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  • kaykay

    Dielenboden bei Hausstauballergie?

    Ich ziehe bald in eine Wohnung, in der in einem Zimmer noch Teppichboden liegt. Auch wegen meiner Hausstauballergie möchte ich da noch einen anderen Boden verlegen. Die Vermieterin ist bereit, die Kosten für Laminat oder Holzdielen zu tragen. Rein optisch und auch wegen des Raumklimas (und weil im Laminat oft ja auch alle möglichen Klebstoffe etc. zu finden sind) tendiere ich zu Holzdielen (Nut und Feder), dich ich dann noch ölen würde. Die Frage, die ich mir allerdings stelle, ist: Ist Dielenboden wegen der Zwischenräume zwischen den einzelnen Dielen bei einer Hausstauballergie ungeeignet? In den Zwischenräumen sammelt sich mit der Zeit ja dann doch leicht so einiges an, selbst bei konsequentem Staubsaugen, oder?
    Würde mich über Meinungen und Erfahrungen freuen!
    Danke im Voraus.... :)

    Gefragt von
    kaykay
    am 01.August 2012, 08:07 | 3 Antworten

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  • Christian Silberhorn

    Ich würde Dielenboden immer vorziehen. Es geht nichts über natürlich Oberflächen. Auch in Bezug auf Hausstauballergie. Hier zählt vor allem die antistatische Eigenschaft von Holz.

    Aber Hausstauballergie ist keine Allergie gegen den Hausstaub, sondern gegen die Exkremente der hausstaubmilbe, die sich vom Hausstaub ernährt. Um hier Abhilfe oder Verbesserungen zu erreichen sollte das gesamte Wohnumfeld, also auch Dekostoffe, Matratzen, Polstergarnituren etc. angepasst werden.
    Was nur wenige wissen: Die Hausstaubmilbe verträgt keine häufigen Luftwechsel. Will man also eine dauerhafte Lösung, kommt man um eine ständige Lüftung nicht herum. Das geht nicht mit Fensterlüftung. Es geht mit einer Lüfungsanlage, die in einem Neubau einigermaßen leicht zu realisieren ist. Es gibt aber auch Lösungen (dezentrale Lüftungsanlagen) zum Nachrüsten, auch welche mit Wärmerückgewinnung. Diese Nachrüstlösungen werden meist in der Fensterbrüstung installiert.

    Beste Grüße und gute Besserung!

    Beantwortet von Christian Silberhorn am 01.August 2012, 13:16
    • kaykay

      Komischer(oder eher: glücklicher)weise habe ich sonst keine ernsthaften Allergien.... Dass die...mehr

      kaykay am 01.August 2012, 15:41
    • Hannilein

      Ein dünneres Fertigparkett aus Holz oder Kork kann genauso natürliche Oberflächen haben, ist aber...mehr

      Hannilein am 01.August 2012, 14:27
    Alle Kommentare(2) Antwort kommentieren
  • Hannilein

    Echte Dielen haben eine Aufbauhöhe von 18 mm (+ Trittschallunterlage) und viel mehr und bei Nut-Feder auch gerne leichte "Zwischenräume". In einer Mietwohnung müssten dann Türen sicherlich angepasst werden. Ob da die Vermieterin mitspielt?

    Ein sogenanntes Fertigparkett (Holz, Kork, Lino,...) dagegen hat nur ca. 12 mm Höhe (inkl. Trittschalldämmung), wird heute leimlos und einfach schwimmend mit Klick-Technik DICHT an DICHT verlegt - keine Chance für Staub oder Feuchtigkeit - und passt damit oft unter Türen. Die Oberflächen können glatt sein (Lino), aber auch offenporig oder lackiert (Holz, Kork,...)

    Nimmt man nicht gerade das billigste Baumarkt-Produkt, sondern eher ökologisch ausgerichtete Hersteller (z.B. Zipse) liegen evtl. Ausgasungen aus dem Material im zu vernachlässigenden Bereich, weil keine oder nur unbedenkliche Kleber und Zusätze verwendet werden. Natürliche Ausgasung ist unvermeidbar.

    http://www.oeko-energie.de/produkte/oeko-baustoffe/oeko-bodenbelaege/index.php

    Beantwortet von Hannilein am 01.August 2012, 09:47
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  • Robinson

    Ich rate zu Holz, die "Zwischenräume" werden i.d.R. fachmännisch mit Oberflächenschutz verschlossen. Bei der Benutzung (nach Jahren) öffnen sich diese jedoch wieder, d.h. bei wirklicher starker Allergie kann schneller eine Nachbehandlung erforderlich werden.

    Statt Staubsaugen natürlich feucht wischen, das bindet den Staub und darauf muss die Holzbehandlung ausgelegt sein. Oder sogar der Holzbelag, i.d.R. ist Parkett die bessere Wahl, weil bei ebenem Unterboden und guter Verlegearbeit keine "Ritzen" entstehen, auch nicht langer Benutzung. Bei Dielen gibt es sehr unterschiedliche Strukturen in der Oberfläche. Geklebter Parkett kann Jahrzehnte halten und wird wie Dielen ggf. abgeschliffen. Für Vermieter ist diese Perspektive keineswegs uninteressant, weil die Kosten langfristig kalkuliert werden müssen.

    Was hast du denn für einen Staubsauger, dass du damit bisher zurecht kommst ?

    Beantwortet von Robinson am 01.August 2012, 09:02
    • kaykay

      Danke für deine Meinung! Habe einen uralten Staubsauger, den ich von meiner Oma geerbt habe........mehr

      kaykay am 01.August 2012, 15:45
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