Gute Fragen
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Ist der WWF noch glaubwürdig?
Halloo
Gefragt von
folgender Artikel über den WWF
http://www.sueddeutsche.de/wissen/wdr-recherchen-ueber-den-world-wide-fund-for-nature-wwf-am-tisch-mit-monsanto-1.1111269
irrititiert mich doch ganz schön. Mir war bereits bekannt, dass der WWF ehr auf Kooperation statt Konfrontation setzt. Ich kann überhaupt nicht einschätzen, ob dieser Ansatz der richtige ist, wer weiß das schon - vielleicht ist es sogar gut, dass verschiedene Umweltorganisationen verschiedene Ansätze haben (vielleicht erreicht man mit Kooperation in manchen Fällen mehr).
Im Artikel wird allerdings sehr Bedenkliches erwähnt, z.B. die Zertifizierung von GVO-Soja oder ein Alibi-Urwald für zwei Orang Utans. Ist der WWF zu einer nur noch oberflächlich umweltorientierten industriehörigen Profitorganisation verkommen?
Danke für Eure Einschätzungen!mela
am 23.Juni 2011, 11:49 | 14 Antworten
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Weil es hier immer mal wieder auftaucht:
Beantwortet von Saaba am 10.Mai 2012, 16:09
Der WWF ist KEINE unabhängige Organisation, er wurde ursprünglich von einem Unternehmer gegründet und ist nach wie vor unter der Fuchtel von Unternehmen und arbeitet mit Unternehmen zusammen - die nun mal hauptsächlich "unternommen" werden, um Profit zu erwirtschaften. So gesehen sorgt der WWF mit einem grünen Anstrich für Unternehmen nur dafür, dass die Art der Profiterwirtschaftung in der Welt Akzeptanz finden soll.
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Hier der Vollständigkeit halber die Stellungnahme des WWF zum Film
Beantwortet von mela am 27.Juni 2011, 11:57
http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/der-pakt-mit-dem-panda-im-faktencheck/
ich muss sagen, an ein paar Stellen habe ich im Film schon das Gefühl, dass unfair dargestellt wird, z.B. (Bagatellbeispiel, aber fällt mir grade als erstes ein) wenn die Fotofallen negativ dargestellt werden (PR-Gag, "dem Tiger aber bringt das nichts" -> dass eine Umweltschutzorganisation auch PR macht um Spenden zu aquirieren ist doch erstens nicht verwerflich und zweitens völlig verbreitet).
Die Aussagen vom WWF (in der Stellungnahme), dass einzelne Funkionäre pro Gentechnik sind, dies aber nicht die Position von WWF Deutschland ist, ist dagegen disqualifizierend. Eine international tätige Organisation muss doch in solch wichtigen Punkten eine einheitliche Position haben - da kann nicht WWF Deutschland hierzulande Spenden gegen Gentechnik sammeln und WWF Argentinien pro Gentechnik arbeiten.-
VERGISS DEN WWF! NICHTS ALS GAUNER SEIT DER GRÜNDUNG IN 1961! Tierschutz? Umweltschutz? Mit Jäger...mehr
inaktiver User 14802 am 27.Juni 2011, 14:01
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Liebe Diskutierende,
Beantwortet von WWF_Deutschland am 08.Juli 2011, 17:34
In den vergangenen Wochen hat d. WWF-Team rund um die Uhr die Vorwürfe des Films "Der Pakt mit dem Panda" minutiös geprüft. Unser Ergebnis zum jetzigen Zeitpunkt: Dort, wo der Film den WWF konkret kritisiert, können wir falsche Behauptungen widerlegen.
Unsere Arbeit würden Euch sehr gerne am Montag, den 11.7. auf http://www.wwf.de/faktencheck vorstellen und gemeinsam mit Euch diskutieren.
So wollten wir z.B. absolut sicher gehen, dass die Bedrohung der Kanume nicht der Realität entspricht. Auch wenn die Aufnahmen aus „Der Pakt mit dem Panda“ mehrere Jahre alt waren, wollte der WWF sicher gehen, dass der Volksstamm weiterhin unbehelligt in dem ausgewiesenen Nationalpark lebt. Mitarbeiter des WWF Indonesien haben sich daher auf den Weg in den Wasur-Nationalpark auf Papua gemacht. Der Nationalpark ist glücklicherweise weiterhin intakt und keineswegs von einer Plantagenumwandlung betroffen. Mitarbeiter baten Häuptling Kasimirus um ein Gespräch, welches er uns gewährte. Hier geht es zum Video: http://bit.ly/oP2L8z
+++ Wer nicht weiß, worum es geht: diese Links sind hilfreich.+++
Es geht um diesen Film: http://bit.ly/mhHuFN
Hier sind unsere Gegenargumente: http://bit.ly/jwDA0g
Zum Diskussionstool auf unserer Webseite: http://bit.ly/mHvxbJ
Viele Grüße, der WWF
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Die Welt ist nicht schwarz ODER weiß.
Beantwortet von Umweltinvestor am 23.Juni 2011, 23:49 Alle Kommentare(2)
Letztlich ist der WWF von den größten Umweltverbänden derjenige, der mit Abstand die geringsten Hemmungen vor Kooperationen mit Konzernen hat.
