Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Kann eine Liebeserklärung nachhaltig sein?

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sabine letz fragte am 05.02.2010 um 08:42

Dû bist mîn, ich bin dîn:
des solt dû gewis sîn;
dû bist beslozzen in mînem herzen,
verlorn ist daz slüzzelîn:
dû muost och immer darinne sîn.

Utopia SUCHT zum Valentinstag die besten NACHHALTIGEN Liebeserklärungen oder -gedichte! Nehmen Sie sich doch ein Beispiel an der unbekannten Dichterin (Gedicht oben). Dafür braucht es nur Ihre Phantasie – und die Umwelt wird geschont. Wer für seinen Text bis Montag, den 15. Februar die meisten „Lesenswertpunkte“ erhält, der hat gewonnen.

Was es gibt?
Damit es der Gewinner sich zu zweit so richtig nett machen kann, erhält er einen Wochenendaufenthalt für zwei in einem Bio Hotel seiner Wahl in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Und alle weiteren zehn, die mit den meisten Lesenswertpunkten „gesegnet“ wurden von der Utopia-Community, erhalten je ein superschönes Paket randvoll mit MaJolie-Bio-Kosmetik.

Also los geht's: die nachhaltigen Liebesgedichte oder -briefe bitte einfach unter dieser Frage einstellen. Und alle anderen bitte eifrig den Favoriten „Lesenswertpunkte“ vergeben.

  • antwortete am 04.02.2010 um 14:20
    Spiegel der Träume


    Jeden Tag wache ich auf und fühle,
    du warst in meinen Träumen bei mir.

    Deine Gestalt so verzaubernd,
    geschmeidig dein Gang und Wesen.

    Jeden Morgen fühle ich,du bist irgendwo
    suche dich in der realen Welt.

    Gedanken an dich fließen in mein Herz,
    wie Sternenstaub der vom Abendhimmel rieselt.

    Ich hoffe, das es dich gibt
    und zähle weiter die Stunden.

    Bis wir beide uns wiedersehen
    in meinem Traumreich.

    Meine Augen erfüllt mit Liebe zu Dir,
    schauen in den goldenen Mond.

    Im Licht der Sehnsucht möchte ich,
    die ganze Welt umarmen.

    Versinke in deine Gefühle und sage,
    ich und du
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      kommentierte am 04.02.2010 um 19:36
      schönes Gedicht
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      kommentierte am 06.02.2010 um 20:21
      :) gefällt mir gut
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      kommentierte am 06.02.2010 um 20:26
      In diesen Spiegel habe ich auch schon geschaut!

      Ich spüre immer wieder - ich bin nicht alleine!

      Schönes Gedicht!!!!!!
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      kommentierte am 06.02.2010 um 20:32
      Ich auch und da fühlte ich mich auch nicht alleine. Da war jemand der dich führt oder besser gesagt lieb an die Hand nimmt.
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      kommentierte am 08.02.2010 um 21:57
      gefällt mir gut so ein Gedicht möchte ich auch zum Valentinstag bekommen
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:33
      Winnetou ist sehr angerührt. Die letzte Zeile erinnert ihn an einen Weisen Mann Namens Martin Buber .
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:10
      Von Martin Buber kenne ich das Werk "Das Problem des Menschen" sehr interessant und empfehlenswert.
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      kommentierte am 09.02.2010 um 19:21
      Winnetou hörte manches über das Werk " Ich und Du " und die darin liegende dialogische Perspektive
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      kommentierte am 09.02.2010 um 19:40
      Dein Kommentar macht mich neugierig auf der Suche nachdem Buch "ich und du". Ich werde es mir mal zulegen und lesen
      Indem Buch Das Problem des Menschen verfolgt Martin Buber die Hintergründe der Philosophie bei Menschen ( bekannter Persönlichkeiten). Eine wirklich spannendes Werk mit Wegen wie die Philosopie entstanden ist, ihren Ursprung hat. Hunderte von Quellen aus denen sie entsprungen ist und dann in den Köpfen bekannter Dichter gelandet ist um niedergeschrieben zu werden.
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      kommentierte am 09.02.2010 um 19:48
      Das hört sich auch sehr spannend an . Danke für die Beschreibung. Wie ich hörte, soll die Sprache dieses Philosophen nicht leicht lesbar sein, aber das gilt ja bekanntlich für viele Philosophen ;-)
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      kommentierte am 09.02.2010 um 20:00
      Die Sprache des Buches ist sehr schwer und ich habe es 4 mal gelesen um alles wirklich zu verstehen.
      Jedesmal beim neunen Lesen ergaben sich andere Perspektiven und Gefühle. Ich sage mal es ist schwere Philospie und die Bücher von Martin Buber sollte man öfters lesen um sie zu verstehen.
      Aber ich bewundere diesen Mann da Worte in seinen Texten tanzen ich kann das sonst nicht beschreiben.
      Wie ein Wasserfall ergießen sich aus Buchstaben in einem Durcheinander zusammengehörige Wörter und Texte mit hohem Niveau.
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      kommentierte am 10.02.2010 um 09:15
      Finde auch... schönes Gedicht :-)))
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      kommentierte am 10.02.2010 um 10:25
      das gefällt mir sehr gut! :-)
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      kommentierte am 11.02.2010 um 18:51
      erinnert mich an meine erste Liebe diese Gedanken
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:04
      ich schaue mal in meinem Spiegel und hoffe, das ich dieses finde
  • antwortete am 06.02.2010 um 10:28
    das ist NICHT von mir, sondern vom werten bert brecht. aber was schöneres fällt mir nicht ein:

    Morgens und abends zu lesen

    Der, den ich liebe
    Hat mir gesagt
    Daß er mich braucht.

    Darum
    Gebe ich auf mich acht
    Sehe auf meinen Weg und
    Fürchte von jedem Regentropfen
    Daß er mich erschlagen könnte.
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      kommentierte am 09.02.2010 um 19:27
      Leider konnte ich dir nur einen Lesenswertpunkt geben,
      wenn ich gekonnt hätte, wären es 10 (mindestens !)
  • antwortete am 03.02.2010 um 20:35
    ok..ein gedicht...

    ich bin die tina und du bist der paul.
    ich mag romanzen und du actionfilme,
    ich gröle bei der wm für deutschland,
    du drückst italien die daumen.
    du sagst links, ich fahre rechts.
    ich nannte meinen kater latrine, du die katze batida
    du bringst mich zum lachen, wenn ich traurig bin,
    bist du am boden, helf ich dir auf.
    ich bin anders als du,du bist genau wie ich,
    ich gleiche dir immer mehr, du veränderst dich nicht.
    ich kann auf dich zählen und du immer auf mich,
    denn liebende wie wir, die ergänzen sich.

    ...na gut...aber wenigstens der schluß reimt sich ;-)
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      kommentierte am 04.02.2010 um 00:46
      sehr nett, danke. bei der drittletzten zeile bin ich ein bisschen hängen geblieben. du schreibst
      "ich gleiche dir immer mehr, du veränderst dich nicht."
      tina passt sich also ihm immer mehr paul an, aber nicht umgekehrt?
      falls das kein versehen beim formulieren war, kann das natürlich auch so sein bzw auch eine aussage im gedicht ... aber im leben würde ich da doch mal vorsichtig nachfragen, ob vielleicht auch paul mal ein bisschen auf tina hin verändern sollte ;`) -- oder natürlich vielleicht auch beide in eine dritte andere neue richtung ;`) was wohl sowieso letztlich genau genommen immer auch der fall ist
    • kommentieren
      kommentierte am 04.02.2010 um 14:06
      @berniewa - ich glaube das spiegelt einfach die subjektive wahrnehmung wieder. in wirklichkeit ist das ein mischding, geht ja gar nicht anders: sich komplett der beeinflussung zu entziehen, stelle ich mir schwierig vor...
    • kommentieren
      kommentierte am 04.02.2010 um 15:47
      @ alotila- danke, besser hätte ich es nicht beschreiben können,
      man sagt ja, Ehepaare werden sich im Alter immer ähnlicher.
      Und vielleicht ist meine Angleichung ja auch was Gutes, und nicht die totale Anpassung. ;-)
      Also macht euch keine Sorgen um mich, der Text ist einfach aus mir rausgeflossen!
  • antwortete am 04.02.2010 um 12:50
    hmmm.... da hab ich doch mal was geschrieben...... moment - *such* ...
    da ist es:

    **************************
    mit dir sein
    in dem meer
    dessen wellen sich schäumend
    aufbäumen
    mit leiser stärke
    fluten
    klippen brechen

    sonne verschlucken
    zum himmel jubeln
    salz schmecken
    in einsame mondnächte eintauchen
    mich versenken in deinen grund
    die augen voller gegenwart

    **************************
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      kommentierte am 12.02.2010 um 18:36
      da hab ich auch irgendwo eines von mir, das mir da gerade einfällt, moment, hier ja, jetzt hab ich's, also:

      ach - wär ich doch mit dir am meer -
      sehr wünscht' ich, dass wellen uns umschließen -
      schaumblumen auf uns sprießen -
      würden --

      dass schwach wehte ein duft von einem strand herüber -
      klüver hinaus, weit, segelten ins blaue grün,

      dahin, so träumt mir, fern von dir
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      kommentierte am 12.02.2010 um 19:55
      Ach ja das Meer... da werden sofort Sehnsüchte geweckt... Schöne Zeilen von Euch beiden! Leider kann man hier ja nur Text speichern... daher habe ich meine Gedanken, die "leider" in ein Bild integriert sind in der Galerie meines Profils hochgeladen... vielleicht interessiert es Euch ja...

      Wünsche ein schönes Wochenende!
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      kommentierte am 13.02.2010 um 19:51
      wie schön! *seufz* oh ja, das meer.......
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      kommentierte am 13.02.2010 um 19:58
      Danke übrigens für die wunderbare Inspiration , ein Meeresgedicht von mir darunter zu setzen ;`))
      Dies und andere Kommentar zu anderen der schönen Gedichte hier findest du übrigens jetzt auch in meinem Blog, speziell hier
      www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/perle-unter-perlen-gedicht-ueber-ein
    • kommentieren
      kommentierte am 14.02.2010 um 10:59
      ich freue mich, dass es dich inspiriert hat. werde mir deinen blog anschauen!
  • antwortete am 06.02.2010 um 21:20
    Sehnsucht

    Einst zogen zwei stattliche Raben
    in glänzendem schwarzen Ornat
    aus ihrem Wohnort in Schwaben
    in einen exotischen Staat.

    Dort lebten sie wie die Fürsten
    und tranken edelsten Wein,
    ihr Gefieder ließen sie bürsten
    von einem bediensteten Schwein.

    Und so vergingen die Tage
    in Kurzweil und klingendem Spiel,
    bis einer erhob die Klage,
    es werde ihm langsam zu viel:

    die gurrenden Tauben,
    die süßen Trauben,
    der fette Käse,
    der Tukane Späße,
    der Wein und die Weiber,
    die Tänze der Kleiber!

    Das Ganze sei, genau betrachtet,
    durch den alltäglichen Gebrauch
    und wenn man nicht total umnachtet,
    doch eigentlich nur Schall und Rauch.

