenen beiträgen nix am hut, versprochen! ;) hätte mich weniger gewundert, wenn meine beiträge plötzlich verschwunden wären. ich glaub, die einzelnen post sind innerhalb dieses themas verschoben worden...(?)
    ja die richtung stimmt, nur bitte mit eindeutig belegbaren und wirklich erwiesenen tatsachen begründen und nicht halberklärte zusammenhänge hernehmen und das als absolute wahrheit darstellen und darauf teilweise merkwürdige gesetze erlassen.
    da werd ich eben misstrauisch. verständlich, oder? mag sein, dass die zeit reif ist, dass der ökologische Samen endlich aufplatzt und zu sprießen beginnt, damit etwas neues entstehen kann. wäre wünschenswert.
    wir wollen ja alles das gleiche.
    nur wenn dinge zu massenbewegungen werden hab ich schnell meine zweifel ob die leuchtgläubigkeit der leute nicht mal wieder für profitzwecke missbraucht wird.

    und dass leute als einzelkämpfer weniger bewirken wie ein gut eingespieltes team ist mir auch schon zu ohren gekommen. ;P darum gehts mir nicht. will auch nicht immer auf die bösen konzerne schimpfen. nur leider gibt es vielzuviele schlechte beispiele, was menschen im kollektiven wahn alles an scheiße bauen können. umgekehrt geht's natürlich auch. hat sich nur noch nicht so rumgesprochen und etabliert. ;)

    hier noch zwei links zum thema:
    http://www.dailygalaxy.com/my_weblog/2009/06/is-global-warming-part-of-earths-natural-cycle-mit-team-says-yes.html
    http://www.petitionproject.org/

    dabei nochmal wohlgemerkt: ich bin kein leugner von unbestrittenen Tatsachen, wie die Verschmutzung unserer Umwelt mit allen möglichen Giften. Das ist nicht von der Hand zu weisen und besorgt mich zutiefst.

    Beantwortet von tsipotu am 04.Juli 2009, 11:01
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  • zarathustra358

    Mein Beitrag ist auch verschwunden ;(
    Aber Alles in Allem kann ich mich nur Herbstlicht anschließen, und muss sagen, dass ich dich tsipotu nicht ganz verstehe. Du bist ja dafür dass Druck gemacht wird in Richtung erneuerbare Energien. Und trotzdem wirfst du der Politik irgendwie vor, das Argument des Klimawandels (das ich persönlich für gesichert ansehe, obwohl ich kein Experte bin) für Druck in diese Richtung zu missbrauchen?! Mich stört es dabei auch gar nicht wenn große Konzerne Anstrengungen in diese Richtung unternehmen (DESERTEC z.B.), was soll daran schlecht sein. Solche Projekte können nun einmal nicht von auch noch so organisierten Einzelpersonen realisiert werden. Ich bin ja sowieso dafür dass wir einfach mehr als Gemeinschaft, wenn nicht sogar als "Metamensch" handeln. kann ja nicht jeder alles machen (oder jeder alles wissen, wie über den Klimawandel, und seinen anthropogenen Ursprung) ;)
    Aber gut, eigentlich denken wir dann ja ähnlich ...

    Beantwortet von zarathustra358 am 03.Juli 2009, 20:13
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  • Herbstlicht

    Gegen Ende sagst Du es ja selber, Dein Beitrag ist zwar "ganz gut", hat aber mit dem Thema nichts mehr zu tun. Allgemein ist mir immer noch nicht klar, wieso Du denn nun diese Frage/These (am Anfang) in den Raum gestellt hast, was konkret Du dabei denkst und wie Du darauf kommst. Bisher hast Du ja nur allgemeine, kurze Bemerkungen zu Machtstrukturen gemacht, die aber nicht zeigen, wieso Du von einem "instrumentalisierten CO2 Wahn sprichst". Aber ich glaube wir lassen das Thema jetzt ruhen :)

