Gute Fragen
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Kommt ihr auf die empfohlene Tagesdosis von Vitaminen und Mineralstoffen?
Und ist das überhaupt wirklich empfehlenswert?
Gefragt von
Ich habe z.B. heute mal zusammengerechnet, was ich so zum Frühstück und Mittagessen an Eisen zu mir nehme... es sind 6 mg, bei Vollkorn-Müsli mit O-Saft und einem Salat mit Hülsenfrüchten zum Mittagessen (bin Vegetarierin). Je nach Quelle soll man so 10-14 mg zu sich nehmen... da werde ich mit einem für mich normalen Abendessen (z.B. Kartoffel-Lauch-Auflauf) nicht dran kommen. Ich möchte ungern jeden Tag Hülsenfrüchte zum Mittag- und Abendessen zu mir nehmen... das würde auf Dauer doch etwas langweilig. Selbst mit Fleisch würde ich nicht auf die empfohlene Dosis kommen...
Bei Vitaminen scheint mir das Erreichen der empfohlenen Tagesdosis nicht wirklich schwer zu sein, aber was die Mineralstoffe angeht, bin ich doch sehr verunsichert!Steufelchen
am 24.Juli 2012, 14:54 | 5 Antworten
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Am Jahresanfang erschien in einem großen Nachrichtenmagazin dies: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/medizin-wann-vitamintabletten-schaden-a-836108.html
Beantwortet von Molzen am 28.Juli 2012, 23:12
Zusammenfassung: Schadet mehr, als es nützt.
Meine Gedanken dazu:
Wie kann etwas Künstliches je besser sein als etwas Natürliches?
Würden wir überwiegend "ehrliche" (ich meine unverarbeitete oder schwach verarbeitete Nahrung) aufnehmen und dazu in "artgerechter Haltung" leben, wäre alles tiptop - so wie Mutter Natur es sich gedacht hat.
Wenn aber unser Leben nicht mehr zu Mutter Natur paßt (sitzen, sitzen, Plastik essen), dann helfen doch auch keine Pillen.
denkt sich Molzen
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Grundlage für Diäten oder Ernährungsanalysen sollte eine ärztliche Untersuchung sein. Nicht irgendwelche Statistiken oder pauschalisierten Empfehlungen.
Beantwortet von Robinson am 25.Juli 2012, 09:00
In einer entsprechenden Blutanalyse und Konsultation des Arztes werden reale Problemlagen des eigenen Stoffwechsels ersichtlich. Oder man geht zum Heilpraktiker seines Vertrauens, falls man eine dritte Meinung hören möchte. Anschließend kann man sich die Ratgeber zu Gemüte führen, womit welche Vitamine und Mineralien leichter / besser / bequemer aufgenommen werden können.
Die m.E. beste Methode ist die Verwertung zu steigern, nicht allein das WAS und WIEVIEL zählt, sondern die Kombination und die (stressfreie) Situation der Nahrungsaufnahme. Mit wenig Gutem und Richtigem (individuell) fährt man m.M. besser als einen Popanz zu betreiben mit künstlichen Zusatzstoffen, die oft hochdosiert aufgenommen werden müssen, WEIL deren Verwertbarkeit schlecht ist.
Das Thema Eisen wurde angesprochen, da kann es sich durchaus um ein Frauen-Problem handeln, es gibt einfache Quellen für verwertbares Eisen, siehe Gruppen-Diskussionen.
Wären wir Menschen tatsächlich so abhängig von festen TAGESwerten für spezielle Inhaltsstoffe, wir wären dauerkrank. So sind wir höchstens dauermüde ... ;-) Sich abwechslungsreich und nach echten Bedürfnissen richten halte ich für weitaus sinnvoller, als dem kurzfristigen Appetit/Heißhunger oder Zahlentabellen nachzulaufen.
Zur Frage: nein, wir lassen uns regelmäßig durchchecken und beraten, einen MEDIZINISCHEN Grund für Ernährungsänderung hatten wir seit Umstieg auf fleischlose Ernährung nicht.
Was nicht bedeutet, dass das bei anderen nicht möglich ist,. deshalb: Arzt konsultieren und auf dessen Ergebnissen hin entscheiden, ob man das selber steuern kann durch etwas mehr davon und etwas weniger von was anderem.
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Ich lebe auch seit 3 Jahren vegetarisch und mache mir da eigentlich keine Sorgen. Wenn du ausreichend und ausgewogen dich ernährst solltest du dir keine Gedanken machen müssen. Ich bin aber selber der Meinung, dass dieser Tagessatz, den man da immer erreichen soll für alle Vitamine eher Blödsinn ist und gar nicht machbar ist. Da würde ich wohl auch arm bei werden, wenn ich das erreichen will.
Beantwortet von Fishershice am 27.Juli 2012, 15:26
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Auf jeden Fall auch darauf achten wovon man Zuviel bekommt.
Beantwortet von Wollmütze am 26.Juli 2012, 12:57
Gemüse, speziell Hülsenfrüchte, aber auch Meeresfrüchte haben einen hohen Harnstoffanteil.
Harnstoffablagerungen verursachen Gicht.
Auch sollte man mit extra Vitamingaben vorsichtig sein, da sich nicht nur der Körper darüber freut (was nicht immer klar ist) sondern z.B. auch Krebszellen, die gleich nochmal so gut wachsen.
Mit den meisten Vitaminen dürftest Du ausreichend versorgt sein, aufpassen mußt Du im Prinzip nur bei den Nährstoffen, die Dir durch den Verzicht auf Fleisch fehlen.
Empfehlungen sind auch ziemlich allgemein gehalten und sprechen nie für einen persönlichen Bedarf.
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Es geht das Gerücht daß die empfohlenen Tagesdosen bewusst hoch angestzt sind, damit Mensch in den Laden läuft und Vitaminpräparate kauft - in denen selten soviel drin ist wie draussen drauf steht !!
Beantwortet von Felida am 25.Juli 2012, 00:57
Wenn Dein Gemüse / Obst aus regionaler Quelle stammt und möglichst frisch ist, dann sind genug Inhaltsstoffe vorhanden. Dazu immer selbstgezogene ! frische Kräuter - (möglichst nicht in einem Topf mit Einheitsblumentotschlagerde) - ab und an eine Handvoll Wildkräuter ins Essen - das sollte reichen.
Sprossen sind ein ebenfalls probates Mittel, Minerlastoffe und Vitamine in Massen zu sich zu nehmen.
Ich knabbere aktuell immer Linsensprossen (Bio-Linsen 5 Tage gekeimt) - total lecker !!!
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