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Beiträge (212 )
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    annekm schrieb am 26.01.2010 um 12:09
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    Habe gerade eine sehr informative Seite entdeckt, in der Adressen von Laboren, die den HoloTCII-Wert bestimmen, zu finden ist. Außerdem steht dort, was welcher Wert bedeutet (was sehr sinnvoll ist zu wissen, da das der Arzt ja vermutlich erstmal auch nicht weiß, da er in der Regel nichtmals was von HoloTCII gehört haben dürfte...). Zudem gibt es da ein sehr übersichtliches SChema zu einer sinnvollen Vorgehensweise der Untersuchung. Dort wird empfohlen, zunächst den HoloTCII-Wert zu testen. Ja nach Ergebnis wird dann auch noch der MMA-Wert untersucht.

    http://www.labor-wagnerstibbe.de/download/rundschreiben/286-IS-Vitamin_B12-final-090608.pdf

    annekm schrieb am 26.01.2010 um 12:20
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    Achja - für diejenigen, die sich noch nicht mit B12 auseinandergesetzt haben: B12 ist Cobalamin. Der Holotranscobalamin-Komplex ist aktives B12, weshalb ein niedriger Wert schlecht ist. Bis zu 80% des B12 sind wohl metabolisch inert, was möglicherweise oben mit dem Begriff "inaktiv" gemeint sein könnte.

    partofnature schrieb am 26.01.2010 um 12:44
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    habe vor ein paar jahren mal gelesen, daß in alfalfa-sprossen und in comfrey (beinwell)
    vitamin B12 enthalten sein soll. kann das jemand bestätigen??

    annekm schrieb am 26.01.2010 um 12:51
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    Davon habe ich noch nichts gehört. Da vor ein paar Jahren allerdings noch nicht bekannt war, dass sehr viel des nachgewiesenen B12s in Wirklichkeit B12-Analoga waren und sich seit dem gezeigt hat, dass wie es scheint in pflanzlichen Produkten ausschießlich - wie oben bereits gesagt eher schädliche - B12-Analoga sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass das tatsächlich echt B12-Quelle ist.

    annekm schrieb am 26.01.2010 um 12:51
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    Hier noch ein Link für alle tiefer Interessierten: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2000/276/pdf/KoebnickCorinna-2000-09-25.pdf (Gießener Vollwertstudie)

    wuerzsilie schrieb am 01.02.2010 um 14:24
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    Wie krieg ich B12 in meinen Garten? Zum Thema B12-Aufnahme über Erdanhaftungen an Pflanzen.

    Ich selbst hänge ja auch nicht gern an meinem B12-Fläschchen, habe aber durch meine "Otto-normal-Reinlichkeitserziehung" noch etwas Probleme mit ungewaschenem Gemüse (aus eigenem Garten weniger). Ausserdem sind da (vielleicht berechtigte) Ängste, was ich aus "unserem" Boden da noch alles aufnehme und die Verunsicherungen, aufgrund defizitärer Forschungslage etc.

    Zudem erinnere ich mich, dass B12-bildende Mikroorganismen im Boden Kobalt als Spurenelement brauchen, um daraus B12 (=Cobalamin) zu machen. Nun, selbst beim gekauften Biogemüse weiß ich nicht, wie der Ackerboden zusammengesetzt ist.

    Konventionell bewirtschaftete ausgelaugte Böden, die nur mit Gülle, Düngesalzen ... nicht aber mit Mineralien versorgt werden, werden demnach eher kein bzw. weniger B12 in der an den Pflanzen haftenden Erde aufweisen. (Passend dazu heißt es, in Regenwurmkot finde sich eine Menge B12 - in ausgelaugten Böden jedoch finden sich bekanntlich wenig Regenwürmer).

    Eine Quelle hierzu (zur positiven Wirkung auf von Urgesteinsmehl auf die Luftstickstoffbindung):

    "Luftstickstoffbindung, um ein Beispiel zu nennen, wird nicht ausschließlich durch Knöllchenbakterien der Leguminosen bewerkstelligt, sondern auch durch mehrere freilebende Mikrobenarten, die auf die Anwesenheit von Vitamin B12 angewiesen sind, um ihre Tätigkeit ausüben zu können.
    An der Bildung dieses Vitamins ist Kobalt als Zentralatom des Aminomoleküls beteiligt, und muss in entsprechenden Spuren im Boden vorhanden sein, um das Leben und Wirken der Stickstoffsammler zu ermöglichen." (URL: http://www.bio-austria.at/biobauern/beratung/pflanzliche_erzeugung/boden/gesunder_boden#urgesteinsmehl / pdf-Dokument: Urgesteinsmehl S. 3 unten).

