Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
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Beiträge (7 )
 
Robinson schrieb am 04.08.2010 um 20:57
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"~ PLANET mareblu ~ bietet im Gegensatz zu allen anderen Umwelt-, Natur-, Arten- und Tierschutzorganisationen jedem Spender oder Fördermitglied die Möglichkeit, sich aktiv an der Auswahl der möglicher Schutzprojekte zu beteiligen und Vorschläge für die Verwendung der Spendengelder zu machen.

Hier könnt Ihr mitdiskutieren und Vorschläge machen, welche Projekt die Organisation ~ PLANET mareblu ~ schützen sollte, durch persönlichen Einsatz wie auch durch finanzielle Unterstützung von Maßnahmen vor Ort, weltweit.
"

Im Gegensatz zu allen anderen Organisationen ? Ich nenne nur mal das Beispiel Greenpeace (Thema Meere), ich bin in der Anti-Walfang-Kampagne für GP bereits auf der Straße gestanden, just als sich der Entenwal in die Themse bis nach London verirrt hatte. Für die Aufmerksamkeit unseres Standes war diese Mediengeschichte zwar gut, leider ging sie unglücklich aus. Alle wollten nur wissen, ob wir Neues vom Wal wüßten. Jedenfalls war das Interesse am Meeresschutz geweckt und wir fanden offene Ohren.

Mangels Hintergrundinformationen auf der noch jungfräulichen mareblu-Webseite könnten die Verantwortlichen hier in der neuen Gruppe ruhig ein paar Informationen hinterlassen, welche Zielsetzungen denn konkret in der neuen Organisationen formuliert sind. Mit dem o.g. Zitat aus der Beschreibung erwächst selbstbewusst ein Anspruch "besser" zu sein als andere Organisationen.

Das beschriebene Angebot macht jedoch die Umweltarbeit noch nicht glaubwürdig. Dient diese Gruppe mitsamt Forum wirklich dem Ziel, Vorschläge zu sammeln ? Die Lücken anderer Umweltorganisationen schließen sollen, wo eklatante, drängende Mißstände behoben werden müssen ? Mangels Grundlage von offizieller Seite wühle ich hier im Trüben.

Bitte etwas Licht ins trübe Gewässer.

Solange bleibt zumindest das (überraschende) Freundschaftsangebot unbeantwortet.
    inaktiver User 59183 schrieb am 04.08.2010 um 22:15
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    Ich verstehe das eher so, dass nicht das Aktivismus-Engagement, sonder die Spenden gezielt ausgewählt werden können. also z.B. für Delinschutz im Mittelmeer oder gegen Lachsfamren in Chile u.s.w. (von mir selbst jetzt mal erfundene Beispiele). Oder habe ich das missverstanden?

    mareblu schrieb am 05.08.2010 um 07:40
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    Hallo zusammen,

    lassen Sie mich dazu an dieser Stelle nur kurz dazu ausführen.

    Wenn Sie die von uns erwähnten "anderen" Organisationen genauer ansehen, respektive deren Satzung oder Zweck werden Sie unschwer feststellen, das dies Organisationen/Vereine ein fast
    patriaschaisches System betreiben, in dem Mitglieder, Spender oder Paten keinen direkten Einfluss oder Mitsprachrecht haben über die Mittelverwendung.

    Und genau das ist bei völlig anders geregelt. Jeder kann hier über die Mittelverwendung und Projekte demokratisch mitbestimmen. Dies ist nur ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal unserer Organisation.

    Lesen Sie doch mal den nachfolgenden Auszug der Satzung von Greenpeace. Im Klartext heißt das, die können die Spenden der Mitglieder verwenden wie sie wollen, können sogar anderen Unternehmen gründen und Beteiligungen eingehen, ohne die Mitglieder sprich Geldgeber in diese Entscheidung mit einzubeziehen. Das sieht schon eher nach Wirtschaftunternehmen aus.

