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  • berniewa

    Lebensversicherung : Eine Wette auf Suizid oder sonst frühzeitigen Tod ...?

    (... seitens der Versicherungsgesellschaft 'gegen' die jew. versicherte Person etc....)

    Oder wie seht Ihr das?

    Nebenbei und als Hintergrund zur Überlegung: Bei Spekulation auf Nahrungsmittel sagt 'man' ja auch oft, das sei eine Wette auf Nahrungsknappheit und damit letztlich auf Hungertod u.s.w. - und da ist doch auch was dran, oder? (obwohl es natürlich nicht dasselbe ist)

    Gefragt von
    berniewa
    am 21.April 2012, 17:36 | 2 Antworten

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  • Richard-Burgenlandler

    Die Bezeichnung Lebensversicherung ist schon an sich absurd. Bei einer Hausratsversicherung versichere ich meinen Hausrat den ich, wenn die Versicherung kein Schlupfloch findet auch im Bedarfsfall zumindest durch Geld (Versicherungssumme) ersetzt bekomme. Bei einer Haftpflichtversicherung für einen PKW ist der Schaden der durch die unsachgemäße Handhabung des PKWs an Dritten entsteht bis zur Versicherungssumme gedeckt. In diesen Fällen kann der Betreffende durch den Geldbetrag zumindest einen Teil des entstandenen Schadens wieder ersetzen. Bei einer Lebensversicherung wäre aus den vorigen Beispielen mein Leben versichert. Ob es, egal durch welchen Geldbetrag, wieder ersetzbar ist bleibt die Frage.
    Eine Versicherung ist wie eine Wette, die Versicherung wettet mit dir um den Betrag deiner Provision, dass ein Schadensfall nicht eintritt.
    Keine Versicherung könnte länger über leben, würde die Höhe der Schadensfälle den Betrag der Provisionen übersteigen. Dass eine Versicherung im einzelnen Schadensfall nützlich sein kann will ich nicht bestreiten, im gesamten gesehen profitieren die Versicherungen und nicht die Versicherten.
    Im übrigen, soweit ich weiß halten sich Versicherungen bei Lebensversicherung im Falle eines Suizid schadlos.

    Beantwortet von Richard-Burgenlandler am 21.April 2012, 20:18
    • Steufelchen

      Das mit dem Suizid stimmt so nicht. Im Vertrag wird eine bestimmte "Wartezeit" für Suizid...mehr

      Steufelchen am 23.April 2012, 10:28
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  • proConcept

    Risikolebensversicherungen sind definitiv eine Wette auf/ gegen einen frühen Tod der versicherten Person. Dennoch sind Sie für den Fall aller Fälle gerade für Familienernährer zu empfehlen. Und sie kosten nicht viel.

    Kapitalbildende/ Fondsgebundene Lebensversicherungen sind sogar eine 3-fache Wette mit offenem Ausgang! Annahmen des Versicherungsnehmers:

    1. Der Lebensversicherer arbeitet gut mit meinem Geld.

    2. Die Inflationsrate bleibt stabil.

    3. Sie werden die Beiträge immer übrig haben und die extrem lange Laufzeit bis zum Ende durchhalten.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass alle diese Annahmen eintreffen, ist recht gering. Bedenken Sie zudem, dass die Kosten von kapitalbildenden und fondsgebundenen Lebensversicherungen teilweise extrem hoch sind, die Renditen jedoch gering. Zusätzlich fallen bei einer Auszahlung Steuern an. Lukrativ können diese Produkte so kaum nicht sein. Private Rentenversicherungen sind prinzipiell nichts anderes.

    Beantwortet von proConcept am 27.April 2012, 14:58
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