Frage an tegut...
Gibt es Quersubventionierung zwischen Bioprodukten und "Kleinster Preis"-Produkten?
Sehr geehrtes tegut.. Team,
Sie sind als bekennender Misch-Anbieter am Markt unterwegs und bieten neben dem Bio-Sortiment auch ein Sortiment "kleinster Preis" an.
Dabei taucht für mich die Frage auf, wie diese Kampfpreise zustande kommen.
Werden die Sachen so billig eingekauft? Oder wird Kampfpreissortiment von den Bioprodukten und den Normalprodukten quersubventioniert?
Konkretes Beispiel: Gerade an der Bedientheke ists anschaulich. Der Bedienservice muss ja irgendwie finanziert werden. 100g Schweinekotelett kostet hier Bio 1,79 Euro, im "kleinster Preis"-Segment 0,59 Euro je 100g. Zahle ich beim Biokauf für die gleiche Menge Kotelett den gleichen Betrag für den Bedienservice wie ein Discountpreiskäufer? Oder wird der Service prozentual auf den Umsatz aufgeschlagen, so dass ich beim Biokauf den dreifachen Servicebetrag bezahle?
Das ist mir wichtig, da ich mit meinem Einkauf die Billigfleischproduktion nicht unterstützen möchte.
mit freundlichem Gruß,
mela
mela
am 12.März 2012, 16:59Nur tegut... kann diese Frage beantworten.
Antwort von tegut...
Sehr geehrte Mela,
vielen Dank für Ihren Beitrag.
Nach Rücksprache mit dem Leiter unseres Rohstoffmanagements können wir Ihnen versichern, dass es keine Quersubventionierung zwischen Bio-Produkten und kleinster Preis-Produkten gibt. Unsere Kalkulation beruht auf einer reinen Produktkalkulation.
Bei Fleisch gehen wir zum Beispiel wie folgt vor: Markenartikel werden auf Grundlage der handwerklichen Verarbeitung kalkuliert. Im Segment „kleinster Preis" kaufen wir Teilstücke zu, welche wir gegebenenfalls noch auf unseren Zuschnitt für die Märkte anpassen und direkt an die Märkte abgegeben. So entstehen nur geringe Verarbeitungskosten und es bedarf keiner Quersubventionierung.
Mit freundlichen Grüßen
tegut... Marktorientierung
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