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Permakultur / Mulchgarten

Mulchgarten im Frühjahr

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Beiträge (26 )
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Richard-Burgenlandler schrieb am 01.05.2012 um 20:58
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Die letzten paar Tage waren bei uns voll Sonnenschein und so entschlossen wir uns am verlängerten Wochenende (1.Mai) den Garten auf Vordermann zu bringen. Das Unkraut, das durch die Heumulchdecke gekommen war wurde entfernt, das Heu gehäckselt und die Erde für die Aussaat vorbereitet.

Die notwendigen Rank Gerüste für Bohnen, Tomaten, Erbsen und Gurken aufgestellt.

Im Hintergrund ist der Kartoffelacker, dann die Stangenbohnen davor der Mais und ganz im Vordergrund die Erbsen. Links sieht man die ersten Salatpflänzchen und den Rhabarber.

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Rank Gerüste für Tomaten und rechts davon die Beete mit der Salataussaat und Spargel.

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Die Beete für Möhren, Pastinaken und Sellerie, links im Hintergrund Tomaten.

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Insgesamt haben wir etwas über hundert Pflänzchen gesetzt und ebenso viele Samenkörner in die Erde gelegt, vielleicht ein paar mehr.

Die Gurken, Zuchini, Kürbis, Blumenkohl und rote Rüben müssen noch gepflanz werden, Vorgezogen sind sie schon.

Jetzt warten wir schon sehnsüchtig auf den Regen, der leider nicht kommen will, dafür hat es jetzt schon den dritten Tag fast 30 °.

Ja und wenn jetzt alles noch wächst, dann gibt’s was zu essen :-)
    Maria_L schrieb am 01.05.2012 um 21:04
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    Ahja...richtig, ich muß auch noch Bohnenstangen aufstellen.
    Die erwarten Besuch...sogar aus dem südl. Ausland ;-))

    Ich beneide Dich um Deine schöne zusammenhängende Fläche.
    Nie wieder würde ich einen Garten anlegen mit so vielen kleinen Fleckerl-Teppichen von Beeten.

    Beetränder sind schwierig sauber zu halten, von außen kommt der Fremdwuchs zum Naschen und die Schnecken ect.
    Und ein Waschbärzaun wäre auch leichter angelegt. wenn ich nur ein zusammenhängendes Beet hätte...

    Kartoffeln sind bei mir gelegt. Mit allem anderen lasse ich mir viel Zeit...mangels solcher.
    Aber es eilt noch nichts.

    Ja, Regen könnten wir auch schon wieder brauchen....aber bitte nicht so dauerhaft.

    Richard-Burgenlandler schrieb am 01.05.2012 um 21:15
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    Im Vorjahr hatte ich die Bohnen direkt unter der Stromleitung, dass sah so aus als wollten sie anzapfen. Meine Stangen sind etwa 6 m lang und wenn sie reif für die Ernte sind komplett vollgewachsen. Das war eine schöne Aktion zuerst Stangen buhlen , dann Bohnen buhlen.

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    Maria_L schrieb am 01.05.2012 um 21:42
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    Hattest Du keine Angst, daß Deine Bohnen Dir eine witschen, wenn sie oben Saft anzapfen???
    So wie früher mit einem feuchten Grashalm testen, ob der E-Zaun für die Pferde funktioniert.

    6 m haben meine nicht. Die sollen in Reichweite bleiben.

    Uwe-Sievers schrieb am 02.05.2012 um 09:49
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    Schön eure Frühjahrsgedanken und Taten zu lesen.

    Bohnenstangen haben wir auch gerade aufgestellt, leider haben die nicht die Länge von 6 Metern. Da wir ja viel Wildwuchs in einem Garten hatten, haben wir für die Bohnenstangen einfach die längeren und dickeren Äste der Sträucher verwendet die weichen musten.

    Die meiste Zeit hatten wir mit dem Grassoden entfernen verbracht und es sind immer noch einige Quadratmeter zu bearbeiten.
    Damit wir erstmal ein Erfolgserlebnis fühlen konnten, haben wir kleine Beete in Kreis-, Ei-, Herz- und anderen FantasieFormen erstellt.