    Wäre demzufolge nicht eine Möglichkeit, festzustellen, ob B12 anwesend ist, Leguminosen zu säen und wenn sie groß sind, nachzugucken, ob sich Wurzelknöllchen herausgebildet haben und ob sich diese dann auch rosa-rot färben (im Querschnitt) ...?

    Ich habe schon erste Einsätze von Gesteinsmehl gestartet (kann leider keine Ergebnisse vorweisen, zumal ich ja supplementiere, sonst hätte ich gesagt: Ich lebe noch ;). Vielleicht sollte ich mal zwei Versuchsfelder anlegen mit Leguminosen - eines mit Gesteinsmehl, eins ohne.

    Basalt enthält übrigens mehr Kobalt als Granit - soviel ich weiß.

    Ansonsten kann ich nur wünschen, dass das Wissen um die Zusammenhänge im Boden endlich Eingang in die allgemeine Landbewirtschaftung finden - für ein reichhaltigeres Bodenleben und damit mehr Nährstoffe in und "an" unserem Gemüse.

    annekm schrieb am 01.02.2010 um 15:14
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    Das wäre wirklich schön! Das mit dem Kobalt habe ich auch schon mal gehört. Die Textstelle, die Du da zitierst, sagt allerdings nur, dass die freilebenden Bakterien B12 benötigen, um Stickstoff zu fixieren, nicht aber explizit, dass auch die Knöllchenbakterien B12 benötigen. Insofern würde ich mich, bevor Du Deine Versuchsfeldreihe startest, nochmal ganz genau informieren, ob das bei denen auch so ist!

    wuerzsilie schrieb am 01.02.2010 um 15:55
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    Gelöscht von wuerzsilie am 17.12.2010 um 14:43

    rpx schrieb am 01.02.2010 um 17:48
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    Eine ausführliche Darstellung über Vit. B12 findest du auch online unter http://www.veganekinder.de/vitamin-b12 .

    berniewa schrieb am 01.02.2010 um 18:07
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    Danke rpx für den guten Link.

    Unter anderem interessant finde ich persönlich folgende Passagen:


    Da die Vitamine B6 und →Folsäure Vitamin B12 zum Teil ersetzen können und Veganer grundsätzlich viel Folsäure aufnehmen, verringert sich bei veganer Ernährung der Vitamin-B12-Bedarf und ein Mangel ist weniger wahrscheinlich,

    ...

    Diverse Pflanzen enthalten Vitamin B12, da es von Bakterien im Boden gebildet wurde und sie es über die Wurzel aufgenommen haben. Das betrifft jedoch nur Pflanzen, die auf humus- und kobaltreichen Böden gewachsen sind, welche eine hohe Bakterienkonzentration aufweisen. Da die Ackerböden der Intensivlandwirtschaft als humusarm gelten, sind in den meisten Pflanzen nur so geringe Mengen vorhanden, daß sie nicht als gesicherte Quelle dienen können. Dazu zählen u.a. Lupinen, Erbsen, Bohnen, rote Beete, Petersilie, Getreidekeime und Sanddorn. Ebenfalls nur unsichere Geringstmengen weisen vergorene oder mit Bakterienkulturen behandelte Lebensmittel (Sauerkraut, saure Bohnen, Miso, Tempeh) auf.

    Hefekulturen (Bierhefe) und Pflanzen wie Algen (Spirulina, Nori, Chlorella, Kombu, blaugrüne Algen, Dulse, Wakame) beinhalten selbst Vitamin-B12-bildende Bakterien, allerdings handelt es sich dabei oft um die bioinaktiven Formen. Einige Algen enthalten evt. auch bioaktive Formen, solange das aber nicht geklärt ist, sind auch das keine gesicherten Quellen.

    ...

    Sollte ein Mangel festgestellt worden sein (siehe →Tests), sind Präparate zur oralen Einnahme weniger effektiv als Injektionen (die die Verdauung umgehen, insbesondere den Intrinsic-Faktor), da eine verminderte Aufnahmefähigkeit des Verdauungstrakts eine häufige →Ursache ist.
    ...
    Bei Tabletten ist zu empfehlen, sie nicht zu schlucken, sondern unter der Zunge auflösen zu lassen oder zu kauen (bei Flüssigkeiten, sie unter die Zunge zu tröpfeln), um die Bindung an Transcobalamin I und III des Speichels vor dem Kontakt mit der Magensäure (siehe →Resorption) zu gewährleisten.
    ...


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