Gute Fragen

Alles zum Thema: Energie & Klima
  • Hinsuluete

    Ist es euch wichtig zu wissen, woher euer Ökostrom genau kommt? Aus welchem Kraftwerk etc.

    Ich würde gerne zu einem Ökostrom Anbieter wechseln, finde das Thema aber, um so mehr ich darüber lese, immer verwirrender. Ist es euch wichtig zu wissen, wo euer Ökostrom herkommt? Ich finde das bei den meisten Anbietern unzureichend beantwortet. Ich habe auch schon viel über RECS Zertifikate gelesen und bin jetzt noch unentschlossener, welcher Anbieter der Richtige für mich ist: Wodurch kann ich sicher sein, dass ich nicht RECS zertifizierten Strom kaufe?

    Gefragt von
    Hinsuluete
    am 19.Mai 2010, 14:55 | 17 Antworten

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  • berniewa

    Die Energie-Revolution weltweit liegt dir , vermute ich angesichts der Frage, allgemein am Herzen
    und um diese, gegen neue Kohlekraftwerke etc, zu unterstützen kann ich Dir z.B. diese (einfache online - ) Aktion ans Herz legen: www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/solarenergie-windenergie-fuer

    Beantwortet von berniewa am 19.Mai 2010, 15:13 Antwort kommentieren
  • Jens.Hansen

    Da gibt es nur die vielgenannten 3.

    EWS, Naturstrom, greenpeace energy.

    Beantwortet von Jens.Hansen am 19.Mai 2010, 15:00
    • umweltbrief

      Der Ökostrom-Test: http://www.umweltbrief.org/neu/html/energietipp.html...mehr

      umweltbrief am 30.Mai 2010, 18:49
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  • muab-renielk

    Ja, Naturstrom, EWS und Greenpeace Energy sind die drei, wo du da auf der sicheren Seite bist, falls du speziell für die Bundesrepublik Deutschland meinst, wie es Renovable schon richtig gesagt.

    Hinzu kommt, dass diese Anbieter auch überdurchschnittlich in neue Anlagen (Solaranlagen, Windräder etc) investieren. Ich persönliche favorisiere von den drei geannten Greenpeace Energy, weil es eine Genossenschaft ist (keine AG), aber die anderen beiden sind auch sehr gut, glaube ich.

    Beantwortet von muab-renielk am 19.Mai 2010, 15:06
    • Pirat-der-Freiheit

      richtig, noch genauer gesagt: ... überdurchschnittlich in Anteilen (oder in Prozent) ihres Umsatzes...mehr

      Pirat-der-Freiheit am 19.Mai 2010, 16:13
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  • Dude

    Der Strom von Ökostromanbietern in Deutschland (D) kommt überwiegend aus dem nahen Ausland, da die meisten Ökostromerzeugenden Anlagen in D unter das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fallen und damit von allen Stromkunden - egal ob Öko oder nicht - über die normale Stromrechnung bezahlt werden.

    Der wesentliche Unterschied zwischen den Ökostromanbietern besteht darin, was sie mit den Gewinnen machen. Die drei von Renovable genannten Unternehmen sind hierbei vorreiter und reinvestieren ihre Gewinne in neue Ökostromprojekte. Was die drei auch noch auszeichnet ist, dass die ausschließlich Ökostrom und keinen "konventionellen" Strom anbieten. Wenn man dort den Strom bezieht, kann man also sicher sein nicht irgendwie nebenher noch Kohle- oder Atomstromfirmen zu unterstützen.

    Außerdem sind die drei Unternehmen auch in Sachen Transparenz vorbildlich. Man kann sich bei ihnen umfassend informieren.

