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Die Bezeichnung Lebensversicherung ist schon an sich absurd. Bei einer Hausratsversicherung versichere ich meinen Hausrat den ich, wenn die Versicherung kein Schlupfloch findet auch im Bedarfsfall zumindest durch Geld (Versicherungssumme) ersetzt bekomme. Bei einer Haftpflichtversicherung für einen PKW ist der Schaden der durch die unsachgemäße Handhabung des PKWs an Dritten entsteht bis zur Versicherungssumme gedeckt. In diesen Fällen kann der Betreffende durch den Geldbetrag zumindest einen Teil des entstandenen Schadens wieder ersetzen. Bei einer Lebensversicherung wäre aus den vorigen Beispielen mein Leben versichert. Ob es, egal durch welchen Geldbetrag, wieder ersetzbar ist bleibt die Frage.
Eine Versicherung ist wie eine Wette, die Versicherung wettet mit dir um den Betrag deiner Provision, dass ein Schadensfall nicht eintritt.
Keine Versicherung könnte länger über leben, würde die Höhe der Schadensfälle den Betrag der Provisionen übersteigen. Dass eine Versicherung im einzelnen Schadensfall nützlich sein kann will ich nicht bestreiten, im gesamten gesehen profitieren die Versicherungen und nicht die Versicherten.
Im übrigen, soweit ich weiß halten sich Versicherungen bei Lebensversicherung im Falle eines Suizid schadlos.
Kommentare zu dieser Antwort (1)
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Das mit dem Suizid stimmt so nicht. Im Vertrag wird eine bestimmte "Wartezeit" für Suizid festgelegt, meistens fünf Jahre. Danach ist auch Suizid versichert, da niemand davon ausgehen kann, dass jemand seinen Selbstmord so lang im Vorhinein plant.
Kommentiert von Steufelchen am 23.April 2012, 10:28Es gibt konkrete (z.B. Hausrat, Gebäude) und abstrakte (z.B. Unfall, Leben) Versicherungen. Bei konkreten Versicherungen geht es um die Wiederherstellung, bei abstrakten Versicherungen um die Absicherung finanzieller Folgen. Und diese Absicherung kann durchaus sehr sinnvoll sein, wenn man z.B. eine Familie hat. Ansonsten hat man nämlich (abgesehen von all den anderen damit verbundenem Leid) ein finanzielles Problem, wenn da plötzlich ein Versorger ausfällt...