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Robinson

Ist das die Bewässerungsgeschichte ? Ein deutsches Unternehmen stellt Sensoren her, mit der man exakt den benötigen Wasserbedarf einer Pflanze messen und daraus die Bewässerung automatisch steuern kann. Kam neulich ein Bericht im TV, leider Namen nicht notiert, ließe sich recherchieren.

Laut wikipedia fällt unter dem Begriff aber weit mehr:
http://de.wikipedia.org/wiki/Precision_Farming

Ich würde die genannten Institute antelefonieren bzw. bei den Landwirtschaftsverbänden anklopfen, ggf. in Landwirtschafts(hoch)schulen.

In einem anderen TV-Bericht über Weinberge in den USA kam die GPS-Technik zum Einsatz, die Weinberge wurden nach vielen kleinen Feldern mit ähnlichem Wasserbedarf - je nach Pflanzenart - strukturiert und nach Satellitenbildern (!) gesteuert bewässert. Mit dem Ziel, den jeweiligen Bodenbedürfnissen und Hanglagen (Abfluß) gerecht zu werden und letztlich Wasser zu sparen (das sonst nur verdunstet). Fand ich hochspannend.

Viel Glück bei dieser Aufgabe !

Antwort von Robinson am 20.April 2012, 14:28 Auf die Frage „Kennt jemand von euch einen Betrieb, der Precision Farming...“ von Anna-Idun-Epona am 20.April 2012, 13:18

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  • Maria_L

    Aha...interessant der Wikipedia-Eintrag.

    " für eine teilflächenspezifische Ausbringung von Betriebsmitteln"
    Die genannten Methoden sind sicher auch geeignet, den genauen Kunstdünger- bzw. Spritzmittel- Bedarf pro qm exakt zu berechnen.
    Deswegen sehe ich nicht, daß die Methode automatisch ökologisch ist.

    Was nicht bedeutet, daß es nicht auch im Ökoanbau zum Einsatz kommen könnte.

    Tatsächlich, gerade finde ich dieses hier:
    http://www.bioland.de/erzeuger/beratung/landbau-aktuell/news/article/1658.html

    Hier ist auch noch ein interessantes Dokument:
    http://www.smul.sachsen.de/lfl/publikationen/download/3966_1.pdf

    Kommentiert von Maria_L am 20.April 2012, 16:27
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  • Robinson

    Wenn die Ausbringung von Wasser und Dünger so exakt vorzunehmen ist, vermute ich, dass lediglich entsprechend handhabbare Düngemittel zum Einsatz kommen, d.h. chemische.

    Das Denken, spezielle für das konkrete Pflanzenwachstum optimale Bedinungen zu schaffen, "unnötige" Überdüngung aufgrund Kosten zu vermeiden, ist m.M. nicht wirklich ökologisch. Weil man bei extremen Wettersituationen "nachschiessen" muss (Wasser, Dünger, Spritzmittel), um evtl. Mangelsituationen (vorbeugend ?) zu vermeiden bzw. Schädlingsentwicklungen vorauszugreifen.

    Sehe da bildlich den Landwirt vorm Notebook sitzen und Schieberegler am Monitor mit der Maus schieben. Das wäre schlecht, vermutlich werden alle Parameter nach Szenarien geregelt, die auf Erfahrungswerten berufen (im optimalen Fall selbstlernend) und ein manuelles Eingreifen überflüssig machen. Der Landwirt bekäme dann einen Tagesstatusbericht auf´s Handy und macht Endkontrolle über erfolgreiches Prozessmanagement.

    Und wir werden ob dieser modernen Hilfsmittel alle zu Nebenerwerbslandwirten und kloppen uns um die spärliche Nutzfläche. ;-)

    Kommentiert von Robinson am 20.April 2012, 17:02
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  • Maria_L

    "Das Denken, spezielle für das konkrete Pflanzenwachstum optimale Bedinungen zu schaffen, "unnötige" Überdüngung aufgrund Kosten zu vermeiden, ist m.M. nicht wirklich ökologisch. "
    Ja sehe ich auch so.

    Das ist heute schon so, daß die wenigsten Landwirte in der Lage wären, auf Bio umzustellen, weil ihnen komplett das Gefühl für die Zusammenhänge und der Blick dafür, ob eine Pflanze gesund ist ect. abgeht.

    Das Szenario, das Du entwirfst
    "Der Landwirt bekäme dann einen Tagesstatusbericht auf´s Handy und macht Endkontrolle über erfolgreiches Prozessmanagement."
    ist mit Sicherheit heute schon Fakt.

    Computer-Kenntnisse hat heute eh schon jeder Landwirt, weil ohne das kann er keine Subventionen beantragen...

    Da fällt mir ein, ich muß schnell mal gucken, welches meiner Kohlpflänzchen im Gewächshaus noch was zu beißen braucht...bis später dann ;-)

    Kommentiert von Maria_L am 20.April 2012, 19:10
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  • werner stickler

    Diese Bewässerungsgeschichte, die Du eingangs erwähnt hast, wurde im Brandeins erzählt: http://www.brandeins.de/magazin/markenkommunikation/das-geht-derdurstmesser.html

    Kommentiert von werner stickler am 07.Juni 2012, 07:53
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  • Robinson

    Danke für den Hinweis, ein netter Bericht, mehr solche "Rentner" braucht es, die ihr Fachwissen einbringen und ihr Steckenpferd nutzbringend für die Gesellschaft vorantreiben.

    Damit die Suche einen Treffer findet: Ulrich Zimmermann BBB > Botanik - Bananen - Biotechnologie. :-)

    Kommentiert von Robinson am 07.Juni 2012, 15:24
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