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  • Predator

    Heuschnupfen: Kennt wer ein natürliches Mittel gegen Pollenallergie ohne Chemie, das wirkt?

    Ich habe eigentlich schon immer Allergien gegen sehr viele Pollen, Gräser und Bäume. Die letzten Jahre habe ich auf die typischen chemischen Mittel zurückgegriffen. Einerseits machen die mich müde, andererseits habe ich kein gutes Gefühl 2,3 oder 4 Monate mir jeden Tag Chemie einzuflößen. Darum meine Frage, ob jemand ein guten Tipp hat für ein natürliches Mittel ohne Chemie, das auch bei stark geplagten Allergiekern hilft?

    Gefragt von
    Predator
    am 13.April 2012, 10:54 | 19 Antworten

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  • Danilein

    Hallo,
    von meinen Eltern bin ich vorbelastet, was Allergien angeht. Mein Vater hats besonders schlimm erwischt. Bei Ihm sind es vor allem Gräser. Dann (vor 20 Jahren oder so) hat er sich hypersensibilisieren lassen. Dann gings ein paar wenige Jahre besser und dann hat sich die Allergie gestreut und verschlimmerte sich von Jahr zu Jahr. Seit ca. 5 Jahren muss er Tabletten nehmen und selbst die helfen nicht mehr wirklich. Ich wollte diese Allergie-/Tablettenspirale nicht genauso mitmachen. Als ich in der Pubertät auch Allergie entwickelt hab, ging ich zum Hausarzt. Der hat natürlich Nasen- und Augentropfen verschrieben und gemeint, dass man nicht testen müsste, welche Allergie das genau sei. Ich sollte einfach die Medikamente gegen die Symptome nehmen. Hab ich 1 - 2 Jahre auch gemacht. War mir dann aber zu blöde. Hab versucht, ohne klarzukommen, was nicht immer ging.

    Meine Allergie kam immer so Mitte Mai. Vor ca. 4 - 5 Jahren stellte ich mal fest, dass ich schon längst hätte Symptome haben müssen. Hab in dem Jahr so gut wie keinen Tag Augenjucken, etc. gehabt.

    Hier meine Erklärung:

    Das einzige, was sich geändert hat, war meine Ernährung. Ich hatte angefangen meinen Konsum von Milch und Käse zu reduzieren! Hab mehr Soja-Produkte verwendet. In meinen Kaffee hab ich statt dem großzügigen Schuss Milch Sojamilch getan, etc. Allerdings hab ich nicht ganz auf Käse und Milch verzichtet. Nur reduziert. (Ähm. Bin übrigens Vegetarierin, war ich aber auch schon als ich die Allergie entwickelt hab...)

    Das mache ich aus Umwelt-/ und Tierschutzgründen. Und seitdem habe ich 1 - 2 Tag im Jahr, wo mal die Augen jucken und ich die üblichen Symptome habe. Das ist wirklich gut ohne Medis auszuhalten.

    Als ich noch starke Allergie hatte, gabs auch so ne Salbe für in die Nase, die die Pollen abfangen sollte. Das war auch ganz hilfreich. Irgendwann wurde die aber vom Markt genommen. Da gabs glaub ich dann n Nachfolgeprodukt. Das Problem war glaub ich, dass die Salbe dann mit den Nasenausscheidungen geschluckt wurde...

    Hab schon oft gehört, dass Milch einfach ungesund ist und stark Allergien fördert.

    Ich denke, dass die Verarbeitung der Milch auch einen Großteil dazu beiträgt. Mit dem "weiß gefärbten Wasser" (Teilweise is ja so gut wie gar kein Fett in der Milch - wozu dann noch Milch???) weiß der Körper nicht wirlich was anzufangen.

    Ich kann dir und jedem anderen nur empfehlen, das mit der Einschränkung des Milch- und Käsekonsums mal zu probieren. Von heute auf morgen wird das bestimmt nicht klappen, aber wenn du jetzt oder im Herbst darauf achtest, könnte sich das mit der Allergie verbessern - is so meine starke Vermutung.

