Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Thema abonnieren
    Maria_L schrieb am 23.02.2013 um 19:23

    Ach Bada, ich bin sicher, Du hast einen ausgesprochen guten Sinn für Humor, wenns drauf ankommt.
    Vermutlich verschwende ich den meinen an den falschen Stellen ;-)

    gerfi schrieb am 23.02.2013 um 19:34

    Denke, Humor darf trotz allem nicht auskommen, und was heisst denn da Schelte, das ist eine normale Diskussion. Zumindest versteht das Maria_L, hoffentlich.
    Übrigens, der Veggie-Tag ist eine Erfolgsstorry und nicht so ein blasses 30-Tage Aktiön'chen.

    In die Schublade von Gita lass ich mich übrigens gerne stecken, Maria_L, und ich bin froh, dass sie wie andere sich immer wieder zu Wort meldet

    Werner Marx:
    <<..@Gita
    Hör ich da wieder mal eine möchtegern Heilige vom hohen Ross dozieren: "Ach wie bin ich gut."? ..>

    ist das eine qualifizierte Antwort, denke eher, es grenzt an eine persönliche Beleidigung.

    inaktiver User 21793 schrieb am 23.02.2013 um 19:43

    Und ich verschwende vermutliche meine Energie an falschen Stellen - ist ja wahrlich nicht die erste Diskussion auf dieser Plattform, wo sich fleischessende Utopisten plötzlich in Windeseile in der Veganergruppe wiederfinden und wild austeilen, nur weil VeganerInnen nicht ihrer Meinung sind.
    @Werner Marx: On nun "heilig", "ideologisch" oder "durchgeknallt"..., was meinst Du, was VeganerInnen sich permanent anhören dürfen? Meistens übrigens von Menschen, die von Veganismus so viel Ahnung haben wie ich von Quantenphysik. Was soll's, ich nehme es gelassen.

    Maria_L schrieb am 23.02.2013 um 19:44

    "Übrigens, der Veggie-Tag ist eine Erfolgsstorry und nicht so ein blasses 30-Tage Aktiön'chen"

    Das hoffe ich doch, daß der Veggi-Tag eine Erfolgsstory ist, auch wenn ich da - (nicht auch von Dir?) schon von großen Azeptanz-Problemen gehört habe.

    Ich hätte übrigens auch ein Akzeptanzproblem, wenn ich sechs Tage die Woche Fleisch essen müßte ;-)

    Trotzdem finde ich es ausgesprochen abwertend, das blasses Aktiönchen zu nennen, wenn Leute, die bisher davon keine Ahnung hatten, 30 Tage vegan leben.

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Du nicht besser wertschätzen kannst, was das im ländlichen bayrischen Schwaben - mit eben diesem Arbeitgeber vor Ort - für eine Arbeit gewesen sein muß, den Bürgemeister zum Mitmachen zu bewegen...

    Das darfst Du gerne mal bei Euch in einem Ort (vergleichbarer Struktur) nachmachen, wenn das so gar nichts abverlangt...

    WernerMax schrieb am 23.02.2013 um 19:44

    Erst austeilen gegenüber Aktionen, die nicht zu 100 % dem eigenen Dogma entsprechen, und dann den beleidigten markieren; find ich lustig;

    Maria_L schrieb am 23.02.2013 um 19:47

    Gita, nimmst Du mir übel, daß ich es in der Veganer-Gruppe geschrieben habe?
    Verstehst Du das als Provokation? So war es wirklich nicht gemeint.
    Ich fand's einfach nur interessant.

    Wo hätte es Deiner Meinung nach besser gepasst?
    Ich lasse es gerne in weniger heilige Räume verschieben...

    gruenebine schrieb am 23.02.2013 um 20:53

    Ich sehe leider in dem Verhalten von Veganern, die alles niedermachen, was nur ein bisschen in Richtung Vegetarisch-Vegan geht, Veganer übrigens eine Unterordnung der Gruppe der Vegetarier!, als genaue Spiegelung der Betonkopffleischfressfraktion, die alles niedermacht, was ein bisschen mehr in Vegetarierrichtung geht.

