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FRoSTA AG

Frage an FRoSTA AG

Diverse Fragen zu Rückständen, Verarbeitung und Kühlversand

Ich wollte eigentlich mit meinen Fragen warten, bis die Testphase rum ist.
Aber da ich nicht weiß, wann das der Fall ist, stelle ich die Fragen doch lieber gleich.

1. 2006 wurden einige Produkte von FROSTA bei Ökotest schlecht bewertet, weil die Grenzwerte für einige Pestizide stark überschritten waren. Wie stellen Sie sicher, daß das nicht mehr vorkommt?
In dem Zusammenhang würde mich natürlich auch eine Antwort auf die Frage von Robinson zu Produkten aus kontrolliertem Bioanbau brennend interessieren.

2. Im Zusammenhang mit C02-Einsparung heißt es hier
http://www.frosta.de/nachhaltigkeit/co2-werte-beim-selberkochen/
"In aller Ruhe, das heißt per Schiff oder LKW aber nicht mit dem Flugzeug, kann das tiefgefrorene Gemüse zur weiteren Verarbeitung transportiert werden. "
Wie funktioniert das bei den Fertiggerichten, wenn das Gemüse vor der Verarbeitung bereits gefroren transportiert wird?
Wird es für die Verarbeitung zu den Gerichten erst wieder aufgetaut und dann wieder gefroren?

3. Viele Tester vermelden, daß die Produkte angetaut ankommen.
Ich habe selbst schon Lebensmittel per Post versendet und weiß, daß seitens der Versand-Dienstleister eine verspätete Zustellung nicht immer vermeidbar ist.
Aus Versand-Kostengründen läge es ja nahe, mehrere Pakete liefern zu lassen und einen Teil wieder einzugefrieren.
Aber wenn die Produkte angetaut waren, kann man das ja eigentlich nicht riskieren.
Woher weiß ich als Verbraucher, ob die Produkte noch unbedenklich eingefroren werden können oder sofort verbraucht werden können?

3. Hier http://www.frosta.de/nachhaltigkeit/lieferanten/ steht
"Allerdings enthält unser Hähnchenfleisch Palmöl. Dies akzeptieren wir nur, weil Palmöl im Produktionsland Asien das traditionell verwendete Öl ist und dort angebaut wird.
Bedeutet das, daß das Hähnchenfleisch aus Asien importiert wird?

Gefragt von
Maria_L
am 14.Oktober 2012, 19:50

Nur FRoSTA AG kann diese Frage beantworten.

Antwort von FRoSTA AG

Liebe Maria L, herzlichen Dank für die interessanten Fragen. Wir gehen mal der Reihe nach vor:

1. Wir haben im Hause FRoSTA eine eigene Qualitätssicherung. Diese nimmt Proben aller eingehenden Rohwaren und untersucht diese ganz genau im Bezug auf Petizidbelastung, Schadstoff- und Keimbelastung. Nur mikrobiologisch einwandfreie Rohwaren werden in den FRoSTA Produkten verarbeitet.
Viele Gemüsesorten (z.B. Spinat, Erbsen, Bohnen) und die FRoSTA Kräuter stammen übrigens aus unseren eigenen Werken Elbtal und Rheintal. Die Gemüse wachsen dort saisonal angepasst im Freiland, so dass wir die Gabe von Pflanzenschutzmitteln minimal halten können.

Robinsons Frage haben wir bereits beantwortet.

2. Es ist nicht notwendig, die einzelnen Zutaten vor Verarbeitung noch einmal aufzutauen. Sie werden einzeln abgefüllt und tiefgefroren in die jeweilige Mischung gegeben.

3. Ein deutliches Zeichen dafür, dass Produkte angetaut waren, sind kleine Eiskristalle, die sich zwischen den einzelnen Zutaten bilden- eine Art "Schnee". Es können auch richtig harte Eisblöcke entstehen, wenn man das angetaute Produkt wieder einfriert. Das ist auf das ausgetretene Wasser zurückzuführen. Produkte mit Fisch und Fleisch sollten dann nicht mehr verzehrt werden. Ein leichtes Antauen ist in der Regel aber unproblematisch und auch mit einkalkuliert, weil die meisten Gerichte nach dem Einkaufen ja auch erstmal nach Hause gebracht werden müssen und dabei zwangsweise etwas antauen. In unseren Produkttester-Paketen befindet sich Trockeneis. Diese halten den Inhalt der Pakete etwa 72 Stunden lang kühl. Solange die Ware nicht vollkommen aufgetaut ist, brauchen sich unsere Tester also keine Gedanken machen:-)

4. Das stimmt. Unser Geschäftsführer hat über dieses Thema einen Blogbeitrag geschrieben, den wir an dieser Stelle einfach mal verlinken:

http://www.frostablog.de/produktion-und-anbau/biohuhn

Wir hoffen, dass wir alle Fragen zufriedenstellend beantworten konnten!