    Beantwortet von Dude am 19.Mai 2010, 16:04
    • Mario_Sedlak

      Dass der Strom immer aus dem nächstgelegenen Kraftwerk kommt, ist für mich als Stromverbraucher...mehr

      Mario_Sedlak am 03.Juni 2010, 13:02
    • berniewa

      steffenw: Gerade beim Investieren in Neubauten (in Prozent ihres Umsatzes) können EWS, Greenpeace...mehr

      berniewa am 21.Mai 2010, 21:29
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  • mela

    Also erstmal: Der Wechsel zu Ökostrom ist eine sehr sehr gute Idee:-)) aber auch informationsmäßig gesehen nicht so einfach. Ich verstehe jedenfalls Deine Verwirrung.
    Die drei genannten Anbieter sind tatsächlich in erster Linie Händler, haben aber auch eigene Kraftwerke gebaut oder gefördert.

    Bezüglich der Stromherkunft sind EWS und Greenpeace Energy sehr transparent und legen genau dar, woher ihr Strom kommt:

    EWS:
    http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/sauberer_Strom/Stromherkunft/EWS_Kraftwerke.pdf

    Greenpeace-Energy:
    http://www.greenpeace-energy.de/oekostrom/strommix/lieferantenkraftwerke.html

    Der Strom kommt i.d.R. nicht aus Deutschland, weil die Wasserkraftwerke in Dtl hauptsächlich den 4 großen Monopolisten gehören, die eben auch AKW betreiben - und mit denen will man ja schließlich nix zu tun haben.

    Für Naturstrom habe ich leider keine genaue Aufstellung gefunden, nur dieses hier:
    http://www.naturstrom.de/unser-angebot/100-erneuerbare-energien.html
    Vielleicht weiß jemand von den Naturstromkunden mehr?

    Die drei betreiben kein Greenwashing mit RECS-Zertifikaten. Sie kaufen ihren Strom zeitgleich zum Standard-Kundenlastprofil komplett als Ökostrom ein und verwenden RECS höchstens zusätzlich zum einfacheren Nachweis für die Kennzeichnungsanforderungen.
    Frag gerne nach, wenn du genaueres wissen willst :-)

    Beantwortet von mela am 19.Mai 2010, 16:17
    • mela

      Hallo Hinsuluete, Also erstmal: Jeder Stromversorger muss ja seine Kunden mit zeitgleich zum...mehr

      mela am 19.Mai 2010, 19:36
    • Hinsuluete

      Warum zählt eigentlich Lichtblick nicht zu den emfpohlenen? Zu meiner engeren Auswahl zählten...mehr

      Hinsuluete am 19.Mai 2010, 17:33
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  • Hinsuluete

    Ich habe schon ein paar Mal glesen, dass Greenpeace Energy eigentlich auch "nur" Lieferant ist und seine Lieferanten unter starke Kontrollen stellt. Wenn sie aber nicht selber produzieren, wie kann ich da sicher sein, dass der Strom nicht auf umwegen gehandelt wurde. Ich finde das alles etwas undurchsichtig, was der Strommarkt ja allgemein zu sein scheint. ;) Und nur auf eine Namen vertrauen liegt mir nicht wirklich. ich möchte den Anbieter nicht in einem jahr wieder wechseln...

    Ich hätte schon ganz gerne einen Namen genannt, der sagt wo der Strom produziert wurde, oder übertreibe ich da? Falls Ihr da etwas habt freue ich mich natürlich über Infos :)

    Beantwortet von Hinsuluete am 19.Mai 2010, 15:12
    • Pirat-der-Freiheit

      Neben den E-Mengen aus eigenen Solaranlagen, Windrädern und dem Laufwasserkraftwerk (bei Bremen)...mehr

      Pirat-der-Freiheit am 19.Mai 2010, 21:38
    • berniewa

      Wo du das gelesen hast, war offenbar eine schlecht informierende Quelle. Mehr findest du bei www....mehr

      berniewa am 19.Mai 2010, 15:14
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  • Steffen Walter

    Auch EWS Schönau schafft volle Klarheit über die geförderten Neuanlagen und die Stromherkunft:
    http://www.ews-schoenau.de/sauberer-strom/stromherkunft.html (auf Schaubilder "Stromherkunft" und "TÜV-Zertifikat" klicken)
    Und hier ganz detailliert für 2010: http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/sauberer_Strom/Stromherkunft/EWS_Kraftwerke.pdf (es erfolgt direkter Strommengenbezug, keine RECS-Zertifikate)
    http://www.ews-schoenau.de/sauberer-strom/kundenfoerderung.html (auf "Rebellenkraftwerke" klicken)

    Nicht zuletzt diese Transparenz hat uns neben dem "Stromrebellenbonus" 2007 bewogen, zu EWS zu wechseln.