    Beantwortet von Herbstlicht am 03.Juli 2009, 16:10
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  • tsipotu

    hmm, wieso ist dein letzter beitrag weg? sicher verschwörerische Machenschaften hier auf Utopia. ;) ist wohl noch alles bisschen buggy hier.
    von der theorie der einflussnahme der klimatologen hab ich noch nichts gehört. hhehe.
    in jedem fall ist die klima-angst ein weiterer weg, angst zu schüren, das steht zumindest fest. und die frage, wer davon ernsthaft profitieren könnte, sollte man auch immer stellen. Die großen Konzerne werden ihren Einfluss schon weiter geltend machen und sich ihre Vormachtstellung zu sichern suchen, wenn nicht mal ein Umdenken stattfindet. Die Machtstrukturen sind ja dahingehend aufgebaut.

    Mich interessieren aber eigentlich viel mehr die Ursachen solcher Manifestationen wie Machtkonzentration im allgemeinen, die in der menschlichen Psyche liegen. Letzten Endes geht es sicher darum, Macht über andere zu erlangen und diese Position so lange wie möglich zu behalten. Da werden die eigenen Interessen nur noch umso wichtiger. Sowas kann ja harmlos beginnen und auf dem Wege nach oben werden immer mehr Rechtfertigung für die Legitimation des eigenen Handelns gefunden. Wie im Kleinen, so im Großen. Unsere ganze Geschichte ist voll davon, zumindest die, die aufgeschrieben wurde. ;)
    aber das führt hier wohl zu weit...aber um manche Phänomene tiefer zu verstehen, nutzt es meiner Meinung nur bedingt, sich in Fachdiskussionen (wovon diese hier ja keine ist, dazu sind wir alle zu sehr Laien) die Köpfe heiß zu reden; man muss an die Wurzel menschlichen Verhaltens, und das fängt, wie immer, natürlich bei jedem selbst an.
    Bevor ich vollends abschweife, und um mich selbst mit dem Thema hier auszusöhnen ;), möchte ich als Schlusswort noch anfügen:
    Wenn wir aufhören, uns selbst im Weg zu stehen, ist auch der Weg frei für bessere Alternativen. Das gilt in jeglicher Hinsicht.

    Beantwortet von tsipotu am 03.Juli 2009, 15:14
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  • Herbstlicht

    Wieso ist denn mein Beitrag, auf den Du geantwortet hast verschwunden ?

    Ich glaube kaum, dass sich bisher eine "Klima-Angst" nutzen läßt. Da gibt es ganz andere, leichter zu erschaffende und kontrollierende Ängste.

    Was Brot ich ess... stimmt natürlich. Ich selber kenne auch die Vergabe von Forschungsgeldern. Aber wer ist denn an drastischen Aussagen zum Klimawandel interessiert?
    Die einzige Verschwörungstheorie, die ich dazu kenne ist, dass das angeblich die Klimatologen selber wären, weil sie damit mehr Geld bekommen. Stellt man mal die "Macht" der verstaubten Meteorologischen Institute der der Öl- und Gaskonzerne gegenüber, erscheint mir das seeeehr plausibel :)
    Ich würde Dir nur insofern zustimmen, dass die Ergebnisse instrumentalisiert werden, aber nicht in dem Sinne, in dem es die Wissenschaft verlangen würde, es ihr lieb wäre.
    Ich sehe da bisher keinen, zumindest keinen der die nötige Macht hätte...gut die Kernkraftlobby, aber die sprang ja erst eher spät auf den Klimaschutzzug auf.

    Beantwortet von Herbstlicht am 03.Juli 2009, 13:51
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  • tsipotu

    noch was zum IPCC. ich bin davon überzeugt, dass dort ein Haufen guter, kompetenter und professioneller Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse zusammentragen, um sich ein möglichst umfassendes Bild über das Phänomen der globalen Erwärmung zu machen. Nichtsdestotrotz gibt es Hinweise dafür, dass diese Ergebnisse eben leider auch von deren Führung zu schlichter Propaganda missbraucht wird, was bedauerlich ist.

    Beantwortet von tsipotu am 03.Juli 2009, 13:50
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