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TEEB-Report: Naturzerstörung kostet die Menschheit ein Vermögen

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Beiträge (2 )
 
lukita schrieb am 23.04.2012 um 14:51
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Wenn die Umweltzerstörung nicht gebremst wird, könnte die Menschheit jährlich mehrere Billionen Dollar verlieren. Besonders hart trifft es die Entwicklungsländer.

# Datum 20.10.2010 - 18:37 Uhr
# Quelle dpa/ZEIT

Die Zerstörung der Natur kommt die Menschheit teuer zu stehen. Das geht aus dem TEEB-Report hervor, der auf der UN-Artenschutzkonferenz im japanischen Nagoya veröffentlicht wurde. TEEB steht für Ökonomie der Ökosysteme und Biodiversität (The Economics of Ecosystems and Biodiversity). Die Studie gibt Ökosystemen einen konkreten Wert und fordert Staaten auf, diesen auch bei volkswirtschaftlichen Rechnungen einzubeziehen.

mehr: http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-10/zerstoerung-natur-kosten

Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung mit Link zur Studie: http://www.ufz.de/index.php?de=20679


Mein Kommentar dazu:

Vielleicht hilft es ja, die Natur mit Geldwerten zu belegen, damit Politiker, Banker und/oder Unternehmer auch was damit anfangen können... so wie es auch von Andreas Weber in seinem Buch Bio-Kapital vorgeschlagen wird.

Lieber wäre mir, wenn (noch) funktionierende Ökosysteme um ihrer selbst als bewahrenswert angesehen würden. Unser Konsum trägt dazu bei, dass Ökosysteme insbesondere durch Abholzung nachhaltig zerstört werden.

Meiner Meinung nach geht es nicht ohne eine drastischer Veränderung des bisherigen Lebensstils:
- deutlich reduzierter Individualverkehr
- keine Massentierhaltung mit Futterimporten aus Tropenregionen
- regionales Wirtschaften
- Vermeiden von Abfällen jeder Art
- etc.

Wir hatten in Deutschland noch keine Dürreperioden, so dass wir etwas mehr Fantasie brauchen, um unseren Einfluss in den weit entfernten Ländern vorzustellen. Ein Zusammenhang ist aber sicherlich schwierig zu leugnen.

"Wir leben nicht von den Zinsen. Wir leben vom Kapital der Natur und stehlen so unseren Kindern die Zukunft."
Zitat von Jane Goodall
    Uwe-Sievers schrieb am 23.04.2012 um 16:19
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    Es ist schön zu sehen auf wie vielen Wegen nach Lösungen gesucht wird unsere Herausforderungen zu bewältigen.
    Evtl. mag das für den Einen oder Anderen eine Hilfe sein, wenn man der "Narur" einen monytären Wert gibt.

    Ich glaube das wir jetzt lernen sollen uns vom "Geld" zuverabschieden. Dem Geld nicht mehr eine so große Wichtigkeit zu geben!
    Ich glaube wir sollen jetzt lernen das Leben in allen seinen Facetten WERT ZU SCHÄTZEN und unsere Gedanken auf das Entwickeln von Fähigkeiten für ein sinnvolles Gestalten von Zusammenleben zu fokusieren.

    Irgendwann müssen wir das ja endlich lernen, oder?

    Geld ist nur eine Krücke.


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