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vegane Ernährung schafft auch viel freie Flächen die für schnellere Energiewende nutzbar sind

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Beiträge (23 )
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berniewa schrieb am 21.07.2012 um 16:20
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Ein bis heute immer noch alluoft vernachlässigtes Argument, wie binnen weniger Jahre sehr viel Erdöl einsparbar wäre - vernachlässigt sogar von renommierten NGOs etc wie Greenpeace, Umweltinstitut u.v.a.

Schon binnen wenigen Jahren könnte sehr sehr viel Erdöl allein dadurch eingespart werden, dass die Leute auf vegane Ernährung umsteigen und frei werdende Millionen Hektar Land für (sozial & okol. nachhaltig* erzeugten) Biokraftstoff (Biodiesel, Ethanol, Biogas) verwendet werden.

Dieser Umstieg ginge z.B. schneller als Umstieg auf Elektrofahrzeuge, wäre zudem billiger
(obwohl längerfristig evtl E-Mobilie und/oder Wasserstoff-Mobile vielleicht noch besser sind)


Ökol. nachhaltig beinhaltet dabei mind. 3 Kriterien:

1. ohne gentechnisch manipulierte Pflanzen,

2. ohne Stickstoffkunstdünger (wg dessen extrem energieintensiver Herstellung),

3. eingesetzte Maschinen (Traktoren etc) werden ihrerseits selbst mit Ökoenergien angetrieben
... (eben solchen Biokraftstoffen oder Ökostrom)


Nicht zuletzt ist z.B. Biogas eine hervorragende Ergänzung zu Solar- u Windenergie, weil mit Gaskraftwerken flexibel und effizient Schwankungen ausgleichbar sind
    gerfi schrieb am 21.07.2012 um 18:01
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    Zunächst würde ein Umstieg auf vegane Ernährung viele Flächen für die Bereitstellung von bio-veganer Ernährung erforderlich machen. Die kommerziellen flächen, die heute als Viehfutter deklariert sind, sind meist durch Chemie-Gaben "versaut" , benötigen Jahre um eine für Menschen ernährungsrelevante Boden-Basis zu bekommen.

    Einen Wiederwert in Form für die Energie-Erzeugung dürfte nur dann durchgeführt werden, wenn die menschliche vegane Ernährung in D sichergestellt wäre.

    Natürlich kann das parallel verlaufen, d.h. sukzessive.

    Aber wir sind wiedermal am "spinnen" (positiv gemeint !!!).

    So ein Umstieg real fordert ein Jahrhundert-Konzept, das konsequent durchgezogen wird. Dies ist mit dieser Gesellschaftsform kaum zu schaffen.

    Wenn allerdings die Gesellschaft sich in den nächsten Jahren dank der jüngeren Generation in die vegane Richtung bewegt, wird sich politisch auch ein Anfang schaffen können.

    Aber wie gesagt, ich halte diese Form der Energieerzeugung heute nur mit den landwirtschaftlichen Flächen für sinnvoll, die ohnehin für eine menschliche Ernährungserzeugung nichts hergeben. Bevor wir Felder für Bio-Sprit bepflanzen, die anderst genutzt werden könnten, z.B. zur Aufstockung der eigenen Getreide-Speicher (Unabhängigkeit vom Import schaffen), sollten wir diese Möglichkeit ausschöpfen.
    Mir sind Getreideberge lieber als milchseen und butterberge.

    Restverwertung allerdings, der sollte und er wird ja auch für dieEenergieerzeugung komplett genutzt werden.

    bhellweg schrieb am 21.07.2012 um 18:40
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    "Ökol. nachhaltig beinhaltet dabei mind. 3 Kriterien:

    1. ohne gentechnisch manipulierte Pflanzen,

    2. ohne Stickstoffkunstdünger (wg dessen extrem energieintensiver Herstellung),

    3. eingesetzte Maschinen (Traktoren etc) werden ihrerseits selbst mit Ökoenergien angetrieben"

    wie das?