    Jetzt am Donnerstag wird unser Brunnen gebohrt, damit wir auch unsere Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgen können.

    Unsere erste kleine Ernte haben wir auch schon genossen, Radischen, Lauchzwiebeln und Pflücksalat.
    Köstlich, ein schönes Gefühl.

    Ich wünsche Euch weiterhin viel Spass beim Gärtnern.

    Richard-Burgenlandler schrieb am 02.05.2012 um 10:28
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    Oh, dass mit den Grassoden kenne ich sehr gut, da beneide ich euch nicht und wünsche euch frohen Mut.

    Und so hat es bei uns angefangen ( http://www.utopia.de/gruppen/permakultur-145/diskussion/wie-wir-das-land-urbar-gemacht-196361 )

    Wenn ich jetzt ein neues Beet anlegen will kommt der große Heuhaufen, den ich zum Mulchen habe auf den Platz in der Wiese. Über den Winter verschwindet das Gras darunter und die Erde ist im Frühjahr schön feucht und weich darunter. Dann lockere ich mit dem Spaten die Erde und säe Weizen und Sonnenblumen und auf die Erde wird dann frischer Gras Mulch und wieder Heu Mulch gepackt, bis zum nächsten Frühjahr. Da haben dann alle Bodenlebewesen und Wurzeln die Arbeit gemacht :-)

    Uwe-Sievers schrieb am 02.05.2012 um 17:05
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    <h2>"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!</h2>
    Die Frage was uns Menschen von den Tieren unterscheidet, kann hier beantwortet werden!

    Sind wir nichts weiter als "Tiere", die dem Anführer hinterher rennen, oder sind wir eigenständig denkende Menschen?

    Wieviel Steinzeitmensch steckt in uns ?

    Uwe-Sievers schrieb am 02.05.2012 um 19:10
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    Hier unsere Beete, besser gesagt unsere Ideen von Beeten.[image]
    Unser 2. Kartoffelbeet wird angelegt. Hier sehen wir Arno und Kerstin.


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    Unsere Fantasiebeete entstehen langsam.

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    Etwas später.

    Richard-Burgenlandler schrieb am 04.05.2012 um 08:35
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    Hübsche Arbeit ! Das wird sicher sehr schön aussehen, wenn im Sommer alles wächst.
    Bei uns hat gestern der lang ersehnte Regen eingesetzt, da kann man den Pflanzen förmlich beim Wachsen zusehen. Ich wusste gar nicht, dass man sich über Regen so freuen kann:-)

    Uwe-Sievers schrieb am 04.05.2012 um 08:55
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    Danke für Dein Lob Richard.

    Wenn ihr schon jetzt Tage hatten mit ca. 30 Grad, dann werden wohl Deine Pflanzen vor lauter Freude über den Regen aus ihren Beeten springen und tanzen.

    Bei uns im Norden war und ist es eher noch kühl.

    Richard-Burgenlandler schrieb am 04.05.2012 um 09:28
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    Ja, das timing war perfekt. Am Wochenende die letzten Tage der Pflanzzeit lt. Mondkalender noch bei 30° alle Pflanzen in die Erde gebracht und jetzt zwei Tage ganz sanfter Dauerregen, also keine Überschwemmung, so kann die Erde das kostbare Nass gut aufnehmen.
    Dafür sieht man am Nachbaracker (Maismonokultur) das Wasser in den Furchen stehen, weil der Boden so dicht ist und das Wasser nicht aufnehmen kann. Die Bauern machen hier Rinnen um die Äcker und leiten das Überschußwasser schnellst möglich in den nächsten Fluß. Da kann man sich dann vorstellen, warum der Grundwasserspiegel sinkt und die Flüsse voll mit Nitraten sind. Diese Rinnen sind ca. 1m tief und bei Regen fast voll mit Wasser. Lässt der Regen nach ist auch kein Wassser mehr in den Rinnen, und der Kunstdünger von den Äckern geschwemmt.
    Dabei wäre das ganze so einfach mit einer vernünftigen Kompost und Humuswirtschaft.
    Zum Glück ist mein Garten der höchste am Hang und alle anderen Äcker liegen darunter da ist die Wahrscheinlichkeit das das ganze Gift in meinen Garten kommt nicht allzu hoch.


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