    So saßen sie – Flügel in Flügel –
    in ihrem exotischen Nest,
    gedachten der schwäbischen Hügel
    und hielten einander ganz fest.
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      kommentierte am 07.02.2010 um 22:19
      Ganz klar: ja! Denn wahre Liebende brauchen nur einander und können auf Konsum & Co. verzichten. Amor vincit omnia! :-))
      (Aus meinem Gedichtband: Der Vogelzyklus - "Gedichte von komischen Vögeln")
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      kommentierte am 09.02.2010 um 18:40
      romantisch wie bei Grimms, Hauff, Andersen & Co. :-)
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 21:49
      also dieses hier ist wirklich schön. gelungen, wie die Vögel eine Dimension mehr ins Spiel bringen. außerdem mag ich das sehr, wenn mal wieder jemand ein Versmaß einhält.
    • kommentieren
      kommentierte am 10.02.2010 um 21:03
      Danke schön - hätte gar nicht gedacht, dass meine "Raben" bei Utopia landen können!
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 09:16
      Einfach wunderbar!!
  • antwortete am 04.02.2010 um 20:11
    Für Katja

    Blumenkohlliebe

    Ehne mehne Miste
    Es rappelt in der Grünen Kiste.
    Heraus kommt ein Bio Blumenkohl
    der schmeckt uns beiden wohl.

    Ich will dir einmal sagen:
    Die Liebe geht durch den Magen
    Der Blumenkohl ist nur für dich,
    den mögen unsre Kinder nich.

    Er sieht zwar nicht schön aus
    doch mach dir da nichts draus.
    Denn nicht nur am 14. Februar
    Ich liebe dich! Das ganze Jahr.
    • kommentieren
      kommentierte am 07.02.2010 um 23:36
      Für das Reimen gibt's eine 2, aber die Nachhaltigkeit ist klar 1+
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:38
      nicht nur am 14. Februar
      Ich liebe dich! Das ganze Jahr
      - diese 2 Verse findet Winnetou besonders gut
  • antwortete am 04.02.2010 um 08:06
    "Ich mag Dich!"




    gesagt am 15. Juli 1975 zu Susanne und wir sind immer noch zusammen. Ist das nachhaltig genug?
  • antwortete am 04.02.2010 um 11:12
    Meine Antwort zur Liebe ist jetzt schon fast 10 Jahre alt, wird von mir aber immer noch gern unterschrieben...

    Vom Inneren geben
    in Geborgenheit leben
    In stiller Einigkeit
    wortlose Zärtlichkeit
    vieles verzeihen
    auch mal laut schreien
    lächelnd schweigen
    sein Innerstes zeigen
    lautlos verstehen
    auch mal übersehen
    gemeinsame Wege gehen
    ohne sich Selbst aufzugeben
  • antwortete am 04.02.2010 um 13:05
    ich schenk dir keine roten rosen,
    ich radel mit dir durch blumenwiesen.

    ich schenk dir keinen goldnen ring,
    der ring aus unsren freunden hält uns zusammen.

    ich schenk dir kein parfum,
    ich kann dich riechen, wie du bist.

    ich schenke dir kein kleid,
    warum sollt ich deine schönheit verhüllen.

    ich schenk dir keine kette,
    unser inner Bund hält ewig.

    ich schenk dir keinen schampus,
    du sollst mit vollen sinnen leben.

    ich schenk dir nicht mein herz,
    es gehört dir schon seit wir uns kennen.

    ich schenk dir meinen wunsch:
    schenk uns ein kind von dir!
    • kommentieren
      kommentierte am 04.02.2010 um 22:59
      sehr schön, dennoch ein schönes kleid und eine schöne kette sind doch nichts schlimmes !!! es kommt sehr darauf an, welhes kleid, welche kette u.s.w. und mit welcher einstellung sie geschenkt, respective getragen werden
  • antwortete am 11.02.2010 um 19:01
    Mein Herz, das schlägt für Dich allein.
    Ich möchte immer bei Dir sein.
    Ich kriege von Dir nie zuviel.
    Die Nähe pur – das ist das Ziel.
    Mich zeigen, wie ich wirklich bin:
    Darin seh ich den tief’ren Sinn.
    Nichts zu verstecken brauch ich mehr
    und dafür danke ich Dir sehr.
    Du nimmst mich an, egal was ist,
    das hatte ich sonst sehr vermisst.

    Ich weiß, ich wiederhole mich.
    Doch ich freu mich so unheimlich,
    dass es mit Dir bislang so schön
    und noch kein Ende abzusehn.
    Mir scheint, es wird noch schöner gar
    und das find ich ganz wunderbar.

    Und tief erfüllt von Dankbarkeit
    verabschied ich mein Herzensleid,
    wende mich nun dem Guten zu
    und lass Vergangenes in Ruh.
    Ich freu mich, was da kommen mag
    mit Dir an jedem neuen Tag.
  • antwortete am 04.02.2010 um 14:16
    A ring is round, it has no end
    that's how long I'll be your friend...(:
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 16:53
      Klasse! In der Kürze liegt die Würze ;`)
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:36
      Your ring has got a wing
      rising up and flying
      your souls together
      forever and ever
      ;-)
    • kommentieren
      kommentierte am 10.02.2010 um 09:28
      cheers u2(:
  • antwortete am 04.02.2010 um 17:41
    Zwar ist das kein eigenes Gedicht, aber es ist mir nachhaltig in Erinnerung geblieben, da es die Ansprüche an seinen Beziehungspartner so treffend beschreibt! Das möchte ich einfach mit Euch teilen...

    Gedicht von Jorge Bucay: "Ich will..."
    Ich will, dass du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen
    Ich will, dass du mir die Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen
    Ich will, dass du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten
    Ich will, dass du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden
    Ich will, dass du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken
    Ich will, dass du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen
    Ich will, dass du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben
    Ich will, dass du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen
    Ich will, dass du mich hältst, ohne mich festzuhalten
    Ich will, dass du mich beschützt, aufrichtig
    Ich will, dass du dich näherst, doch nicht als Eindringling
    Ich will, dass du all das kennst, was dir an mir missfällt, dass du all das akzeptierst… versuch es nicht zu ändern!

    Ich will, dass du weißt... dass du heute auf mich zählen kannst... Bedingungslos.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:54
      Exzellent, nur das "ich will" ist vielleicht nicht eine optimale Übersetzung ! (zumindest vermute ich, dass es ins Deutsche übersetzt wurde, oder?) Wäre vielleicht "Ich wünsche mir" oder "Ich möchte gern" eine bessere Variation? Aber auch das trifft die Nuance vielleicht nicht so richtig. Schwer zu sagen.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:31
      Moin Winnetou,
      bevor ich mich jetzt hier mit fremden Lorbeeren schmücke. Ich habe dieses Gedicht bei meinen Eltern zu Hause auf einem Poster entdeckt und es abgetippt. Dort war sowohl das spanische Original, als auch die deutsche Übersetzung abgedruckt. Aber danke für Deinen Hinweis. Ich finde Deinen Vorschlag mir "Ich wünsche mir" auch besser, da es nicht so fordernd ist!
    • kommentieren
      kommentierte am 11.02.2010 um 10:45
      Mit dieser Erklärung ist es auch wirklich gut, denn jedes "Ich will" durch eine andere der vielen Variationen die unsere schöne deutsche Sprache bietet ersetzt gibt ein wundervolles Gedicht!
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 18:06
      Hallo Andy, auch die spanische Version Wäre toll ! z.B. einfach hier als Antwortkommentar ergänzen ... Muchas Gracias im Voraus !
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 19:41
      Moinsen Berniewa,

      hier nun auf Deinen Wunsch das Gedicht noch einmal in beiden Sprachen:

      Ich will, daß du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen

      Quiero que me oigas sin juzgarme

      Ich will, daß Du Deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen

      Quiero que opines sin acensejarme

      Ich will, daß du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten

      Quiero que confies en mi sin exigirme

      Ich will, daß du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden

      Quiero que me ayudes sin intentar decidir por mi

      Ich will, daß du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken

      Quiero que me cuides tin anularme

      Ich will, daß du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen

      Quiero que me mires sin proyectar tus cosas en mi

      Ich will, daß du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben

      Quiero que me abraces sin asfixiarme

      Ich will, daß du mir Mut machst, ohne michzu bedrängen

      Quiero que me animes sin empujarme

      Ich will, daß du mich hältst, ohne mich festzuhalten

      Quiero que me sostengas sin hacerte cargo mi

      Ich will, daß du mich beschützt, aufrichtig

      Quiero que me protejas sin mentiras

      Ich will, daß du dich näherst, doch nicht als Eindringling

      Quiero que te acerques sin invadirme

      Ich will, daß du all das kennst, was dir an mir mißfällt

      Quiero que conozcas las cosas mías que más te disgusten

      Daß du es akzeptierst, versuch es nicht zu ändern

      Que las aceptes y no pretendas cambiarles

      Ich will, daß du weißt.....daß du heute auf mich zählen kannst...

      Quiero que sepas...que hoy puedes contar conmigo...

      Bedingungslos. 

      Sin condiciones.


      Wer sich dieses Gedicht als Plakat an die Wand hängen möchte, kann es sich hier bestellen:
      http://tinyurl.com/y9y37u6
      (falls der Link nicht funktioniert: www.ammann.ch)

      Wünsche allen, die jemanden zum Valentinstag-Zelebrieren haben ein romantische Wochenende ohne zu viele druckerzeugende Erwartungen

      und allen Singels einfach mal ne Menge Spaß mit Freunden!
      panTAU
  • antwortete am 04.02.2010 um 19:35
    Tu es comme la pluie froide
    d'un jour d'été
    étonnant et magnifique
    comme tu me reveilles
    àpres un sommeil du quotidien
    et comme tu fais cadeau
    de toi à moi
    pas tout entier, mais c'est assez
    Je ne te comprends pas
    ...toujours
    c'est comme le temps
    changeant
    Tu sais que je t'aime
    pourtant
    tu ne le crois pas complètement
    Tu sais que j'aspire aux être près de toi
    pourtant
    tu ne rends compte de ça
    comme la pluie est seulement
    un refraîchissement trop bref
    tu me manque pendant
    la nuit de...


    Ich weiß, mein Französisch ist nicht gerade überragend. Fehler sind also zu entschuldigen. Und für die, die dieser Sprache gar nicht mächtig sind, das ganze noch mal in Deutsch - allerdings ohne den schönen Reimen. ,)

    Wie ein kühler Regenschauer
    an einem warmen Sommertag
    überraschend und wunderschön
    so holst du mich
    aus dem dauernden Schlaf des Alltäglichen
    und du schenkst mir etwas
    dich
    noch lange nicht ganz, aber das ist genug
    Ich verstehe dich nicht
    ...immer
    Das wie die Zeit
    im ständigen Wechsel
    Du weißt, ich liebe dich
    aber noch kannst du es nicht glauben
    Du weißt, ich lebe davon, in deiner Nähe zu sein
    allerdings verstehst du dies nicht
    Wie der Regenschauer
    nur kurze Erfrischung bietet
    fehlst du mir
    in der Nacht...
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:45
      Bisher nur 1 Punkt für dieses Gedicht. Das muss wohl vor Allem daran liegen, dass es vielleicht so spät gepostet wurde, dass es so weit hinten lag, dass nur wenige es bisher überhaupt gelesen haben. Auch vielleicht an der Verwirrung die dadurch entsteht, dass nach einer Bewertung plötzlich sich die Reihenfolge der Gedichte ändert. Von Winnetou jedenfalls hierfür einen Lesenswertpunkt an die Dichterin!
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 20:24
      Danke für den Punkt! Das mit der Reihenfolge ist echt blöd, da man einfach keinen Überblick über die vielen Gedichte hat. Aber es kann ja auch nicht jeder an erster Stelle stehen. ,)
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 15:41
      Dank Utopistin Astrid Johann, die vorhin Dein Gedicht bepunktet hat, hab ich diese Perle im Perlenhaufen auch gefunden ;`)) und auch von mir einen Punkt !

