Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Permakultur / Gartentipps

Gehört die Sonnenblume auf den Kompost ?

Thema abonnieren
Beiträge (6 )
 
Richard-Burgenlandler schrieb am 03.12.2011 um 19:30
Bedenklichen Inhalt melden
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><font face="Calibri">Bis zu 1000 Jahre könnte es dauern, bis ein mit Schwermetallen verseuchter Boden wieder essbare Pflanzen hervorbringen kann. Forscher der Universität Jena arbeiten derzeit an einem Projekt, der diesen Prozess beschleunigen soll. </font>





<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><font face="Calibri">Dabei sollen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Zum einen entziehen die schnell wachsenden Pflanzen dem Boden die giftigen Stoffe und speichern sie in ihren Zellen. Zum anderen gehören Sonnenblumen, Raps, Klee und Mais zu den sogenannten „Energiepflanzen“, das heißt sie werden zur Gewinnung von Bioenergie eingesetzt. </font>





<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;"><font face="Calibri">Die Bezeichnung für diese Verfahrensweise, bei der Pflanzen dazu eingesetzt werden, Schadstoffe aus Böden (oder auch Wasser) zu ziehen, ist Phytoremediation. Einen kleinen Haken – der jedoch im Hinblick auf den Nutzen wirklich das kleinere Übel ist – hat die Sache natürlich: Die Schwermetalle bleiben nach der Verbrennung der Pflanzen in der Asche zurück, die dann entsorgt werden muss.
</font>

[image]

Ich weiß ja nicht ob in meinem Boden Schwermetalle sind, aber es ist anzunehmen, und wenn die jetzt in der Sonnenblume sind wo soll die dann hin?
    Maria_L schrieb am 03.12.2011 um 19:37
    Bedenklichen Inhalt melden

    Oh...da habe ich mir ehrlich noch keine Gedanken gemacht.
    Ich habe die Pflanzen immer stehen lassen als Vogelfutter im Winter.
    Und im Frühling auf den Kompost für's Grobe.
    Das ist ein Haufen, wo alle Ästchen drauf kommen oder die Rosenkohlstrünke, die sonst zu lange brauchen, bis sie verkompostiert werden.
    Diesen Haufen lasse ich ein paar Jahre liegen, bis auch Kompost draus geworden ist.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß da so viel Schwermetalle in der So.-Blu. sind, daß es problematisch wird.
    Die Konzentration ist dann vermutlich schon seeeeehr gering.

    Was andere wäre es vielleicht, wenn Du jetzt ein ganzes Feld davon abernten würdest.

    Richard-Burgenlandler schrieb am 03.12.2011 um 19:59
    Bedenklichen Inhalt melden

    Auf die Idee bin ich durch einen Beitrag im Sommer über Sonnenblumen gekommen. Ich glaube er war von Dagmar. Und seit dem geht mir das nicht aus dem Schädel.
    Wir verheizen auch kein Glanzpapier oder behandeltes Holz, weil wir die Asche auf den Kompost werfen, einerseits wegen der Schwermetalle andererseits weil Papier den Ofen unnötig verrust. Die Sonnenblumen und das Maisstroh kommen auf einen gesonderten Haufen in einer alten Lehmgrube wo schon alles mögliche an nichtverheizbarem Vogeltrittholz verottet.

    Fredegar schrieb am 05.12.2011 um 15:28
    Bedenklichen Inhalt melden

    Ja, der kam von Dagmar. Hier ist er:
    http://www.utopia.de/blog/beitrag/sonnenblumen-fuer-mathematik-desinteressierte

    Richard-Burgenlandler schrieb am 05.12.2011 um 15:40
    Bedenklichen Inhalt melden

    Danke für den Hinweis, genau das war der Beitrag.

    bastler schrieb am 06.12.2011 um 10:05
    Bedenklichen Inhalt melden

    Anscheinend bringt das Verfahren nur etwas, wenn Spezialzüchtungen eingesetzt werden:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/hintergrund/wissenschaft/zuchtpf_lanzen_filtern_gifte_aus_den_boeden_1.13300404.html
    Im übrigen ist auch Holzasche immer schwermetallbelastet, da Bäume Schwermetalle aus Luft und Boden in ihrem Holz anreichern.


Beitrag schreiben