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Permakultur / Allgemeines

Tomaten sind keine Sumpfgewächse - Plastikflaschen helfen

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Beiträge (3 )
 
Andreas Kloeters schrieb am 01.02.2009 um 15:54
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Damit Tomaten in der Sonne schön reifen, aber trockene Füße haben, empfiehlt es sich, ein Dach drüber zu bauen. Auch sollte man mit dem Gießen nach der Blüte sparsam sein. Damit sie nicht nach dem Gießen im Sumpf stehen, nehme man pfandfreie Plastikflaschen, schraube den Deckel ab, schneide den Boden ab und stecke sie mit dem Flaschenhals zuerst in die Nähe der Tomatenpflanze. Nun die Flasche mit Wasser und schluck, schluck, die Pflanze holt sich dann das, was sie braucht. Das geht auch mit Einweg-Blumentöpfen, aber die Kapazität ist leider nicht so groß wie bei 1 oder 1,5 Liter-Flaschen. Mit Gurkenpflanzen klappt es auch wunderbar. Und schon haben wir leise jubelnde glückliche Pflanzen im Garten, die weniger faulen und uns mit leckeren Früchten beschenken.
    Marie-Luise Lukas schrieb am 04.02.2009 um 11:11
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    danke, danke. neue tips für unser gärtchen. da freu ich mich schon wieder aufs frühjahr. mir sind die tomaten letztes jahr grün verfault. dieses jahr soll es anders werden.wenn es noch einen ratschlag gibt, wie ich die großen nackigen schnecken fern halte von allem, was grünt und zum essen gedacht ist, wäre ich überglücklich.

    Schneider Walter schrieb am 05.02.2009 um 11:33
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    meine Tomatenpflanzen, und ich habe ca 2000 werden im freiland nur beim Pflanzen angegossen. Danach kriegen sie nur noch was der wettergott ihnen freiwillig serviert. Das funktioniert allerdings nur mit einer Mulchschicht aus Stroh bei einer Dicke von mindestens 20 Cm beim Ausbringen. Bei dieser Methode ist zwar der Ertrag etwas geringer, aber dafür der Geschmack erheblich besser. Vergleichsanbau unter gleichen Boden und Düngerbedingungen einmal mit und einmal ohne Gießen haben mir den Beweis geliefert. Selbst die kunden die bei mir die Jungpflanzen kaufen sind immer wieder überrascht, wenn sie dann die selbe Sorte bei mir verkosten. Den meisten Menschen fällt es schwer, sich über die Weisheiten der Gartenbücher hinwegzusetzen, selbst wenn sie von mir den Tipp erhalten haben. Auch ich war am Anfang ein ungläubiger Thomas, hab mir aber bei Herrn Stekovic das ganze angeschaut und dann selbst probiert. Übrigens Herr Stekovics kultiviert über dreitausend verschiedene Sorten Tomaten und wird bei seinen Forschungen von Arche Noah begleitet.


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