Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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Wolfgang schrieb am 05.08.2009 um 11:25
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Vor etwa einem Jahr haben wir damit begonnen Bildungsprojekte in Kamerun zu installieren und Naturschutzunterricht an Schulen einzufuehren. Die Resonanz von seiten der Schueler und Lehrkoerper war aeusserst positiv. In einem Zeitraum von nur 10 Monaten konnten wir, mit minimalem finanziellen Aufwand, mehr als 5000 Kinder direkt ansprechen und fuer die relevanten Themen sensibilisieren. Nachhaltig! Zur Zeit sind die grossen Schulferien in Kamerun aber die Kinder haben nichts vergessen. Stellt man den Kindern Fragen zur Natur kann man feststellen das die Kenntnisse der Kinder deutlich gewachsen sind.
Da die Kinder noch Jahre brauchen um in verantwortliche Positionen zu ruecken, wir aber auch unmittelbar etwas veraendern wollen sprechen wir jetzt auch die Erwachsenen an.
Man muss sich vorstellen dass die Kenntnisse ueber die Natur von der man umgeben ist nahezu vollstaendig verkuemmert ist. Die meisten Kinder koennen einen Pavian nicht von einem Gorilla unterscheiden. Das Wissen ueber die Bedeutung und den Wert intakter Oekosysteme ist verlorengegangen. Die meisten Menschen in Zentralafrika stehen zwischen den alten Kulturen und Traditionen und einem modernen Leben.
Neben der rapiden Naturzerstoerung stellen das Bushmeat Problem und der illegale Tierhandel die groessten Gefahren fuer die Artenvielfalt dar. Nirgendwo ist diese so gross wie in den tropischen Regenwaeldern und den Korallenriffen.
Die meisten Menschen die in kleinen und grossen Staedten wohnen sind von diesen verlorengegangenen Kenntnissen betroffen. Viele dieser Menschen verzehren Gorilla und Schimpansenfleisch haben aber nie in ihrem Leben ein lebendes Tier gesehen. Gorillafleisch als Beispiel, ist teuer. Teurer als z.B. Schwein, Huhn oder Rind. Es gilt als schick Gorilla zu servieren.
Es leben vier Unterarten des Gorillas in Afrika wovon der Cros River Gorilla die am meisten gefaehrdete Unterart stellt, mit einer Population von geschaetzten 150 bis max. 300 Primaten.
Bis unsere Kinder gross sind wird es keine Gorillas mehr geben deshalb muessen die Erwachsenen in unsere Plaene mit einbezogen werden. Wir etablieren Bildung in einem Ring um die Naturreservate. So koennen wir direkten Einfluss nehmen.
In der Vergangenheit haben sich einige Utopisten stark engagiert um unsere Plaene zur Realitaet werden zu lassen. Ich bitte jetzt erneut darum sich zu engagieren damit es weiterg geht. Alleine schaffen wir das nicht.

Wolfgang - contact@ecoproject.info
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