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Permakultur / Mulchgarten

Mein Mulchgarten - Ernte 2011

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Beiträge (39 )
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Maria_L schrieb am 11.10.2011 um 16:57
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Durch das Wetter und die ausgeglichene Feuchtigkeit übertrifft der Garten sich dies Jahr mal wieder selbst.

Hier die Sellerieknolle die es nacher paniert mit einer Scheibe Käse dazwischen gibt (sozusagen Schnitzel Cordon bleu auf Sellerie;-)

[image]



Und so schnell gehts nicht aus:
Vorne von links nach rechts: Bleichsellerie, Wirsing, Möhren.
Im Hintergrund Grünkohl, der uns über den Winter begleitet:

[image]



Die Pflanzen wurden im April / Mai nach dem Mulchen der Fläche gesetzt.
Über die Saison wurde der Mulch ergänzt mit Rasenschnitt.
Aufwand für Unkraut entfernen (ja ich nenne es Unkraut, wenn es an unerwünschter Stelle wächst ;-) war für die sichbare Fläche ca. 15 min.
Mehr Zeit-Aufwand war nicht.
Ach doch, einmal Gießen in der ganz trockenen Zeit im Frühjahr.

Düngung: Minimale Menge Kompost zum Starten unter die Mulchschicht.
Minimale Menge Oscorna, Gesteinsmehl, Waschbärendreck (was ich nicht wutentbrannt entfernt habe ;-))
    Richard-Burgenlandler schrieb am 11.10.2011 um 19:15
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    Wann erntest du den Sellerie, wenn das Kraut welch ist ? Unsere Knollen waren vor einem Monat nicht einmal Faust groß, und jetzt steht das Kraut noch in voller Pracht. Wir haben es noch nicht gewagt einen aus der Erde zu ziehen, um zu sehen ob sie schon größer sind.

    Maria_L schrieb am 11.10.2011 um 19:27
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    Meine Knollen schauen oben deutlich aus der Erde raus, deswegen war ich informiert, daß man sie ruhig ernten kann. Das ging jetzt auch ganz fix in den letzten vier Wochen.
    Sie sollen ja auch eher nicht so tief gepflanzt werden, damit sich die Knolle ordentlich entfalten kann.
    ideal pflanzt man den Sellerie auf kleinen Wällen und dazwischen Lauch.
    Der Lauch wird dann immer mehr zugeschwemmt und bildet schöne lange gebleichte Schäfte, die Sellerie-Knollen werden immer mehr freigelegt.

    Dazu bin ich aber zu faul und der Lauch braucht Extrabehandlung mit Gemüsenetz wegen der Lauchmotte. Deshalb halte ich sie lieber getrennt.

    Das Sellerie-Kraut war bei mir auch noch bestens.
    Auf dem unteren Bild, was so herrliches Laub hat, ist allerdings Bleichsellerie.

    Es wird jetzt Zeit zu ernten, weil demnächst Frost angesagt ist und den halten beide nur beschränkt aus. Evt. schlage ich was vom Knollensellerie in einem Eimer mit feuchten Sand ein.

    Übrigens komme ich gerade vom Essen:
    Paniertes Sellerieschnitzel mit Käsefüllung und Kartoffelbrei...soooo lecker....puh und macht satt.

    Dude schrieb am 12.10.2011 um 08:19
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    Ich finde das Foto von der Knolle in der Hand total schön.

    Maria_L schrieb am 12.10.2011 um 09:04
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    Ja, das war ja auch ein herrliches Licht gestern Nachmittag.
    Solche Tage könnte ich vor dem Winter noch mehr brauchen...

    Maria_L schrieb am 14.10.2011 um 16:24
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    Nur zwei Kürbispflanzen hatte ich dieses Jahr.
    Die dritte ist den Schnecken zum Opfer gefallen.
    Deshalb habe ich noch mal eine Pflanze nachgekauft...gleiches Spiel.Angesichts der Ernte muß ich den Schnecken dankbar sein.
    Die beiden Pflanzen haben eine Fläche von ca. 15x15 m überwuchert, sind zum Nachbarn übern Gartenzaun gekrabbelt und drei Meter hoch in den Holler-Busch.

    Was mache ich nur damit?
    Zum Glück hat mir Gita ihr veganes Rezept für Kürbis-Muffins verraten.
    Ich kann also jeden Tag des kommenden Winters Kürbis-Muffins essen...wenn ich will ;-)
    Und ich habe ein 10 Seitiges Doku erstellt mit verschiedensten Rezepten aus dem Internet.

    Zum Glück hat diese Sorte nur beste Eigenschaften:
    Hält sich angeschnitten im Kürbis 14 Tage, ist vermutlich lange lagerfähig, hat eine schöne Konsistenz und nussigen Geschmack, fast Richtung Maroni.
    Und er läßt sich relativ leicht schälen.

    Den möchte ich nächstes Jahr wieder anbauen, wenn mir der Name der Sorte wieder einfällt und ich die gleichen Samen bekomme.
    Seit meine Nachbarin mal eine Kreuzung aus Kürbis und Zucchini gezogen hat mit der Größe des Kürbis und dem Geschmack einer zu alt gewordenen Zuchini bin ich kein Freund von unkontrollierten Nachzuchten...

