Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Kennt Ihr nachhaltige Diät- und Abnehmtipps?

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Susann_Meyer fragte am 31.07.2012 um 14:51

Liebe Community,

die Utopia-Redaktion recheriert gerade nach Tipps und Tricks zu nachhaltigem Abnehmen. Habt Ihr noch Tipps und Tricks für uns? Hat eine Diät schon mal bei Euch geklappt - ohne Jojo-Effekt? Welche spezielle Ernährung sollte man zu sich nehmen? Oder hat abnehmen gar keinen Sinn? Wir freuen uns auf Euer Input.
Vielen Dank und viele Grüße, Susann

  • antwortete am 31.07.2012 um 15:35
    Liebe Susann,

    bei dem Thema befürchte ich Schlimmes. Ich sag's mal ganz undiplomatisch und direkt: das klingt nach einem ganz schlechten Sommerlochthema. Wenn ich schon Jojo-Effekt höre dann bekomme ich ehrlich Fluchtgedanken.

    Gefühlte 1 Mio. Frauen(und Männer-)zeitschriften verbreiten mit einer unglaublichen Penetranz furchtbar sexistische (und oft rassistische) Idealbilder von schlanken Frauen und gestälten Männern, und noch mal gefühlte 1 Mio. "Experten" wollen die besten "Diät"-Rezepte wissen, die garantiert in 3 Wochen zur Bikinifigur führen. Ein aufschlussreicher Artikel dazu kürzlich in der TAZ: http://taz.de/Frauenmagazine-und-Sexismus/!97571/

    Gesunde Kochrezepte meinetwegen, aber ich kann mir einen Ratgeber unter diesem Titel wirklich nicht "nachhaltig" vorstellen. Bitte, bitte erspart uns einen Ratgeber, der suggeriert, wir müssten um irgendwen zu gefallen, unsere Körper mit wie auch immer nachhaltigen Abnehmrezepten verändern. Ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr da noch einen anderen Schwerpunkt fändet, der andere Werte vermittelt. Es gibt so viele andere Themen, die Aufmerksamkeit verdienen.

    Wer ernsthaft gesundheitliche Probleme wegen z.B. Übergewicht oder Nahrungsunverträglichkeiten hat, sollte sich viell. nicht aus irgendwelchen Magazinen - ob nun nachhaltig oder nicht - Rat suchen, sondern zum Arzt/ Ernährungsberater gehen. Denn jeder Körper ist anders und es gehört vielleicht ein bisschen mehr Anamnese dazu, um zu beurteilen ob jemand eine Diät braucht oder nicht, und wenn ja, welche.

    Mit besorgten Grüßen
    Emma
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      kommentierte am 31.07.2012 um 15:59
      Hi Emma,
      ich verstehe deine Besorgnis. Aber ich kann dir nur mich selbst als Beispiel geben: Ich bin weder unsportlich noch übergewichtig. Allerdings auch nicht sonderlich gestählt. Ich habe mir vor zwei Jahren mein Kreuzband beim Snowboarden gerissen. Ich will diesen Sport aber unbedingt weiter machen und mir ist völlig klar: Im Moment könnte ich auch fünf bis zehn Kilo weniger haben und würde damit das Risiko einer erneuten Verletzung erheblich verringern.

      Ich bin jetzt nicht eingeschränkt durch mein Knie oder mein momentanes Gewicht, also würde ich ungern schon dem Gesundheitssystem auf der Tasche liegen und zum Ernährungsspezialisten gehen. Aber so ein paar nachhaltige Anregungen für eine gewichtsbewusste Ernährung kämen mir momentan gerade recht.

      Ich finde es gibt oft einen überzogenen "Tretreflex", wenn das Thema Diät auf den Tisch kommt. Der Jojo-Effekt ist eine Realität, das ändern auch keine Fluchtgedanken :) Ebenso ist es eine Realität, dass wir uns in unserer heutigen Gesellschaft unnatürlich wenig bewegen, dass unsere Gesellschaft verfettet und dass viele Menschen gerne ein paar Kilo weniger hätten. Keine Annorexie-Neurose, kein mediengetränkter Selbsthass, einfach nur Lust auf ein paar Kilo weniger. Und genau dafür wäre doch eine nachhaltige Variante zu den ganzen oft sehr unnachhaltigen Artikeln gar nicht so schlecht, oder? Vorwürfe, dass wir uns selbst nicht so möchten, wie wir sind oder dass ein Abnehm-Artikel der Aussage gleich käme, der Leser hätte eine Diät nötig, finde ich ein bisschen vorschnell. Ebenso die Sexismus-Assoziation. Noch hast du unseren Artikel ja nicht gelesen. Vielleicht bietet er eben den positiven Gegenentwurf zu all diesen Schmierartikeln, die sonst zum Thema Abnehmen geschrieben werden. Mein Knie fände es super :)

      Liebe Grüße,
      Simon
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      kommentierte am 31.07.2012 um 16:12
      Hi Simon,

      stimmt, noch habe ich ihn nicht gelesen, aber schön dass du meine ehrliche Besorgnis nachvollziehen kannst. Denn nicht weniger wollte ich herausstellen. Vorschnell? Überzogener Tretreflex? Wenn ihr das besser hingekriegt....na mal sehen. Ich lass mich gern überzeugen. Obwohl... Ehrlich ich brauch so einen Ratgeber einfach nicht. Und das hat nix damit zu tun, dass ich vor meinen Jojo-Effekten flüchte bzw. die Augen verschließe;-) Aber das bin nur ich. Susann fragte am Schluss "Oder hat Abnehmen gar keinen Sinn?" Nunja, dazu gab's meinen ausführlichen Input. Was ihr draus macht ist euers.