      Voilà ;`)) A bientôt,
      und später noch ein Glas Merlot,
      auf dass noch viele es werden lesen
      und nie es möge sein vergessen !
      ;`))
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 15:43
      schade übrigens, dass ich nie so richtig gelegenheit hatte, französisch zu lernen, aber wenn du in deinem blog zukünftig noch viele zweisprachige gedichte etc einstellst, ... ;`)
  • antwortete am 09.02.2010 um 16:26
    ach, wer soll das alles lesen ?!
    liebe besen, seid's gewesen !
    ;`)
    [Bearbeitung / Nachtrag]
    Hab gerade in einem Schillerband von mir tatsächlich doch noch einen Zettel gefunden, den ich schon verloren glaubte. Mit ca 14 Jahren, sozusagen also in meiner Sturm-und-Drag-Zeit ;`) hab ich mal weil ich Schillers Ode an die Freude zu langweilig fand, folgende Variation (einer Passage daraus) geschrieben:

    Liebe, schöner Götterfunken
    Tochter aus Elysium
    Lass uns tanzen heiß und trunken
    in Dein feurig Heiligtum
    Deine Flammen brennen nieder
    was des Streites Schwert geteilt
    Glück und Freiheit kehren wieder
    wo Dein Sanfter Flügel weilt.

    Wer mag kann auch gern die Vertonung von L v Beethoven im 4. Satz seiner 9. Symphonie dazu im Ohr haben, zumal ich damals selber gerade ein relativ frisch gebackener Beethoven-Fan war ;`)

    Auf dem Zettel gibt es auch ein paar Alternativversionen, die aber wieder durchgestrichen sind. Interessant finde ich aber doch zu erwähnen, dass zuerst statt "Freiheit" in der vorletzten Zeile "Frieden" stand. Ich finde eigtl. auch heute noch diese jetztige, zweite Version (oben) sogar besser, denn
    dass Liebe in gewisser Weise keine Einschränkung sondern eine Ermöglichung von Freiheit sei, finde ich einen bemerkenswerten Gedanken.

    Nicht zuletzt fällt mir heute im Nachhinein der interessante Kontrast auf, zwischen Liebe als ein brennendes Feuer einerseits und einem sanften Flügel andererseits. - Dieses weite Spektrum steckt ja tatsächlich in der Liebe !
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      kommentierte am 09.02.2010 um 16:51
      Danke übrigens für den Fall dass es jmd liest, u. auch für Le.we. Punke, obwohl ich nicht zu gewinnen beanspruche ;`))
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      kommentierte am 09.02.2010 um 18:50
      Erst beim zweiten Mal vielleicht merkt man, dass nur 2 Zeilen mit Schiller's Original übereinstimmen. Sehr ausdrucksstark
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      kommentierte am 12.02.2010 um 18:12
      der 2-zeiler mit den besen kann übrigens gern als liebes-ode an die besen gelesen werden, was einigermaßen was neues in der literatur sein könnte - und wo die besen so viele gute dienste leisten, haben sie doch mal ein liebes-ode verdient, das sie zugleich zu einem "seids gewesen" ins himmlische wallhalla erhebt ;`) oder?
  • antwortete am 04.02.2010 um 10:20
    "Judy"!
    Liebe
    Traumsinfonie
    Windwispernder Kupferklee
    Sphärenklänge
    Am Horizont
    Perlen aus Glück
    Schweben zu Boden
    Berühren den Saum
    Liebestraum
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      kommentierte am 09.02.2010 um 19:32
      Schade, dass dieses Gedicht zur Zeit erst einen Punkt hat. Und jetzt steht es plötzlich anderswo, als vorhin. Das macht es nicht leicht, alle Gedichte zu lesen und zu bewerten. beziehungsweise, solche, die schon einen kleinen Vorsprung haben, bekommen einen immer noch größeren, weil sie einfach weier vorn stehen. Nun, Winnetou findet das nicht so ganz >>demokratisch optimal<<, aber auch nicht sehr schlimm, es ist nur schade um viele sicher auch lesenswerte Gedichte, bis zu denen die meisten vielleicht erst gar nicht vordringen werden, weil nach 3 Seiten doch vielleicht manch Lesende/r ermüdet.

      Schade um viele ungelesenen - und unbewerteten oder zu wenig gelesenen und bewerteten
  • antwortete am 04.02.2010 um 12:58
    looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooove...

    immortality coming true by love- do you want to be immortal?

    Unsterblichkeit wird durch Liebe moeglich- willst du unsterblich sein?

    looooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooove...
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      kommentierte am 05.02.2010 um 19:26
      hei, also ich waere sehrsehr gerne unsterblich ...
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 16:19
      Die erste und vierte Zeile mit dem laaaaangen Wort ist originell, schon fast konkrete Poesie. Und übrigens: "Wer liebt, stirbt nie" heißt es auch im Roman "La mujer habitada" von Gioconda Belli (von mir hier frei ins Deutsche übersetzt) . Der Gedanke scheint bei dieser Sache irgendwie in der Luft zu liegen ;`)
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:44
      As one can see, /
      o, yes, Kate /
      can really create /
      good poetry /
      ;-)
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      kommentierte am 09.02.2010 um 19:49
      thanks for the "really"... :-P

      solle vielleicht meinen blog fuellen mit diary- Poesie...
      hi-hi...
    • kommentieren
      kommentierte am 11.02.2010 um 09:46
      Das Herz ist ein Muskel,
      man muss es belasten
      Und ab und zu, auch ein
      mal rastet
      so das man wirklich
      alles trainiert
      Wenn man es dan tief
      in nicht spürt
      Und glaubt, jemand hatte
      es entführt,
      man meint, es wäre
      plötzlich weg
      dann sitzt es doch am
      richtigen Fleck
  • antwortete am 04.02.2010 um 19:23
    Deine Augen

    Feurig funkelnd stürzten die Engel,
    donnernd in den Hallen von Orgh.
    Ich habe gigantische Schiffe gesehen,
    brennend vor der Schulter des Orion.
    Und Seabeams, glitzernd draußen am Tannhäuser Tor.
    Doch nichts vermochte mich auf die Schönheit vorzubereiten,
    die mich auf diesem Planeten,
    tief in meinem Innersten berühren würde.
    Die Weiten des Universums, Jahrmillionen voll Licht
    und Millionen von Lichtjahren weit,
    gemeinsam beschritten mit den Liebsten und Gefährten,
    vermochten einen Funken nur davon zu zeugen,
    was mich hier erwarten sollte.
    Übertroffen nur von der Tiefe und Liebe in den Augen
    eines geliebten Menschen.

    Deine Augen.
  • antwortete am 07.02.2010 um 23:34
    Hier mal eine nachhaltige Antwort für alle, die den Valentinstag natürlich vergessen werden:

    „Blume“, sprach St. Valentin,
    „lass uns in die Höhe zieh´n.
    Nimm noch einen Schluck Nitrat,
    denn das macht den Stängel hart.“

    „Valentin“ hauchte die Blume,
    „wenn ich in den Himmel zoome,
    gib mir lieber noch Phosphat,
    ich blühe dann in voller Fahrt.“

    „Gerne“, sagte Valentin,
    dem das Geben selig schien.
    Darum schütten seine Jünger
    ihre Blumen zu mit Dünger.

    Blume kriegt bedröhnt nicht mit:
    Monatsmitte kommt der Schnitt,
    denn es wirkt nun mal nicht nach-
    haltig, was ihr Herz bestach.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:59
      In der Tat, zu viel Künstliches, in den Blumen wie in der Liebe, oft
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 21:30
      Genau. Mann. Alles überdüngt.
  • antwortete am 09.02.2010 um 15:21
    Fantasie

    Es gibt unendlich viele Erlebnisse,
    deren Erfahrungen uns bereichern.

    - Darum –
    Lass uns Träume ausleben
    und nach Erfüllung streben,
    Lass uns Wünsche festhalten
    und die Wirklichkeit gestalten.

    Vergangenes wird teilweise neu entstehen,
    gleichzeitig kann man sich im „Hier und Jetzt“ im Kreise drehen,
    um in die ungewisse Zukunft kleinen Schrittes zu gehen.

    - Darum –
    Lass uns Wunder fantasieren
    und sie in unser Leben integrieren,
    Lass uns Lichtwege finden
    und nicht im Dunkeln verschwinden.

    In Liebe zum Leben
    und um innerlich zu erbeben,
    ward dies bewusst geschrieben,
    um fantasievoll zu lieben.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 16:11
      Das bringt viele Saiten in mir zum Schwingen. DANKE .

      Vielleicht wenn dir statt "über's Leben regieren" noch was anderes einfällt? "regieren" hat - zumindest für mich - einen vielleicht ein bisschen zu 'herrschaftlichen' Anklang, der dem Leben vielleicht ein bisschen zu viel Gewalt antun könnte. Aber das nur eine sehr spontane, emotionale Notiz, bzw Frage ...
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 16:29
      hey, vielen dank. toller hinweis :)
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 16:33
      Evtl. "Lass das Leben uns regieren"
      ?
      Dann wär die Sache umgedreht. das Leben regiert uns ;`)) sozusagen eine Anspielung auf "Let it be !"
      ;`)
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 16:38
      das wäre auch ne nette möglichkeit gewesen, ich mach mir nochmal gedanken. bin vorerst mit der jetzigen lösung zufrieden (=
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:06
      Ja, Liebe braucht auch Fantasie , Kreativität, immer wieder neu.
  • antwortete am 11.02.2010 um 11:20
    SOMMERNACHTSTRAUM

    Mit welchem Namen soll ich Liebe nennen?
    Mit welcher Farbe mal ich ihr Gemäld'?
    Soll ich dem Tag - der Nacht sie zuerkennen?
    Welch Muster ich in ihren Teppich web?

    Ist Liebe, abgesandt mit Amors Pfeilen,
    Nicht nur dem Dichter ewig wankend Glück?
    Sie läßt Tragödien und Komödien schreiben
    Ach, für die Liebenden bleibt Leid zurück.

    Sie suchen Tag und Jahr nach ew'ger Liebe
    Auf diesem Lippen Paar und jenem dort.
    Sie schwören täglich tausend töricht Schwüre
    Eilen zum nächsten Abenteuer fort.

    Was ist die Liebe? Lauer Sommernächte Wahn -
    Den wir erhoffen zwar doch nie erfüllet sah'n.
  • antwortete am 04.02.2010 um 08:45
    So eine Liebe gibt es nie mehr dachte ich.
    Meine Lebenspartnerin war ohne mein Wissen alkoholkrank und gestand es mir im März 2009 als wir uns ein Jahr kannten. Sie versprach eine Therapie zu machen- am 23.09. am ersten Tag der Therapie- die Eingangsuntersuchung- eine Blasenentzündung entpuppte sich als Blasenkarzinom mit vielen Metastasen.Als Marion das Ergebnis hörte- stellte Sie den Lebenswillen ein und verstarb 11 Tage später. Im chat lernte ich Sabine kennen- sie trauerte mit mir und versprach am Grab ihre Nachfolgerin zu werden. Es gibt auch zweimal!!! die grosse Liebe.
  • antwortete am 04.02.2010 um 13:12
    Am Ende des Weges
    gehen zwei Menschen
    - Hand in Hand.

    Man merkt, die beiden
    verstehen sich,
    ein kräftiges Band
    verbindet sie.
    Die Hände sind alt,
    die Beiden auch.
    Sie sehen sich an,
    die Augen strahlen
    Verständnis, Vertrauen und Liebe
    - sie haben Höhen und Tiefen
    gemeinsam überwunden.