    Mich würds sehr interessieren, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben...

    Wünsch dir trotzdem ne gute Zeit...

    Beantwortet von Danilein am 13.April 2012, 13:09
    • fienchen1996

      Klar, Kuhmilch ist ein Milchdrüsensekret, was für die Aufzucht der Kälbchen gedacht ist! Die Natur...mehr

      fienchen1996 am 19.April 2012, 15:43
    • Stefanie W.

      Ich hatte auch seit der späten Kindheit mit Allergien zu tun und habe mir eben dann auch mehrere...mehr

      Stefanie W. am 16.April 2012, 14:47
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  • rhabarbara

    Bei mir haben Calcium-Brausetabletten geholfen, 500-1000 mg. Inzwischen, nach 10 Jahren, sind die Symptome deutlich geringer und auch sehr stressabhängig.

    Beantwortet von rhabarbara am 15.April 2012, 11:29
    • berniewa

      Neben Calcium hilft auch Zink häufig (das stärkt nachweislich das Immunsystem bringt es also bei...mehr

      berniewa am 21.April 2012, 23:47
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  • Jane_Aire

    Ich selbst bin Heuschnupfer und Asthmatiker. Im letzten Jahr habe ich mir der Hypo angefangen. Dieses Jahr haben sich meine Heuschnupfensymptome schon sehr viel weniger gezeigt. Anstatt Ende Januar mit dem Niesen zu beginnen, regt sich erst jetzt so langsam meine Nase. Bisher bin ich damit schon sehr zufrieden.
    Laut meiner Allergologin wird 3 Jahre lang immer außerhalb der Saison gespritzt (Dh. von Oktober/November an). Momentan hält der Schutzt dann etwa noch 9 weitere Jahre. Danach muss man neu sensibilieren.
    Aber selbst wenn ich in jedem Winter diese Piekserei über mich ergehen lassen müsste, würde ich es machen. Allein für die Verzögerung von fast 3 Monaten ist es mir das wert.

    Beantwortet von Jane_Aire am 13.April 2012, 15:40
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  • Uwe-Sievers

    Ich kann das 3 in 1 Conzept der Kinesiologie wirklich sehr empfehlen.

    Meine Jungs haben da mit ihrem Heuschnupfen gute Erfahrungen gemacht.

    Es geht aber nicht von sofort auf gleich! ca. 4 Einzelsitzungen sollte jeder einplanen (gilt hier generell, auch für alle anderen Themen).
    Eine deutliche Besserung stellt sich im allgemeinen nach der 1. Sitzung schon ein.

    Ich selbst habe damit meine chronischen Rückenschmerzen (vor ca. 20 Jahren) behandeln lassen und habe nach der 1. Sitzung die Ausbildung angefangen.

    Beantwortet von Uwe-Sievers am 19.April 2012, 18:55
    • berniewa

      Ich kenne verschiedene Menschen, die es bei verschiedenen Leiden/Krankheiten probiert haben. Bei...mehr

      berniewa am 21.April 2012, 23:51
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  • Dagmar Kropp

    Vor geschätzten vier oder fünf Jahrzehnten, ich war noch ein Kind, litt meine Mutter heftigst unter Heuschnupfen. Keine medizinische Verordnung bewirkte irgendeine Verbesserung. Schließlich riet irgendwer, man solle sich von einem Imker der näheren Umgebung (!!!!) Honig mit eingelegtem Wabenstück besorgen und täglich eine kleine Menge dieses Honigs zu sich nehmen und was als ganz wichtig betont wurde, so oft wie möglich kleine Stücke der Wabe kauen. (In meiner Erinnerung sah das aus, als bearbeite meine Mutter den ganzen Tag ein Kaugummi im Mund, eh sie es schließlich ausspuckte.)
    Wir Kinder belächelten dieses Wabenkauen und machten unsere Witzchen darüber. Sie setzte diese "Behandlung" unbeirrt fort. Wenn die kindliche Erinnerung nicht Zeiträume verzerrt, meine ich berichten zu können, dass meine Mutter nach ein oder zwei Jahren den sie schon Jahre begleitenden Heuschnupfen für immer los war.