      Übrigens das mit deinem Knie ist für mich ein klarer Fall für'n Arzt und nicht für einen "nachhaltigen Abnehmratgeber". Ich wär dir nicht mal böse, wenn du nach dieser Verletzung dem "Gesundheitssystem auf der Tasche" lägst;-)

      LG Emma

      P.S. Vielleicht lässt du ja meinen "Wunsch" gelten, dass ihr einfach einen wirklich relevanten Schwerpunkt findet....
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      kommentierte am 31.07.2012 um 16:21
      Hi Emma,
      genau wegen solcher Kritikpunkte wie den deinigen haben wir zum geplanten Thema mal eine Gute Frage gestellt. Danke! Ich teile Simons Ansicht, dass Abnehmen nicht immer was mit übertriebenen Schönheitsidealen zu tun haben muss. Andererseits verstehe ich auch dein Desinteresse am Thema. Schauen wir einfach mal, was die Community noch zu sagen hat. Vielleicht gibt es ja doch ganz brauchbare Tipps ;)
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      kommentierte am 31.07.2012 um 17:03
      Hi Emma, nicht dass du das jetzt falsch verstehst: Mein Knie ist ausführlich unserem Gesundheitssystem auf der Tasche gelegen und behandelt worden. Es geht einfach darum, das Verletzungsrisiko für die Zukunft zu minimieren und wenn mir mein Arzt da sagt: "Simon, nimm 10 Kilo ab oder lass das mit den Schanzen", dann weiß ich ja woran ich bin. :)

      Ich glaube einfach, dass Relevanz sehr subjektiv ist. Meinen Artikel über den Euro und den Umweltschutz fand ich selbst zum Beispiel wahnsinnig relevant. Die Community hat er kaum interessiert.
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      kommentierte am 31.07.2012 um 17:05
      Tja, liebe Emma,

      ich kann Deine Besorgnis ja teilen und würde gerne sagen, daß mich das Thema üüüüüüüberhaupt nicht tangiert.

      Ist aber leider nicht ganz so.

      Wenn Du
      - nicht mehr rauchst
      - eine rein sitzende Tätigkeit hast
      - ein guter Futterverwerter bist
      - nicht bei jeder Süßigkeit Nein sagen kannst
      - den 50gern deutlich näher bist, als den 30gern (es fehlen zwei Jahre)
      dann ist das Thema durchaus ein Heißes...

      Hähä...z.B. dann wenn der Jojo-Effekt willkommen ist, weil er wenigstens manchmal dem Wunschgewicht näher bringt ;-)

      Es ist wirklich nicht so, daß ich mich ständig mit Gewichtsproblemen rumschlage.
      Aber im Auge behalten muß ich das schon.

      Ich bewege mich zwar viel, aber das macht auch Apettit und nicht immer nur auf Gemüse und Obst.
      Mir ist vollkommen klar, daß ich das Problem nicht hätte, wenn ich konsequent vegan leben würde.
      Mache ich aber nicht und will ich auch nicht.
      Interessanterweise hatte ich die Neigung auch schon in den Jahren, wo ich vegetarisch gelebt habe.
      Das hat also nichts mit Fleischkonsum zu tun, der sich ja auch wirklich in Grenzen hält bei mir.

      Bei mir ist das Problem wirklich die Neigung zur Masslosigkeit.
      Daß ich gerne zu große Portionen esse im Vergleich zu der Menge, die ich bei meinem Job bräuchte (also fast nichts).

      Wenn ich versuche, von diesem "Fast Nichts" zu leben, dann komme ich komisch drauf und werde sehr schnell gereizt, auch nicht toll.

      Nun könnte ich ja einfach sagen, Scheiß auf die paar Kilo (mache ich auch bis zu einer bestimmten Grenze).

      Ist diese Grenze aber überschritten, dann fühle ich mich einfach nicht mehr wohl.
      Beim Bergsteigen, Radln, Laufen stört mich jedes Mehrkilo.
      Klar - ist ja wie wenn ich einen Backerstein im Rucksack mit schleppen würde.

      Mein Interesse, das Gewicht zu halten, hat also garantiert nichts mit sexistischem Weltbild zu tun...

      Deswegen bin ich mal gespannt, was bei dem Ratgeber rauskommt, obwohl ich fürchte, daß ich den wesentlichen Punkt genau kenne: FdH (Friss die Hälfte ;-))
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      kommentierte am 31.07.2012 um 17:33
      Also ich behaupte ja überhaupt nicht für alle UserInnen zu sprechen. Ich bekenne mich nur, wie Susann richtig schreibt, zu meinem Desinteresse und erkläre warum. ihr fragt ja auch nach einem Stimmungsbild. Wenn die Mehrheit unbedingt einen Diätartikel will, dann ist das halt so.

