Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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Beiträge (3 )
 
Volkmar schrieb am 20.05.2011 um 08:17
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Warum keine Sachspenden mehr?

Bei meiner letzten Fahrt von Rumänien nach Deutschland erlebte ich den Wahnsinn unseres alltaglichen Warenverkehrs hautnah. Als ich in Budapest auf die A0, die Umgehungs-Autobahn, auf fahren wollte, sah ich nur eins; Kilometerlange Schlangen von LKW, ohne einen einzigen PKW dazwischen.

Im Transit-Land Ungarn kommen bei Budapest eine ganze Menge von Strecken aus dem Osten zusammen, um die Waren in den Westen transportieren zu können. Und sofort wurde mir klar, dass dieser Wahnsinn nicht weiter gehen darf! Ohne Rücksicht auf die Umwelt und unsere Erde werden, die zur Zeit vierspurigen Autobahnen auf 6 oder 8 Spuren ausgebaut. Das völlig verrückte an der Sache; Zuerst lassen wir im Osten Menschen unter unwürdigsten Bedingungen Waren produzieren, weil sie, wegen der Ausbeutung der Menschen und der Umwelt dort so billig herzustellen sind. Dann karran wir sie, mit viel Aufwand und noch größeren Umweltschäden, nach West-Europa und wenn sie dann, nach kurzer Zeit, nicht mehr der neuesten Mode, dem neuesten Trend, entsprechen, dann geben wir sie wieder ab und lassen sie dorthin zurück karren, von wo sie ursprünglich gekommen sind.

Und, sein wir doch mal ehrlich, wer mit dem Argument, dass mit Geld ja vielleicht auch andere Dinge finanziert werden könnten, als von den Spendern/Spendeinnen gewünscht, auf Sachspenden beharren, dem / der geht es doch meist gar nicht darum, dass ihre Spende missbraucht werden könnte, sondern eher darum, dass der eigene Kleiderschrank wieder "flott" gemacht wird um die nächsten Einkäufe aufnehmen zu können.

Und diesen Wahnsinn mache ich nicht mehr mit!

Einzelne Familien oder Einrichtungen können trotzdem weiterhin unterstützt werden. Aber mit Geldspenden. Diese bitte überseisen auf unser Spendenkonto; bei der SK Vogtland, BLZ; 8705 8000, Konto; "RO-DE-RO"e.V. 382 000 7520 Unter http://ro-de-ro.xobor.de/ könnt Ihr aussuchen wen oder was Ihr unterstützen wollt. Bei einer Überweisung bitte den Verwendungszweck-Code angeben! Ich lebe in Rumänien und werde dann, auf Wunsch, (bitte hier mitteilen), mich persönlich darum kümmern, dass Ihr Spende auch dafür und entsprechend so eingesetzt wird, wofür und wie Sie es sich gedacht haben.

Und ich möchte Ihnen versichern, dass Ihre Spende bei uns zu 100 % dort zu Gute kommt, wofür Sie sie gegeben haben! Bei uns gibt es keine Verwaltungskosten und nun auch keine Transportkosten mehr. Natürlich erhalten Sie, auf Wunsch, entsprechende Berichte und Fotos.

Ihr Volkmar Müller
    Seebär schrieb am 22.05.2011 um 15:08
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    Moin , ich bin auch eher für Geldspenden. Das ist flexibler. Außerdem ist es nicht komisch sich

    toll zu finden bloß weil man ausgelatschte Schuhe weggibt ? Ich schicke regelmäßig kleine Dollarbeträge

    zu meinem Kubanischen Brieffreund. Das ist Hilfe im kleinem Rahmen und kommt bisher auch immer

    beim Bedürftigen an. Ob er sich nun Brot kauft oder Rum ist mir egal, das kann er selbst bestimmen.