    Beantwortet von Dagmar Kropp am 15.April 2012, 11:13
    • berniewa

      Das könnte so eine Art von Desensibilisierung sein (weil Honig Pollenbestandteile enthält, zzgl....mehr

      berniewa am 21.April 2012, 23:55
    • anuene

      Hallo! Der kauende Honig nennt sich Propolis und kann bei Heuschnupfen eingesetzt werden: https:...mehr

      anuene am 19.April 2012, 16:20
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  • stephanie.schuerheck1

    Uns hat mal ein alter Imker erklärt, daß man auf den Pollen-Mix allergisch reagiert, der im Umkreis von 6 km um den Hauptaufenthaltsort herum vorherrscht. Er hat uns also geraten, sich bei einem Imker aus dem Umkreis von max. 6 km "Jungfernwaben" zu holen, die genau diesen Pollen-Mix beinhalten.
    Davon soll man einen SCHWACH GEHÄUFTEN TEELÖFFEL voll in den Mund nehmen und den Wachs gut auskauen und die Reste ausspucken.
    Aber ACHTUNG, WARNUNG: Das ist im Prinzip eine "Selbst-Desensibilisierung", wie die Menschen das früher gemacht haben und kann dementsprechend auch nach hinten losgehen!!!
    Wer sich nicht sicher ist oder Angst vor weiteren allergischen Reaktionen hat, sollte die Waben vielleicht besser mit zu seinem Arzt/Homoöphat nehmen und überlegen, ob man aus den Pollen nicht vielleicht irgendein Präparat basteln kann (Kügelchen?!).
    Niemals eigenmächtig bei Kindern anwenden!!!!

    Beantwortet von stephanie.schuerheck1 am 27.Juni 2012, 22:27
    • Maria_L

      Ich habe auch schon häufiger gehört, daß es aus dem gleichen Grund vorteilhaft sein soll, nur...mehr

      Maria_L am 28.Juni 2012, 08:21
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  • smartynie

    Mir hilft die Salzwasser-Nasenspülung: in meiner "akuten" Zeit des Birkenpollenflugs wende ich sie morgens-und vor allem abends-an, um die Allergene aus der Nase zu spülen.
    Nasenduschen sind in Drogerien und Apotheken erhältlich, ebenso wie vorportionierte Tütchen Salz, um eine 0,9%-ige Natriumchlorid-Lösung mit der entsprechenden Menge Leitungswasser herzustellen: natürlich kann man sich die entsprechende Menge Salz (Natriumchlorid) auch selbst abwiegen, man sollte aber darauf achten, dass es keine Zusatzstoffe enthält-wegen der Möglichkeit des Eintrags von weiteren Verunreinigungen in die bereits gereizte Schleimhaut würde ich davon absehen.
    Diese Konzentration entspricht einer physiologischen Kochsalzlösung, also dem Körper angepasst: man sollte niemals mit purem Wasser spülen, da es die Schleimhäute reizt (das spürt man auch sofort!).
    Mit einiger Übung gelingt einem der Umgang mit der Nasendusche immer besser.

    Für meine Augen habe ich leider noch keine natürliche Alternative zur Symptombehandlung gefunden: ich probiere aktuell "Vividrin akut" mit dem neuen Wirkstoff "Azelastin" aus, wo ein 2 x tägliches Eintropfen ausreichen soll-bisher funktioniert es (besser als mehrmals täglich der Wirkstoff "Cromoglycin").