    1. gibt es kaum Nutzpflanzen die nicht gentechnisch manipuliert sind

    2. ohne Sticksoffdüngung wachsen mal keine Pflanzen vielleicht wäre solarthermisch hergestellter Stickstoffdünger die Lösung...

    3. Eingesetzte Traktoren mit Ökostrom zu betreiben geht wohl schlecht, mit Biodiesel ginge, dafür benötigen wir ja jetzt das gute Palmöl aus Indonesien.....

    Das größe Hindernis sehe ich im Menschen selbst, der Mensch ißt tierisches, nagut, bis auf ein ganz paar Einzelexenplare, würde der Mensch auf tierisches verzichten wäre er wol kein homo sapiens mehr. Eine neue Art wäre entstanden... Aber das dauert....... Macht aber nichts, schließlich sind wir hier ja auf Utopia.....

    Maria_L schrieb am 21.07.2012 um 19:42
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    Bhellweg hält mal wieder seine Märchenstunde ab, oder er profiliert sich, weil die Bewerbung bei Monsanto läuft ;-)

    " gibt es kaum Nutzpflanzen die nicht gentechnisch manipuliert sind"
    In Europa gibt es so gut wie N U R Nutzpflanzen die nicht gentechnisch manipuliert sind.

    "ohne Sticksoffdüngung wachsen mal keine Pflanzen"
    Schon mal was von Bioanbau gehört?
    Oder nicht richtig gelesen? Berniewa hat Stickstoffkunstdüngung geschrieben.
    Und ohne die geht gut.

    Für solche Miß-Information gehört der Beitrag eigentlich gemeldet...



    Daß ich von der schnellen Energiewende auf Kosten der Ertragsflächen nichts halte, steht unabhängig davon auf einem ganz anderem Blatt.

    Ich glaube nicht daran, daß solche Flächen nachhaltig bewirtschaftet werden würden.
    Das hat mit veganer Ernährung nichts zu tun.

    Wenn diese Ernergiepflanzen in großem Stil angebaut werden, statt nur extensiv auf Flächen, die für sonstigen Anbau nicht geeignet sind (wie von Gerfi vorgeschlagen), dann läuft das auf eine industrielle Agrarwirtschaft hinaus, gegen die heutige Mißstände harmlos sind...

    Bei Pflanzen, die nicht der menschl. Ernährung dienen, fallen dann alle Skrupel beim Einsatz von Pestiziden ect. weg.

    Davor graut mir. Dann lieber extensive Tierhaltung.

    HappyAnimal schrieb am 21.07.2012 um 19:47
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    Danke gerfi, für deinen Beitrag. Ich sehe das ebenso.
    Ich sehe die Bioethanol-Herstellung, wie sie heute praktiziert wird, sehr kritisch und überhaupt nicht ökologisch. Aber berniewa hat ja einige Bedingungen gestellt, unter denen sie tolerierbar ist.

    Lieber bhellweg,

    dein Beitrag hat mich sehr neugierig gemacht: Werden in Deutschland wirklich größtenteils gentechnisch veränderte Nutzpflanzen angebaut? Das wäre ein Skandal, denn bisher sind nur sehr wenige gentechnisch veränderte Nutzpflanzen überhaupt erlaubt.

    1. Ich wäre daher sehr interessiert zu erfahren, welche Nutzpflanzen denn alle gentechnisch verändert sind.
    Beim Mais gibt es ein paar Sorten, die zugelassen sind, aber diese Flächen müssen meines Wissens nach registriert werden. Oder wurde das von der EU aufgehoben, die ja die Gentechnik (auf Druck der Lobbyorganisationen) FÖRDERN will und sogar Patente auf Leben zulässt (welch ein Irrsinn).
    Wie ist es bei Raps, Weizen, Dinkel, Gerste, Hafer, Roggen? Oder bei Zuckerrüben, Futterrüben?
    Wie ist es bei Gemüsepflanzen wie Weißkohl, Rotkohl, Möhren, Erbsen, Bohnen, Tomaten, Kohlrabi etc.?