    Beantwortet von Steffen Walter am 19.Mai 2010, 15:26
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  • Bada

    es bleibt dabei, wie Renovable-Jens schon geschrieben hat.
    diesen o.g. dreien kannst Du vertrauen!

    Freut mich, dass es wieder einen "Wechsler" gibt! Herzlich willkommen bei den "atomstromfreien"

    Beantwortet von Bada am 19.Mai 2010, 15:41 Antwort kommentieren
  • Diokletian

    Schon mal was davon gehört, dass man sich am besten geich selbst verarscht?

    Schon mal was von kommunizierenden Röhren gehört?

    Rechnet doch einfach einmal zusammen, aus welchen Quellen (Wasser, Wind, Biomasse, Solar, Geothermie) die Anbieter von "Ökostrom" ihren Strom haben und welche realistischen Potenziale für einen weiteren Ausbau es ganz real gibt.

    Überlegt euch welche verheerenden Zerstörungen allein in Norwegen für den Wasserkraft-Ökostrom angerichtet wurden und werden?

    Wie würdet ihr den Strom einstufen, der durch die geplanten Laufwasserkraftwerke beim Zubetonieren des letzten frei fließenden Stücks der Donau produziert wird?

    Für wen von euch wäre das "Ökostrom"?

    Oder wer von euch würde einen Anbieter verlassen, wenn er sieht, welche Verwüstungen für den Ökostrom aus Wasserkraft angerichtet wurden?

    Wer von euch würde sich auf die Position zurückziehen, dass man (wer ist "man"?) nun einmal für die gute Sache Opfer bringen müsse und wenn es auch das Auslöschen ganzer Ökosysteme bedeutet?

    Wer von euch findet den "Biostrom" gut, den ein sehr bekannter Anbieter von "Ökostrom" aus Gülle von niedersächsischen Tier KZs und industriell in Monokulturen angebautem Mais verkauft?

    In den Tier-Konzentrationslagern dieser Republik werden mit aus Brasilien importiertem GEN-SOJA aberwitzige Mengen Tierscheiße produziert, welche dann mit dem Geld der (ÖKO)-Stromkunden in "Bio"-Strom-Wärme umgewandelt wird.

    Wie kann man als Verbraucher und ökologisch interessierter Mensch nur so blöd sein, sich so für dumm verkaufen zu lassen.

    Das Hauptkontingent des "Ökostroms" ist skandinavischer Wasserkraftstrom und dafür wurden schwerste, irreparable ökologische Schäden angerichtet.

    Egal, weil man ja so selten nach Norwegen kommt?

    Wie ist es mit dem Ökostrom aus Palmöl?

    Indonesien, Papua, Kolumbien, Zentralafrika sind ja auch weit genug weg, so dass man das ökologische Desaster nicht selber sehen muss.

    Beantwortet von Diokletian am 20.Mai 2010, 09:56
    • athi

      Den Strom nur noch dann zur Verfügung zu stellen, wenn er auch wirklich produziert wird-diese Idee...mehr

      athi am 30.Mai 2010, 07:54
    • mela

      Kannst ja mal dieses Papier hier durchlesen zum Thema Energiewende, als Inspiration: http://www....mehr

      mela am 27.Mai 2010, 18:30
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  • inaktiver User 41328

    Ich habe mir mehrere Jahre Gedanken zu diesem Thema gemacht und bin letztendlich bei EWS Schönau gelandet und sehr zufrieden mit dieser Entscheidung!
    Viele Grüße aus Westfalen

    Beantwortet von inaktiver User 41328 am 21.Mai 2010, 09:39
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