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Beiträge (4 )
 
Richard-Burgenlandler schrieb am 23.04.2012 um 20:26
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Vor einigen Wochen hatte wir das Glück eine Demeter Bäuerin auf unserem Hof begrüßen zu dürfen. Nach einem Rundgang durch den Garten, wo sie dies und das fragte kam die Rede auf den Kompost. Ich zeigte ihr meine stattlichen Holzgestelle.

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Wir öffneten eines und sahen uns die bereits kompostierte Erde an. Eine Geruchskontrolle ergab, dass es sich um noch nicht reifen Kompost handelte obwohl die Haufen bereits ein Jahr alt waren.

Wir redeten über Tonhumuskomplex und anderes bis ich sie bat, mit uns doch einen Komposthaufen wie sie ihn beschrieben hatte anzulegen.

In Schichten von etwa 10 cm kamen auf einer Grundfläche von etwa 1m+80cm abwechselnd Heu von meinem Heuhaufen, Grünschnitt, Lehmerde, immer abwechselnd, dabei wurde darauf geachtet, dass der Haufen möglichst gerade in die Höhe gezogen wurde bis auf Hüfthöhe. Dann packten wir das Ganze mit einer Haube aus Heu ein. Von den Hühnern holten wir noch den Dung und setzten ihn in Wasser an. Mit der verdünnten Brühe gossen wir den Haufen nachdem die Präparate eingesetzt waren. Jetzt muss das ganze bis Herbst warten. Gelegentliche Kontrollen über den inneren Zustand, ob der Kompost zu warm, zu trocken sei empfahl sie mir.

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Bei der ganzen Prozedur wird immer ein Haufen auf einmal bis zur Eindeckung gemacht, dadurch entsteht dieser Wurm wie auf dem Bild. Die Küchenabfälle werden auf einem Hafen gesammelt und wenn genug da ist wird der nächste Komposthaufen, wie beschrieben angelegt.

Ich bin schon gespannt wie der Kompost im Herbst dann aussieht.
    Bubensteyn schrieb am 24.04.2012 um 07:07
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    Kompost zu machen ist nicht einfach, obwohl es uns die Natur schön vormacht.

    Ich sammle alle relevanten Abfälle in offenen Drahtgefäßen. Dabei gehe ich beim Jäten großzügig mit der Erde um, die sich gut darin macht.
    Der reife Kompost vom Vorjahr ist in einer Gartenecke und dient als Boden für Zucchinipflanzen und wird im Frühjahr auf den Beeten verteilt.

    An genau diese Stelle kommt dann das Material aus den Drahtgefäßen, um wieder bis zum nächsten Jahr zu reifen. Funktioniert ganz gut.


    Etwas Kompost setze ich in einem abgeschlossenen "Solarkomposter" an. Da muss ich aber immer wieder gießen, damit die Bestandteile nicht austrocknen.

    Maria_L schrieb am 24.04.2012 um 07:15
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    Ich habe mir im Baumarkt so verzinkte Quadratische Draht-Teile geholt (7 St.), die nun zu zwei offenen Quadraten zusammen gesteckt sind.

    Da sammel ich alles bunt, wie es kommt.

    Da beim Mulchen wenig Kraut-Zeug anfällt, besteht der Kompost hauptsächlich aus Küchenabfällen und Strünken von Kohl ect.
    Ich achte immer drauf, Erde an den Strünken zu lassen und geben immer mal wieder eine Handvoll Gesteinsmehr dazwischen.
    Beides für den Ton-Humus-Komplex wichtig.

    1x wird vom einen ins andere Quadrat umgesetzt.
    Dann ist der Kompost auch übers Jahr fertig.

    Der Umgesetzte Kompost wird dann auch gut abgedeckt mit Heu, Stroh, Grasschnitt....

    Mehr passiert nicht.
    Der Kompost ist in erster Linie für die Tomaten, da macht es nichts, wenn er noch nicht 100% reif ist.

    Bei den anderen Kulturen nehme ich nur minimale Mengen Kompost, die werden direkt durch die Mulchdecke versorgt, die als Flächenkompost wirkt.

    Das hat den Vorteil, daß man nicht so viel schweren Kompost durch die Gegend karren muß.

    Richard-Burgenlandler schrieb am 06.11.2012 um 20:47
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    So jetzt ist der spannende Tag gekommen an dem sich die Arbeit vom Frühjahr belohnen sollte. Ich entfernte also die noch übrige Heuhaube mit samt dem Unkraut, das in der Zwischenzeit gewachsen war. Der erste Spatenstich in den Kompost war wie das Gefühl einen fluffigen Brownie zu zerteilen. Wunderschöne Erde, nichts als Erde den ganzen Wurm entlang. Trotz der starken Regenfälle in den letzten zwei Tagen war die Konsistenz des reifen Komposts nicht matschig oder klebrig, es war einfach eine Freude mit diesem Material meinen Acker zu bedecken. Noch nie zuvor hatten wir so einen schönen Kompost in dieser Menge.

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