    Wenn ich diese Beiden sehe,
    schaue ich in die Zukunft.
    Denn auch dann
    gehen zwei Menschen
    am Ende des Weges.
    DU und ICH
    • kommentieren
      kommentierte am 07.02.2010 um 15:43
      Sehr bewegendes Gedicht und gefällt mir sehr gut
  • antwortete am 04.02.2010 um 15:49
    ich liebe Dich, meine liebe Liebe

    Ich liebe Dich, meine liebe Liebe;
    Dich, meine liebe Liebe, liebe ich;
    Dich.
    Dich meine ich, meine liebe Liebe, Dich.

    Meine ich Liebe, meine liebe Liebe?
    Ich meine, ich meine Liebe, meine liebe Liebe;
    Liebe meine ich;
    Liebe.

    Meine ich Dich, meine liebe Liebe?
    Dich?
    Ich meine, ich meine Dich, meine liebe Liebe.

    Meine ich, ich liebe Dich, meine liebe Liebe?
    Ich meine, ich liebe Dich, meine ich, meine liebe Liebe.

    Meine liebe Liebe, ich liebe Dich.

    Ich.
  • antwortete am 04.02.2010 um 22:31
    Als ich erfuhr

    Als ich erfuhr, dass Augenblicke zu wenig und zu kurz mir sind.
    Und dass dein Duft, der mich verfolgt, mir tief in meine Knochen dringt.
    Da fing ich an mich festzuhalten, zu zögern, ganz beklommen.
    Nicht mehr im Jetzt, das zu genießen, was mir doch bald genommen

    Als ich erfuhr, dass Zeiten kommen in denen man sich selbst verliert.
    Und dass der Puls der mich begleitet, mir wegen meiner Furcht gefriert.
    Da fing ich an mich frei zu lassen und tiefe Atemzüge zu erlauben.
    Nicht mehr im du, sondern im Staunen, so will ich meine Welt entstauben.

    Als ich erfuhr, dass Schmerzen kommen, in denen man so nah am Rand.
    Und dass die Nacht, die mich umhüllt, sich um mich legt wie ein Gewand.
    Da fing ich an ein Lied zu singen und dunkle Melodien erglommen.
    Nicht mehr in mir, sondern im Raum, sind sie umhergeschwommen.

    Als ich erfuhr, der Frühling kommt und es wird hell und grün.
    Und dass der Duft, der mich umgibt, erzählt vom Blumenblühen.
    Da fing ich an mich zu bewegen, ganz fließend, wild und frei.
    Nicht mehr im Haus, sondern im Wind, ich wünscht du wärst dabei.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:44
      die Länge der Zeilen spricht für eine sportliche Ausdauer :`) Wenn ich so deinen Handstand im Profilbild sehe, ahne ich auch, woher die kommt . Schade, dass man nur einen einzigen LWP vergeben kann ;`))
  • antwortete am 06.02.2010 um 09:05
    Des Liebes End'?

    Vielfalt ist ein großes Gut,
    doch lässt die Liebe uns den Mut?

    Anpassung, das ist gar wichtig,
    doch ist verbiegen richtig?

    Geschenke machen, das ist toll,
    doch muss der Korb sein gleich so voll?


    Ist was Kleines nicht auch tolle Real'tät?
    Denn Quantität ist nicht gleich Qualität!

    Muss man denn gleich Ringe kaufen?
    Denn ein Spaziergang, der ist schön zu laufen!
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:04
      Qualität ist wichtiger als Quantitä, gewissermaßen, richtig. Zugleich ist oft sogar bei Mädchen und Frauen, die sonst sehr ökologische denken, bei der Liebe doch auch der Wunsch nach Zeichen, die mehr sind, als ein dahingehender Sparziergang. Gold oder Silber braucht aber tatsächlich die Liebe nicht.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:40
      Im Sinne der Weisheit "Weniger ist oft mehr" würde ich alles bis auf die ersten 2 Zeilen (Verse) streichen ;`) Dann bekommt es noch viel mehr Reichweite und Tiefgang . Allein für diese beiden Zeilen ein dicker Lesenswertpunkt :`))
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 19:58
      die letzten beiden Zeilen habe ich geschrieben, da ich es noch etwas auf das Thema zuschneiden wollte. Aber dein Wunsch ist mir Befehl :-)
  • antwortete am 06.02.2010 um 12:52
    ich schenk dir ein lächeln
    das kostet nicht viel
    nur ein klein wenig kraft für das muskelspiel

    schenk dir dazu einen fingerzeig
    auf einen sprießenden frühlingszweig
    einen witz, einen kuss
    einen stein aus dem fluss
    ganze tage im bett
    und ne runde quartett
    dann dein lieblingsgericht

    heute dieses gedicht

    nachhaltig halt ich dich
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 18:02
      schön sinnlich lustbejahend und naturverbunden, modern anakreontisch gleichsam, im besten sinn :`)
  • antwortete am 10.02.2010 um 22:34
    In Ewigkeit gemeinsam...
    Die Liebe im Leben entfalten.
    Das Leben in Liebe gestalten.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:07
      kurz und gut
      ich zieh den hut !
      ;`)
    • kommentieren
      kommentierte am 14.02.2010 um 12:53
      kurz und gut finde ich auch immer gut....dazu fällt mir noch ein:
      Du kannst der Liebe nicht mehr Leben geben, aber dem Leben mehr Liebe!
  • antwortete am 11.02.2010 um 13:45
    Ich will ein Garten sein (von Annnedore Schiffer zu Juliusburg)

    ich will ein Garten sein
    an dessen Brunnen
    du in der heißen Sonne sitzen kannst
    und trinken
    dich ausruhen kannst
    erfrischen, kühlen und versonnen
    auf eine Wiese voller Blumen blicken
    und unter einem Apfelbaume liegen
    und halb verträumt
    in warmer Mittagssonne nicken
    wenn Wiesenschaumkraut schäumt
    und sich die Gräserhalme
    durch einen trägen Käfer biegen

    ich will ein Garten sein
    in dem du, meine Liebste
    dich ausruhen kannst
    um neue Kraft zu schöpfen
    in dem du du sein kannst
    und auf der Wiese liegen
    und wenn der Käfer hat
    die Rispe dann erklommen
    so kann er fliegen
    weit ins grüne Land
    und bist du satt
    so werden neue Kräfte kommen
    und du kannst fliegen
    und ich halte deine Hand

    ich will ein Garten sein
    und auch dein Brunnen
    das weiche grüne Moos
    und auch der Apfelbaum
    ich will die deine sein
    du sollst die meine sein
    ich will dich kosen
    in deinem Schoß
    und dich zart küssen und kaum
    spürst du den Abendhauch

    ich will dein Garten sein
    du schließt die Augen
    genießt das Küssen und das Kosen
    an deinen Lippen will ich saugen
    sanft streicheln deine Haut
    kaum hört man einen Laut
    die Grillen zirpen nicht mehr
    und die Vögel schlafen
    und dann geht auf der Mond
    du weißt, ich lieb dich sehr
    und möchte immer mit dir schlafen
    im Garten, wo die Liebe wohnt

    ich will ein Garten sein
    und will auch mit dir fliegen
    und dabei halten deine Hand
    ich will die deine sein
    du sollst die meine sein
    ich will auf dieser Wiese liegen
    und dabei schweben über grünes Land
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 13:44
      wundervolles Gedicht
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 15:53
      welch wunderbare perle
      in diesem perlenhaufen lag
      sich eine an die andere schmiegte
      und manche auch gefunden ward
      wie diese hier,
      von mir
  • antwortete am 11.02.2010 um 21:14
    Die wichtigsten vier Worte:

    Ich Dich!
    Du Mich?
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      kommentierte am 11.02.2010 um 22:00
      toll, wenige worte sagen manchmal mehr ;-) das erinnert mich an eines, das ein bisschen länger ist, das ich mal in Brooklyn gehört habe:

      liebes schatz wie bist du scheen!
      wollen mir zusammen gehn?
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:58
      He Nschotschi, schade, dass man Antwortkommentaren keinen LWP geben kann
  • antwortete am 12.02.2010 um 02:12
    „Nur wir beide“

    So viele tausend Schneeflocken schweben sacht
    Am Abend; des Winters Wunder ist vollbracht.

    Du folgst meinen Spuren im kalten Weiß.
    Ich drücke dir einen Kuss auf den Mund und dir wird ganz heiß.
    Kein Du, kein Ich; nur wir beide.
    Es knirscht der Schnee so leise.

    So viele kleine Lichter strahlen warm
    In der Stadt; und du nimmst mich in deinen Arm.

    Ich spüre deine Ehrlichkeit im schwachen Schimmer.
    Du blickst in meine Seele und versprichst: ‚Ich verlass' dich nimmer.‘
    Kein Heute, kein Gestern; nur wir in Ewigkeit.
    Es strahlt das Licht wie Kerzenschein.

    So viele tausend Sterne leuchten um uns zu sehen
    In dieser Nacht; möge ein jeder für ein Jahr unserer Liebe stehen.

    Plötzlich sinkst du nieder und schickst die Worte auf die Reise;
    In deiner aufrichtigen Art und Weise:

    „Als Ritter deiner Hand
    Bin ich der Treue Unterpfand.
    Nie soll dich Leid mehr kränken,
    denn ich werd‘ dir Kraft schenken.
    Für mich bist du nicht die Eine,
    sondern du bist alles.“

    Ich zog dich fest an mich,
    Denn ein Leben ohne dich
    Das gibt es einfach nicht.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 14:34
      gute gedanken, schön in worte gefasst, nur beim rhythmus hab ich stellenweise das gefühl über teil-vereisten schnee zu gehen, mit brocken etc, über die man leicht stolpert ;`)
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 18:54
      Danke. Ja, der Rythmus ist ein wenig holprig. Aber das ist teilweise so gewollt - als "Erinnerung" daran, dass die Liebe in der Realität auch nicht so glatt läuft wie erhofft. Die "Brüche" funktionieren leider nicht ganz so wie gewollt... muss ich wohl nochmal überarbeiten. Danke für den Hinweis! :-)
  • antwortete am 04.02.2010 um 04:08
    Wach ich auf in der Nacht,
    bin ich um den Schlaf gebracht.
    Muss ich denken nur an Disch,
    glüht mein Herz verschwenderisch.

    Du bist meine Morgensonne.
    Du bist meines Tages Wonne.
    Lieblingsmahl und Liebesqual.
    Duftig, samtig, hart und weich und ideenreich.