    Ich bin heilfroh, dass meine Nahrung aus dem Biolandbau kommt, denn dort dürfen keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden.

    2. Man kann Böden auch mit stickstoffsammelnden Pflanzen düngen und man kann mit Pflanzenteilen mulchen oder Kompost verwenden. Das verbessert auch die Bodenqualität. Einige Biobauern haben da enorme Erfahrungen gesammelt.

    3. Du glaubst, ein veganer Mensch wäre kein Homo sapiens mehr? Puh, ich glaube genau das Gegenteil: Er dürfte sich mit allem Recht als Homo sapiens, als weisen Menschen bezeichnen, denn weise ist es, gewaltfrei zu leben.
    Ich glaube wie Tolstoi, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Quälen und Ermorden von Tieren und der Gewalt gegenüber anderen Menschen.
    Gewaltfreiheit bedeutet daher, dass der Mensch seinen Nächsten nicht nur nicht ermordet, sondern auch nicht mehr zulässt, dass er verhungert oder im Elend lebt. Gewaltfreiheit bedeutet natürlich auch, dass er die Tiere und die Natur schützt.
    Die Idee der Gewaltfreiheit sollte so schnell wie möglich wild um sich greifen, denn die Welt steht am Abgrund, Umkehr ist dringender denn je.

    bhellweg schrieb am 21.07.2012 um 19:54
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    "In Europa gibt es so gut wie N U R Nutzpflanzen die nicht gentechnisch manipuliert sind"

    schau die Mal die Urformen von unseren Getreidearten an Maria_L , die Differenz zu unseren heutigen Sorten ist menschliche Gentechologie. Hast du schon mal die Urform von Brokolie oder Blumenkohl gesehen. Unsere heutigen Rapssorten haben nichts mehr mit den Rapssorten der /0er Jahre zu tun die haben eine Ganz andere Zusammensetztun...Die Differenz ist Gentechologie. Gentechnologie ist eine Deffinitionssache mehr nicht.....

    Und ohne Stikstoffdüngung wachsen auch keine Pflanzen im Bio-Landbau Man muß ja keinen Kusntdünger benutzen Mist und Jauche reichen auch. Weltweit wird es niemals ohne künstlich hergestellten Düner gehen. Die Bio-Landwirtschaft ist ja keine geschlossene Gruppe im augenblick lebt sie davon das Pflanzenährstoffe auf viele Wegen von der Konventionellen Landwirtschaft in die biologische wechsel. Die Pflanze nehmen am Ende den Stickstoff in Form von Nitrat NO3 auf denen ist es vollkommen egals aus welcher Quelle der Stickstoff stammt.......

    Maria_L schrieb am 21.07.2012 um 20:10
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    Bhellweg, wenn Du den Unterschied zwischen Gentechnik und Pflanzenzüchtung bzw. zwischen Stickstoffdünger und Stickstoffkunstdünger nicht verstehen willst, dann geh alleine spielen.

    Ich erlebe Deine ständigen unsachlichen Einwände nur noch als störend und unkonstruktiv.

    @HappyAnimal, lass Dich nicht veräppeln.
    Bhellweg ist konventioneller Landwirt mit Laib und Seele und wenn er so einen Blödsinn schreibt, dann nur, um Leute zu verunsichern...

    Hier die aktuelle Übersicht über Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in EU:
    http://www.transgen.de/anbau/eu_international/643.doku.html
    http://www.transgen.de/aktuell/1670.doku.html

    Finde ich gut, daß Du Bio-Pflanzen ißt...

