Gute Fragen
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Ist E10 noch eine Alternative oder praktisch tot an der Zapfsäule?
Kann man guten gewissen E10 tanken oder ist der Sprit schädlich für Motor und Umwelt? Ich habe lange nichts mehr zu dem Thema gehört. Vor einem Jahr wurde die Frage noch heiss diskutiert.
Gefragt von
Tankt von euch noch jemand E10? Vielleicht sogar mit der Begründung, dass biogene Kraftstoffe beigemischt werden?deejay
am 08.Juni 2012, 10:07 | 5 Antworten
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Die Quotenerfüllung ließe sich auf einem alternativen Wege umgehen. Demnach ist E10 bzw. der Biodiesel lediglich der Versuch, die Quote "direkt" in einem Mischprodukt zu realisieren (Hervorhebung von mir):
Beantwortet von Robinson am 12.Juni 2012, 12:04
http://de.wikipedia.org/wiki/Biokraftstoffquotengesetz
"Im Gesetz ist nicht festgelegt, in welcher Form der Anteil in den Markt genommen werden soll. Vielmehr ist jeder Unternehmer, der Kraftstoffe (Motorenbenzin oder Dieselkraftstoffe) in den Verkehr bringt, verpflichtet zu gewährleisten, dass die von ihm vertriebene Menge von Kraftstoffen den für das jeweilige Jahr gesetzlich vorgesehenen Prozentsatz an Biokraftstoffen enthält. Dies kann durch Beimischung bei den vertriebenen Mineralölprodukten erfolgen, aber auch durch GETRENNTEN Vertrieb der Biokraftstoffe, auch durch zu diesem Zweck beauftragte dritte Unternehmen.
Energieversorger, die Erdgastankstellen betreiben, eröffnet dies durch die Beimischung von regenerativ erzeugtem Bio-Erdgas eine neue Erlösquelle. Die so erzielte Bio-Quote kann an Mineralölunternehmen verkauft werden, die dadurch ihrer Verpflichtung zur Biobeimischung nachkommen können."
Im Ergebnis ein Quoten-Handel ähnlich dem Emmissionsrechtehandel mit CO2. Mit all seinen Vor- und Nachteilen.
E10 zu boykottieren könnte als sinnvoll erachtet werden, falls es
- die getrennte Bio-Erdgas tatsächlich fördern kann
- sowieso ein Ausstieg aus Benzin als Kraftstoff geplant ist (Übergangslösung)
Es reicht ja nicht zu sagen, das tanken wir nicht, sondern was soll die Alternative sein. Für Benzin-Motoren steht der Umstieg auf Auto-/Erdgas offen.
E10 verschlechtert womöglich ein ohnehin schlechtes Kraftstoff-Konzept. Bewirkt die E10-Einführung hingegen eine ABKEHR von Erdöl-Antrieben (mit dem Übergang von Bio-Gas angetriebenen Fahrzeugen) hätte E10 den Ausstieg schneller bewirkt, d.h. positive Folgewirkungen, als ursprünglich die Zielsetzung war, Benzin "umweltfreundlicher" zu machen mit dem Credo "Weiter so".
Gefragt ist tatsächlich der Verbrauchter, die Abstimmung per Zapfhahn ist mir richtig sympathisch. ;-)
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Ich tanke , sofern E 10 mind. 4 cent günstiger als normales Super ( E 5 ) ist , gelegentlich E 10 ( ca. bei jedem 3 / 4 mal.
Beantwortet von loselose am 08.Juni 2012, 22:22
Interessante info: http://www.fr-online.de/campus/-alles-panikmache-,4491992,8349584.html
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Zu " E 10 " gibts bereits eine lange Debatte hier http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/was-ist-eigentlich-e10-und-schadet-biosprit-meinem
Beantwortet von berniewa am 08.Juni 2012, 17:38
mit Infos / Meinungen zu verschiedenen Aspekten, von eher technischen (Motorschaden etc) bis hin zu eher ökologischen (bislang suboptimale Herstellungsweise etc)
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Ich habe schon des öfteren hin und her überlegt ABER das Risiko für den Motor und der Einsatz von Palmöl ist für mich das KO-Kriterium. Vermute mit den Langzeit-Kosten ist auch der Preisvorteil dahin...
Beantwortet von ben-g am 08.Juni 2012, 11:48
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Also bei manchen Modellen ist es kritisch für den Motor aber mehr weiß ich darübe rnicht. Aber für alle Fälle ist es furchtbar für die Umwelt und auf KEINEN Fall zu empfehlen! Für E10 werden jede Menge Monokulturen eingesetzt. Auch der Import von Palmöl (=Urwaldzerstörung) ist nicht ausgeschlossen. Ich tanke nie E10.
Beantwortet von Pardosa am 08.Juni 2012, 10:33
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