      Liebe Maria, vielen Dank für deine ehrlichen Einblicke ;-) Ich zweifele überhaupt nicht daran, dass es keinen Jojo-Effekt gibt, oder Übergewichtsprobleme oder was auch immer für "Problem"zonen. Ich denke einfach nur, dass (noch) ein Ratgeber da nicht weiter hilft. Und obendrein meistens auch noch völlig verzerrte Werte vermittelt. Weiß nicht ob nun eine vegane Ernährung unbedingt ein geeignetes Diät-Rezept für jeden wäre. Mensch kann sich auch vegan sehr unausgewogen ernähren, zu wenig Sport machen und zu viel Alkohol trinken usw.. Ich weiß ja, dass du nicht so ein Arztmensch bist (hab mal irgendwo gelesen, korrigier mich wenn ich falsch liege). Ich bin's auch nicht. Deshalb leb ich eben mit ein paar Kilos mehr (wo auch immer da jetzt das Maß liegt). Aber ich bilde mir auch nicht ein, dass ein Ratgeber mehr aussagt als ein großes Blutbild. Ganz ehrlich, ich ernähre mich ja nun überwiegend vegan (95%, 5% onmnivorisch) und könnte sicher trotzdem fitter sein, weniger wiegen. Was auch immer. Ich könnte jetzt rumraten, dass es wohl die (zu?) vielen Kohlenhydrate sind. Oder zu wenig Wasser, oder zu viel usw. und so fort. Wenn ich wirklich was an mir verändern wollte (der Gesundheit wegen!) dann würd ich's eben richig angehen und nicht herum experimentieren.

      @Simon: "Meinen Artikel über den Euro und den Umweltschutz fand ich selbst zum Beispiel wahnsinnig relevant. Die Community hat er kaum interessiert. "

      Mich hat's interessiert ;-)
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      kommentierte am 31.07.2012 um 17:49
      Ok, das dachte ich mir schon, daß auch vegane Ernährung nicht unbedingt zur schlanken Linie verhilft.
      Ja, das mit dem Arztbesuch stimmt.
      Daß aus gewissen Gründen besser für meine Gesundheit ist, wenn ich überflüssige Pfunde vermeide, weiß ich auch ohne Arzt.

      "Ich denke einfach nur, dass (noch) ein Ratgeber da nicht weiter hilft"
      Da magst Du recht haben.
      Da verspreche ich mir auch nicht so wirklich viel davon.

      Bei den meisten Ratgebern hier auf Utopia fängt der interessante Teil für mich unter der Linie statt, wo steht: "Hier Kommentare hinzufügen."

      Weil ich den Austausch und die vielen unterschiedlichen Statements meist interessanter finde, als die Rat s c h l ä g e.

      In diesem Sinne ist es doch gut, daß Susann gefragt hat.
      Austauschen können wir uns hier schon, den Ratgeber kann man sich sparen ;-)

      Nene, einfach mal gucken was kommt, dann fällt uns sicher wieder ein schlauer Kommentar ab.
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      kommentierte am 01.08.2012 um 17:54
      Es gibt keine absolute Diät, die auf jeden passt, am ehesten noch FDH. Das ist hart, hat aber die meiste Aussicht auf Erfolg.

      Das ist eine bittere Wahrheit. auch vegan sich ernähren, wie emma schon bestätigt hat, ist kein Heilmittel, da schmeckts viel zu gut, als dass man abnehmen könnte. Auch hier wieder am ehesten die Frutarier. soviel ich da weiss, gibt es kaum Übergewichtige.

      Meine Lösung auch als vegan lebender Mensch, kleine Portionen, 5 x Tag (inklussive eines kleinen Genusses von Schokolade). Das hält mich konstant auf Gewicht (+- 1Kg).

      Hatte mal in meiner besten Zeit 91 Kg gewogen, dann die harte Tour FDH, ein halbes Jahr, danach 78-79 kg. Das seit 5 Jahren.
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      kommentierte am 28.12.2012 um 14:25
      Ich stimme Euch in vielen Punkten zu, v.a. grundlegende Kritik an allen allg angebotenen Diäten, sogar allerdings Ernährungsberatung, sogar von Medizinern ist keineswegs so einfach unkritisch zu sehen (auch Ärtzte etc sind fehlbar und oft (v.a. aus Zeitmangel) z.B. auch nicht auf den neuesten Stand der Forschung)
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      kommentierte am 28.12.2012 um 14:29
      Abnehmen ist n.b. keineswegs ein bloßes Modethema (obwohl damit extrem viel Geld gemacht wird; und Kritik v.a. an Schlankheitswahn berechtigt ist), sondern viel Körperfett zu haben hat vielfache Wirkungen, die nachteilig für das Wohlbefinden sind; neuere Forschungen belegen sogar ein erhöhtes KREBS risiko durch viel Körperfett (außer das Fett in der Haut, das sogar extrem wichtig ist) Vgl. den Kommentar hier www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/die-geheimnisse-wohlriechender#comment-565711
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      kommentierte am 02.01.2013 um 23:24
      Zu Diäten-Kritik, Jojo- Effek etc, aber auch durchaus einiger sozusagen "sinnvollen" "Maßnahmen" falls jmd nachhaltig (auch ohne binnen weniger Jahre wieder einen Jojoeffekt zum Opfer zu fallen) einige kg abnehmen will, dann vgl übrigens auch meine nun mittlerweile selbst auch hier zur Frage direkt geschriebenen Antwort Vgl auch meine Antwort http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/kennt-ihr-nachhaltige-diaet-und/antworten/37415
  • antwortete am 02.08.2012 um 14:34
    Was der Personaltrainer meiner Freundin immer sagt ist:

    1/3 Ernährung
    1/3 Bewegung
    1/3 Veranlagung

    Das letztere ist wohl Schicksal! Die beiden anderen Faktoren kann jeder selbst beeinflussen und hängen maßgeblich mit dem "Lebensstil" zusammen. Diäten bringen meiner Meinung nach gar nichts! Essen muss Spaß machen und sollte lecker schmecken......vielleicht mal auf asiatisch umsteigen (viel Gemüse, Reis und Fisch.......fehlt nur noch Obst und viel Wasser).....und in Sachen Bewegung.....etwas finden, wo der Schweinehund im Keller bleibt und die Motivation und Spaß von alleine kommen: meine Freundin fährt seit neustem voll auf so etwas ab: http://www.freecross.de/deutsch/produkt/videos/
    Nennt sich FreeCross und kann man bei uns in München ausleihen.....haben wir schon zweimal gemacht und selbst ich als "Ballsportler und Skifahrer" bin begeistert, weil es einfach richtig Spaß macht.
    Der letzte Tip für Sportmuffel: Gruppenzwang und Freunde (oder die Freundin) helfen enorm!!!!!!!
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      kommentierte am 02.08.2012 um 16:09
      Das Teil sieht schon scharf aus. Habe das in London mal gesehen.
      Wo kann man das denn hier in München mieten?
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      kommentierte am 02.08.2012 um 16:43
      Puh, 25 kg sind ganz schön schwer!
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      kommentierte am 02.08.2012 um 16:48
      dat is det dümmste was ick je gesehen habe. is das der ihr ernst dieses teil? wie wärs mit fahrradfahren? ha ha. mein tip: janz einfach, FdH!
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      kommentierte am 02.08.2012 um 17:31
      Meine Freundin hatte da einfach angerufen, da die wohl zwei Partner in München haben. Haben uns dann zwei FreeCross in Laim (1 Min. von der S-Bahn) abgeholt und sind von da aus um den kompletten Nymphenburger Schlosspark gefahren. Breiter Fahrradweg, wenig Verkehr, perfekt zum üben. Fahrrad fahren ist da gar nichts gegen. Hatte am nächsten Tag erst mal schön Muskelkater in den Oberarmen, Schultern und Oberschenkeln:) Beim zweiten Mal gings dann schon viel einfacher. Falls einer von euch Ski fährt: ist ein bischen wie Carving, da man sich dank Neigetechnik richtig schön in die Kurven legen kann.....ich fands super und werds wieder machen!
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      kommentierte am 02.08.2012 um 17:34
      Hui, das Video sieht top aus! Kann man das auch in Leipzig machen? Hab da auf der Karte leider nüscht gefunden. :-( Würde es aber gern mal ausprobieren, schaut spaßig aus!!

      Zu dem netten Herrn vor mir:

      Wir sind hier im Bereich "nachhaltige Diät- und Abnehmtipps". FdH ist wohl das absolute Gegenteil von nachhaltig, da hilft nur Sport, Sport, Sport. :-)
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      kommentierte am 02.08.2012 um 17:57
      Also ich finde das Gerät super lustig! Fahrradfahren ist doch langweilig geworden, im Fitnesstudio starre ich immer nur die Wand an..
      Wenn ich da an die Einsatzmöglichkeiten denke bekomme ich gleich wieder lust körperlich aktiv zu werden!!!
      Gibts das denn auch in Fitnessstudios?
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      kommentierte am 07.08.2012 um 21:21
      Wo man die Teile ausprobieren kann sieht man hier......http://www.freecross.de/deutsch/testride/
      sind auch Fitnessstudios dabei glaube ich.
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      kommentierte am 14.08.2012 um 15:41
      Sieht echt spitze aus das Teil! Ich wünschte mein Fitnessstudio in Nürnberg hätte so eins :(
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      kommentierte am 28.12.2012 um 14:30
      Ja, Bewegung wird bis heute unterschätzt. Neue wissenschafltliche Studien deuten auf ihre hohe Bedeutsamkeit in diesem Zusammenhang hin. Vgl auch meine Antwort http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/kennt-ihr-nachhaltige-diaet-und/antworten/37415 -- sowie auch den ersten Kommentar darunter
  • antwortete am 02.08.2012 um 17:18
    Die einzige nachhaltige Diät ist es, herauszufinden, wie der eigene Stoffwechsel funktioniert. Und Diät meine ich im Sinne von "dauerhafter Ernährungsweise", nicht im Sinne von "Mangelernährung mit dem Ziel schneller Gewichtsreduktion". Gunter Frank hat dazu einiges gutes und richtiges geschrieben (Ab heute lebe ich gesund; Lizenz zum Essen).
    Ich verliere derzeit ca. 10 kg pro Jahr. Dauerhaft und nachhaltig. Die Schlüssel dafür sind Stressreduktion, vegane Ernährung und Krafttraining. Und auch wichtig ist: Niemals, niemals weniger essen als den Grundumsatz. Stress bzw. zuwenig Essen lösen den Hungerstoffwechsel aus, der zu einer Senkung des Grundumsatzes führt, und das kann schonmal 500-1000 kcal ausmachen - was da dann drüber konsumiert wird, landet in den Fettdepots, obwohl es rechnerisch im normalen Stoffwechsel im Rahmen wäre.

