Gute Fragen
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Wir haben Bloggern nie Honorar für positive Berichterstattung angeboten. Wer über uns berichtet, tut dies freiwillig und unbezahlt, positiv oder negativ. Wenn wir Werbung schalten, ist diese als solche gekennzeichnet, sofern es in unserem Einflussbereich liegt und macht uns als Absender deutlich.
Selbiges ist geschehen, als wir das Video „Prima-Klima-Kanzlerin“ Bloggern gegen Bezahlung zur Veröffentlichung auf Blogs angeboten haben.
Das Angebot bezahlter Werbung per Klick auf ein Video ist im Internet ein gängiges Modell. Genau wie im Printbereich müssen dabei Absender und Werbecharakter erkennbar sein. Dass der Absender in unserem Video deutlich wird, dafür haben wir Sorge getragen: der Clip selbst ist eindeutig mit ENTEGA gebrandet.
Dass der Blogger das Video auf seiner Website als Werbung kennzeichnet, ist zwingend, aber seine Aufgabe als Herausgeber, nicht die des Absenders. Im Rahmen des Angebots weist die Vermarktungsagentur Ebuzzing in ihrem Verhaltenskodex auch explizit darauf hin, dass der Blogger solche Beiträge als gesponserte Werbeleistung kennzeichnen muss. Geschieht dies nicht, ist dies durchaus kritisch und intransparent, das sehen wir genauso.
Der Vorwurf, dass wir oder die von uns beauftragte Agentur Ebuzzing es zur Bedingung gemacht haben, die Videopräsentation redaktionell einzubetten, entbehrt jedoch jeglicher Grundlage. Derartige Bedingungen oder Anforderungen sind von uns zu keiner Zeit an die Blogger gestellt worden. Wenn ein Blogger das Video in redaktionelle Kontexte eingebunden hat, so war dies seine freie Entscheidung. Viele haben dies auch nicht getan. Das Briefing enthielt lediglich technische Details zum Clip und keine Hinweise oder Aussicht auf ein Honorar für positive Berichterstattung.
Wir hoffen, für eine klare Faktenlage gesorgt zu haben.
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