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Frage an Trigema

Bezieht Trigema echten Ökostrom?

von einem Anbieter, der von www.atomausstieg-selber-machen.de empfohlen wird und nachweislich ohne Strom aus RECS-Zertifikaten arbeitet und nicht mit der Kohle oder Atomindustrie verknüpft ist?

Freundliche Grüße an das Trigema-Team - Bada

Gefragt von
Bada
am 04.Dezember 2012, 16:27

Nur Trigema kann diese Frage beantworten.

Antwort von Trigema

Ja, wir haben auf 6.000 m" eine Photovoltaik, über die wir Solarstrom erzeugen.

Außerdem produzieren wir unseren Strom auch über eine eigene Turbine, mit Kraft-Wärme-Kopplung.

Antwort von Trigema am 04.Dezember 2012, 16:35 Auf die Frage „Bezieht Trigema echten Ökostrom?“ von Bada am 04.Dezember 2012, 16:27

Kommentare zu dieser Antwort (13)   Antwort abonnieren

  • DANKE, für die schnell und umfassende Auskunft :-))

    Kommentiert von Bada am 04.Dezember 2012, 16:39
  • Gern geschehen. :-)

    Kommentiert von Trigema am 04.Dezember 2012, 16:41
  • ... und danke für den beeindruckenden Inhalt der Antwort!

    Kommentiert von Martin Tillich am 04.Dezember 2012, 16:42
  • Wir tun unser bestes! ;-)

    Kommentiert von Trigema am 04.Dezember 2012, 16:45
  • Hmm sorry wenn ich da etwas nachhake, mich würde trotzdem interessieren, ob ihr als Stromanbieter einen ökologischen gewählt habt. Denn im Inselnetz wird Trigema ja sicherlich nicht betrieben.
    Das heißt, irgendeinen Stromversorger muss es ja geben, trotz Selbstversorgeranteil.
    Und der PV-Strom wird ja vermutlich auch per EEG ans Netz verkauft, aber trotzdem natürlich super, dass Ihr eine so große Anlage gebaut habt (ist sie auf dem Dach?)
    Auch KWK-Nutzung ist super, Daumen hoch :)

    Kommentiert von mela am 06.Dezember 2012, 17:15
  • Kein Problem. :-)

    Also in der Regel erzeugen wir viel mehr Strom, als wir verbrauchen. D.h. wir erzeugen pro Jahr 6.500.000 kWh und speisen davon ca. 2.000.000 kWh ins Netz ein. Natürlich betreiben wir aber kein Inselnetz, da dies zu riskant wäre, wenn es Peaks gäbe, die wir nicht decken könnten. Und in der Tat kann das durchaus mal vorkommen. Aber der Anteil ist sehr gering, bei ca. 2,7%. Wir arbeiten hierbei mit ENBW zusammen.

    Und ja die Anlage ist auf dem Dach.

    Ansonsten, besten Dank. :-)

    Kommentiert von Trigema am 06.Dezember 2012, 17:50
  • Super das in der Regel mehr Strom produziert als verbraucht wird - wenn das mal jeder so machen würde...

    Wie wäre es denn außerdem mit einem Ökostromanbieter wie Greenpeace Energy, Naturstrom, Lichtblick, EWS oder ähnlichen statt EnBW?
    So viel teurer kann das die Produkte ja nicht machen?!?

    Kommentiert von Umwelthandbuch-Stuttgart am 07.Dezember 2012, 11:23
  • Ja, wäre ggf. ein Ansazt. Man kann es aber auch anders sehen. Und zwar, da wir natürlich fast ein Drittel unseres Stroms einspeisen, ist es ja im Prinziip egal, mit wem wir da zusammenarbeiten. Denn der nachhaltige Strom stammt ja von uns. :-)

    Kommentiert von Trigema am 07.Dezember 2012, 15:14
  • Liebes Trigema-Team,
    Da muss ich euch leider widersprechen :

    Grüner Strom zu einem echten grünen Anbieter, das passt noch viel besser! :-))

    Kommentiert von Bada am 07.Dezember 2012, 15:20
  • Liebes Trigema-Team,
    Selbst 2,7% sind bei einem Unternehmen im produzierenden Bereich sicherlich mehr als nur der Strombedarf von ein paar Haushalten. Da schon jeder einzelne Haushalt einen Unterschied macht, wenn er sein Geld nicht mehr den Atomstromkonzernen zukommen lässt, denke ich, es ist im Prinzip (und in der Realität) überhaupt nicht egal, woher Sie Ihren (wenigen) Fremdstrom beziehen!
    Ich möchte Sie hiermit auffordern, dringend über einen Anbieterwechsel nachzudenken, der den Anforderungen an einen nachhaltigen Umgang mit der Natur und eine nachhaltige Energieerzeugung entspricht!

