Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Veganer /-innen
Thema abonnieren
Beiträge (210 )
1... 7 8 9 ...21  >
    Oekoposer schrieb am 01.01.2012 um 21:05
    Bedenklichen Inhalt melden

    Hallo zusammen und ein schönes Neues Jahr wünsche ich!

    Habe eine kurze rage. Ich lebe seit 4 Monaten vegan und es passt
    eigentlich alles!

    Ich nehme Vitamin B12, derzeit bvon Taxofit.
    Möchte aber gerne qualitativ hochwertigeres einnehmen.

    Habe in einem Beitreg vom Vegertarier-Bund gehörtes gibt ein
    Präparat Namens VEG1.

    Habe nachgeforscht und dieses Mitte soll es nur aus England
    zu bekmmen sein.

    Hat jemand schon Erfahrung mit dem Mittel gehabt und
    gibt es noch andere Quellen und andere hochwertigere Mittel?

    Freu mich auf Eure Antworten.

    Viele Grüße Ingo

    Martina1 schrieb am 01.01.2012 um 21:37
    Bedenklichen Inhalt melden

    Das VEG1 kann man auch in Onlineshops in Deutschland bestellen, z.B. www.radixversand.de
    Da ist aber nicht nur B12 drin, sondern auch ein paar andere Vitamine.
    Bei dieser Diskussion hier
    http://www.utopia.de/gruppen/veganer-innen-167/diskussion/vitamin-b12-183047?page=6
    geht es auch um die verschiedenen Präparate, schau' doch mal rein.

    annekm schrieb am 24.01.2012 um 18:45
    Bedenklichen Inhalt melden

    In absehbarer Zeit wird es anscheinend endlich eine sehr unkomplizierte Möglichkeit geben, sich sicher mit B12 zu versorgen: durch B12-haltige Zahnpasta! Noch sind Studienteilnehmer gesucht: https://www.vebu.de/aktuelles/news/1158-b12-in-zahncreme-studienteilnehmer-gesucht

    hheidi schrieb am 24.04.2012 um 14:35
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ich halte die hier gängigen Dosierungsempfehlungen für B12-Nahrungsergänzungspräparate für viel, viel zu hoch!
    Die B12-Empfehlungen in der Nahrung liegen bei etwa 0,5 - 1µg am Tag plus diverse Sicherheitszuschläge, so dass man auf bis zu 3 µg am Tag kommen kann.
    Dosierungen von 1000µg scheinen mir in diesem Zusammenhang geradezu absurd. Insbesondere wenn man darauf achtet, dass man Methylcobalamin verwendet, also die B12-Form, die am besten verwertet wird. Ich kenne die Argumentation, es würde ja nur ein Bruchteil aufgenommen werden. Nun wird B12 aus Fleisch aber nicht besser aufgenommen als Methylcobalamin - zumindest wäre mir das neu, aber ich lasse mich auch gerne eines besseren aufklären, wenn es der Wahrheit denn dienlich ist.
    Die Empfehlungen liegen deutlich darunter und sie beeinhalten wie gesagt schon diverse Sicherheitszuschläge unter Berücksichtigung u.a. auch der Bioverfügbarkeit, so dass man nach gegenwärtigen Kenntnissen mit 3 µg am Tag schon absolut im grünen Bereich liegt.
    Ich kann diese Empfehlungen daher nicht nachvollziehen.
    Auch halte ich nicht viel von der Unbedenklichkeit einer dauerhaften Übersosierung: die Argumentation, der Überschuss wird über die Niere wieder ausgeschieden, erscheint mir zu einfach. Der Körper besteht aus feinsten Regelkreisläufen, die wir in ihrer Gänze wohl niemals überblicken können werden.
    Ich denke, man sollte sich an reelle, an den Körper angepasste Maßstäbe halten: also ein Maß, das natürlicherweise auch mit der gemischten Nahrung zugeführt werden würde. Mehr als 3 µg sind aus dieser Sichtweise fraglich.

    ps: ich will niemanden bekehren, dies ist lediglich meine Sichtweise, die aber vielleicht für den ein oder anderen von Belang ist :-)

    lukita schrieb am 26.04.2012 um 01:23
    Bedenklichen Inhalt melden

    Habe hier übrigens noch eine interessante Variante zur Dosierung gefunden.

    Zitat:

    Mein B12-Serumwert ist 948 pg/ml, Normwert ist 191-663 pg/ml, ich bin - geringe Aussagekraft des Wertes ohne Homocystein, MMS oder HoloTC II mal außen vor - sehr gut mit Vitamin B12 versorgt. Ich nutze, das wurde in der Diskussion neulich unter dem Crashkurs relativ deutlich hoffe ich, das übliche, billige Cyanocobalamin.

    Ach ja, wie kommt eigentlich mein guter B12-Status zustande? Ganz unkompliziert und überaus unsteril. Ich mache etwas unabgekochtes Leitungswasser in ein braunes Pipettefläschchen, breche mit der Knoblauchzange einen 1000µg-B12-Pressling in zwei Teile, gebe diese in das Fläschchen und lasse es im Kühlschrank auflösen. Die festen Bestandteile setzen sich am Boden ab, einmal am Tag sauge ich die Pipette voll (ca. 1ml, also etwa 55µg) und tue das in meine Apfelsaftschorle. Kostet mich unter 7 Euro, nein nicht in der Woche oder im Monat, sondern im Halbjahr.