    Daduch schrecken die Veganer, die ihre Lehre als die einzig heilsbringende ansehen, ab! Dabei müssten sie froh sein, wenn jedes Fleischstück irgendwo eingespart wird und damit mehr Menschen sich umgesetzt auf Dauer zum Vegetarismus bekennen.
    Ich höre immer, Veganer werden nur provoziert und abgelehnt. Ich mach das aber gar nicht,ich befasse mich auch mit dem Veganismus und finde Teile sehr ansprechend und gesund, nur, wenn ich eben nur vegetarisch und nicht vegan leben möchte, weil mir das Wissen sagt, tierische Bestandteile in geringen Mengen braucht mein Körper, allerdings möchte ich das möglichst nur vom lebenden Tier, dann möchte ich dahingehend auch respektiert und nicht in einen Topf mit den ungesunden umweltsündigen bösen "Carnivoren " geschmissen werden.

    Wie Maria sagt: die Differenzierung wäre wichtig.

    lukita schrieb am 23.02.2013 um 21:05

    Ob diese Aktion einen nachhaltigen Effekt hat, oder nicht, wird sich zeigen.

    Was mir an der Aktion gefällt:
    Der Begriff "vegan" wird den Menschen näher gebracht.
    Die Menschen werden bei dieser Aktion in Thannhausen aktiv begleitet.
    So gibt es u.a. 1x wöchentlich ein Lauf-, Austausch- und Motivationstreffen.
    Und ein "konventionelles" Lokal bietet dann auch noch sehr leckere vegane Gerichte an:
    http://www.schreieggs-post.de/alacarte/2013-02-19%20Vegan%20for%20fit.pdf

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Menschen sich dadurch zumindest schon mal etwas bewusster mit ihrer Ernährung auseinandersetzen.

    Nachtrag:

    RTL-Punkt 12, Video-Beitrag vom 21.02.2013:
    Ganz Thannhausen will abspecken

    RTL-Punkt 12, Fasten-Aktion: Thannhausen nimmt ab
    http://www.rtl.de/cms/news/punkt-12/thannhausen-nimmt-ab.html

    Die Aktion basiert auf dem Buch VEGAN FOR FIT von
    http://www.attilahildmann.com/

    Die Aktion bei facebook:
    http://de-de.facebook.com/events/440294166043431/

    Bada schrieb am 23.02.2013 um 23:37

    Danke für die Links, lukita. Das hört sich doch sehr gut an und vegan ist in aller Munde :-)) Das bleibt im Kopf, selbst wenn es wieder fleischige Zeiten gibt,

    Martina1 schrieb am 24.02.2013 um 01:11

    Es gibt Studien darüber, wie man am ehesten das Verhalten von Menschen verändern kann. Nick Cooney führt ein paar davon z.B. im Buch "Change of Heart" zusammen. Darin steht z.B. auch, dass Menschen in der Regel "normal" sein wollen. Je mehr andere etwas auch tun, je öfter man etwas hört, umso normaler.
    Je öfter man den Begriff "vegan" in der Presse oder sonstwo hört, und je eher man sich auch schon mal selbst - sogar in Begleitung der Nachbarn - damit befasst hat, umso normaler kommt einem das vor. Mit dem Effekt, dass vegan dann irgendwann nicht mehr so exotisch ist, und vielleicht irgendwann sogar als eine tatsächliche Möglichkeit wahrgenommen wird. Alles auf einmal wollen, ist meistens nicht besonders zielführend.
    Und selbst wenn's nur ein paar Prozent der Teilnehmer sind, aber ein paar beschäftigen sich vielleicht während der 30 Tage auch mal mit den Gründen, warum vegan sein noch sinnvoll ist, außer wegen der Figur.


Beitrag schreiben