    Alles kann ich Dir erzählen.
    Du bist eckig, rund und bunt.
    Ich würd nie nen Andren wählen.
    Du bist mein bester Fund!
    • kommentieren
      kommentierte am 11.02.2010 um 13:04
      exactly ! wenn ich alleine bin ersehne ich mir MisterRight eben in meine Naehe...
  • antwortete am 04.02.2010 um 09:17
    wenn’s betrifft in dieser Welt wo mich nichts als dein Herzschlag festhält
    Heute, Morgen oder nie, die Utopie ist es die wirklich zählt
    Blumen werden sprießen dort wo Freudentränen fließen
    Lilien oder Maiglöckchen, eins davon erwarte ich schon.

    wenn’s betrifft, so man mir vertraut, der wohlige Kälteschauer hört auch auf
    die Sternenklare Nacht schenkt mir eine Sternschnuppe zurück
    der faire Kaffeesatz löst sich verstohlen auf, welch ein Glück
    ich wache nicht auf aus meinem Traum, der mich entzückt.

    wenn’s betrifft, und er mir glaubt, es gibt nichts bio-logischeres für mich als Dich
    nichts gibt mir mehr Phantasie, denn Bio-Schoko ist keine Utopie
    die Öko-Möbel und die organische Kleidung, all das ist mein Stil
    die Zuversicht bleibt, dass unsere grüne Liebe uns eines Tages befreit.
  • antwortete am 04.02.2010 um 11:08
    Liebesgedicht


    Was soll ich die Liebe definieren...
    Könnt ich dies dann wär sie keine
    Liebe mehr.
    Ein Wort allein beschreibt nicht
    was sich in mir bricht ...
    es gibt kein Wort das klarstellt was
    du für mich bist...
    Geliebter ,Mann ,Freund ,mon Amour ,
    oh Süßer !...ich kenne dich gar keine Spur !
    Du bist mein unentdecktes Land...das einzige
    was ich dort hab erkannt...bin ich
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:12
      Nachdenkenswert. Es erinnert Winnetou an manches, was er von Max Frisch, Erich Fried und Jean Paul Sartre dazu gehört hat - um nur hier einige europäische Namen zu nennen (denn Namen aus Winnetous Kultur wären hier ja nicht verständlich. Auch haben sie vieles gar nicht namentlich niedergeschrieben, sondern einfach mündlich weitergegeben)
  • antwortete am 04.02.2010 um 14:17
    rilke, liebes-lied, 1.zeile:

    wie soll ich meine seele halten, dass sie nicht an deine rührt…
    *********************************************************************

    schmelz... noch fragen?
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      kommentierte am 09.02.2010 um 18:46
      Dieser Dichter Rilke hatte tatsächlich einen feinen Sinn für Klang und Rhythmus der Sprache
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:55
      Diese Zeile von Rilke mit Wärme und fließenden Gefühlen geschrieben. So das eine Melodie durch den Körper huscht bis zur Seele. Der Lesende umschlungen wird in den Wirbel der Magie. So ging es mir beim Lesen der Zeile.
    • kommentieren
      kommentierte am 11.02.2010 um 17:25
      Ja, und ich füge die letzte Zeile hinzu:"....O süßes Lied."
  • antwortete am 04.02.2010 um 15:05
    LOVE is infinite.
    No limits, no rules, no expectations.

    I'm in love with music,
    with nature that surrounds me,
    feeling every breath through my shacking body.

    I'm in love because I love.
    Men, women, all creature - everything is pure.
    Pure love, pure me.

    I'm filled with love, embracing every single moment.
    Life is full of love, we just need to catch it.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 18:57
      in einem berauschtem Glückszustand gut nachvollziehbar
  • antwortete am 04.02.2010 um 23:01
    Durch dich sehe ich...

    In deinen wunderschönen Augen spiegelt sich der eine Glanz,
    der schon so lang schien verloren in dieser Welt gar ganz.

    Ich sehe das grüne weite Land,
    das Leben in reinster Form,
    das aus unseren Wesen schon so lang verschwand.

    Doch in deinem liebevollen Lächeln zeichnet die Hoffnung ihre Macht,
    die mich lässt schweben von hier nach Utopia so sanft und sacht.

    Ich erkenne die unberührte Unschuld,
    die alles Böse kann besiegen
    und was sie mir lehrt in ihrer unentlichen Geduld.

    Aus deinem engelsgleichem Wesen strahlt die wahre Kraft,
    die mich lässt kämpfen für dich und die Liebe
    bis alle Ziele sind geschafft.

    Durch dich sehe ich das Leben - meinen Sinn,
    eine unvorhersehbare Reise auf der ich längst bin.
    Durch dich sehe ich UNS

    ____________

    Dies schrieb mir einst mein Liebster und schenkte es mir in mit Gitarre und Waldgeräuschen vertonter Form.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:18
      dies mit Gitarrenklängen und Waldgeräuschen von seinem Liebsten geschenkt zu bekommen war sicher zauberhaft und wirkt sicher nachhaltig bis heute
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 02:21
      Leben in reinster Form - das schwebt mir auch manchmal als Phrase und als Prinzip im Kopf herum. Hast du schön umgesetzt! gruß
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 11:02
      Danke, ich geb's an meinen Freund weiter. :)
  • antwortete am 09.02.2010 um 15:57
    Gefühle des Glücks,
    lassen Blumen in unseren Seelen erblühen.

    Diese neugeborenen Blumen wollen leben,
    sie entfalten sich.
    Ihr Duft, ihre Blüten – ihre Schönheit
    schenkt uns Wärme, Geborgenheit und Erfüllung.
    Ihre Wurzeln,
    zielstrebig und doch behutsam,
    verbinden uns mit der Welt,
    geben uns Halt und Kraft.
    Nach einem Sturm,
    richten uns diese Blumen auf
    und suchen mit uns die Sonne.
    Durch sie,
    sind wir voll unerschöpflicher Energie.

    Solche Blumen leben in uns. . .
    Doch sie welken mit der Zeit,
    denn auch sie unterliegen der Vergänglichkeit.

    Jene sterbenden Blumen kämpfen,
    sie erstarren.
    Ihr Duft, ihre Blüten – ihre Schönheit
    ist betörend, sie täuscht unsere Sinne,
    benebelt unser Bewusstsein.
    Ihre Wurzeln werden hart und knochig,
    sie fesseln uns, nehmen uns Freiheit.
    Jene Blumen ignorieren die Strahlen der Sonne,
    schöpfen keine Energie aus einem reinigenden Schauer.
    Bereits ein lieblicher Windhauch stört sie,
    denn sie haben Angst vor dem gewaltvollen Sturm.

    Sie richten uns nicht auf, suchen nicht das Licht.
    Sie ziehen uns in den Schatten, drücken uns zu Boden.

    So haben wir viele Blumen in uns,
    unterschiedlichster Form und Art.
    Neben sterbenden jungen Blumen, erblühen alte von Neuem,
    und wo eben eine verwelkte Blume stand, keimt gerade eine Neue.
    Hier wachsen seit Monaten Blumen nebeneinander,
    dort steht seit etlichen Jahren eine, die bereits viele andere überlebt hat.

    Diese innere Wiese ist ebenso unergründbar wie unüberschaubar.
    Das bedeutet aber nicht, dass sie einfach nur da ist.
    Man kann die Wiese pflegen.
    Jeder kann beeinflussen,
    wie viel blühende und wie viel verwelkte Blumen auf seiner Wiese stehen.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:09
      Winnetou empfindet dies eher als ProsaText, denn als Gedicht, was (aber) beweist, wie schön und zugleich gehaltvoll auch Prosatexte sein können ;-)
  • antwortete am 10.02.2010 um 01:02
    Kurze Worte langer Sinn,
    31 Jahre sind dahin
    doch die Liebe war immer da

    Ich würde alles noch mal so tun ...
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:51
      eine alternative wäre:

      30 Jahre sind vorbei /
      und noch eines auch dazu /
      doch wir beide sind uns treu /
      auch in zukunft, ich und du
      ;`)
      p.s. falls es jmd mal zitieren sollte, freue ich mich als autor genannt zu werden - wer wird schon gern vergessen ;`)
      aber das mit der kurzen Worte langem Sinn finde ich klasse (auch wenn ich dieselbe Idee auch schon mal hatte, sie ist immer wieder gut ;`))
  • antwortete am 11.02.2010 um 12:40
    Ein Gedicht?
    Ein Reim?
    Ein Vers?
    Ein paar Zeilen! Nur für Dich.
    Jeden Morgen, wenn Du aufstehst,
    sollen sie hier stehen, die Zeilen die ich für Dich schrieb.
    Sind die Zeilen ein Gedicht?
    Stimmt das Versmaß?
    Stehen sie im Reim?
    Ich weiß es nicht. Und es ist mir egal.
    Ich weiß nur,dass sie jeden Morgen hier stehen,
    um Dir zu sagen,
    Ich liebe Dich.
  • antwortete am 11.02.2010 um 19:57
    Valentinstag, nur ein Tag?

    Die Worte lege ich bereit,
    für den Satz, dass ich Dich mag,
    an dem bestimmten Punkt der Zeit,
    wir nennen es den Valentinstag.

    Doch mehr als nur ein Tag im Jahr,
    kann mein Herz die Nähe spüren.
    Die Wärme ist so wunderbar,
    wenn unsere Blicke sich berühren.

    Nach dem Glücke soll man streben,
    meines habe ich gefunden,
    ich sehe Sinn in meinem Leben,
    viele neu erfüllte Stunden.

    Zusammen unseren Weg beschreiten,
    vergessen wir den Raum, die Zeit,
    so wird sie immer mich begleiten,
    die Liebe für die Ewigkeit.
  • antwortete am 11.02.2010 um 20:22
    So kostbar,
    die Momente,
    wenn wir uns nahe sind.

    So stillend,
    so nährend
    für mein innres Kind.

    Du hilfst mir
    zu finden
    was ich schon lang vermisst

    und mich hin-
    zugeben
    dem, was ganz einfach ist.

    (geschrieben im Zug auf dem Heimweg von Passau, 10.12.07)
    • kommentieren
      kommentierte am 11.02.2010 um 20:43
      Schöööön!
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:31
      die reise heimwärts nährt' die poesie .
      was wär' ein wahrer dichter ohne sie?!

      p.s: zu beachten: " nährt' " mit apostroph am ende, als kurzform von "nährte" (als vergangenheitsform), und bei "sie" ist absichtlich von mir unklar gelassen, ob die poesie oder die geliebte gemeint ist, bzw beide und beide in gewisser weise auch identisch bzw die geliebte eine art verkörperung derselben ... ;`))
  • antwortete am 03.02.2010 um 19:56
    Peter, Du bist eine Marke, ich lach mich echt schlapp. Manoman. Also an Dir verdienen die Blümelsverkäufer und Topfpflanzler nicht viel. An der Wasseroberfläche wächst nix. Kennst Dich bestimmt mehr mit Seeanemonen aus ;-)) würd ich zum Valentin etz ned grad empfehln. Aber auf Dein Gedicht für die Holde wär ich gespannt, hopp, schreib!
    • kommentieren
      kommentierte am 03.02.2010 um 20:22
      liebste Manu

      also zum dichten nehm ich im allgemeinen Sikaflex, echt genial, bei hitzebelasteten Sachen wie Ventildeckeldichtung am liebsten Curil, es eignen sich zwar auch hitzebeständige Silikone, aber irgendwie hab ich da eher schlechte Erfahrungen gemacht ... und an die Maschine meiner Holden geh ich nicht ran, dat ist ne BMW, da krieg ich Pickel ... ok .. nicht ganz so schlimm, weil Holde Dermatologin, aber ... hm...
      also das ist das was ich von dichten so verstehe ... axo ... wobei Rohranschlüsse, da nehm ich am liebsten immer noch Hanf, die Teflonbänder ... da stell ich mich zu blöd für an, dat krieg ich damit nicht dicht ... öhm ja ;-)

      Ach ja Blümchenpflücken und Pilzesammeln geht nicht, weil bei Schnee Moped zu fahren ist nicht so schlau ;-)

      Hoffe damit alle Unklarheiten beseitigt zu haben ;-)

      Gruß
      Peter
  • antwortete am 04.02.2010 um 07:54
    Für M.