    Tatze schrieb am 26.04.2012 um 08:29
    Bedenklichen Inhalt melden

    Gelöscht von Tatze am 02.05.2012 um 07:03

    hheidi schrieb am 27.04.2012 um 15:41
    Bedenklichen Inhalt melden

    Hier die aktuellsten und anhand von wissenschaftlichen Studien belegten Zufuhrempfehlungen für B12, auch nachzulesen unter veganhealth.org :

    entweder 3x am Tag vergleichsweise geringe Mengen B12 nämlich 1µg
    durch angereicherte Lebensmittel, wie z.B. teilweise Sojamilch

    oder 1x am Tag 10 µg
    als Supplement / Tablette
    - kann aber auch zerkleinert werden und dann wie oben
    auf 3 "Mahlzeiten" am Tag à 1 µg dosiert werden

    oder 1x die Woche 2000 µg
    als Supplement / Tablette

    Angetrebt wird eine reelle Zufuhr von 2-3 µg am Tag.
    Die unterschiedlichen Werte beruhen auf den Aufnahmekapazitäten des Körpers: bei höheren Mengen wird vergleichsweise deutlich weniger vom Körper aufgenommen.
    Von dauerhaften Dosierungen über diesen Empfehlungen wird abgeraten, auch wenn es hierfür noch keine oder nicht genügend aussagekräftigen Studien gibt.

    Der B12-Wert im Blut hat scheinbar keine gute Aussagekraft:
    Denn auch B12-Analoga, die die eigentlichen Funktionen des B12 nicht übernehmen können, sondern nur bestimmte Rezeptoren blockieren, werden hier gemessen.
    Sinnvoll sind wohl nur die Homocysteinwerte im Blut, die unter 10µmol pro Liter liegen sollten.
    Oder die Methylmalonic acid (MMA) Werte, die <370mmol pro Liter sein sollten.

    Da ich persönlich kaum angereicherte Lebensmittel kenne, und Algen scheinbar was B12 angeht keinen Effekt auf den Homocysteinspiegel haben, werde ich auf Supplemente zurückgreifen.

    Maria_L schrieb am 27.04.2012 um 19:02
    Bedenklichen Inhalt melden

    Diese Unklarheiten und z.T. völlig unterschiedlichen Aussagen sind für mich ein wesentlicher Grund, warum ich mit Sicherheit nie Veganer werde.

    Ich komme einfach nicht von dem Gedanken weg, daß eine maßvolle Allround-Ernährung mit viel frischem Biogemüse und wenig Biofleisch für meinen Körper immer noch das Beste ist.

    Die Vorstellung von angereicherten und vollkommen denaturierten Lebensmitteln, wie z.B. Sojamilch abhängig zu sein, wiedert mich so sehr an, wie einen Veganer der Fleischkonsum.

    Sorry...ist absolut off topic.
    Aber manchmal nerven mich die Aussagen an anderer Stelle: "Wie kannst Du nur neben einem Fleischesser sitzen."
    Es gibt für alles gute Gründe.

    Das Thema interessiert mich aber trotzdem.
    Vitamin-B Mangel, der substituiert werden muß, kann immer ein Thema sein.

    hheidi schrieb am 27.04.2012 um 21:55
    Bedenklichen Inhalt melden

    An Maria_L:
    B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen produziert. Diese werden von den Kühen (und anderen Tieren) über die Nahrung aufgenommen und leben auch im Darm dieser Tiere.
    Warum sollen wir diese Mikroorganismen also nicht direkt z.B. mit fermentierten Lebensmitteln oder eben auch in Form von Supplementen aufnehmen? Diesen Gedanken finde ich weitaus angenehmer als den, eine Kuh zu schlachten.
    Wenn man sich mit der Materie auseinander setzt, stellt man fest, dass die Sachlage nicht so kompliziert ist. Die vegane Ernährung hat nur keine jahrzehnte lange Werbekampagne hinter sich, wie das die meisten tierischen Produkte von sich behaupten können...
    "Milch enthält viel Calcium" z.B.: heute weiß man, dass in Ländern, in denen der Milchkonsum am höchsten ist, auch die Osteoporoserate am höchsten ist. Das Thema Fleischkonsum bietet ebenfalls viele Unklarheiten und Angriffsflächen...
    Sojamilch finde ich wirklich nicht besonders denaturiert: es ist vereinfacht gesagt lediglich aufgekochtes Wasser von Sojabohnen. - "Vollkommen denaturierte Lebensmittel" sind für mich eher Tütensuppen...

    Ich verstehe, dass man nicht neben jemandem sitzen will, der Fleisch isst: ich sehe in Gedanken immer die Geschichte des Tieres vor meinen Augen. Eines gequälten Tieres, ein Leben voller Leid, ein Tod in Angst. Ich kenne die Stationen, die ein Schlachttier in seinem Leben durchläuft. Mein Sitznachbar vermutlich nicht. Wer sich die Mühe macht, ein komplettes Leben eines Schweines, einer Kuh oder wem auch immer nachzuverfolgen, wer hinter die Kulissen in Mastställen und Schlachthäusern schaut, der wird kaum noch einen Bissen herunterbekommen.
    Hast Du schonmal ein Schwein schreinen gehört, wenn ihm ohne Betäubung die Hoden abgeschnitten werden? Oder ihm beim teilweise tagelangen Tiertransport ohne Essen und Trinken in Enge und Angst Stromschläge verpasst werde, weil es wieder nicht aufstehen kann, um vollkommen geschwächt in den Schlachthof zu wandern? Es sind grausamste Dinge, die dort passieren. Da vergeht mir nicht nur der Appetit sondern auch meine gute Laune. Da kommen Trauer und Wut über das Leid des Tieres und über die Unkenntnis und Ignoranz der Menschen.

    GruenesSchaf schrieb am 28.04.2012 um 10:23
    Bedenklichen Inhalt melden

    Veg 1 scheint momentan in jedem Online-Versand ausverkauft zu sein... habt ihr noch Tipps wo man das momentan bekommen könnte?


1... 7 8 9 ...21  >
Beitrag schreiben