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Permakultur / Allgemeines

Interessieren sich Permakulturisten auch für Welternährungsfragen?

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Beiträge (4 )
 
Janni schrieb am 27.01.2009 um 23:10
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Ich jedenfalls ja! Ich habe zwei Hinweise zum Welternährungsgipfel in Madrid auf meinen heutigen Blog eingestellt. Insbesondere interessiert mich die Frage, mit welchen Anbaumethoden man am besten den Hunger in der Welt bekämpfen kann. Gen-Technik oder Ökolandwirtschaft. Ein hochrangiges Gremium der FAO kam 2008 zum Ergebnis, dass Ökolandwirtschaft besser ist. (Details dazu ein anderes mal)
    saro schrieb am 28.01.2009 um 12:03
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    Hallo,

    zu diesem Thema paßt meiner Meinung nach folgende Meldung:

    http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=19123

    Weichen gegen Hunger müssen gestellt werden
    "Brot für die Welt" und Naturland auf der Grünen Woche Berlin

    Berlin, 13. Januar 2009. "Menschen hungern nach Brot! Aber für Millionen von Menschen ist das Brot heute auf neue Weise unerschwinglich geworden." An diese Worte aus dem ersten Spendenaufruf von 'Brot für die Welt' vor 50 Jahren erinnerte die Direktorin von "Brot für die Welt", Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, zum Auftakt der "Grünen Woche" in Berlin. Die Preisschraube drehe sich immer weiter, viele Kleinbauern müssten unter dem Konkurrenzdruck der Lebensmittelindustrie weltweit und im eigenen Land aufgeben. "Ökologische Wirtschaftsweisen und Fairer Handel sind die nachhaltigsten Konzepte für Mensch und Natur", ergänzte Hans Hohenester, Naturland Bauer und Präsidiumsvorsitzender, zur weltweit größten Ernährungsschau.

    "Es ist genug für alle da", das Motto der 50. Aktion von "Brot für die Welt", zeige sich exemplarisch auf der Grünen Woche in Berlin, so Füllkrug-Weitzel: Nahrungsmittel im Überfluss. Die derzeitige Produktion an Nahrungsmitteln könnte fast doppelt so viele Menschen ernähren, als derzeit auf der Welt leben. "Wir sehen das auch an den riesigen Mengen von Lebensmitteln, die allein in unserem Land täglich weg geworfen werden. Kein Mensch müsste hungern. Das erfordert keine unmenschlichen Anstrengungen, sondern einen fairen Zugang zu Boden, Saatgut, Krediten und Wasser, Förderung der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion und des ländlichen Raumes und faire Preise für die Millionen Kleinbauern, die die Hauptlast der Welternährung tragen."

    Neben den politischen Ursachen führen Bodenverarmung, Erosion und Versalzung durch Missmanagement zur Aufgabe von landwirtschaftlichen Flächen für Lebensmittel. "Hier schützt der Öko-Landbau weltweit Anbauflächen durch die Verbindung von modernen ökologischen Erkenntnissen mit traditionellem Wissen vor Ort", erklärt Hans Hohenester. Darum fordert Naturland eine Umkehr von der bisherigen Agrarpolitik hin zu einer nachhaltigen zukunftsfähigen Lösung vor allem für die Kleinbauern. Mittlerweile arbeiten weltweit über 49.000 Bauern, zumeist Kleinbauern in Kooperativen, nach den Naturland Richtlinien.

    "Brot für die Welt" und Naturland treten bereits zum zweiten Mal gemeinsam auf der Grünen Woche in Berlin auf. Der Öko-Verband und die evangelische Hilfsaktion sind im BioMarkt der Halle 6.2A/113 zu finden. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Auftritts steht u.a. der Faire Handel und das Schwerpunktthema Ernährungssicherheit. Die Grüne Woche Berlin ist weltweit eine der größten Verbrauchermessen. Vom 16. bis zum 25. Januar erwarten die Veranstalter rund eine halbe Million Besucher.

    Für Rückfragen:

    Peter Liebe, "Brot für die Welt", Tel. 0711/2159-186, Mail: p.liebe@brot-fuer-die-welt.de Carsten Veller, Naturland, Tel. 089/898082-31, Mail: c.veller@naturland.de

    Schneider Walter schrieb am 28.01.2009 um 12:09
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    das Gegenteil von Monsanto und Co behaupten, wo doch diese Firmen viele Millionen dafür ausgegeben haben, hochintelligente Menschen wie unseren Herrn Seehofer von ihren Heilslehren zu überzeugen. Hoffentlich ist die neue Ministerin Aigner auf diesem Gebiet klüger, denn alles andere wird sich sicher auf das Wählerverhalten auswirken.

    Andreas Kloeters schrieb am 01.02.2009 um 11:48
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    Dem kann ich nur zustimmen. Da brauch man im Fernsehen nur einschlägige Magazine wie Galileo oder Aufklärungsmagazine wie WISO, Frontal 21, Monitor, Report oder Panorama anschauen und es wird auch in gesonderten Reportagen darüber berichtet.
    Wie korrupt ist Gentechnik, wenn Gensamen teuer vom Bauern gekauft werden muss, für viele unbezahlbar bleibt und reine Profitgier großer Firmen ist. Und das Genmanipulationen auch in der umgebenden Flora und Fauna eines Feldes mit Gensaat passieren, erscheint einem irgendwie logisch.
    Wie gut haben es die Biobauern, weil sie wie Fair Trade auch für ihre Ernte mehr Geld bekommen. Und weil sie mehr Geld bekommen, auch einen kleinen bescheidenen Wohlstand sich leisten können.

    Das geht eindeutig als Credo aus solchen Sendungen in den Medien hervor. Und glaube ich den Bildern 1:1 und kann darum dem Ergebnis zustimmen.


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