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Beiträge (7 )
 
nellaK schrieb am 15.06.2010 um 16:39
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hat jemand erfahrung mit der bekämpfung von birnengitterrost? mein birnbaum ist sehr alt und hatte letztes jahr keine anzeichen einer krankheit und viele gutschmeckende früchte. dieses jahr zeigt jedes blatt bis in die krone hinauf die typischen gelben, glänzenden flecken. kann man dagegen was tun und wenn nicht, kommt der pilz dann jedes jahr wieder?
    inaktiver User 59183 schrieb am 15.06.2010 um 16:47
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    solchen pilzen ist leider tatsächlich schwer mit biol. mitteln beizukommen.

    wenn es geht, befallene blätter wegnehmen und nicht(!!!) in den kompost, sondern verbrennen (sonst in den restmüll, aber am besten nicht offen, damit die sporen nicht in die luft fliegen können.)

    oft sind in der nachbarschaft auch bäume befallen. daher am besten auch nachbarn darauf hin ansprechen die dasselbe tun sollten.

    eburoni schrieb am 15.06.2010 um 17:40
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    meist steht ein wacholder in der nähe der befallenen Birne. wacholder ist überwinterungswirt des pilzes. da muss man sich dann entscheiden. Dumm ist wenn der wachholder beim nachbarn steht. in der Natur kommen birnen und wachholder nicht auf den gleichen böden vor und daher kommt das problem dort nicht vor

    Berta Linsboth schrieb am 15.06.2010 um 18:02
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    Da der Birnengitterrost ein Pilz ist helfen die üblichen Biologischen Pilzbekämpfungsmethoden zum Teil. Eine absolut wirksame biologische Methode ist mir leider nicht bekannt. Schneiden aller befallen Pflanzenteile und ausnahmsweise deren Verbrennung. Im herbst nach dem Laubfall den ganzen Baum mit einem Hochdruckreiniger abspritzen und unmittelbar danach mit Schachtelhalmtee spritzen. Im Frühling, vor dem Austrieb die erste Schachtelhalm Spritzung, nach vier Wochen die zweite, das sollte soweit helfen, dass der Baum mit dem Pilz fertig wird.

    nellaK schrieb am 15.06.2010 um 22:27
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    wir haben tatsächlich einen wacholder vor dem haus....da muss ich morgen gleich mal nachschauen, ob der so gelbe sporen im geäst hat. das ist ja eine üble sache mit dem pilz. der birnbaum hat auch kaum früchte angesetzt. da werde ich diese saison abschreiben müssen und im herbst sorgfältig die blätter entsorgen. vielleicht hilft im herbst auch nur das giessen mit dem schachtelhalmtee? das ist einfacher als das spritzen. ich komm ja gar nicht überall hin bzw. hoch. das mit dem hochdruckreiniger leuchtet mir auch ein, werd ich aber nicht schaffen. zu aufwändig. wegen der höhe und ich hab auch keinen...mal sehen, was die nachbarn dazu sagen. früher, vor den internet-zeiten, hätte man sich zuallererst mit ihnen besprochen. auf diese naheliegende idee bin ich selbst noch gar nicht gekommen...auweia....also, vielen dank für euere guten ratschläge!

    asi schrieb am 16.07.2010 um 08:27
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    Den Wacholder solltest du auf jeden Fall rausschmeissen. Ein Bekannter von mir hat sich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und hat diese Pflanze als DEN Überträger für den Birnengitterrost bezeichnet. Und zwar nicht nur für deinen Birnbaum, sondern für alle in der Umgebung. Bei uns in der Altmark sterben angeblich zehntausende von Birnbäumen, weil so viele Leute in den letzten Jahren Wacholder gepflanzt haben. "Gibts so günstig im Baumarkt...und sieht doch nett aus" Diese Information sollte unbedingt weitergetragen werden - denn wer weiß das schon.

    nellaK schrieb am 18.07.2010 um 10:34
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    den wacholder haben wir jetzt rausgeschmissen. so hübsch sah der auch nicht gerade aus. war schon riesig...
    den birnbaum werde ich im oktober kräftig zurückschneiden und dann mit dem schachtelhalmtee spritzen. der baum wurde lange nicht gepflegt, hat viel totholz und ist eigentlich auch viel zu hoch. ich habe ein sehr gutes buch gefunden über obstbaumschnitt. mit den anleitungen komme ich gut zurecht. dem alten baum schadet ein starker rückschnitt angeblich nicht - im gegenteil.
    die nachbarn habe ich auch informiert. sie kennen das problem und haben deshalb auch alle keinen wacholder....
    vielen dank für eure vielen ratschläge.


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