    Kompliziertes Thema, bei dem viel Quatsch zu lesen ist. Wie gesagt, die Werke von Gunter Frank sind ein guter Einstieg. Streicht die tierlichen Produkte, dann ist ein nachhaltiger Anfang gemacht.
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      kommentierte am 28.12.2012 um 14:21
      "der einzige Weg ..." dieser Aussage stimme ich nur teilweise zu (z.B. berechtigte Kritik am Body-Mass-Index), aber sonst Vielem was du sagst. Nicht zu unterschätzen ist, neben weniger Fett und weniger Zucker, mehr körperliche Tätigkeit (ob nun Sport oder sonstige, hauptsache Muskeln werden bewegt und dabei immer leicht gefordert (nicht überfordert)) -- Vgl. auch meinen Kommentar zur Antwort von Elise
  • antwortete am 31.07.2012 um 18:15
    Ich stimme da Emma zu, kann allerdings auch die Einstellung anderer zu diesem Thema nachvollziehen.

    Ich bin seit vielen Jahren etwas übergewichtig, was mich persönlich nicht stört, da ich mich auch mit meinen "paar Pfunden zuviel" durchaus gerne bewege-und mein Übergewicht nie als Einschränkung empfunden habe.

    Seit ich mich vor einem Monat dazu entschlossen habe, vegetarisch zu leben, ist ein "Nebeneffekt", dass ich abgenommen habe.
    Interessanterweise ist das aber für einige Menschen in meinem Umfeld, die sich für meine Ernährungsumstellung interessieren, der "Haupteffekt": da kommt häufiger die Feststellung "Du hast ja schon abgenommen"..

    Vegetarisch zu leben ist natürlich keine Garantie für eine Gewichtsabnahme: "Pommes, Pudding und Chips" sind schließlich auch vegetarisch-und wenn man gerne große Portionen vertilgt, wird sich auch das auf der Waage niederschlagen.

    Für mich gehört zu meiner neuen Ernährungsweise aber auch die intensive Beschäftigung mit meinen Ernährungsgewohnheiten-und eine Umstellung dieser eingeprägten Verhaltensmuster.

    Eigentlich weiß jeder, dass eine gesunde Gewichtsabnahme-und vor allem, das Gewicht zu halten-nur mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung zu erreichen ist, mit der wir die energetischen Bedürfnisse unseres Körpers (je nachdem, wie sehr wie diesen fordern) stillen-aber eben nicht darüber hinaus gehen.

    Wenn ich mal mehr "Appetit" habe, als mein Körper eigentlich braucht, finde ich das nicht schlimm, habe auch kein schlechtes Gewissen deswegen: aber dann fahre ich z.B. einfach mal einen Umweg mit meinem Fahrrad auf meinem Arbeitsweg-und dann geht es mir "doppelt gut", da ich neue Strecken erkundet-und nebenbei meinen Körper gefordert habe :-)

    Letztendlich geht es darum, dass wir in einem "Schlaraffenland" leben, wo jederzeit alle Lebensmittel im Überfluss zur Verfügung stehen: damit hat unsere Evolution nicht Schritt halten können, das brauchen unsere Körper nicht.
  • antwortete am 31.07.2012 um 21:07
    Einen "Trick" kann ich verraten: Salz, Zucker und Gewürze weglassen.

    Der Effekt ist, dass mann und frau sich mit dieser Methode dem ursprünglichen Geschmack annähert, den jedes Lebensmittel hat. Gekochtes schmeckt dann weniger, Rohkost wird plötzlich geschmackvoll, frische Lebensmittel wie Obst und Gemüse landen zunehmend im Einkaufskorb, was wiederum künstliche (gesüsste) Getränke verdrängt.

    Ein wunderbarer Kreislauf kommt auf diese Weise in Schwung, allein durch das Weglassen von "Geschmacksverstärkern". Mögen diese noch so natürlich sein und in bestimmten Fällen die Gesundheit förderlich.

    Insbesondere Kochsalz und scharfe Gewürze "reizen" zum Mehressen. Der Körper sendet Signale aus, diese Salze/Gewürze mit mehr Getränken abzuschwächen oder mit anderen Geschmacksreizen zu kompensieren. Der typische Heißhunger etwa nach schweren Mahlzeiten nach Süßem. Oder nach Kaffee. Oder nach kühlem Bier hinterher. Einem Magen beruhigenden Likörchen.

    Oder alles davon in einer gewohnten, "dazu gehörenden" Reihenfolge. ;-)

    Wer sich aufmerksam beobachtet, 1-2 Wochen (ohne zu urteilen oder zu bewerten) alles notiert, was er/sie zu sich nimmt, Festes und Flüssiges, wird Schlüsse können.

    Eine fremde, von außen genommene Diätempfehlung kann solche gewachsenen Strukturen nicht aufbrechen, Erfolg sehe ich dort wo die Einsicht aufgrund eigener Beobachtung kommt, wie die Wirkungszusammenhänge für die körperlichen Bedürfnisse enstehen.

    Ohne irgendeine Veränderung der Ernährungsform (Fleisch, Milchprodukte, Gemüse, Obst), ob gekocht oder als Rohkost, wer ALLEIN die o.g. Geschmacksverstärker weglässt, hat meiner Meinung beste Chancen eine Veränderung zum Guten, noch dazu in kurzer Zeit, zu schaffen.