    Greenpeace Satzung §2 Zweck
    "Der Verein kann Mittel, sofern sie beim Empfänger ausschließlichzu diesem Zwecke oder einem anderen steuerbegünstigten Zweck verwendet werden, für Stichting Greenpeace Council mit dem Sitz in Amsterdam (§ 13) oder für dazugehörige Greenpeace-Organisationen in anderen Ländern und auch für andere steuerbegünstigte Körperschaften beschaffen und an sie weiterleiten sowie sich an steuerbegünstigten Körperschaften beteiligen oder deren Mitglied werden oder gemeinnützige Stiftungen errichten. Der Verein kann zur Verfolgung seiner satzungsgemäßen Zwecke Unternehmen gründen oder sich an Unternehmen beteiligen oder Lizenzen vergeben".

    Viel mehr Informatives steht da über den Zweck der Organisation auch nicht drin!

    Abschließend nur noch ein Hinweis. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf den Schutz von Projekten in den Weltmeeren. Hier liegt ausschließlich unser Fokus. Auch hier hat Greenpeace einen fast unüberschaubares Angebot an Projekten.

    Ein Schelm, der jetzt böses denkt. Wir begrüßen selbstverständlich die Arbeit von Greenpeace, wenngleich wir uns auch teilweise deutlich unterscheiden, aber in der Sache wollen wir doch alle
    dasselbe. Nur bei uns hat jeder, wirklich jeder die Chance in unserer "noch" kleinen, überschaubaren Organistion wirklich gestaltend zu arbeiten und wirklich demokratische Basisarbeit zu leisten.

    Zum Schluss noch eine Anmerkung zum Thema "im Trüben fischen".
    Da wir erst im Juli in Berlin gegründet wurden, sind noch nicht alle Infokanäle (Homepage) online.
    Dies werden wir in den nächsten Tagen nachholen und dann kann sich jeder über uns und unsere Projekte detailliet informieren. Somit sollte es möglich sein, eine Endscheidung treffen zu können.
    Es werden alle bestehenden Fragen beantwortet werden. Nur noch etwas Geduld, aber juristisch muss alles erst in trockenen Tüchern sein, dann gehts auch im WWW so richtig voran.

    In diesem Sinne, utopische Grüße
    Dr. Kurt-Jürgen Walther MBA
    Geschäftsführer
    ~ PLANET mareblu ~

    mareblu schrieb am 05.08.2010 um 07:40
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    Hallo zusammen,

    lassen Sie mich dazu an dieser Stelle nur kurz dazu ausführen.

    Wenn Sie die von uns erwähnten "anderen" Organisationen genauer ansehen, respektive deren Satzung oder Zweck werden Sie unschwer feststellen, das dies Organisationen/Vereine ein fast
    patriaschaisches System betreiben, in dem Mitglieder, Spender oder Paten keinen direkten Einfluss oder Mitsprachrecht haben über die Mittelverwendung.

    Und genau das ist bei völlig anders geregelt. Jeder kann hier über die Mittelverwendung und Projekte demokratisch mitbestimmen. Dies ist nur ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal unserer Organisation.

    Lesen Sie doch mal den nachfolgenden Auszug der Satzung von Greenpeace. Im Klartext heißt das, die können die Spenden der Mitglieder verwenden wie sie wollen, können sogar anderen Unternehmen gründen und Beteiligungen eingehen, ohne die Mitglieder sprich Geldgeber in diese Entscheidung mit einzubeziehen. Das sieht schon eher nach Wirtschaftunternehmen aus.