    In deinen Armen…

    …scheint die Welt stillzustehn
    …zuzulassen und nichts mehr verstehn
    …abzuheben
    …auf Wolken schweben
    - Sonnenflieger am Rande es Horizonts…


    In deinen Armen…

    …Dir alles zu geben
    …mit Dir Liebe und Leidenschaft zu erleben
    …mich an deinen Lippen zu laben
    …Dich einfach ganz arg lieb zu haben
    - Wildkatze im Schafspelz…


    In deinen Armen…

    …Geborgenheit spüren
    …durch und durch Wärme zu fühlen
    …eng zu kuscheln so weich und so warm
    …einzuschlafen in deinem Arm
    - Kleines Kind im Dunkeln der Nacht…


    In deinen Armen…
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:42
      Sehr schön,

      wobei mir die scherzhafte bemerkung auf der zunge liegt, dass der unechte reim "spüren" und "fühlen" sich vermutlich etwas abschwächt, wenn es chinesinnen/chinesen einander sagen (wg bekannter "r" - "l" ähnlichkeit in ihrer Sprechgewohnheit, zumindest wenn sie europäische Splachen splechen ;`)) was ich meistens sehr hübsch ja oft sogar lustig finde (ist halt so und umgekehrt, wenn europäer chinesisch zu sprechen versuchen sicher im prinzip ähnlich)
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:43
      dazu fällt mir nichts mehr ein
      drum lass ich es am besten sein
      ;`)
  • antwortete am 04.02.2010 um 09:53
    Das mag sich vielleicht merkwürdig anhören, aber als mein Schatz zu mir sagte er würde sich niemals ein Auto anschaffen war das für mich die schönste Liebeserklärung. Er weiß ich habe keinen Führerschein und er hat einen. Ich dachte immer er würde irgendwann später, wenn er Geld hat ein Auto haben wollen. Aber das er immer Öffis fahren will hat mir gezeigt das er der richtige ist, mit dem ich auch in Zukunft nachhaltig an der Weltverbesserung arbeiten will. :)
  • antwortete am 04.02.2010 um 11:29
    Grüne Liebe

    Leb wohl, mein Herz, ich muss von dir zieh’n
    in das ferne Land, wo ich Fremden dien’.
    Ob ich dich je einmal wiederseh’,
    das steht nur in den Sternen geschrieben.

    Grün, grün war dein Leinenkleid,
    das du gerne trugst, meine süße Maid.
    Schön, schön war mit dir die Zeit
    ganz allein auf der grünen Wiese.

    Nun bin ich fort und verzehre mich
    nach deiner Nähe, bin unglücklich.
    Ich sehn’ mich nach deinem Angesicht.
    Ohne dich kann ich einfach nicht leben.

    Grün, grün sind die Augen dein,
    sie leuchten tief mir ins Herz hinein,
    seh’n mich weit über tausend Meil’n,
    und wir halten uns beide die Treue.

    Harr’ aus, mein Herz, bis ich kehr’ zurück!
    Bleibe ich allein, werd’ ich noch verrückt.
    Ich zögere keinen Augenblick,
    und mach’ mich auch sofort auf die Reise.

    Du, du bist mein Sonnenschein.
    Kannst du mir bitte bloß verzeih’n,
    dass ich dich ließ so ganz allein,
    weil ich grün war noch hinter den Ohren?
  • antwortete am 04.02.2010 um 13:16
    Da ich niemanden hab der mir Blumen schenkt - schenk ich sie mir selbst und nicht nur am Valentinstag,... oder ich versuche meine Bilder im Kopf in Wörter zu fassen ...

    GEDANKEN,
    an die, die ich gerne denke,
    weil es schön ist,
    dass sie sind meinen Leben!

    Manchmal,
    hab ich ein Gefühl
    und dabei wird es mir kühl.

    Viele Menschen niemand schaut in die Seele!

    All denen
    die MIR in die Augen schau´n,
    bedank’ ich mich.
    Würden sie nicht sein in meinen Leben ,
    sie würden mir fehlen.
    Möchte’ euch
    nicht mehr missen,
    darum sollt’ ihr es wissen:
    Möge es euch sein
    WARM

    Gedanken
    sie ranken in meinem Hirn!
    (...und zeichnen meine Stirn...)
    Stürmisches Meer verliert sich im Horizont der Sehnsucht.
    Der Hoffnung steiler Klippen,
    umschmeicheln die Lippen.
    So dass sie wieder Lachen!

    ES WAR EINMAL
    Liebe
    die mich gefunden
    tröstet, wenn die Wunden sich füllen mit Tränen
    nimmt mich sacht in den Arm
    führt mich zu dir
    um zu finden zu mir den Weg ins DAHAM
    DAHAM
    sein
    grenzenlos umhüllt
    das Herz mit Ruhe füllt
    gibt wortlos Antwort auf die vielen Fragen
    die erdrückend auf der Seele lagen.
    Fragen
    die manchmal kreisen
    wie die Vögel am Himmel
    ich schick sie mit dem Wind
    der Sonne entgegen
    sie verglüh´n in der Glut der Leidenschaft des Lebens
    um frei zu sein für das Geschenk der Liebe.
    In deinen Armen liegen!
    Mit den Schmetterlingen fliegen.
    Stoben durch das bunte Laub,
    es einem den Atem raubt!

    Erklimmen den Gipfel, liegen im Schnee.
    Träumen vom See,
    gespeist aus der Quelle
    der Träume und Sehnsucht

    Denn:
    ES ist so GROß
    ES ist so KLEIN
    ES passt in mein Herz hinein
    ES leuchtet in mir
    Ich danke dir
    dass es gibt
    dieses
    ES

    WAS IST ZEIT?

    Ich glaube an die LIEBE – alles zu seiner Zeit
    Auch wenn noch so viele Tränen geweint,
    in der Vergangenheit.


    ES hat sich bestätigt .....
    der Drache wacht EWIG

    Und ES hilft zu überleben
    die Angst und Verzweiflung

    DENN:
    ES
    hat Zeit der Ewigkeit!
  • antwortete am 04.02.2010 um 20:31
    die nacht
    die nacht ...
    die ... nacht, scheint dunkler, kühler
    dunkler, kühler als je zuvor
    mein herz ist schwer ... schwerer
    fühlt sich alleine
    schlägt... schlägt im sanften takt
    sehnt sich
    dürstet sich nach deinem
    mein herzschlag sucht seinesgleichen
    deinesgleichen
    dich
    schlägt... schlägt im sanften takt
    fühlt sich alleine
    mein herz ist schwer ... schwerer
    dunkler, kühler als je zuvor
    die ... nacht, scheint dunkler, kühler
    die nacht ...

    also wenn ich den preis gewinnen sollte, könnte diese geschichte ziemlich nachhaltig werden ;)
  • antwortete am 04.02.2010 um 21:29
    So an die tausend von Sekunden
    trennen mich von dir,
    noch viel zu viele Stunden,
    die ich dich nicht seh.

    So an die tausend von Gedanken
    ich an dich verschwend,
    und nie zu viele Küsse,
    die ich dir send.

    So an die tausend von Erinnerungen,
    die meinen Kopf ausfüllen,
    in denen ich versunken,
    an dich denk.

    So an die tausend Schritte,
    bin ich weg von dir,
    doch in meinen Träumen,
    flieg ich mit dir fort von hier.

    So an die tausend Tränen,
    werd ich weinen, könnt ich mich nicht,
    an deine Schultern lehnen,
    und deine Nähe fühlen.

    So an die tausend Herzen,
    würd ich dir schenken,
    doch ich hab nur ein Herz,
    es wird ewig an dich denken.

    So an die tausend mal,
    werd ich's dir wohl noch sagen,
    was für eine Qual,
    nur Minuten ohne dich sind.

    Ich liebe dich unendlich!!!
  • antwortete am 05.02.2010 um 00:49
    Ich muss auch einen Spruch nehmen der geklaut ist,aber ich finde ihn wunderschön.

    Liebeserklärung zum Valentinstag.

    Für Dich könnte ich sterben.
    Mein Glaubensbekenntnis ist Liebe und Du bist sein Lehrsatz.
    Du hast mich hingerissen mit einer Kraft, der ich nicht widerstehen kann.
    Ich kann ohne Dich nicht atmen.

    .von John Keats
  • antwortete am 05.02.2010 um 16:12
    Amors Pfeil

    Amor hat ins Herz getroffen,
    mit seinem Einmannbetrieb.
    Bin von Gefühlen besoffen,
    habe mich in Dich verliebt.

    Tief im Rausch versunken,
    denke ich nur noch an Dich.
    Wandle vor Freude trunken,
    denn auch Du liebst mich.

    Dieser Pfeil im Herzen sitzt,
    seitdem wir einander haben.
    In Augen ein Lächeln blitzt,
    wenn wir uns liebes sagen.

    Amor der himmlische Wicht,
    hat uns die Liebe zugesandt.
    In Seelen brennt nun Licht,
    das Glück kam angerannt.

    Nun entwarf ich diese Zeilen,
    weil ich Dich ganz doll lieb.
    Ich werde gleich zu Dir eilen,
    nachdem ich dies hier schrieb.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:10
      am etwas stolpernden rhythmus merkt man, dass der pfeil doch sitzt, denn mit einem solchen pfeil lässt sich halt doch nicht ganz so elegant laufen ;`)
  • antwortete am 05.02.2010 um 18:25
    Unser Liebesflug


    Alles nur Chemie,
    und doch viel mehr Genie.

    Von Mutter Natur ein Streich,
    er führt zu Flügen göttergleich.

    Folgt ein Absturtz ins Tränenmeer
    glaubt man an das Gute nimmer mehr.

    Doch ist die Zeit gereift, genest die Wunde;
    gehts erneut hoch, binnen nächster Stunde.

    Und wieder wird getanzt mit viel Beschluss,
    ist Duft und Kuss ein reiner Hochgenuss.

    Liebe: mal kalt, mal heiß - so emotional,
    grenzenlos vielfältig - über-national.

    Drum mein Wunsch: ewig lebensklug
    durch deinen & meinen Liebesflug.


    (5.2.10)
    • kommentieren
      kommentierte am 11.02.2010 um 22:10
      ja, doch viel mehr genie, denn materialismus ist wie parabel mit kegel zu verwechseln ;-)
  • antwortete am 07.02.2010 um 15:59
    Du kannst nicht recht ermessen,
    welche unendliche Dankbarkeit ich Dir gegenüber empfinde
    und welch ein Haus von Erinnerungen Du mir gebaut hast.
    (A. de Saint-Exupéry)
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 19:35
      In der Tat war A. de Saint-Exupéry ein lesenswerter Schriftsteller. Gern wäre Winnetou einmal mit ihm über die Wolken dahin geflogen.
  • antwortete am 10.02.2010 um 01:53
    liegen, bei dir

    ich liege bei dir. deine arme
    halten mich. deine arme
    halten mehr als ich bin.

    deine arme halten, was ich bin
    wenn ich bei dir liege und
    deine arme mich halten.
    - Ernst Jandl, dingfest


    wird auf meiner karte stehen die ich absende nebst neuer bettwäsche... ;-)
  • antwortete am 11.02.2010 um 14:56
    Schön, hier kommt etwas sehr nachhaltiges - nämlich a) etwas, das mit Glauben zu tun hat, und b) etwas lyrisches, und Lyrik überdauert alle Zeiten.

    Die Liebe lässt die Gesichtszüge des geliebten Menschen als vollkommenstes Kunstwerk auf Erden erscheinen.
    Dabei ist jedes Lebewesen vollkommene Schönheit Gottes. Denn Gott schuf jedes Lebewesen, und Gott selbst ist vollkommene Schönheit.
    Also ist die Liebe mehr ein Hinfortziehen eines menschlichen Schleiers, der unsere Sicht benebelte – hin zur vollkommenen göttlichen Schönheit in allem und jedem.
    Gottes Fingerkuppe strich ebenfalls zärtlich die geschwungene Linie deiner Lippen nach, setzte einen klaren Bergsee in dein Auge und küsste den Geist weit auf deine Stirn. Er flüsterte einen frischen Hauch in deine Lungenflügel und erwärmte golden dein Herz.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:15
      Da weht der Geist als wie ein warmer Föhn.
      Wär' Religion ach immer doch so schön !
      so zärtlich, ja erotisch aufgeladen
      dann wär auch ich für Religion zu haben ;`)

      -- ist übrigens nicht, obwohl's vielleicht mancher denken mag, vom jungen heinrich heine,
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 21:35
      nur für alle fälle, mit föhn ist hier nicht ein elektrogerät gemeint, sondern ein warmer wind, der über berge kommt wie z.b. oft in den alpen
  • antwortete am 11.02.2010 um 22:27
    Leider nicht von mir, aber wenn ich die Zweiflerzeilen vom Originaltext
    entferne und die 4. Zeile etwas umtexte dann wird das ein echtes Liebesgedicht.
    Schade nur dass ER es IHR nicht selbst sagt (macht ER vielleicht am Valentinstag)

    Das schönste Lied von den Beatles ist Something allemal.