    Stellen sich die ersten Erfolge, d.h. findet man Geschmack an den richtigen, dem eigenen Körper gut tuenden Lebensmitteln sowie den richtigen Zubereitungsmethoden (als Beispiel Kochen von Kartoffeln, sonst Rohkost) sollte diese Erfahrung die höchste Motivation darstellen, auf dem Weg zu bleiben oder bei Bedarf, wieder eine "Diät" zum Wiederfinden des Körpergefühls (nicht zum Abnehmen) zu machen.

    Sich gesund ernähren kann Spaß machen, weil es fit hält, beim Sport nicht stört, man nicht abgelenkt ist von Heißhunger, man weniger abhängig ist von warmen Mahlzeiten, vielleicht länger durchhält mit etwas Obst, reinem Wasser, einem belegten Vollkornbrot. Dafür die wenigen, gekochten Mahlzeiten besser genießen kann. So in die Richtung.
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      kommentierte am 31.07.2012 um 21:48
      Auf Salz kann ich allgemein noch nicht verzichten, aber die Würzkraft der Kräuter und einiger Gemüse habe ich für mich entdeckt: vor allem Frühlingszwiebeln und Basilikum, im Eintopf die Sellerie-Knolle-da komme ich hoffentlich bald von meiner "Geschmacksverstärker-Sucht" los.
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      kommentierte am 01.08.2012 um 15:36
      Um nicht mißverstanden zu werden oder eine Salz-Debatte auszulösen, mir ging es nicht um dauerhaften Verzicht auf Zucker oder Salz.

      Viele Gewürze machen erst den typischen Geschmack, den man bei den Kochkünsten erzielen möchte.

      Einen Bohnenkaffee im Cafe kriege ich ohne Zucker nicht runter, zuhause trinken wir Kaffee verdünnt, das ist was anderes, da reicht ein Schuss Milch. Espresso gerne ohne Zucker. Nudeln und Kartoffeln koche ich mit Kochsalz, da kann man bereits stark reduzieren.

      Insbesondere Kochsalz ist m.E. so ein Zivilisationsgut, das in zu hoher Dosis aufgenommen wird bzw. in Fertigprodukten oder Restaurant-Gerichten in weit höherer Menge enthalten ist als wir es zuhause gewöhnt sind. Überschüssiges Salz versucht der Körper auszuscheiden.

      Wer viel schweisstreibenden Sport treibt, benötigt natürlich Ersatz. In (Vollkorn) Backwaren ist z.B. relativ viel an Salz und Mineralien enthalten, so betrachtet kommt es schon auf die Vielfalt der Lebensmittel an, ob man nun auf isolierte Kochsalz-Beigaben verzichten kann.

      Brot ist ein prima Beispiel: wer selbst schon gebacken hat, weiß wie leicht man sich verschätzen kann. Ungesalzenes Brot wird sofort herausgeschmeckt und wie gerne isst man eine Scheibe mehr, wenn das Brot richtig gut schmeckt, d.h. man nimmt hier ungeahnt viel Salz zu sich.

      Aromatische Kräuter und Gemüsesorten kompensieren den fehlenden Salzgehalt, nicht völlig, aber weitgehend, diese Umstellung ist dennoch nicht so mal nebenher zu machen, weil die Gewohnheiten i.d.R. sehr ausgeprägt sind, ab wieviel bzw. wie wenig Salz ein Gericht noch schmeckt.
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      kommentierte am 28.12.2012 um 14:05
      ... Gewürze weglassen? Das verdirbt tatsächlich den Appetit und kann zu Untergewicht führen ;`) Im Ernst, ja, zuviel kann ungesund sein, aber ganz weglassen kann auch zu mehr Frust weil nicht befriedigendem Essen führen und dann dazu dass sogar .m.e.h.r. gegessen wird (um den Furst zu kompensieren). Vorsicht aber bei GLUTAMAT Dazu siehe http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/die-geheimnisse-wohlriechender#comment-565711
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      kommentierte am 02.01.2013 um 23:31
      Bzgl. "essen was schmeckt" etc im Kontext eventuell "sinnvoller" Diätmaßnahmen vgl auch meine mittlerweile direkt gegebene Antwort hier http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/kennt-ihr-nachhaltige-diaet-und/antworten/37415
  • antwortete am 14.01.2013 um 22:44
    Nachhaltig Abnehmen ? Gewicht reduzieren, aber bitte nicht, um aus modischen Gründen abzuspecken, um "dacah" wieder ohne Plan kalorienreich zu essen und frustriert festzustellen, Diäten sind sinnlos !

