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  • Heide

    Gibt es zuverlässige Umfrageergebnisse zum Anteil der LOHAS-Konsumentengruppe (Lebenstil für Gesundheit und Nachhaltigkeit) in Deutschland ?

    Vielleicht hat jemand Erfahrung in diesem Bereich und kann mir ein paar Zahlen nennen?
    Danke Heide

    Gefragt von
    Heide
    am 26.Juli 2012, 17:52 | 2 Antworten

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  • Maria_L

    Hier ist ein Interview zum Thema, warum es d i e LOHAS als Zielgruppe eigentlich gar nicht gibt.
    Zwar ist das aus der Schweiz, dürfte aber auch für DE gelten.
    http://www.nachhaltigkeit.org/200903021341/mensch-gesellschaft/interviews/gruener-genuss

    Da die Definition wer nun ein LOHA ist oder nicht, so schwierig ist, kann es folglich kaum zuverlässige Zahlen geben.

    Natürlich wird trotzdem immer wieder versucht, diese Zahlen zu ermitteln.
    Hier geht man von 12-30% aus:
    http://zoibrina.wordpress.com/2011/02/11/die-zielgruppe-der-lohas/
    Und das sind Zahlen, die ich immer wieder lese.

    Nur was sagt das genau aus?
    Ich denke der Begriff LOHAS ist zu schwammig, wenn man z.B. das Potential einer Zielgruppe für einen Business-Plan oder dgl. bestimmen möchte.

    Beantwortet von Maria_L am 26.Juli 2012, 18:44
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  • berniewa

    Wüsste ich auch gern.

    Allerdings würde ich zugleich sehr genau wissen wollen, wie die Ergebnisse wirklich zustanden gekommen sind und was genau sie aussagen

    Zum Beispiel ist ja eine Abgrenzung, was dazu gehört, gar nicht trivial. Dies unter anderem, weil "Nachhaltigkeit" in heute üblicher Bedeutung eigtl sozusagen 2 Ebenen hat, eine soziale und eine ökologische (obwohl beide vielfach zusammenhängen),

    konkret z.B. Manche Leute sehen primär auf Biosiegel, manche primär auf soziale Nachhaltigkeitssiegel (z.B. Fairtrade Siegel), was nicht dasselbe ist. (und leider nur wenige achten auf Beides; wobei nach meiner Erfahrung 'fairtrade' Leute fast immer auch auf "bio" achten, aber nicht umgekehrt; es also viele gibt, die - v.a. wegen der eigenen Gesundheit - auf 'bio' Kriterien achten, aber wenig auf die sozialen / humanen Herstellungsbedingungen -- zugleich meine ich in den letzten Jahren auch da eine Veränderung zu sehen, dass Letztgenanntes zum Glück auch stärker bewusst wird)

    Beantwortet von berniewa am 26.Juli 2012, 18:36
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