Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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Beiträge (18 )
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    lukita schrieb am 30.03.2012 um 19:24
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    Bei Treehugger läuft gerade eine Umfrage: Is Eating Meat Ethical?

    Bisheriger Stand:

    Yes, it is ethical. 13.94% (296 votes)
    No, It is not ethical. 53.65% (1,139 votes)
    It's more complicated than yes or no. 31.75% (674 votes)
    Other (in comments) 0.66% (14 votes)

    Total Votes: 2,123

    Polarnacht schrieb am 30.03.2012 um 21:11
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    Abgestimmt.

    "Ich denke auch, dass viele Fleischesser einfach nicht darüber nachdenken, was ihrem Fleischgenuss alles vorausgeht. Das wird alles verdrängt und ausgeblendet und dann höre ich immer nur "Ich könnte nie darauf verzichten, es schmeckt ja so gut..." Mir würde bei dem Gedanken an Schlachthäuser der Appetit vergehen.
    "

    Mir wird auch schlecht, wenn ich daran denke, welche Blutbäder dem Fleisch vorausgingen, aber es gibt Menschen, die sind so gefühlstaub, dass selbst das sie nicht interessiert, solange sie ihr Verlangen nach Fleisch stillen können. Da sind ihnen die Tiere und die Menschen in diesen unwürdigen Maschinerien des Todes völlig gleichgültig.

    "Wirklich gute Idee dem Fleischessen auch einen Namen zu geben, echt interessant wie ein Name aus einem "normalen" Verhalten eine Idiologie macht und wie Kritik auf einmal ganz anders klingt"

    Ich denke, der Psychologin ging es um die Aufklärung des Paradoxons, dass wir manche Tiere essen, andere streicheln und das miteinander vereinen können. Durch diese Frage hat sie die Verhaltensweisen rund um Tier und Fleisch ja erst untersucht, wie sie sagt. es ging also nicht nur ums Fleischessen, sondern um den generellen, teilweise extrem unterschiedlichen Umgang mit verschiedenen Tierarten.

    HappyAnimal schrieb am 30.03.2012 um 21:13
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    Habe auch abgestimmt.

    lukita schrieb am 06.03.2013 um 13:47
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    75 typische Aussagen von Menschen, die Fleisch essen...

    HappyAnimal schrieb am 06.03.2013 um 14:27
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    Tscha, genau so ist es.

    mela schrieb am 06.03.2013 um 14:53
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    Als nicht-veganerin muss ich auch mal wieder meinen Senf zu dem Thema abgeben. Ja, das Leiden der Tiere wird vor dem Verbraucher versteckt, und vermutlich wäre das Leiden geringer, wenn es transparent wäre. Damit würde Fleisch teurer und der Konsum würde sinken. Ich glaube aber nicht, dass aufgrund der Transparenz die Menschheit dem Fleisch abschwören würden.

    Denn die Mehrheit ist eben nicht der Meinung, dass Tiere gleichwertig mit Menschen sind. Ich denke die vorwiegende Einstellung ist, dass der Mensch - wie ein Raubtier auch - das Recht hat, sich selbst zu entscheiden, welches Tier er streicheln und welches er essen will. Der Mensch versteht sich in der Mehrheit eben als Raubtier.
    Das kann man nun für unmoralisch halten und ich habe auch Sympathien für die Denkweise, dass Tiere den Menschen gleichgestellt sind.
    Aber jeder hat seine eigene Moral, die Moral ist anerzogen und gesellschaftlich geprägt (in vielen Ländern hat man von vegane Lebensformen noch garnichts gehört). Das zeigt ja auch die Umfrage, ob Fleisch essen unethisch sei.
    Und die Moralvorstellung eines einzelnen Menschen zu ändern, das ist ganz schön schwer.
    Ich denke, da liegt der Hund begraben, warum Fleischesser und Nicht-Fleisch-Esser häufig nicht auf einen Nenner kommen: Unterschiedliche Moralvorstellungen.

    HappyAnimal schrieb am 06.03.2013 um 16:11
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    Hallo mela,

    die Umfrage ist natürlich nicht repräsentativ, aber sie hat immerhin ergeben, dass mehr als 50% es nicht für ethisch vertretbar halten, dass Tiere gegessen werden!

    Außerdem ist in Deutschland der Fleischkonsum im Jahr 2012 GESUNKEN und nicht gestiegen oder gleich geblieben.
    Ich glaube, dass Aufklärung wirkt.

    Ich will dir ein Beispiel geben: Sklaverei war während der menschlichen Geschichte jahrtausendelang vollkommen akzeptiert. Man ging selbstverständlich davon aus, dass die Sklaverei ethisch in Ordnung war. Erst sei ca. 150 bis 200 Jahren hat die Menschheit davon Abstand genommen und heute wird Sklaverei beinahe weltweit als ehtisch nicht mehr vertretbar angesehen.
    Dasselbe gilt für Rassismus. Rassistisch denken immer noch relativ große Teile der Menschheit, aber er ist auf dem Rückzug.
    Ähnliches könnte man für die Rechte der Frauen schreiben.

    Ich will damit sagen, dass auch die Beziehung des Menschen zum Tier sich wandeln kann und sich wandelt.
    Irgendwo fängt es immer an. Die Widerstände sind noch sehr groß, aber ich sehe Fortschritte und glaube daran, dass sich die Menschen ändern können.
    Du hast es selbst gesagt: Karnismus is anerzogen. Und genau deswegen ist Karnismus auch "verlernbar".

    LG


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