    Ich praktiziere nun seit einigen Monaten eine akzeptable und gesundheitsverbessernde Ernährungsform mit der standardisierten Zufuhr eines hochdosierten Ballaststoffpräparates. Die Zusammensetzung der rein pflanzlichen Rezeptur entspricht der Idealzusammenstzung von Ballaststoffen der mediterranen Küche.
    Mit einem feinem Unterschied, es sind keine grosse Mengen ballaststoffreicher Gemüseportionen zu verzehren, die fettreduzierten Mahlzeiten werden mit 2 mal 15 Gramm des Schweizer BS-Präparates ergänzt.
    Fazit nach 10 Wochen: ich habe von 105 kg bei männlichem Moppelkörper 180 cm nun das akzeptable Mittelschwergewicht von 95 kg erreicht, also 10 Kilo Gewicht abgebaut. Dies ging ohne zu hungern, mit guter Laune, absolut praktikabel.
    Das Präparat senkt nebenher die Cholesterinwerte besser als jedes Medikament, senkt Blutzucker-Langzeitwerte, kann bei Kangzeitgebrauch vor Diabetes Typ II schützen. Bewegen sollte man sich auch, ich habe aber während der 10 Wochen kein regelmäßiges Sportprogramm absolviert.
    In der Literatur ist die Ballaststoffhypothese anerkannt, es gibt keine relanten Nebenwirkungen.
  • antwortete am 31.07.2012 um 17:15
    Eine Sache die (leider ;) ) wirklich funktioniert, wenn man ganz gern mal abends sein Bier und am Wochenende den ganzen Kasten trinkt: alkoholfreie Zeit. Ab einem Monat merkt man, wie auf einmal die Schwabbelschicht fester wird und auch im Gesicht wieder Konturen kommen, wo man gar keine Konturen vermutet hätte. Irgendwie ironisch, dass Alkohol zwar das Gegenüber an der Bar hübscher macht, es bei einem selbst aber gerade mit dem Gegenteil, dem Verzicht, funktioniert... ;)
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      kommentierte am 31.07.2012 um 17:24
      Naja, da muß man aber vorher schon ganz schön zugelangt haben, damit sich das auswirkt.
      Und nur bedingt tauglich. Ich trinke jetzt schon seit über 10 Jahren keinen Alkohol mehr und seeeeehr viel habe ich noch nicht abgenommen ;-)
  • antwortete am 31.07.2012 um 18:15
    Gääähn... Ist das hier Utopia oder die Brigitte oder wie diese Zeitschriften sonst so heißen?
  • antwortete am 31.07.2012 um 21:59
    An der Qualität unserer Ernährung daheim ist nicht zu zweifeln, wir essen sehr bewusst und vernünftig. Aber die einzige Möglichkeit, mein Gewicht zu halten, ist eine Mengenbegrenzung.
    Den Teller schön herrichten, nicht übervoll, gerne leeressen, aber dann ist Schluss. Kein Nachschlag oder Resteessen, das kann auf den nächsten Tag verlegt werden.

    WAS ich esse, ist eher unwichtig. Klar, zuviel Süßes oder Fettiges verbietet sich von selber. Viel Obst, Gemüse, Getreideprodukte, Eier und Käse, öfter Fisch, ab und zu ein Stückchen Fleisch.

    Regelmäßige Bewegung - Laufen, Fitness und Radfahren - sorgt für Ausgeglichenheit, bringt aber bei mir gewichtsmäßig gar nichts. Leider.

    Mehrmals habe ich durch schnelles Abnehmen den Jojo-Effekt erlebt. Seit drei Jahren halte ich nun mein (etwas zu hohes) Gewicht und bin zufrieden.
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      kommentierte am 28.12.2012 um 14:15
      Die regelmäßige Bewegung unterschätzt du wahrscheinlich in der Wirkung. Ohne sie würdest du recht schnell viel Fett ansetzen und das nicht allein nur wegen der direkten Verbrennungsvorgänge durch den Sport etc sondern das ist noch komplexer (vgl. unter anderem neue Studien von Prof Friböse (Sportwissenschaftler in Köln) und anderen - erwähnt unter anderem bei www.planet-wissen.de , dort evtl. unter Stichwort Muskeln zu finden)
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      kommentierte am 28.12.2012 um 14:29
      Mußt Du den alten Thread ausgerechnet zur Weihnachtszeit wieder rauskramen? ;-)
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      kommentierte am 02.01.2013 um 23:33
      Bzgl. Bewegung und anderer evtl "sinnvoller" Maßnahmen vgl auch meine mittlerweile nun auch direkt gegebene Antwort hier http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/kennt-ihr-nachhaltige-diaet-und/antworten/37415 -- sowie auch den ersten Kommentar darunter
  • antwortete am 01.08.2012 um 09:10
    Also das Thema "Abnehmen" bzw. "Diät" finde ich auch grundsätzlich schwierig. Ich kann nachvollziehen, dass frau/man das eigene Gewicht halten, bzw. bei Fettleibigkeit abnehmen will.
    Allerdings wird auf der Utopia-Seite (was Fotos betrifft) ein m.E. doch eher normal bis untergewichtiger Typ Mensch gezeigt. Beispiel: http://www.utopia.de/ratgeber/gemeinsam-gehen-wir-nach-utopia-zwoelf-schritte-die-jeder-gehen-kann-vorsaetze

    Ich finde es beängstigend, dass in unserer Gesellschaft gesunden Menschen, mit einem gesunden Körper nahe gelegt wird, abzunehmen. Einige machen sich dadurch leider erst richtig krank.

    Auf gesunde Ernährung sollte allerdings jeder achten. Wobei auch da "gesund" für jeden etwas anderes bedeutet.