    LG Steffen

    Volkmar schrieb am 25.01.2012 um 01:59
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    Naja Leute,
    ich möchte Euch sagen, dass der Verein "RO-DE-RO" aufgelöst wird.
    Ich weiß, es sollte eigentlich anders laufen, aber ich habe einfach keine Kraft und keine Lust mehr. Nachdem im Dezember in Deutschland zwei weitere Mitglieder mir ihren Austritt erklärten, weil sie angeblich keine Zeit haben sich ein zu bringen, obwohl ich sie nur jeweils zu den Annahmetagen von Paketen forderte und das, seit nur noch Geldspenden gesammelt werden, sowieso weg fällt, damit aber die Anzahl der Mitglieder unter die Zahl von 7 mind. Mitgliedern für eingetragene Vereine fällt, habe ich beschlossen, den Verein einfach ab zu melden.
    Mein Haupt-Grund, diesen Verein zu gründen, war ja, dass ich glaubte dringend einen Verein zu brauchen, wenn ich weiter helfen will. Aber das hat sich ja nun auch als falsch erwiesen. Da ich Rentner bin und sowieso keine Spendenbescheinigungen mehr beim Finanzamt abrechne, wieso sollte ich noch einen Verein brauchen? Die Spenderin, die bisher regelmäßig für Maria Tanase spendete, damit diese ihr Studium fort führen kann, ist auch abgesprungen und ich kann den kleinen Betrag auch selbst übernehmen. Für diese Spende den ganzen Aufwand zu betreiben, für Finanzamt (und Spender) die Verwendung der Spenden ordnungsgemäß ab zu rechnen, der lohnt sich dafür einfach nicht mehr.
    Ich selbst werde also weiterhin Kinder unterstützen, die eine gute Ausbildung brauchen. Aber, wer mich vielleicht noch unterstützen will, muss das mit konkreter Anfrage tun und kann keinen Zuwendungsbescheid mehr erwarten. Mein Forum für Brief- und e-Mail-Freundschaften; http://www.smoobook.de/volkmar/ werde ich weiter betreiben. Und einen Verein für gegenseitiges Kennenlernen und Besuchen würde ich sogar gerne wieder gründen, aber nur, wenn zuvor genügend Interessierte bereit sind auch mit zu tun, d.h. Mitglied zu werden und auch Aufgaben zu übernehmen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir dringend diese Möglichkeit der Kontakt-Aufnahme, des Kennen- und Verstehenlernens, in dieser immer "kleineren, globalen" Welt brauchen und nicht warten dürfen, bis uns Probleme bei der Arbeitswelt, im Zusammenleben und den Lösungsversuchen bei den Umweltfragen zu Feinden machen.
    Aber, wie gesagt, ich habe keine Lust mehr, für die Vorteile einiger weniger, die ganze Arbeit zu übernehmen. Sollte es hier Utopisten geben, die wie ich, daran glauben, dass wir "einfachen" Menschen dem Zusammenschluss von Wirtschaft, Politik (und auch Mafia) unbedingt den Zusammenschluss von uns "einfachen" Menschen entgegen setzen müssen, dann meldet Euch. Es hat sich nichts daran geändert, wie zur Zeit vor 100 Jahren, nur im Zusammenschluss, gemeinsam sind wir stark! Der einzige Unterschied zu früher ist, dass es nicht mehr ausreicht sich Landes- oder gar Regional-mäßig oder nach einzelnen Berufsgruppen zusammen zu schließen. Wir brauchen eine Weltweite Bewegung! Ein Zusammenschluss, der so kraftvoll, groß und mächtig ist, dass niemand, aber auch wirklich niemand ihn mehr übersehen oder gar übergehen kann. Und kein Mensch, ob er / sie Manager(in), Arbeiter(in), Angestellte(r) oder der / die letzte Indianer(in) im Urwald von Brasilien oder sonst wo ist, darf ausgeschlossen sein und - so er / sie es möchte - der Hilfe und Unterstützung verlustig gehen.
    Die Internationale, "Proletarier aller Länder vereinigt Euch", war noch niemals so wichtig wie heute!
    Euer Volkmar


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