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Kennt wer Krautfunding,Crowdfunding
Ich habe da zwei links bekommen, da geht es um Krautfunding, Crowdfunding. Kennt wer, was ist das genau und wie funktioniert es, oder hat wer das Buch gelesen und kann es verleihen? Irgendwie klingt es interessant aber ich kann noch nicht viel damit anfangen.
Gefragt von
Die beiden links
http://www.krautfunding.net/
http://www.startnext.de/pages.htmlRichard-Burgenlandler
am 18.März 2012, 09:04 | 6 Antworten
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Ich kenne das mit deutscher Übersetzung "Schwarmfinanzierung"
Beantwortet von Maria_L am 18.März 2012, 10:51
http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding
Da ja die Banken heute kein Geld mehr rausrücken für Kleinprojekte -und schon gar nicht für sinnvolle Kleinprojekte- ist das eine sehr beliebte Finanzierungsform.
Ein Beispiel wäre z.B. dieses hier:
http://www.alpe-sonnhalde.de/konzept.html
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[Vorab: mit Crowd-Computing hatte das Folgende nichts zu tun, dieser Begriff meint eine sehr spezielle Anwendung.]
Beantwortet von Robinson am 18.März 2012, 10:37
Kenne den Mechanismus aus einem Verein, der über seine Mitglieder Hardware sammelt, Geld für neue Hardware und diesen Hardware-Computercluster für BOINC u.a. Rechenprojekte rechnen lässt. Die Ergebnisse dieser Rechenaufgaben unterliegen der Public Domain Freigabe, betreffen die Fachgebiete Medizin, Biologie, Chemie, Physik, Mathematik usw.
Ein paar Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Public_domain
http://de.wikipedia.org/wiki/BOINC
http://www.facebook.com/worldcommunitygrid.org?ref=ts
http://www.facebook.com/rechenkraft.net?ref=sgm
http://www.worldcommunitygrid.org/about_us/viewAboutUs.do
Im Kern geht es folglich um "Zukunftsforschung", aktuelle Forschungen an Instituten werden per Cluster bzw. vor Ort gerechneten Arbeitseinheiten in ihrer Rechenleistung und somit schnelleren Abarbeitung von Forschungsaufgaben unterstützt. Die Rechenzeit wird sozusagen "gespendet", von der Community in Form eigener Rechenzeit oder Hardware. Durch den eigenen, kleinstmöglichen Beitrag wird man zum Teil eines Supercomputers. Eine schöne Vorstellung an etwas Großem beteiligt zu sein, und zwar messbar.
Diese "Spenden" sind als direkte Finanzierungen von Forschungsgeldern zu interpretieren. Erbracht wird die "Spende" überwiegend in Form von Rechenleistung am Heimcomputer, jedoch unterhält i.d.R. jeder Projektträger eine Spendenaufruf für Währungsmittel.
Beispiele für deutsche Projekte:
http://de.wikipedia.org/wiki/POEM@home
http://www.rnaworld.de/rnaworld/
http://qah.uni-muenster.de/
Es wird eine wissenschaftliche Dokumentation über die Veröffentlichungen der Forschungsergebnisse, gegliedert nach Projekten, geführt. Nicht auf dem allerneuesten Stand, aber aussagekräftig. Sonderbeispiel ist Folding@Home an der Universität Standford, das auf der eigenen Webseite sehr ausführlich über Schritte in der Forschungsarbeit Auskunft gibt.
http://www.rechenkraft.net/wiki/index.php?title=Rechenkraft.net_e.V._-_Elektronische_Bibliothek:_e-Library
http://folding.stanford.edu/English/Papers
Grob überschlagen gibt es 4,6 Millionen Teilnehmer WELTWEIT, mit 14,5 Millionen Hosts (mitrechnenden Computern), unterteilbar in Aktive/Passive. Was nicht bedeutet, dass jeder Teilnehmer 3 Computer am Laufen hat, mit jeder Neuanmeldung wird eine eindeutige ID vergeben, ein einziger Computer kann mehrmals erscheinen. Diese Zahlen drücken die Gesamtheiten von Teilnehmern und Computern aus.
Deutschland steht übrigens bzgl. der Beteiligung (gemessen in Credits) an zweiter Stelle hinter den USA. die Deutschen spenden gerne Rechenzeit. ;-)
http://www.allprojectstats.com/-
Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass die Spender meist gleich mehr bei der Entwicklung involviert...mehr
werner stickler am 19.März 2012, 13:16
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Auch kann man sagen es ist die vielseitig einsetzbare demokratische Alternative zu einer Investmentbank
Beantwortet von greenwocky am 21.März 2012, 13:17
Hab dafür noch ein schönes Beispiel: http://www.focus.de/kultur/kino_tv/fans-investieren-eine-million-euro-stromberg-film-in-rekordzeit-finanziert_aid_696649.html
ein Film der "crowdfunded" ist wird so finanziert von seinen potenziellen Endnutzern - also DIE für die das zu finanzierende Produkt quasi gedacht ist - und die die ihn demnach auch realisiert haben wollen. Meistens passiert das über eine Gewinnbeteiligung im Nachhinein.
neben dem Stromberg-Kinofilm fällt mir grad auch "Iron Sky" ein.
"Der Begriff Kraut ist eine meist stereotypisierende Bezeichnung für die Deutschen, die vor allem während des Zweiten Weltkrieges in England und den USA gebräuchlich war." (Wiki)
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Hier noch ein Link dazu, wie erfolgreich crowdfunding sein kann, wenn man den richtigen Namen hat:
Beantwortet von Marshavan am 20.März 2012, 08:55
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Fans-spenden-Tim-Schafer-mehr-als-3-Millionen-Dollar-fuer-Spieleentwicklung-1470983.html
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Danke erstmals für eure Antworten, so wie das jetzt verstehe haben wir hier auch Crowdfunding betrieben, ihr habt mir eure Arbeitszeit und Wissen zur Verfügung gestellt und von mir bekommt ihr ein DICKES DANKESCHÖN, eure Infos haben mich echt weitergebracht und ich habe mir eine Menge Zeit für Recherchen erspart.
Beantwortet von Richard-Burgenlandler am 19.März 2012, 19:14
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Neben vielen Beispelen aus den unterschiedlichsten Bereichen zeigt diese Plattform eine anschauliche Grafik zum Prinzip Crowdfunding: http://crowdfunding.startnext.de/
Beantwortet von emmaradio am 19.März 2012, 16:51
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