Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Gute Fragen

Alles zum Thema: Geld & Wirtschaft
  • Mario_Sedlak

    Habt ihr mitbekommen, dass Klimaretter.info in Not geraten ist?

    Das "Magazin zur Klima- und Energiewende", welches u. a. einen lesenswerten Klimalügendetektor veröffentlicht, bittet um Spenden - sonst droht das Aus. Das ist insbesondere für jene Utopisten interessant, die meinen, eine "solidarische Wirtschaft ohne Geld" wäre möglich.

    http://www.klimaretter.info/klimaretter-info-retten-7

    Gefragt von
    Mario_Sedlak
    am 03.Mai 2012, 20:45 | 4 Antworten

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  • Hannilein

    Auch ich kannte das bisher nicht - musste dort aber eben erfahren, dass der nächste Solar-Anbieter (einer meiner Lieferanten) in Bedrängnis ist.

    Es ist wie bei allem - wenn immer mehr sich ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen (Parteien, Verbände, Zeitschriften, Internet-Plattformen, Firmen, ...) und dann auch noch davon leben wollen, bleibt halt immer wenig dafür übrig.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum es zig Umwelt-Verbände oder ähnliches geben muss.

    Vielfalt und Spezialisierung sind schön und gut, wenn darunter aber das Potential leidet, bringt es nach dem Exitus auch nichts mehr...

    Beantwortet von Hannilein am 14.Mai 2012, 09:47
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  • inaktiver User 89449

    Der Wink ist denke ich sehr schnell dem möglichen Ziel zuzuordnen - oder hat sich schon jemals jemand gefragt wie Utopia leben kann. Die Stiftung ist es jedenfalls nicht, welch das ideologische Unternehmen trägt.

    Beantwortet von inaktiver User 89449 am 09.Mai 2012, 10:30
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  • Robinson

    Wir bezahlen das Abo vom Greenpeace Magazin, das ist werbefrei, sein Geld wert, hat einen immer lesenswerten Lügendetektor. Cross-Site-Scripting auf flattr.com brauche ich auch nicht.

    Ich glaube, mit deinem Link war ich das erste Mal auf klimaretter.info. Ist das schlimm ?

    Beantwortet von Robinson am 03.Mai 2012, 21:44
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  • berniewa

    Danke für den indirekten Hinweis. Gibt gleich einen 'Daumen' von mir. Antwort: Ja, hab es am Rande mitbekommen, aber nicht im Detail

    Auf wen sich die Nebenbemerkung mit dem Geld bezieht, weiß ich zwar nicht, aber dazu allgemein: Geld schlecht zu finden ist meistens ein Kurzschluss. Küchenmesser können auch missbraucht werden, sind aber ggf. trotzdem praktisch. Ungerechtigkeit gab es davon abgesehen schon lange vor Existenz von Geld (als noch z.B. Fische gegen Beeren getauscht wurden u.s.w.). Freilich haben so manche Effekte des Tauschprinzips sich durch heutige Finanzwirtschaft und andere Faktoren quasi potenziert. Eine Abschaffung von Geld zu fordern ist alllerdings trotzdem bis auf Weiteres nicht besonders klug, denke ich.

    Eine viel weniger weit gehende 'Forderung' wie die Abschaffung von Zinsen oder zumindest von Zinseszinsen wäre dagegen schon durchaus überlegenswert, wenn auch ebenfalls bis auf Weiteres recht unrealistisch (und das obwohl ein Großteil z.B. der heutigen Staats- und Privat-Verschuldung 'bloße' Zins-Lasten sind und ein tatsächlich gigantisches und weiter wachsendes Problem - zu dessen Entschärfung Maßnahmen gehören könnten wie z.B. eine hohe Besteuerung hoher Kapitalvermögen und/oder hohe Besteuerung hoher Erbschaften - so dass quasi ein Großteil der Zinsgewinne (die sich direkt oder indirekt in diesen Mega-Vermögen ansammeln) wieder einer demokratischeren Kontrolle zugeführt würde - soweit (bzw in dem Maße wie) die jeweiligen Staaten, Kommunen etc. demokratisch sind),

    ... und mit "hoch" meine ich nicht solche geradezu lächerlichen Vorschläge wie jüngst aus den Reihen der SPD beispielsweise. Das sind wohl eher Versuche, von der Linkspartei (ehem. WASG und PDS) viell. ein paar Stimmen zurückzuholen. Nein, "hoch" wäre etwas anderes (und es müsste dabei natürlich jegliche Art von Vermögen herangezogen werden, nicht nur Geldvermögen ...), naja, soviel nur zum Thema Geld und solidarische Ökonomie ...

    Beantwortet von berniewa am 03.Mai 2012, 21:40
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