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Der Vorstandsvorsitzende der Münchner Sparda-Bank präsentiert eine Gemeinwohlbilanz!

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Beiträge (9 )
 
lukita schrieb am 19.10.2011 um 23:20
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Der Banker, der mit all dem brechen wird, was den Erfolg einer Bank bislang bestimmte, wirkt an diesem Nachmittag selbst zerbrechlich. Helmut Lind sitzt gebeugt am Schreibtisch, das Kinn auf einen Handballen gestützt, und schaut lange aus dem Fenster, bevor er seine Sätze formuliert.

"Die Schraube", sagt er dann und zeichnet mit dem Finger kleine Halbkreise auf den Tisch, "sie ist schon sehr fest angezogen. Und Sie wissen ja, was nach sehr fest kommt." Der große Knall, das Ende des Wirtschaftens, wie wir es kennen, es stehe kurz bevor, das will der Vorstandsvorsitzende der Münchner Sparda-Bank sagen.

So wie bislang - mit unmenschlichem Druck am Arbeitsplatz und umweltzerstörender Produktion - darf es nicht weitergehen, davon ist der 50-Jährige überzeugt.

Weiterlesen: http://www.brandeins.de/archiv/magazin/heimliche-helden/artikel/der-utopist.html
    Maria_L schrieb am 20.10.2011 um 07:05
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    Erstaunlich!

    Bubensteyn schrieb am 20.10.2011 um 07:30
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    Das klingt sehr gut.

    Da können sich Ackermann & Co eine Scheibe abschneiden.
    Die haben ihre Finger ja auch beim Glücksspiel drin:
    http://www.utopia.de/blog/bubensteyns-beschauliche-blatter/las-vegas

    bstolle schrieb am 20.10.2011 um 09:50
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    Kaum zu glauben - kann man doch noch hoffen?

    SILKY schrieb am 20.10.2011 um 10:32
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    scheint ein intelligenter und fuehlender mann zu sein. man stelle sich nur vor eines morgens kommen alle menschen an den schaltstellen von macht,zu diesem erwachen!
    wenn nicht, muss das volk halt laerm machen.

    spiri_duality schrieb am 25.10.2011 um 01:33
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    es gibt sie also doch noch: die guten nachrichten. hoffentlich lässt man den mann seine ideen umsetzen.

    lukita schrieb am 20.03.2012 um 20:59
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    Im Rahmen der Lit.Cologne gab es heute eine Podiums-Diskussion mit Christian Felber, Helmut Lind und Julian Nida-Rümelin.

    Die Veranstaltung

    Christian Felber hat mit seiner Idee ein überwältigendes Echo ausgelöst: Die Gemeinwohl-Ökonomie beruht – wie eine Marktwirtschaft – auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls. Die erfolgreichsten Unternehmen, also jene, die sozial verantwortlich, ökologisch und solidarisch agieren, erhalten rechtliche Vorteile.

    Das Modell ist offen und demokratisch und wird von den Chefetagen der Unternehmen ebenso aufgegriffen wie von politischen Bewegungen, die Alternativen aus den aktuellen Krisen suchen. Stéphane Hessel zu diesem Modell: “Engagiert euch für konkrete Alternativen! Engagiert euch für die Gemeinwohl-Ökonomie!”

    Christian Felber diskutiert mit Helmut Lind, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank, sowie mit dem Philosophen Julian Nida-Rümelin (Die Optimierungsfalle). Mod.: Jürgen Wiebicke, Text: Ralf Harster (Schauspiel Köln).


    Im Anschluss an die Veranstaltung Christian Felber als Studiogast im Video: http://www.wdr.de/tv/westart/dienstag/sendungsbeitraege/2012/0320/felber.jsp


    Persönliches Fazit

    Die Veranstaltung hat sich gelohnt und war sehr anregend. Ich möchte allen ans Herz legen, sich mit den Grund-Gedanken der Gemeinwohl-Ökonomie mal auseinander zu setzen: http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/

    lukita schrieb am 07.01.2013 um 01:18
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    Gemeinwohl statt Profitmaximierung
    Die Sparda-Bank München hat sich der Gemeinwohlökonomie verschrieben.

    03.01.2013 Helmut Lind im Gespräch mit Christopher Ricke
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1966030/

    Die Sparda-Bank München will künftig auf Kunden und Mitarbeiter verzichten, für die allein der Profit an erster Stelle steht. Kunden, denen es egal sei, dass sich sein Institut dem Gemeinwohl verschrieben habe, seien an der falschen Stelle, sagte der Chef der Bank, Helmut Lind.

    berniewa schrieb am 07.01.2013 um 01:36
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    Bei der Diskussionsrunde (vorletzter Kommentar) wär ich auch gern dabei gewesen !

    Nicht zuletzt interessant auch, was z.B. Julian Nida-Rümelin dort gesagt hat (kenn ich noch aus Studentenzeiten von der Uni als Prof. mit dem sich normalerweise sehr interessant diskutieren lässt -- seine neueren Bücher z.B. das erwähnte, kenn ich aber noch nicht;
    er war übrigens schon mal als Kultusminister für Bayern im "Schattenkabinett" der SPD aufgestellt und vorübergehend Kulturstaatsminister in Berlin als Nachfolger von Naumann (zu G Schröders Zeiten)
    Bis heute hervorragend finde ich z.B. seine Einleitungskapitel zu einem Buch über Angewandte Ethik beim Verlag de Gruyter mal erschienen, wenn ich mich nicht irre


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