    Something (etwas geändert)



    Something in the way she moves,
    Attracts me like no other lover.
    Something in the way she woos me.
    I like her and my love grow,
    You know I believe, how.

    Somewhere in her smile she knows,
    That I don't need no other lover.
    Something in her style that shows me.
    I need her and my love grow,
    You know I believe, how.


    Something in the way she knows,
    And all I have to do is think of her.
    Something in the things she shows me.
    I love her and my love grow,
    You know I believe, how.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:33
      Yes, Shakespeare, Milton and others would find it quite nice, too, i guess
  • antwortete am 12.02.2010 um 13:45
    Du findest mich, wenn du mich nicht suchst

    Ich bin eine professionelle Dschinn,
    bin schon jahrtausende lang hier drin,
    Wünsche hab ich schon viele erfüllt -
    dabei meist des Wünschenden Dummheit enthüllt.

    Meine Herrschaft kam beim Walfang ums Leben,
    bei einem Ausflug hat sichs begeben.
    Er liess sich zu oft von Schein und Lust blenden,
    er musste durch seine eigene Gier verenden.

    Jetzt kann ich wieder gefunden werden...
    doch tritt vorsichtig auf, sonst findst du nur Scherben.

    Wenn deine Wünsche von Macht und Geld handeln,
    wirst du nichts verändern, kannst du nichts verwandeln.
    Das Wünschen beherrsche ich selbst leider nicht gut,
    denn dann müsst ich entscheiden, dazu fehlt es an Mut.

    Doch dem Zufall helfe ich nach mit einer List:
    ich lass meine Flasche funkeln, für einen Greenpeace-Aktivist.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:38
      um mal aus einem gedicht von mir zu zitieren ;`) also: "... / Oft kann es sein / dass ein Gedicht / keinen Reim / hat / Auch ist noch nicht / ein jeder Reim / schon ein Gedicht / ... " (absichtlich ist "hat" hier übrigens eine Reim-Waise, also keine Endreimentsprechung, wodurch Form und Inhalt korrespondieren ;`)
    • kommentieren
      kommentierte am 13.02.2010 um 15:19
      ...immerhin verstehe ich die Aussage heute. Ich dachte schon, ich selbst würde als Reim-Waise bezeichnet. Das hätte mich gleichermassen amüsiert und gewurmt. Amüsiert, weil es vermutlich stimmt, denn obiges war mein 1. Versuch überhaupt. Gewurmt, weil ich meine Chance auf den Kosmetikkorb-Gewinn dahin schwinden sehe, auf den ich echt scharf bin. Das Gedicht entstand also aus unhehrer Gesinnung und disqualifiziert sich damit schon selbst. :-) Mit einem berühmten Stellvertreter, den zu zitieren mir leider nicht der Sinn stand, hätte ich wohl mehr Eindruck gemacht. So schleudere ich Ihnen also nachträglich Sonett Nr. 19 von Brecht entgegen und wünsche noch einen zauberhaften Nachmittag
  • antwortete am 07.01.2011 um 09:18
    Dieses Gedicht ist für meinen Mann Micha. Seit 8 Jahren sind wir verheiratet und überstehen jede Krise, die eine mittlerweile 5-Köpfige Familie so erwartet.

    Wir haben uns getroffen
    ganz unerwartet
    und Du warst voll von Hoffen,
    das nun die Liebe startet.

    So hübsch, so voller Lebensfreud',
    an mir so interessiert
    fühle ich bis heut'
    etwas Kostbares ist passiert.

    Eine Funke, eine Seele,
    die meine erreicht,
    jedes Trennen uns so quälte,
    Dich lieben war so leicht.

    Kaum Zeit liessen wir verstreichen
    ein Leben zu zweit stand fest
    durften bald schon uns die Hände reichen
    und bezogen das gemeinsame Nest.

    Aus uns Zweien wurden Fünf bis heut'
    Stress und Sorgen, Ängste, Krankheit
    und vor allem Momente der Freud,
    Ach, welch eine wunderbare Zeit!
  • antwortete am 09.01.2011 um 01:12
    nicht von mir sondern von sean paul, eine zeile aus den lyrics des liedes "hold my hand"

    I love you straight to my last breath

    und der refrain ist auch sehr schön:
    you know I care
    so if you ever seem to lose your way
    don´t have no fear
    hold my hand
    I´ll be there
    you know I care
  • antwortete am 03.02.2010 um 18:48
    Wenn mir mal jemand erklärt wat denn nen Valentinstag ist, wäre ich schon mal schlauer.
  • antwortete am 03.02.2010 um 18:57
    Mensch Peter, das ist der Tag an dem einige Leute ihren Frauen Blumen schenken. Wurde vor langer Zeit mal von holländischen Blumenhändlern erfunden. ;-)
    • kommentieren
      kommentierte am 03.02.2010 um 20:47
      hm ... also nix gegen Holländer, aber seit dem Tulpendebakel und der selbigen jetzigen Finanzkrise trau ich denen nicht ;-)

      Außerdem, wieso soll ich meiner Holden Blumen schenken? Die schleppt das Zeug dauernd an, sieht ja nett aus, aber gießen darf ich es und entsorgen natürlich auch. Soll ich mir freiwillig mehr Arbeit machen?? tztztz ihr habt merkwürdige Vorstellungen ;-)
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      kommentierte am 03.02.2010 um 21:14
      Ich kann ja eigentlich auch nur Rohre abdichten, aber Marius zitieren geht noch:

      Draussen ist es grau
      Ich sitz mit dir hier, blau
      Ob ich mir ein Küßchen klau?
      "Laß das doch, du alte Sau"
  • antwortete am 03.02.2010 um 21:26
    Irgendwo hab ich gelesen, dass hier nur Frauen mitmachen dürfen ,
    also, liebe wafis und outlawjense,
    überlasst dieses Feld lieber den Frauen, wir verstehen mehr davon ... :-))
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      kommentierte am 04.02.2010 um 01:06
      Wo steht das mit den Frauen?
      Ich fühle mich diskreminiert!
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      kommentierte am 04.02.2010 um 07:28
      Ja hallo Chrissy, explizit steht ja nicht, dass wir Männer nciht mittun dürfen, nur sind wir zum Gewinnen verdammt, das siehst du aus den Gewinnmöglichkeiten, der erste Preis das Wochenende zu Zweit, das ist unisex, das mit der Kosmetik ist ja dann schon klarer.

      Nun ist natürlich Sache von uns Männer den Sieg unter uns auszumarchen. Gut, das dichten mit der Flex war ja mal schon ein Anfang ;-)
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      kommentierte am 04.02.2010 um 08:39
      Liebe Chrissy es steht nichts das nur Frauen mitmachen dürfen und Preise, wenn man sie den gewinnt kann Mann einfach auch weiter verschenken. Im übrigen sind die Zeiten definitiv vorbei als Frauen hinter den Herd gehörten und die Männer den rest der Welt für sich beanspruchten, oder meinst du nicht ?
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:37
      Chrissy, dürfen männer nicht verreisen oder sich nicht schminken oder das frauen schenken, wenn sie es gewinnen - und woher willst du wissen, dass wir nicht alle frauen sind ;`)
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 18:13
      Stimmt, Bernie, das weiß ich nicht ...
      aber das wäre natürlich eine Möglichkeit, die uns völlig neue Dimensionen eröffnet !
      Ich habe das auch nicht wirklich ernst gemeint , ich wollte nur mal sehen, wer sich auf den Schlips getreten fühlt :-)
      Und das Gedicht mit der Flex finde ich hervorragend , das kriegt jetzt sofort einen Punkt von mir !
  • antwortete am 04.02.2010 um 09:41
    Hier ist der ultimative Liebesbrief für alle platonischen Liebesbeziehungen oder für die genialsten
    Freundschaften der Welt ( da darf Mann seiner besten Freundin oder seiner neuen Flamme auch
    einen Strauß Bleamln schenga !!!!) :

    >>>>>>>>>>>> eine Postkarte in grüner Farbe (=Hoffnung auf eine baldige Beziehung !!!)
    mit der Aufschrift : DANKE FÜR DEINE FREUNDSCHAFT !!>>>>>>>>>>>>>>>>>

    auf der linken Seite schreibt Ihr in HELL- und DUNKELGRÜNER FARBE :

    Du hast die (Symbol für eine AMPEL zeichnen ) auf GRÜN ! umgestellt !!! :-) :-) :-)

    auf der rechten Seite schreibt Ihr :

    Wenn es Dir auch nur ein klein wenig genauso geht , darfst/ sollst Du mich jetzt drücken/ busseln !!! :-) :-)

    drunter Dein Nick/ Autogramm/ Spitzname




    Das Ganze zusammen mit einem Blumenstrauß und /oder Pralinen profimäßig mit Schleife einpacken
    lassen und noch ein Herzerl dazu, dann ist der Valentinstag PERFEKT !!!!!!!!!! und anlächeln nicht
    vergessen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


    Somit habe ich (40) das Herz einer 19-jährigen erobert !!!!!

    Absender : billyboy669 / email :willytauber@live. de

    mit der Bitte um eure Kommentare............ schöne Grüße aus Berching in der Oberpfalz :-) :-) :-)
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      kommentierte am 09.02.2010 um 18:39
      Tja, Kinder stehen nun mal auf solche "originellen" Ideen von Ersatzpapis...
      Findest Du es wirklich so Klasse, das Herz eines Kindes zu erobern, indem Du so tust, als wärest Du 20 Jahre jünger? Oder hast Du Angst, nicht genug für eine erwachsene Frau zu sein?
      Marie
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:51
      also lieber willi tauber, vielleicht lag die überzeugungskraft weniger in dieser idee, als in deiner art, sie im konkreten fall zu vermitteln, die hier mit buchstaben und anderen zeichen letztlich gar nicht vermittelbar ist? dass du das jew. alter erwähnst macht mich irgendwie nachdenklich, ist sicher etwas ungewöhnliches, aber jüngere frauen finden zumindest öfter ältere männer irgendwie sehr attraktiv.

      aber zu dem ersten kommentar dazu fällt mir nur im ernst und ohne polemik ein zu sagen:

      schon traurig, dass manche frau mit 40, wie es scheint, ihr selbstwertgefühl dadurch aufmöbeln muss, indem sie 19jährige als "kinder" bezeichnet . kommt aber durchaus öfter vor. gibts da keine andere, bessere lösung für das, zugegeben existeinzielle, problem?
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 18:32
      i hob da Marie gschriebm , daß i mi in des Mädl platonisch valiabt hob , weil "mia zwoa uns so deamaßn oogrinsn und sovui WITZE macha kenna , da woa de stimmung in da bäckerei oafach klasse , mit de ganzen Kundn, da is de laune zum WEIHNACHTSGSCHENGE eikaffa glei a vui bessa gwen" - aiso
      hod sies dann aa richdi vastanna und hod mia reechd geem ...

