Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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Beiträge (17 )
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annekm schrieb am 20.03.2010 um 18:50
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Ich hoffe, dass Ihr hier mit mir zum genannten Thema gute Gründe zusammentragt, die im Optimalfall mit guten Quellen belegt werden können :)



"Ich bin sowohl Vegetarier als auch leidenschaftlicher Anti-Alkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann."



Thomas Alva Edison (1847-1931)

US-Erfinder, über 2000 Patente
angemeldet, u. a. Glühbirne, Mikrophon.
    lukita schrieb am 20.03.2010 um 20:16
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    Vegetarisch

    Sowohl das Amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) als auch die Amerikanische Vereinigung für Ernährung (American Dietetic Association) heißen eine vegetarische Ernährung gut.

    Studien belegen ferner, dass Vegetarier einen niedrigeren Cholesterinspiegel als Fleischesser haben und mit wesentlich geringerer Wahrscheinlichkeit an einer Herzerkrankung oder Krebs sterben.

    Studien auf den Seiten des VEBU: http://vebu.de/gesundheit/studien

    Der Verzehr von Fleisch und Milchprodukten wurde nun schlüssig mit Diabetes, Arthritis, Osteoporose, verstopften Arterien, Fettleibigkeit, Asthma und Impotenz in Verbindung gebracht: http://www.fleisch-macht-krank.de/

    Vegan

    Zu Mineralien/Vitaminen kann man auch hier nachlesen: http://www.v-heft.de

    Ein Informations-Austausch zu einzelnen Nährstoffen wie z.B. Vitamin B12 findet hier statt: http://www.utopia.de/gruppen/forum/1281

    inaktiver User 21793 schrieb am 20.03.2010 um 20:31
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    Die "Große vegane Nährwerttabelle" gibt einen Überblick über wichtige Vitamine und Mineralstoffe:

    http://www.vegan.at/warumvegan/gesundheit/naehrwerttabelle.pdf

    annekm schrieb am 20.03.2010 um 21:56
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    Die von Lukita bereits genannte Position der ADA möchte ich noch ein Zitat näher darstellen:

    Die American Dietic Association (dass weltweit größte Institut für Ernährung) und die Dietitians of Canada stellten in einer gemeinsamen Studie fest, dass „eine gut geplante vegane oder andere Form von vegetarischer Ernährung für alle Lebensphasen geeignet ist, einschließlich Schwangerschaft,Stillzeit, Säuglingsalter, Kindheit und Pubertät"

    Desweiteren gibt sie kund: „Es ist die Position der Amerikanischen Gesellschaft für Ernährung (ADA) und des Verbandes kanadischer Ernährungswissenschaftler (DC), dass eine vernünftig geplante vegetarische Kostform gesundheitsförderlich und dem Nährstoffbedarf angemessen ist, sowie einen gesundheitlichen Nutzen für die Prävention und Behandlung bestimmter Erkrankungen ist" und

    „Es liegt in der Verantwortung von Ernährungswissenschaftlern, Interessierte bei der Aufnahme einer vegetarischen Ernährung zu unterstützen und zu ermutigen"
    http://www.eatright.org/cps/rde/xchg/ada/hs.xsl/advocacy_933_ENU_HTML.htm (englisch, als PDF oder auch als Audio-File)

    Das Positionspapier der ADA ist auch auf dieser Seite auf Deutsch zu finden: http://www.vebu.de/ada?start=1.


    Außerdem:
    Prof. Dr. Claus Leitzmann, renommierter deutscher Ernährungswissenschaftler von der Universität Gießen:

    „Studien mit vegan lebenden Menschen, die weltweit, aber auch von uns durchgeführt wurden, zeigen, dass VeganerInnen im Durchschnitt deutlich gesünder sind als die allgemeine Bevölkerung. Körpergewicht, Blutdruck, Blutfett- und Cholesterinwerte, Nierenfunktion sowie Gesundheitsstatus allgemein liegen häufiger im Normalbereich."

    annekm schrieb am 20.03.2010 um 21:58
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    Gelöscht von annekm am 20.03.2010 um 22:06

    annekm schrieb am 20.03.2010 um 22:05
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    Herzkreislauf

    - 5 Prospektivstudien mit mehr als 76.000 Teilnehmern konnten aufzeigen, dass die Todesfallrate bei ischämischen Herzerkrankungen (z.B. Herzinfarkt) bei Vegetariern deutlich geringer ist als bei Fleisch- und Fischessern - auch dann, wenn es sich um gemäßigte Fleischesser handelte

    - eine Studie belegte, dass das Risiko zur Entwicklung von Herzerkrankungen bei Veganern noch niedriger ist als bei Ovo-Lacto-Vegetariern

    - viele Studien haben bewiesen, dass Vegetarier sowohl einen niedrigeren systolischen als auch diastolischen Blutdruck haben

    - eine schwedische Studie zeigte, dass die vegane Ernährung bei Patienten mit krankhaft chronsch hohem Blutdruck sogar Heilungen bewirken konnte - nach einem Jahr streng veganer Ernährung waren von 26 Patienten 22 völlig beschwerdefrei


    Krebs


    - eindeutiges Ergebnis vieler Studien: die Gesamtkrebsrate liegt bei Vegetariern niedriger

    - Nichtvegetarier haben besonders bei Dickdarmkrebs, Mastdarmkrebs und Prostatakrebs ein ganz erheblich höheres Risiko

    - in verschiedenen Studien sind Eierstock-, Brust- und Prostatakrebs in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von Milch und Milchprodukten gebracht worden

    - in einer Studie wurde die Präsenz des Bakteriums Helibacter pylori untersucht, das für Magenschleimhautentzündungen, Zwölffingerdarmgeschwüren und Magenkrebs verantwortlich gemacht wird, Bei Milchtrinkern wurden die meisten Bakterien und bei Veganern die wenigsten gefunden



    Cholesterinspiegel

    - der Verzehr tierischer Produkte wirkt sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus, und erhöht dadurch das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden wesentlich



    Demenz

    - amerikanische Studien ergaben, dass Personen, die Fleisch, Geflügel und Fisch verzehren, ein mehr als doppelt so hohes Risiko haben, eine Demenzerkrankung zu entwickeln.