    Beantwortet von smartynie am 27.April 2012, 19:11
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  • Yves

    Vor ca. 7 Jahren konnte ich in 14 Tagen den Tabelettenkonsum bzgl. Kreuz-Allergie von 3-5x tgl.1Tabl. auf 0 reduzieren durch Usui-Reiki. Jeden Tag eine Ganzbehandlung (Selbstbehandlung/ ca. 1,5 - 2h pro Behandlung). Die Umstellung der Ernährung kam später. Jedoch kaufte ich schon damals kaum Fertigprodukte, keine H-Milch... Seit zwei Jahren treten phasenweise wieder leichte Symptome auf. Doch mit Usui-Reiki kann ich mich jeder Zeit selbst behandeln. max. 20 Minuten, dann ist alles wieder o.k.
    Usui-Reiki wirkt ganzheitlich, daher macht es aus meiner Erfahrung langfristig gesehen Sinn, diese Methode zu nutzen.

    Beantwortet von Yves am 26.April 2012, 08:15
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  • berniewa

    Neben manchen schon genannten Möglichkeiten, z.B. seriösen Desensibilisierungsverfahren, ist grundsätzlich wichtig und hoffentlich auch in deinem Fall hilfreich zu wissen:

    Allergien sind quasi ein Aus-dem-Lot-geraten des Immunsystems.
    Daher wirkt Allergien oft zumindest lindernd, folgendes entgegen
    - ausreichend Zink (neben sonst ausgewogener Ernährung etc)
    - ausreichend Tiefschlaf
    denn beides ist wissenschaftlich nachweislich für ein intaktes Immunsystem wichtig
    (Tiefschlaf wird sehr oft durch zu viel Stress stark beeinträchtigt)

    Beantwortet von berniewa am 22.April 2012, 00:16
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  • Robbignol

    Hallo... so, jetzt hab ichs geschafft, mich hier einzuloggen... zu mir: ich hab seit über 15 Jahren heuschnupfen. Hab ne hyposensibilisierung gemacht. hierzu wichtige info: in dem zeug ist so gut wie immer formaldehyd - ein starkes Gift. In vielen Präparaten findet sich auch Aluminiumhydroxid, eine Aluminiumverbindung. Aluminium kann vom menschlichen Körper nicht verwertet werden, so wie andere Metallverbindungen, zb Eisen-, Kupfer, Zink, etc. es wird vermutet, dass es sich Hirn anreichern kann und dort Demenz und Alzheimer begünstigen. Leider erfuhr ich erst davon, als ich das schon 3 Jahre gemacht hab (übrigens ohne Erfolg, außer dass sich die Allergie jahreszeitmäßig nach vorne verschob; die stärke der Symptome war genauso stark). Mein Arzt hat das "Gift"-Präparat der Firma "Joachim Ganzer" verwendet "Allergovit". Hände weg von dieser [von Utopia entfernt, bitte auf Kraftausdrücke verzichten]

    So, das Problem ist jetzt deutlich. Seit dieser Saison versuche ich es mit dem anthroposophischen Mittel "Gencydo" von Weleda. Ich spüre deutliche Verbesserungen, allein im ersten Jahr, was ich bei der hypo/desensibilisierung nie gespürt habe. Gencydo Wird auch wöchentlich gespritzt wie bei der Hypo/Desensibilisierung, von ca. November bis kurz nachdem die Heuschnupfenperiode normalerweise aufhört (also bspw Mai), wird bis zu 3 Jahre gemacht. Wie ich dazu kam? über nen anthroposophischen Heilpraktiker und meine anthroposophische Ärztin. Weitere Infos hier: http://www.anthroposophischeaerzte.de/

    Viel Erfolg und gute Besserung!
    Robert

    Beantwortet von Robbignol am 21.April 2012, 22:24
    • Robbignol

      anthroposophische Medizin mit Homöopathie in einen Topf zu werfen zeugt nicht gerade von...mehr

      Robbignol am 26.April 2012, 16:57
    • berniewa

      Hinter "anthroposophischen" Medikamenten verbergen sich ja oft "homöopathische" (unter anderem weil...mehr

      berniewa am 21.April 2012, 23:08
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