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Biobaumwolle von C&A
Ab und zu kaufe ich mal ein Biobaumwollteil aus der Lingerieabteilung von C&A.
Gefragt von
Biobaumwolle steht auf dem Preisschild. Nach dem Waschen und beim näheren Hinsehen gibt es jedoch keinen Hinweis mehr auf Biobaumwolle - auf dem Wäscheetikett steht nur: 100% Cotton
Bei anderen Herstellern ist auch auf den Wäscheetiketten zu erkennen, dass es sich um Biobaumwolle handelt. Warum nicht bei C&A?Wilma
am 11.Dezember 2011, 17:18 | 2 Antworten
Antworten (2)
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Ohne GOT-Siegel, auch auf dem Shirt, wäre ich da sehr skeptisch, obwohl C&A ja mal erklärt hatte, sie würden in Zukunft ausschließlich mit Bio-Baumwolle produzieren. Aber wie gesagt, warum steht da bis heute kein Siegel drauf?
Beantwortet von emmaradio am 11.Dezember 2011, 17:31 Alle Kommentare(3)
http://www.utopia.de/produktguide/siegel/global-organic-textile-standard-57
http://www.utopia.de/ratgeber/tipp-des-tages-gute-kleidung-bio-baumwolle-gots-siegel?all=
Zur Vertrauenswürdigkeit von C&A im Zusammenhang mit Bio-aumwolle: http://www.utopia.de/magazin/moderiese-mit-sinn-fuer-verantwortung-cunda-auf-dem-pruefstand-nachhaltig?all=
Insgsamt denke ich, dass die Bemühungen des Unternehmens C&A, genauso wie bei H&M, reine Lippenbekenntnisse bleiben. An der einen Stelle setzen sie zwar mal eine ganze nette Maßnahme um, an anderer Stelle ignorieren sie dann aber wieder rigoros soziale und ökogische Standards. Nachhaltig gibt's halt einfach nicht zum Niedrigstpreis. Der (viel zu geringe) Aufpreis für ein solches Bio-Shirt von C&A ist m.M. dann nur rausgeschmissenes Geld und unterstützt auch noch genau die Falschen.
Die Aussage von C&A im oben verlinkten Text "wir meinen Biobaumwolle kann nur ein Erfolg werden, wenn sie massenmarktkompatibel ist – sie muss preiswert sein und darf nicht in der Nische bleiben.“ halte ich für sehr irreführend, in Anbetracht der Tatsache, dass wir alle miteinander ganz sicher viel zu viele Klamotten im Schrank haben (mich eingeschlossen). Da sollten wir lieber umverteilen statt bis in alle Ewigkeit billig weiter Masse zu produzieren. Es gibt keine Kleidungsnot. Aber es gibt unterbezahle NäherInnen, die von ihrem Einkommen nicht leben können und FärberInnen, die an Vergiftungen sterben.
Mehr gute Infos rund um die Wäsche und viel Mitmachaktionen gibt's hier: http://www.saubere-kleidung.de/
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schau mal hier_
Beantwortet von Bada am 12.Dezember 2011, 13:05
http://konsumpf.de/?p=7435
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Und noch zur Ergänzung, hier sind bereits zahlreiche alternative Modehersteller gesammelt worden....mehr
emmaradio am 11.Dezember 2011, 18:12Ich finde es auch gut, wenn sich diese "Nische" in der Breite durchsetzen würde. Nur glaube ich...mehr
emmaradio am 11.Dezember 2011, 18:05