    - Langjährige Fleischesser haben sogar ein mehr als dreimal so hohes Risiko für eine Demenz

    - eine niederländische und eine amerikanische Studie konnten gar eine höhere Intelligenz vegan ernährter Kinder nachweisen



    Diabetes

    - die Häufigkeit von juvenilem Diabetes (Typ I) steigt mit einem vermehrten Konsum von Kuhmilch



    Pestizide

    - Fleisch enthält Ansammlungen von Pestiziden und anderen Chemikalien, die bis zu 14mal konzentrierter sind als in pflanzlichen Lebensmitteln

    annekm schrieb am 20.03.2010 um 22:11
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    Daraus folgend auch bedenkenswert das folgende Zitat:

    Enquete-Kommision

    Untersuchungs-Kommision des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre:

    "[...] Darüber hinaus würden die volkswirtschaftlichen Folgekosten der ernährungsbedingten Krankheiten (50 Mrd. DM/Jahr) erheblich reduziert."

    inaktiver User 67865 schrieb am 20.03.2010 um 22:12
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    "Vegetarier leiden insgesamt weniger häufig an Allergien als Mischköstler. Dies gilt sowohl für Asthma, für Heuschnupfen, für Tier- und Chemikalienallergien."

    http://www.das-weisse-pferd.com/03_09/allergien.html

    lukita schrieb am 13.02.2011 um 21:57
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    Gelöscht von lukita am 18.03.2012 um 22:22

    wuerzsilie schrieb am 08.06.2011 um 15:24
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    aufruf: sichere lebensmittel für alle. für die bio-vegane agrarwende

    Die Frage "Warum vegan?" bzw. die Antwort "aus gesundheilichen Gründen" sollte auch auf den Anbau unserer Lebensmittel ausgedehnt werden, wie im Rahmen gegenwärtiger Ehec-Diskussionen wiedermal deutlich wird.

    So ruft auch die vegane-gesellschaft.org zur breiten Unterstützung bioveganer Anbaumethoden in der Landwirtschaft auf (mehr: aufs Bild klicken):

    [image]

    Polarnacht schrieb am 16.03.2012 um 00:48
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    Da ich selbst jahrelang an Depressionen und Angst litt und nun langsam aber stetig auf dem Weg der Besserung bin, ist für mich vor allem die neueste Studie auf http://www.fleisch-macht-krank.de/Studien/Fleisch_Studien.htm relevant: Der Verzicht auf Fleisch und Fisch hebt die Stimmung.

    Ich bewege mich gerade zwischen einer vegetarischen und veganen Lebensweise. Natürlich ist mein Leben nun insgesamt achtsamer, bewusster, ökologischer, doch seit ich kein Fleisch, kaum noch Milch- und andere tierische Produkte aufnehme, fühle ich mich viel besser. Mein Körper ist fitter und vitaler, ich kann wieder klar denken, mich konzentrieren und meine Gedächtnisleistung reanimiert sich langsam - ich LEBE und das ist so ein tolles Gefühl.

    Indessen bin ich überzeugt, dass durch eine gesunde / vegane Ernährung Körper und Psyche geheilt werden können. Ich habe selbst lange Zeit Tabletten genommen, doch ich merkte, dass sie mich betäubten, meinen Verstand "vernebelten" und die Gefühle dämpften, dabei sind sie doch so wichtig, um urteilen zu können. Nun bin ich froh sie fast ausgeschlichen zu haben und ich merke, wie mein Körper es mir dankt und meine Seele, die schmerzt, wenn ich daran denke, wieviele Tiere und Menschen leiden mussten, damit ich diese Medikamente heute nehmen kann.

    Ich sehe Verzicht nicht mehr als Stolperstein, sondern als Chance zu leben, wahrzunehmen, was ist, und die vielen Augenblicke zu genießen, die mir jeden Tag geschenkt werden und da gehört es für mich dazu, mich für Natur und Umwelt einzusetzen - neben Achtsamkeit und Meditation, die mich der Natur näher bringen und mir selbst.

    Auch interessant ist: Eine vegane Ernährung zeigt keinen nachteiligen Effekt bezüglich Knochenverlusten und Frakturen.

    Ergänzend zur ersten Studie war auch diese hochinteressant für mich und bestätigt meine Annahme zu einer gesunden Ernährung:
    "Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass ein Ernährungsmuster, bestehend aus einer hohen Zufuhr von Weißmehlprodukten, Softdrinks, rotem Fleisch, Fleischprodukten und fetten Milchprodukten und eine geringe Aufnahme von Gemüse, Früchten und Fisch, mit erhöhten Spiegeln von Entzündungsmarkern verbunden ist. Darüber hinaus beweisen mehrere aktuelle Studien, dass eine ungesunde Ernährung mit einem erhöhten Risiko für Depressionen assoziiert ist. Es gibt also einen plausiblen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Verzehr ungesunder Nahrungsmittel, einer chronischen Entzündung und einem erhöhten Risiko für Depressionen."

    Nächtliche Grüße


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