    Ich selbst habe auch ein paar Kilo zuviel auf den Rippen. Es ist nicht erheblich, aber sie sind da. Da ich mich aber in meinem Körper die meiste Zeit sehr wohl fühle, achte ich nur darauf, dass das Gewicht nicht weiter zu nimmt.
    Dafür habe ich den Konsum von Limonaden und Fruchtsäften eingesellt und trinke statt dessen nun ungesüßten, kalten Früchte- und Kräutertee.
  • antwortete am 02.08.2012 um 12:19
    oje, jetzt hat auch Utopia das Sommerloch-Thema im Programm.
    Als Ernährungsberaterin kann ich nur sagen: weg mit allen Diäten. Natürlich nimmt man ab mit einer Diät aber genauso schnell sind die Pfunde wieder drauf wenn man danach ißt wie vor der "Diät"- also absolut nicht nachhaltig. Da hilft nur langfristige Ernährungsumstellung und weniger ist mehr. Nicht über den Sättigungspunkt hinaus essen ( kein Nachschlag z.B.). Das Wahrnehmen des Sättigungspunktes muß vielfach erst wieder gelernt werden.Möglichst nix zwischendurch und vor allem BEWEGUNG.
    Als Fastenleiterin gehe ich immer mehr dazu über zu sagen: Fasten ist eine supergute Erfahrung und die Pfunde purzeln aber wenn danach keine Änderung des Eßverhaltens erfolgt s.o. Und immer mehr komme ich dazu mich dafür zu schämen, daß wir hier unseren überflüssigen Wohstandsspeck loswerden wollen / müssen, während überall auf der Welt Menschen hungern. Das finde ich, ist pervers!!!
  • antwortete am 18.08.2012 um 22:47
    Ich denk fast alles ist unter der Decke "Nachhaltigkeit" unterzubringen. Wer mehr futtert, als er braucht nimmt zu und verbraucht mehr Rohstoffe als nötig. Tip aus Japan: Langsam essen und wenn das "Hunger"gefühle (Kennt das überhaupt jemand wirklich hier in den "entwickelten" Ländern) weg ist, aufhören.

    Der Rest mit Kalorien und dem ganzen Kram ist überflüssig. Das Problem ist die generelle Haltung, wenn etwas nicht in Ordnung ist, müsse man etwas tun. Nein, meist reicht schon, das Eine oder Andere zu unterlassen.


    lg
  • antwortete am 02.01.2013 um 19:57
    meditations-diät-methode : essen lange anschauen (evtl. ein foto in einem kochbuch), noch länger, und noch länger, und dann fast schon satt sein ;`) ... vorsicht: nicht zu empfehlen bei starkem untergewicht
    Aber Im Ernst :

    Der berühmte JoJo Effekt ist (wenn es eine Abnehmdiät ist) extrem schwer vermeidbar. Ich kenne eigentlich sogar fast nur Leute, die nach 1 oder 2, spätestens 3 Jahren ihr altes Gewicht wieder haben, oder sogar mehr !

    Die wenigen positiven Ausnahmen scheinen mir v.a. folgende Kriterien erfüllt zu haben (und das deckt sich auch ziemlich mit dem, was ich dazu schon gehört und gelesen habe)

    1. -- kein schnelles, sondern langsames Abnehmen
    2. -- durch eine Vielfalt immer genug natürliche (nicht künstliche !) Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe etc zu haben
    (Ballaststoffe aus Gemüse und Getreide begünstigt zudem das Gefühl satt zu sein)
    3. -- wenig Zucker (Kohlenhydrate besser in anderer Form), wobei z.B auch Fruchtsaft hier oft unterschätzt wird (hoher Zuckergehalt)
    4. -- möglichst wenig "gesättigte" Fette (und/aber v.a. pflanzliche)
    5. -- nur essen, was einem wirklich schmeckt
    (nicht alles, was einem schmeckt, essen, aber umgekehrt, nichts essen, was einem nicht schmeckt)
    6. -- ausreichend gut schlafen (bestimmte Stoffwechselvorgänge bei zu wenig Schlaf begünstigen Übergewicht)
    ... und viell gar nicht hoch genug einzuschätzen schließlich auch:
    7. -- regelmäßig und möglichst viel Bewegung
    (dabei auch ausreichend Sauerstoff, der ja für Verbrennungsprozesse wichtig ist)

    Freilich auch zu bedenken, dass Studien darauf hindeuten, dass Gewicht in hohem Maße genetisch festgelegt ist, was aber nicht heißt, dass eine/r da nichts tun kann. Es kommt darauf an, wo das jeweilige individuelle (genetisch stark vorgegebene) 'Normalgewicht' ist. Viele Leute liegen sicher weit darüber, können insofern also viel tun (schon Kinder z.B. weniger vor Bildschirmen etc sitzen und mehr bewegen ... u.s.w.) um auf ihr individuelles Normalgewicht zu kommen

    Darüber hinaus etliche Infos über gesunde Nahrungsmittel, heilsame Pflanzen etc hier zu finden http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/thymianoel-gegen-bakterien-heidelbeeren-gegen-krebs-und
  • antwortete am 18.05.2013 um 12:54
    Also ich habe diese Nahrungsergänzungsmittel getestet und konnte so schnell meine Pfunde verlieren. Dieser Zusatz hemmt den Hunger und sorgt für eine gesunde, erfolgreiche Diät

    http://www.vorteilsvergleich.de/kostenlos_und_gratis/produktproben/algodril-diatprodukte-30-tage-kostenlos-testen-und-dann-entscheiden/

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