      RESULT OF THE BOARISCH JURY :: WILLY TAUBER--- TWELVE POINTS !!!!!!!!!!!

      oiso ::: gehts naus und valiabts eich wia wahnsinnig -- da heagott soi dafüa soagng BITTE !!!!!
      dann bassiert a ned so vui gwoid !!!!!
  • antwortete am 04.02.2010 um 11:19
    jtm
    • kommentieren
      kommentierte am 04.02.2010 um 13:40
      je t'aime , ou quoi? ha-ha...
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      kommentierte am 04.02.2010 um 13:48
      du bist ja ein richtiges reimemonster..
  • antwortete am 04.02.2010 um 14:38
    Deine Augen...

    Deine Augen schauen mich oft so fragend an,
    die Frage die darin geschrieben steht:
    ob er was er sagt auch halten kann
    oder beim ersten Sturm das Handtuch wirft und geht?

    Deine Augen schauen mich oft so zweifelnd an.
    sie spiegeln den Verstand der sagt
    es darf nicht sein was nicht sein kann,
    doch gewinnen kann nur, wer auch was wagt!

    Deine Augen schauen mich oft so ängstlich an,
    die Zukunft liegt Dir schwer im Magen.
    Probleme sind dazu da um gelöst zu werden,
    ich helf Dir dabei, das wollt ich sagen!

    Deine Augen schauen manchmal wie beseelt,
    man glaubt sie sprächen Bände.
    Die Liebe ist das Einzige was zählt,
    komm reich mir beide Hände!

    Deine Augen schauen mich so unbeschreiblich an,
    ich weis Dein Herz das hat sich längst entschieden.
    Jetzt überzeugen wir noch den Verstand und
    werden uns für immer lieben!
    • kommentieren
      kommentierte am 04.02.2010 um 16:49
      Die Frau für die diese Worte bestimmt waren war verheiratet (was ich anfangs nicht wusste). Letzlich konnte Sie sich nicht von Ihrem Mann trennen. Mit der Nachhaltigkeit (der Worte) war es also nicht gerade zum Besten bestellt!
  • antwortete am 04.02.2010 um 18:20
    Liebesgedicht

    In Deinen Augen meine Sehnsucht erkennen,
    meinen Duft in Deinen Atem betten,
    meine Wünsche von Deinen Lippen trinken,
    Deine Stimme flüstert an meinem Ohr -
    und wir spüren uns!
    Gibt es einen tieferen Sinn als die Liebe?
  • antwortete am 04.02.2010 um 21:32
    Sonnensklave

    O Sonne, dein gleißend’ Schein
    Ist so sanft und strahlendrein

    Noch bevor die Wolken kommen
    Hab’ ich den Berg zu Dir erklommen

    Auch, wenn der Regen mich ernässt
    Mein Wille es doch niemals lässt
    Dir auf Ewig entgegen zu gehen

    Auch, wenn alle Winde wehen
    Meine Kraft, die ich von Dir erwerbe
    Werd’ ich dir folgen, bis ich sterbe

    Auch, wenn der Hagel mich verletzt
    Meine Liebe ruht zuletzt
    Verlass’ mich nicht Morgen und nicht jetzt!

    Denn alle Wesen brauchen Licht
    Sonst ihr Herz in Zweie bricht

    Und ich hoffe, dass dein Schein
    Immer so schön wie Heute wird sein
    • kommentieren
      kommentierte am 05.02.2010 um 10:20
      in Baalbeck im Libanon haben die Sonnenanbeter ihren Tempel errichtet bevor sie von den Christen
      ausgerottet wurden.Wie schade....ich liebe auch die Lebenskraft der Sonnenstrahlen.
  • antwortete am 05.02.2010 um 00:17
    Ich habe festgestellt, dass ich dich sehr gerne mag! Ich mag dich nicht nur freundschaftlich, sondern ich habe erkannt, dass
    Liebe meine Gefühle und auch meinen Kopf kontrolliert. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Die Liebe tut wirklich sehr gut
    obwohl sie nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Liebe hat zwei Enden. Liebe sollte so stark und sicher sein, dass selbst die
    Vögel merken, dass sie zwischen zwei Menschen steht und sie sollte diese Vögel dazu bringen, lauter zu zwitschern. Aber
    erst seit wenigen Wochen weiß ich, dass du das Mädchen bist, mit dem ich den Rest meines Lebens zusammen sein möcht'.
    Unbeschreiblich ist das Gefühl, welches im Laufe der Zeit, in der du so nett zu mir warst, in meinem Herzen enstanden ist.
    So wunderschön, wie du es bist, sollte jedes Mädchen sein wollen. Wie mir der Duft deines Haares gefällt, so mag ich dich
    ohne Bedingungen. Die einzige Bedingung ist, dass du so nett und liebenswert bleibst. Sobald ich dich länger nicht sehe,
    macht mein Herz alles, um dich wiederzusehen. Also sei mir bitte nicht böse, wenn ich plöttzlich und unerwartet etwas
    unternehme, und bei dir auftauche. Die Liebe, die ich dir gegenüber empfinde ist ein anderes Gefühl. So etwas habe ich no-
    ch nie empfunden. Ich hoffe du wirst dich eines Tages für mich entscheiden, oder vielmehr soll es dein Herz tun. Und dein
    Haus möcht' ich mir auch bald mal anschau'n.

    --

    Jedes erste Wort in jeder zweiten Zeile unterstreichen, um alles zusammengefasst zu sehen ;)
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:05
      "...dass Liebe meine Gefühle und auch meinen Kopf kontrolliert..." sorry to say, aber das ist echt überarbeitungsfähig
    • kommentieren
      kommentierte am 13.02.2010 um 23:01
      Haha ja kann ich mir denken^^ war mehr sone spontane Idee xP
  • antwortete am 08.02.2010 um 15:37
    Hier mein Gedicht zu "FOREVER LOVE" (als Alternative zum etwas rumpeligen "nachhaltige Liebe").
    Für Katharina.

    Warum nicht ein Strauß Blumen -
    bunt und froh für dich,
    noch nicht die Bienen summen,
    jedoch bist du für mich

    der Sommer das ganze Jahr,
    So wie die Blume ich gepflückt -
    steck ich sie dir ins Haar,
    forever love sei uns geglückt !
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:21
      das mit dem rumpeligkeitsgefühl ist v.a. eine frage des flexiblen rhythmusgefühls ;`)) probier mal ein bisschen zu dehnen und die betonungen verschieden stark zu setzen, am meisten betont auf "nách ..." und "Líebe", am zweitmeisten auf "hál....." , also "...tige" unbetont, und die beiden am meisten betonten Silben zugleich auch in der Länge ein bisschen zu dehnen, wie man es im Alltag sonst nicht tut. -- Und? Klingt doch gleich recht poetisch , oder ?

      aber tatsächlich klingen fremdsprachen oft auch deshalb poetischer, weil sie von der banalität der alltagssprache weiter entfernt sind
      ;`)
  • antwortete am 09.02.2010 um 16:48
    9ten November 1811


    Mein Heinrich,
    mein Süßtönender, mein Hyazinthbeet, mein Wonnemeer, mein Morgen- und.Abendrot, meine Äolsharfe, mein Tau, mein Friedensbogen, mein Schoßkindchen, mein.liebstes Herz, meine Freude im Leid, meine ~ Wiedergeburt, meine Freiheit, meine Fes-, sel, mein Sabbath, mein Goldkelch, meine . Luft, meine Wärme, mein Gedanke, mein teurer Sünder, mein Gewünschtes hier und , jenseits, mein Augentrost, meine süße Sorge, meine schönste Tugend, mein Stolz, • mein Beschützer, mein Gewissen, mein Wald, meine Herrlichkeit, mein Schwert und Helm, meine Großmut, meine rechte Hand, mein Träne, meine Himmeisleiter, mein Johannes, mein Tasso, mein Ritter, . mein Graf Wetter, mein zarter Page, mein Erzdichter, mein Kristall, mein Lebensquell, meine Rast, meine Trauerweide, mein Herr, Schutz und Schirm, mein Hoffen und Harren, meine Träume, mein liebstes, Sternbild, mein Schmeichelkätzchen, meine sichre Burg, mein Glück, mein Tod, mein Herzensnärrchen, meine Einsamkeit, mein Schiff, mein schönes Tal, meine Belohnung, mein Werther, meine Lethe, meine Wiege, mein Weihrauch und Myrrhe, meine Stimme, mein Richter, mein Heiliger, mein lieblicher Träumer, meine ~ Sehnsucht, meine Seele, meine Nerven, , mein goldener Spiegel, mein Rubin, meine . Syringsflöte, meine Dornenkrone, meine tausend Wunderwerker, mein Lehrer, mein, Schüler, wie über alles Gedachte und zu Erdenkende lieb ich Dich.
    Meine Seele sollst Du haben,
    Henriette

    (Brief der Henriette Vogel an Heinrich, von Kleisc Zwölf Tage später nahmen sie sich am Kleinen Wannsee gemeinsam das Leben)
    ,
    ERGÄNZUNG: FRAUEN sind per se die b e s s e r e n MÄNNER! (11.02.2010 - nach reiflicher Überlegung...)
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 16:53
      Tragisch-schön.
      Hoffendlich gemeinsam begraben.
      Das bleibt mir nun bestimmt nachhaltig im Hirn.
    • kommentieren
      kommentierte am 09.02.2010 um 17:12
      Keine Sorge: Beide liegen vereint am Kleinen Wannsee in Berlin bestattet. Das Grab soll in diesem Jahr restauriert werden: Es wird ZEIT!!! Einen lieben Gruß, der gewiss nachhaltig bleibt...ECKI
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 16:58
      wo sie beide sind begraben,
      ob sie davon etwas haben?

      --- sorry, fällt mir einfach grad dazu ein.
    • kommentieren
      kommentierte am 12.02.2010 um 17:02
      übrigens sehr poetisch, nur "meine Nerven" empfinde ich als einen stilbruch, den die autorin besser ausgestrichen hätte (vielleicht wollte sie noch und hat's in der eile vergessen, damit der brief noch rechtzeitig wegkommt, wer weiß? - sollte mal jmd eine diss. dazu verfassen ... wäre vielleicht ein noch nicht behandeltes thema ;`)

      trotz allem jedenfalls den beiden aufrichtig posthum die besten wünsche !
  • antwortete am 10.02.2010 um 12:51
    Es gibt so vieles, das ich gerne hätte
    Aber nur eines, das ich wirklich brauch:
    Das bist DU
    Es gibt so vieles, so weit weg
    Nur eines füllt mich so mit Sehnsucht:
    Das bist DU
    Es gibt so viel, wonach Menschen streben
    Ich will nur eines:
    DICH
    Es gibt so viel, das glücklich machen soll
    Mich macht nur eines glücklich:
    Das bist DU
    Es gibt so vieles, das mich interessiert
    Aber nur eines macht mich richtig neugierig:
    Das bist DU
    Es gibt so viele schöne Dinge
    Aber nur eines so wunderschön
    Wie DU
    Es gibt so viele Menschen
    Aber nur einer ist so wie DU
    Nur einer ist perfekt: DU!
    Es gibt so vieles, das ich nicht weiß
    Aber eines weiß ich ganz genau
    Ich liebe DICH!
  • antwortete am 13.02.2010 um 12:36
    Ich liebe Dich wie Sauerkraut
    so zärtlich wie Spinat
    und wenn du mich nich lieben magst...
    da haste den Salat!
    Es hilft auch nicht, den Mund zu spülen.
    Das Müsli kam nicht aus den Mühlen -
    Es war ein Bayer-Konzentrat.


    (die o.a.Reime sind von mir......in Echtzeit zusammengeklaut)
  • antwortete am 10.10.2013 um 20:27
    Und so vergingen die Tage
    in Kurzweil und klingendem Spiel,
    bis einer erhob die Klage,
    es werde ihm langsam zu viel..

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