    Und hier ist die Ausbeute...zur Erinnerung...von zwei Pflanzen:

    [image]

    Richard-Burgenlandler schrieb am 14.10.2011 um 21:23
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    Warum nimmst du nicht die Samenkerne von den Kürbissen. Wir machen das jetzt schon länger so bei allen möglichen Pflanzen, sogar Radieschensamen. Funktioniert eigentlich bis jetzt ganz gut.
    Ist der Kürbis wirklich weiß, oder sieht das nur auf dem Foto so aus? Übrigens tolle "Ausbeute" bei zwei Pflanzen.
    Das werden dann sicher viele Muffins :-)

    Maria_L schrieb am 15.10.2011 um 11:13
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    Hi Richard,

    das habe ich ja oben beschrieben, warum ich aus Samen nicht selbst nachziehe.

    Meine Nachbarin, hat sich von meinem Kürbis mal Samen genommen.
    Der hatte es aber offensichtlich mit einer Zucchini getrieben (oder waren's die Bienchen? ;-))

    Das Ergebnis war nicht so überzeugend.
    Größe vom Kürbis aber Geschmack und mangelnde Lagerfähigkeit von der Zucchini.
    Und ich habe nur zwei Chancen pro Jahr. Wenn die nix sind, dann ärgere ich mich.

    Oder die Nachbarn halten Zierkürbis.
    Die sind völlig ungenießbar bis giftig(?), kreuzen sich aber auch gerne ein.

    Meine Nachbarin hat mal aus ihrer türkischen Heimat Stangenbohnen mitgebracht, die wunderbare dicke Bohnen geben, wenn man sie ausreifen läßt.
    Mit viel Aufwand erntet und trocknet sie die jedes Jahr und gibt mir davon ab.

    Leider sieht man auch, daß die Qualität von Jahr zu Jahr abnimmt.
    Weil wir auch noch andere Sorten anbauen, kommt es zur Durchmischung und die Kerne sind dann kleiner, lassen sich schlechter schäle, schmecken nicht so gut und reifen nicht so gut aus, weil die anderen Sorten eben auf grüne-Bohnen-Verwendung gezüchtet sind.

    Wenn man das mit der Nachzucht richtig betreiben will, dann muß man die Pflanzen mit der gewünschten Eigenschaft selektiv halten und am Besten selbst bestäuben, damit die Bienchen nichts Unerwünschtes vom Nachbarn mitbringen.

    Das ist mir wegen zwei Kürbis zu viel Aufwand.

    Aber Radieschen habe ich auch einen Überständer stehen lassen, wo ich nächstes Jahr Samen ernten will. Schön, daß Du mir bestätigst, daß das gut geht.
    Ich habe das Thema Samenzucht bislang immer ausgeklammert...aus Faulheit, das gebe ich gerne zu.

    Meine ganze Gartenkultur ist so ausgerichtet, daß ich sie auch mal über längere Zeiten vernachlässigen kann.
    Das geht dann nicht mehr.
    Wir sind ja auch regelmäßig geschäftlich unterwegs.

    Neben Katzen versorgen und Gewächshaus gießen möchte ich meiner Nachbarin nicht auch noch Kürbisblüten-Hüten zumuten.
    Sie würde es sofort machen, weil sie sich auch dafür interessiert und außerdem ein Gutes Herz hat.

    Richard-Burgenlandler schrieb am 15.10.2011 um 17:17
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    Jetzt versteh ich wie du das meinst, aber verstehen du ich trotzdem nicht :-) Du meinst also das der Kürbis bereits andere Samen enthält und dann im nächsten Jahr zur Kürbchini wird ? Das haben wir so noch nicht beobachtet. Das einzige was uns heuer passiert ist sind Tomaten, die kleinen roten Birnen hatten am oberen Ende bei einer Pflanze gelbe flammenartige Ansetze, die sahe richtig schön aus. Ich dachte da müßte etwas direkt bei der Bestäubung passiert sein.

    Maria_L schrieb am 15.10.2011 um 17:33
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    Die Blüte des Kürbis wurde offensichtlich mit Pollen aus einer Zucchiniblüte befruchtet.
    Ich hatte sowas vorher auch noch nicht gesehen oder gehört.

    Inzwischen habe ich aber gelesen, daß Kreuzungen mit Zierkürbis häufig vorkommen, die eben auch sehr ärgerlich sind.

    Ja, vermutlich ist da bei Deiner Tomate etwas ähnliches passiert, was aber nicht so negative Auswirkungen hat, wie diese Kreuzung zum Kürbchini.

    Schneider Walter schrieb am 15.10.2011 um 18:08
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    Kürbisse sind besonders anfällig für Fremdbestäubung, durch die vielen Verwandten. Wer Kürbisse Sortenecht vermehren will muß die ausgewählten Blüten von Hand bestäuben und danach zubinden.


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