Rückblickend auf 30 Jahre WWF-Kooperationsdiskussion gab es immer wieder Kooperationspartner, die umweltbewußten Menschen arg an der Sinnhaftigkeit der Kooperation (ver-) zweifeln lässt.
Ich tröste mich dann damit, das der WWF heute deutlich unwichtiger als x-andere Umweltverbände oder Umweltparteien ... ist, als er es noch vor 20 Jahren war. Vor 20-30 Jahren war der WWF ein Riese, heute ist er in der Wahrnehmung und Bedeutung wohl deutlich zurück gefallen.
Also: Nicht an WWF-Kooperation verzweifeln, sondern einfach mehr beim BUND, Nabu, Oroverde, Rettet den Regenwald, VCD, ADFC etc engagieren ....
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Ich messe den WWF an den Taten die er in meinem Land, also Österreich vollbringt und die sind sehr mager. Pandabär und Tiger gehören geschützt, das ja, aber ebenso Wachtelkönig und Luchs und Co. Mir liegen aus verständlichen Gründen die heimischen Tiere näher. Da passiert aber schon gar nix. Ich habe mehrmals, wegen Naturschutzverstössen in Niederösterreich urgiert, habe gespendet etc. Bekam aber nie eine Antwort, auch nicht auf tel. Anfragen. Sogar eine Patenschaft wurde mir vom Konto abgezogen, obwohl ich sie nie eingegsangen bin. Ich bin raus aus dem Verein.
Beantwortet von merlinambrosius am 26.März, 15:41
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Weil gute Fragen noch schneller verschwinden als Beiträge in den Gruppen, verlinke ich hier noch mal zu dem Gruppen-Beitrag von munichsunshine:
Beantwortet von lukita am 27.Juni 2011, 17:18
http://www.utopia.de/gruppen/wald-563/diskussion/wwf-betreibt-greenwashing-und-lobbying-fuer-monsantos-doku-196133
PS. Der Beitrag wurde übrigens in die "Wald"-Gruppe verschoben.
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Ich habe jetzt die aktuelle Diskussion nicht so verfolgt, weil ich zwei Tage offline war.
Beantwortet von Maria_L am 25.Juni 2011, 11:35
Aber glaubwürdig ist der WWF schon lange nicht mehr.
Schon 2009 haben 80 Umweltorganisationen einen Offenen Brief unterzeichnet gegen seine Zertifizierungs-Praktiken:
http://www.pro-regenwald.de/news/2009/11/27/80_Umweltorganisatio
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Der WWF war vom Anfang an nie Glaubwürdig! Bilderberg Gründer Prins Bernhard hat auch den WWF Gegründet ein PRO JAGD gegen WILDERER verein die sogar Menschen umbringen hat lassen nachweislich! Wie in der DOKU auch gezeigt wird!
Beantwortet von inaktiver User 14802 am 25.Juni 2011, 08:04
Es ist super zu sehen wie WWF Supporter alles GUT ZU REDEN VERSUCHEN!
The WWF has many Worldwide partnerships with major companies from the energy and agribusiness. Even genetically engineered soy from the chemical giant Monsanto has received the blessing of the Panda. Do these deals of the WWF with the industry help to save the last remaining intact Ecosystems of the world, or has it even accelerated their destruction? The documentary Pakt mit dem Panda will explore the mysteries of the WWF. It becomes a journey into the heart of the green empire and shattered the faith of the panda.
“With his Documentary about the WWF "Pakt mit dem Panda" Wilfried has created the best documentary i have ever seen about any NGO!
A masterpiece that reveals the TRUTH and nothing but the truth about the GREEN EMPIRE from the first Hunting oriented founding days until the GREENWASHING for all the industries who need a GREEN and CLEAN Image. From Fish to Soy from Wood to Palmoil! You can watch his Pakt mit dem Panda here: http://bit.ly/Paktmitdempanda
Or watch it on youtube http://www.youtube.com/watch?v=Jnqg12v4qJQ
English version: THE SILENCE OF PANDAS - Distributor: United Docs, Cologne: www.united-docs.com
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Danke für den Link, topist!
Beantwortet von inaktiver User 68919 am 23.Juni 2011, 18:05
Mich macht es wütend, wenn ich sehe, dass dort Regenwälder gerodet werden, damit wir "nachhaltiges Palmöl" bekommen und sich der WWF dafür auch noch brüstet. Gleichzeitig lobt diese Sprecherin den Erhalt von 80 Hektar Regenwald. Dann die Zusammenarbeit mit Monsanto und die daraus resultierenden Soja-Monokulturen.
Ich habe für den Erhalt der Tiger gespendet und bekomme seitdem stets Werbung für weitere Hilfsprojekte. Bedrohte Affen, Tiger, Elefanten, usw. - Wer spendet bei solchen Bildern denn nicht gerne?
Von mir sehen die jedenfalls kein Geld mehr. Verbrecher sind das!
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Gestern gabs einen Film im Ersten über die Machenschaften des WWF. Ja, das öffentlich rechtliche Fernsehen hat eben doch seine Qualitäten:
Beantwortet von topist am 23.Juni 2011, 13:40
http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage---dokumentation/7495082_der-pakt-mit-dem-panda--was-uns-der-wwf-verschweigt
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