    Die bereits erwähnten Anbieter Greenpeace Energy, Naturstrom, Lichtblick und EWS möchte ich noch um Polarstern Energie ergänzen.

    Besten Dank & freundliche Grüße

    Kommentiert von Snowboarder1 am 07.Dezember 2012, 19:13
  • Respekt, dezentraler gehts nicht mehr und es funktioniert!

    Kommentiert von schwarze_emma am 09.Dezember 2012, 08:14
  • Hallo Bada, hallo Snowboarder1

    Ja, man muss dazu sagen , dass wir aufgrund unserer Firmenphilosophie auch ein wenig den lokalen Unternehmen verbunden sind. Und die sitzen eben bei uns im Nachtbarsort.

    Ferner, wenn wir insgeamt 2.000.000 kWh aus eigens produziertem Strom ins Netz einspeisen und im gleichen Zeitraum lediglich knapp 176.000 kWh beziehen, kann man natürlich auch argumentieren, dass wir ja im Prinzip komplett Selbsversorger sind und sogar noch was übrig bleibt. ;-)

    Trotzdem werden wir das Thema mal näher beleuchten. Ein Vergleich kann ja nicht schaden.

    Viele Grüße

    TRIGEMA-Online-Team

    Kommentiert von Trigema am 10.Dezember 2012, 11:22
  • Liebes TRIGEMA-Online-Team,

    leider kann ich Ihre Argumentation nicht nachvollziehen.

    Sie sagen, Sie wären aufgrund der räumlichen Nähe mit dem Atomstromerzeuger EnBW verbunden, da Sie auf lokale Unternehmen setzen. Nun befindet sich Ihr Stammwerk meiner Information zur Folge in Burladingen. Die EnBW hat ihren Sitz in Karlsruhe. Das sind etwa 140 Kilometer.
    Für mich ist das kein nachvollziehbarer Grund, weshalb Sie die EnBW als Empfänger Ihrer Stromkosten auserwählt haben; handelt es sich dabei doch bekanntermaßen um ein Unternehmen, dessen primäres Bestreben nicht eine nachhaltige, umweltfreundliche und zukunftsfähige Energieversorgung ist.

    Weiter zu Ihrem selbst produzierten Strom: Woher haben stammen denn die Module Ihrer Anlage? Hoffentlich wurde dort auch gemäß der Firmenphilosophie die einheimische Produktion unterstützt.
    Sie sind, wie Sie sagen, "im Prinzip komplett Selbstversorger". Das ist richtig. Sie sind dies allerdings NUR "im Prinzip" und nicht faktisch! Die aus dem Netz bezogenen 176.000 kWh produzieren Sie nicht selbst und müssen dafür bezahlen. Genau an dieser Stelle, sollte sich m. E. ein nachhaltiges Unternehmen, wie TRIGEMA, darüber Gedanken machen, welche Form der Energieerzeugung und welche Unternehmensphilosophie es mit seinen Geldern finanzieren möchte. In Betrachtung des Unternehmens EnBW (bspw. Rolle in der Diskussion der Energiewende / Laufzeitverlängerungen AKW / Kraftwerke / ...) sehe ich die Ansprüche Ihres Unternehmens - unter dem Stichwort "Nachhaltigkeit" auf Ihrer Homepage - nicht erfüllt.

    Bitte beachten Sie bei einer internen Diskussion über den Stromanbieter, dass Sie nach wie vor den technischen Service der EnBW bei Störungen etc. bekommen. Dafür erheben die Stromnetzbetreiber eine Durchleitungsgebühr, sind dann aber für die Instandhaltung zuständig. Lediglich wird mit Ihrer Rechnung zu einem (echten) Ökostromanbieter keine menschen- und umweltunwürdige Form der Stromerzeugung mehr unterstützt. Das Geld fließt dann in mittelständische Unternehmen, deren Ziel nicht die Profimaximierung, sondern der Ausbau einer dezentralen, umweltfreundlichen Energieversorgung ist.

    Würde mich freuen, wenn Sie über das Ergebnis Ihrer "näheren Beleuchtung des Themas" an dieser Stelle informieren würden.

    Freundliche Grüße

    Kommentiert von Snowboarder1 am 11.Dezember 2012, 21:14

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