    Greenpeace Satzung §2 Zweck
    "Der Verein kann Mittel, sofern sie beim Empfänger ausschließlichzu diesem Zwecke oder einem anderen steuerbegünstigten Zweck verwendet werden, für Stichting Greenpeace Council mit dem Sitz in Amsterdam (§ 13) oder für dazugehörige Greenpeace-Organisationen in anderen Ländern und auch für andere steuerbegünstigte Körperschaften beschaffen und an sie weiterleiten sowie sich an steuerbegünstigten Körperschaften beteiligen oder deren Mitglied werden oder gemeinnützige Stiftungen errichten. Der Verein kann zur Verfolgung seiner satzungsgemäßen Zwecke Unternehmen gründen oder sich an Unternehmen beteiligen oder Lizenzen vergeben".

    Viel mehr Informatives steht da über den Zweck der Organisation auch nicht drin!

    Abschließend nur noch ein Hinweis. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf den Schutz von Projekten in den Weltmeeren. Hier liegt ausschließlich unser Fokus. Auch hier hat Greenpeace einen fast unüberschaubares Angebot an Projekten.

    Ein Schelm, der jetzt böses denkt. Wir begrüßen selbstverständlich die Arbeit von Greenpeace, wenngleich wir uns auch teilweise deutlich unterscheiden, aber in der Sache wollen wir doch alle
    dasselbe. Nur bei uns hat jeder, wirklich jeder die Chance in unserer "noch" kleinen, überschaubaren Organistion wirklich gestaltend zu arbeiten und wirklich demokratische Basisarbeit zu leisten.

    Zum Schluss noch eine Anmerkung zum Thema "im Trüben fischen".
    Da wir erst im Juli in Berlin gegründet wurden, sind noch nicht alle Infokanäle (Homepage) online.
    Dies werden wir in den nächsten Tagen nachholen und dann kann sich jeder über uns und unsere Projekte detailliet informieren. Somit sollte es möglich sein, eine Endscheidung treffen zu können.
    Es werden alle bestehenden Fragen beantwortet werden. Nur noch etwas Geduld, aber juristisch muss alles erst in trockenen Tüchern sein, dann gehts auch im WWW so richtig voran.

    In diesem Sinne, utopische Grüße
    Dr. Kurt-Jürgen Walther MBA
    Geschäftsführer
    ~ PLANET mareblu ~

    lukita schrieb am 09.08.2010 um 15:15
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    Wann dürfen wir denn mit der Veröffentlichung der Satzung von mareblu rechnen?

    mareblu schrieb am 10.08.2010 um 08:13
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    Hallo old shatterhand und lukita,

    ja, jeder kann die Mittelverwendung (Spenden) mit entscheiden, d.h. im Rahmen unserer sog. Projektvorschläge. Diese werden von einem wiss. Beirat, bestehend aus Meeresbiologen und Wissenschaftlarn begutachtet und dann gemeinsam entschieden, wo die PLANET-mareblu Gelder
    am dringensten und sinnvollsten eingesetzt werden können bei den Projekten vor Ort, weltweit.

    @lukita
    Unsere Satzung ist schon seit Monaten fertig, wurde für die gesamte Anmeldeprozedur benötigt, nur eine Veröffentlichung erfolgt aus juristischen Gründen zusammen mit der Freischaltung unserer neuen Homepage, (mmt. nur ein Platzhalterbild) was für ca. Ende August projektiert ist. Also, noch ein wenig Geduld und dann kann jeder nachlesen wofür wir von PLANET-mareblu stehen und uns und die Geldmittel einsetzen.

    Bis dahin verbleibe ich
    mfG
    Dr. Kurt-Jürgen Walther MBA
    Geschäftsführer

    Robinson schrieb am 10.08.2010 um 10:21
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    Niemand erwartet eine kompletten Abdruck der Satzung, Auszüge der relevanten Teile müssten doch möglich sein. Oder soll an der Satzung noch etwas geändert werden ?

    Ich verstehe nicht, warum die Webseite ein abschließender Schritt in die Öffentlichkeit sein soll, die potentiellen Spender orientieren sich nicht an den Unzulänglichkeiten des Internet, sondern an handfesten Publikationen wie der Satzung und Jahresberichten. Liege ich da falsch ?


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