Veganer /-innen / > Warum vegan? - Gute Gründe für eine vegane...
Umweltschäden & Klimawandel
18% der weltweit erzeugten Treibhausgase durch Tierhaltung gemäß FAO-Bericht (UN Food and Agriculture Organisation): http://www.fao.org/newsroom/en/news/2006/1000448/index.html
Die Zahlen sind übrigens aus 2006. Weltweit nimmt der Konsum an Tierprodukten eher noch zu. Das Worldwatch Institute macht die Tierhaltung für menschlichen Konsum gar für 51% der Treibhausgase verantwortlich: http://www.worldwatch.org/node/6294
Für 1 kg Fleisch werden bis zu 16 kg Pflanzen benötigt. Reduzierter Einfluss bei Freilandhaltung.
Regenwaldabholzung für genetisch verändertes Futtersoja: http://www.utopia.de/blog/beitrag/wachsende-nachfrage-nach-soyabohnen
Wasserbelastung durch Tierhaltung.
Überfischung der Weltmeere.
Inwieweit Tiere zum Erhalt bestimmte Landschaften nötig sind, geht aus dieser imaginären Diskussion ganz schlüssig hervor: Guter Naturschützer vs. böser Naturschützer
Gentechnik:
- 80 Prozent aller weltweit geernteten Genpflanzen landen in Tierfutter
- Bauern müssen nicht angeben, ob die Tiere gentechnische veränderte Pflanzen zu fressen bekommen - der Verbraucher erfährt somit von nichts
- ein großes Pro-Gentechnik-Argument ist, dass nur die Gentechnik das Welthungerproblem lösen kann - dieses ist jedoch ein Problem des Fleischkonsumes und ein Verteilungsproblem (siehe auch Welternährungssituation)
Klimawandel:
neben dem sehr wichtigen bereits von Lukita genannten Argument gibt es noch folgende:
- ein Drittel aller fossilen Energien werden verwendet, um Nutztiere zu züchten
- auch in Deutschland besteht eine Konkurrenz um die nutzbaren Flächen zwischen dem Anbau von Lebensmitteln, dem Anbau von Biospritpflanzen und der Nutzung der Flächen durch Sonnenkollektoren
Wasserverbrauch:
ich konkretisiere hier mal noch Lukitas Argument zum Wasserverbrauch:
- man benötigt etwa 1.100l Wasser pro Tag, um die Nahrung eines veganen Menschen zu produzieren
- eine omnivore Ernährungsweise dagegen erfordert täglich mindestens 15.000l, eine vegetarische immerhin noch 4.500l
- man spart mehr Wasser, wenn man auf ein Pfund Rindfleisch verzichtet, als wenn man ein ganzes Jahr lang aufs Duschen verzichten würde
Treibhauseffekt verschiedener Ernährungsweisen:
![[image]](/uploads/assets/user/45211/km-Karte-Klimaschutz.jpg)
http://www.vebu.de/aktuelles/news/430-veganer-duerften-porsche-fahren
Habe heute noch etwas über die MahlZEIT-Sonderausgabe der Zeit erfahren, das mir tatsächlich noch nicht bekannt war und das ich unfassbar finde:
"Ein riesiges Problem vor allem in der Schweine- und Geflügelmast ist der Einsatz von Soja als eiweißreiches Zusatzfutter. Der ist nach EG-Ökoverordnung erlaubt, solange es sich nicht um genetisch veränderte Sorten handelt. Zwei Drittel des in Europa verwendeten Sojafutters stammen aus Südamerika. Der größte Teil davon wächst auf Rodungen, zahllosen Tier- und Pflanzenarten raubt er den Lebensraum. [...] Zwar verzichten einzelne Handelsmarken und einige Verbände - wie Bioland, Gäa und Neuland - auf Futterimporte aus Südamerika. Doch oft steckt auch im Schweinekotelett vom heimischen Ökometzger weit gereistes Sojaschrot."
Das heißt also entweder, dass Rodungen für EG-Bio-Soja nicht verboten sind oder dass biologisch erzeugte Sojabohnen nicht in genügender Menge vorhanden sind.
Das bedeutet also, dass selbst durch den Verzehr biologisch erzeugter Fleisch- und Milchprodukte sowie Eier die Regenwaldabholzung in vielen Fällen vorangetrieben wird!
EG-Ökoverordnung:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:189:0001:0023:DE:PDF
In der Tierfütterung wird größtenteils Sojaschrot aus gv-Sojasorten eingesetzt sofern diese Sorten in der EU zugelassen sind. Im augenblick kommt die EU kaum nach neue Sojasoerten zuzulassen. Es kommen immer neue gv-Sorten auf dem Markt und damit in den Anbau. Öko Soja gibt es nur ganz ganz wenig am Markt dehalb haben wir in der Öko-Tierhaltung ein Eiweiss bzw ein Aminosäuere Problem. Im Augenblick stamt das meißte konventionelle Soja aus dem Norden Brasiliens also der Gegend um den Äquator für diesen Klimabereich gibt es noch keine gv-Sojasorten. Nur dort ist gerade der Regenwald.......
Im Übrigen enthält Soja neben Eiweiss auch Fett (Sojaöl) auch dieses wird stark nachgefragt wird aber nicht oder kaum in der Tierproduktion verwendet sondern geht in die Nahrungsmittelherstellung (Margariene) oder in die Waschmittelindustrie oder in Bio-Kraftstoffe und und und... Würde weltweit weniger Soja angebaut dann würden mehr Ölpalmen angebaut Der Bedarf an Fett ist auf jeden Fall da.
Gelöscht von bhellweg am 21.05.2010 um 13:02
Für Fette gibt es auch genauso gute andere Lösungen - etwa Sonnenblumenöl, Rapsöl etc., die auch hier angebaut werden können, so dass das Hauptproblem mit Soja schon bei der Fleischindustrie liegt. Aber das sollten wir vielleicht nicht an dieser Stelle weiter diskutieren, damit die Argumentesammlung schön übersichtlich bleibt. Sollte da noch Diskussionsbedarf bestehen, schlage ich vor, dass anderswo ein neues Thema eröffnet wird und dieses ggf. verlinkt wird.
Öl und Eiweiss gehören zusammen, Pflanzen die Öl enthalten, enthalten auch Eiweiss. Hier in Deutschland gedeiht eigendlich nur Raps die Rapsölmenge reicht aber lange lange nicht aus für unsern Bedarf der weitaus größte Teil muß eingeführt werden. Ebenso vehält es sich mit unseren Rapsschrot, ein wertvoller Eiweissträger, auch davon gibt es in Deutschland viiiiiiiel zu wenig.........