Herzliche Grüße vom FRoSTA Team

Antwort von FRoSTA AG am 15.Oktober 2012, 12:36 Auf die Frage „Diverse Fragen zu Rückständen, Verarbeitung und Kühlversand“ von Maria_L am 14.Oktober 2012, 19:50

Kommentare zu dieser Antwort (3)   Antwort abonnieren

  • In ihrem frostablog Produktion erwähnten Sie: "...da eh das Sojafutter aus Thailand oder Südamerika kommt, ..." i
    -Ist überhaupt gewährleistet, dass dieses Futter ohne Gentechnik angebaut wird?
    -Wenn Futter aus Südamerika kommt, aber das Huhn damit in Thailand gefüttert wird und dann nach Deutschland eingeführt, ist der CO2- Footprint innerhalb dieser Kette nicht immens? Gegenüber einem Huhn, in Europa unter Bio-Richtlinien gehalten?
    -Das Futter für Bio-Hühner besteht vor allem aus Getreide, Eiweißpflanzen (Ackerbohnen, Erbsen, Sojabohnen, Lupinen) und Ölsaaten (Raps, Sonnenblumen, Lein-samen, Kürbiskerne). Im Auslauf finden die Tiere zusätzlich Gräser, Kräuter, Samen, Früchte, Insekten und Regenwürmer.
    Könnte man in Europa Hühner unter Bio-Richtlinien ohne Sojapflanzen nicht auch billig halten wenn man die Sojafütterung und viele Zwischenhändler weglässt?

    Kommentiert von gruenebine am 15.Oktober 2012, 14:49
  • Noch eine Ergänzung: Bio-Hühner laut Richtlinie haben einen Auslauf von 4m², sie schreiben, in Thailand sind 2m² gewährleistet. Kann man diese Hühner denn als Bio-Hühner bezeichnen?
    Unter geringerem Auslauf können wohl auch hier billigere Hühner produziert werden? Immerhin ist ja auch hier der Preis für konventionelle Hühner sehr gering!

    Kommentiert von gruenebine am 15.Oktober 2012, 15:01
  • Hallo gruenebine, einmal der Reihe nach:

    -Wir stellen durch unsere Lieferanten sicher, dass sämtliche eingesetzten Rohstoffe und Zutaten in unseren FRoSTA Gerichten nicht aus GVO-Quellen stammen (GVO=gentechnisch veränderte Organismen). Zudem garantieren uns die Lieferanten gentechnikfreies Futter im gesetzlichen Rahmen (das bedeutet: Im höchsten Fall ein Anteil vom 0,9 % gentechnisch verändertem Futter, siehe Bestimmungen im Lebensmittelkennzeichnungsgesetz)
    - Wahrscheinlich wäre der CO2-Fußabdruck geringer, wenn wir deutsches Bio-Hühnerfleisch einsetzen würden. Das ist leider aus Kostengründen (noch) nicht möglich. Wir werden unsere Bemühungen, CO2 zu sparen, jedoch weiter ausbauen. Was wir dafür bereits tun, steht hier: http://www.frosta.de/nachhaltigkeit/umweltschutz/
    - Wir haben uns intensiv mit dem Thema Bio-Hühnerfleisch beschäftigt. Im Moment gibt es leider keine Möglichkeit, Bio Hühnerfleisch so kostengünstig einzukaufen, dass wir unsere Gerichte weiterhin für unter 5 Euro anbieten können. Aber wir bleiben an dem Thema natürlich dran. Denn Bio-Fleisch passt einfach zu FRoSTA.

    Viele Grüße vom FRoSTA Team

    Kommentiert von FRoSTA AG am 16.Oktober 2012, 17:01

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