    HappyAnimal schrieb am 21.07.2012 um 20:21
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    Lieber bhellweg,

    natürlich wurden die Pflanzen gezüchtet. Aber es besteht ein großer Unterschied zwischen einer Zucht durch Auslese und einer künstlichen Übertragung von Genen aus ganz anderen Pflanzen, z.B. die Gene, die die Pflanzen gegen Glyphosat unempfindlich machen.
    Sehr schlau gemacht, denn dann kauft der Bauer nicht nur jedes Jahr die Saat (und es ist ihm bei Strafe verboten, selbst Saat zu gewinnen), sondern muss auch noch das Roundup dazu kaufen.
    Übrigens habe ich gelesen, dass mittlerweile auch die sog. Unkräuter nicht mehr an Roundup eingehen ...
    Die Vergiftung von Böden und Menschen will ich gar nicht erwähnen.
    Lieber bhellweg: Die gentechnische Veränderung von Pflanzen und Tieren dient einzig und allein einem Ziel: der Gewinnmaximierung und keinesfalls den Menschen und schon gar nicht der Natur.

    Ich habe einen Filmtipp für dich: Food Inc.
    Ein sehr gut recherchierter Film, der die Zusammenhänge hervorragend aufdeckt.
    Und es ist beileibe nicht nur in den USA so, dass Monsanto und Co. die FDA infiltriert haben, sondern in Europa ist es genauso.
    Die Eu (die übrigens nicht demokratisch ist, aber das nur nebenbei) hat eine Europäische Nahrungsmittgelbehörde (EFSA) gegründet, die durchsetzt ist von Wissenschaftlern, die beste Kontakte zur Gentechnikindustrie haben, insbesondere in den Führungsebenen. Es gibt eine eigene Gentechnikabteilung, die aber nicht daran arbeitet, uns vor dem Dreck zu schützen, sondern im Gegenteil, die Zulassung von gentechnisch veränderten Lebewesen zu fördern, obwohl die Bevölkerung das überhaupt nicht will. Monsanto, Syngenta, Bayer, BASF und Co. arbeiten hart daran, über ihre Lobbyorganisation den Weg für ihre "Produkte" bei der EU zu ebnen.
    Natürlich können wir Bürger keinerlei Einfluss darauf nehmen ...
    Wie gesagt, die EU ist ein undemokratischer Verein. Das EU-Parlament kaum etwas zu sagen. Ich glaube, es dient nur als Feigenblatt, damit die Leute glauben, dass sie etwas beeinflussen könnten.

    Maria_L schrieb am 21.07.2012 um 20:24
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    "Die gentechnische Veränderung von Pflanzen und Tieren dient einzig und allein einem Ziel: der Gewinnmaximierung"


    @HappyAnimal, das weiß der Bhellweg ganz genau.
    Vermutlich hat er Aktien.
    Und an der Lebensmittelspekulation verdient er auch ganz gut.
    Anders kann ich mir die ständigen Versuche, hier die Leute zu verblöden, einfach nicht erklären.

    HappyAnimal schrieb am 21.07.2012 um 20:41
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    Liebe Maria,

    vielen Dank für deine Unterstützung. Ärgere dich nicht über bhellweg.
    Vielleicht ist es ja auch gut, dass jemand hier den Part des advocatus diaboli übernimmt, das bereichert die Diskussion ... ;)

    Vielen Dank auch für den Link. Sehr interessant diese Seite.
    Gut finde ich, dass die website deutlich macht, wer ihre Förderer sind und waren.
    Sie sagen ehrlich, dass folgende Unternehmen sie finanziell unterstützen:

    Bayer CropScience, BASF, Dow Agro Sciences, Monsanto Agrar, Du Pont / Pioneer Hi-Bred International, Syngenta Agro

    Man kann ja trotzdem die Informationen der Seite nutzen, aber man sollte das im Hinterkopf behalten.

    LG

    Maria_L schrieb am 21.07.2012 um 20:46
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    Ja, diese Webseite ist absolut Pro-Gentech.
    Wenn ich ein kritisches Dokument genommen hätte, dann hätte Bhellweg ja wieder was zu mosern gefunden ;-)

    Nein, ich rege mich nicht wirklich auf. Aber unkommentiert stehen lassen, möchte ich die Aussagen auch nicht.
    Es lesen ja viele Leute mit, die das tatsächlich -mangels anderer Informationen- glauben, was er sagt.


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